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Keinaths
Fotohomepage: Yashica FX-3 - Reparatur
Yashica FX-3:
Wie immer übernehme ich keine Erfolgsgarantie. Bei dieser
Anleitung verzichte ich auf genaue Erklärung wo welche Federn
und Ring sind, einfach beim Auseinanderbauen der Kamera etwas Ordnung
halten.
Diese Kamera hatte einen rauh laufenden Transport. Vermutlich deswegen
kam es schon zu Fehltransport - Bildüberlappung. Ich habe die
Zacken-Filmtransport-Walze als potentielle Ursache ausgemacht.
Demontage:
Die Bodenkappe ist schnell mit drei Schrauben entfernt, der
Rückspulknopf fällt einem dabei dann entgegen.
Das Kameraoberteil der Yashica FX-3 erfordert mehr Anstrengungen:
Die Filmrückspulkurbel entfernen (mit einem Schraubendreher
innen
im Filmfach gegenhalten zum Aufschrauben). Die Mutter unter der Kurbel
hat ein normales Rechtsgewinde und muß auch abgeschraubt
werden.
Das Zeitrad auf B stellen, die Filmempfiindlichkeit auf 100
ASA.
Die Mitte des Zeitrades läßt sich herausdrehen, dann
kann
man den Zeitenraddeckel / Fimempfindlichkeitseinstellung entfernen,
eine Feder, und das Zeitenrad.
Zum abmontieren der des Filmtransporthebels die Gummieabdeckung
wegfriemeln (dünner flacheer kleiner Schraubendreher). Die
Schraube mit Linksgewinde darunter herausschrauben - saß bei
mir
recht fest, passendes Werkzeug zahlt sich aus.
8-förmige Unterlegscheibe weg, Messingscheibe ebenfalls, dann
nochmals eine Mutter (Rechtsgewinde).
Hinten am Sucher zwei lange Schrauben entfernen, vorne beim Prisma zwei
kurze Schrauben. Jetzt kann der Gehäusedeckel
vorsichtig
abgenommen werden - der Blitzkontakt ist bei dieser Yashica mit zwei
Kabeln mit dem Rest verbunden!
Ich reinigte erreichbare Teile des Antriebes der Filmaufspulwalze und
der verdächtigen Zahnrolle mit Kontakt 60
Oxidlösendem
Reinigungsmittel und Wattestäbchen. Danach schmierte ich
vorsichtig wiederrum mit Wattestäbchen und sehr wenig
Sprühöl 80 (Hersteller Kontaktchemie) - wobei dies
wohl nicht
unbedingt das geeignetste Öl sein wird. Aber einen Patienten
bei
einer Lungenoperation läßt man ja nicht stundenlang
rumliegen.
Den Filmtransport betätigte ich während des
Schmierens immer wieder mehrere dutzende Mal.
Zusammenbau:
Nichts sonderlich zu beachten - zumindest habe ich mir nichts notiert.
Weitere Seiten zu Reparaturanleitungen finden sich auf meiner Linksammlung rund ums Reparieren, Bauen und sonstigem Basteln von Photogerät.
Markus Keinath
11.01.2006