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Keinaths Fotohomepage: SBV3


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Mein dritter Versuch:

Ein Horizontalvergrößerer, bis maximal 13*18 Negativgröße. Mit einem 21 cm Kondensor. Einfache Bauart, aus Holz.

Am ersten Abend fertigte ich die Grundkonstruktion: Zwei Bretter als Schiene. Darauf einen Schlitten. Um etwas Höhe zu gewinnen, montierte ich eine Holzkiste (alte Lautsprecherbox) darauf. Auf diese Kiste kommt ein zweites kleineres Schienenpaar. Darauf soll auf einzelnen Schlitten die Lampenhalterung, der Kondensor, die Negativbühne und schließlich das Objektiv. Durch Abstandsänderung zwischen Kondensor und Negativbühne läßt sich die volle Lichtleistung bei jedem Negativformat nutzen -  wie bei einigen Besseler Vergrößerungsgeräten.
Der Abstand zwischen Kondensor und Lampe ist vorerst variabel. Eventuell werden die Schlitten später miteinander verbunden. Aber ich möchte zuerst schauen, ob die sogenannte Köhlersche Beleuchtung sich als zweckmäßig erweist. Dabei wird die Lichtquelle in die Hauptebene des Objektives abgebildet. Eine hohen Ausleuchtungshomogenität verspreche ich mir dabei.

Als Lichtdichtung sind Kunstlederbalgen angedacht: Sehr variabel und mit einer Nähmaschine schnell herzustellen. Anbringung mittels Klettverschluß. In Lampennähe ist allerdings zur (Brand-) Sicherheit doch etwas Metall.

Beleuchtung erstmal Halogenlampe 150 Watt, Stromversorgung aus Diaprojektor. Möchte mal antesten, ob ich damit quasi eine Punktlichtquelle habe.


Die Horizontalvergrößerer - Bauform ist einfacher herzustellen. Keine Arretierungen nötig. Stabilitätsansprüche wesentlich geringer.
Holz ist ein leicht zu handhabender Werkstoff. Meine benötigte Geräteausstattung ist minimal: Kleiner Schraubstock, Metallbügelsäge, Schraubendreher, Hammer, Feile, Bohrmaschine und Bohrer.

 Dieses Projekt habe ich inzwischen eingestellt.

 02.01.2006 Markus Keinath