Last Generation
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Kleine Zeitübersicht:

Jahr 3574 - Ende der alten Zeitrechnung

Jahr 1 der neuen Zeitrechnung - Beginn des hundertjährigen Krieges

Jahr 104 d.n.ZR - Ende des 100jährigen Krieges
Jahr 89 -112 - Bau des Nordwalls
Jahr 116 d.n.ZR - Beginn des neuen Reiches unter Führung Jervon
DeVelaines, nach dem Tode seines Vaters
Jahr 127 - Krieg um Falaslos
Jahr 133 - Niederlage und Rückzug ins Nordreich
Jahr 134 d.n.ZR - ... heute ...

Der Norden:

Jenseits der Städte Algir und Cîn Vida beginnt die Wildnis des Nordens. Niemand ist bislang von dort zurückgekehrt, und niemand weiß, was dort geschieht, ob die Menschen freiwillig bleiben oder nicht. Es ranken sich etliche Gerüchte um diese Gegend , von Monstern, Geistern und sonstigen Ungetümen, besonders jedoch um die dort lebenden Menschen, die ihr Reich gegen die Außenwelt verteidigen und selbst versuchen es zu erweitern. Die Städte nahe des Waldes werden aufgrund der Nähe zum Norden von der restlichen Bevölkerung nicht gerne besucht und sind stark besetzt von Soldaten des Königs, die in erster Linie die Nordvölker davon abhalten sollen, weiter in den Süden vorzudringen. In diesen beiden Städten jedoch leben, trotz der recht brisanten Lage, Menschen aus dem Norden ebenso wie solche aus dem restlichen Reich erstaunlich friedlich zusammen. Die Gerüchte, die sich um den Norden ranken, sind weit in Eberiad verbreitet. Für die einen sind es wahre Geschichten, die wahlweise nach Abenteuer oder Verderben riechen, für die anderen nichts weiter als Ammenmärchen, einige glauben sogar, es seien die Mächtigen des Landes selbst, die diese Gerüchte verbreiten, um die Menschen davon abzuhalten, in den Norden zu ziehen, um die möglichen Gründe dafür ranken sich noch mehr Geschichten...

Magie:

Jegliche Magie und die Wesen, die früher Eberiad bevölkerten, sind schon vor langer Zeit gänzlich aus der Welt der Menschen verschwunden. Schuld daran sind nicht zuletzt die Anhänger des neuen Glaubens, die alles "Fremde" vertrieben haben und bis heute verteufeln und verfolgen. Letztendlich weiß niemand, wie viele Überreste aus der alten Welt tatsächlich noch existieren.

Der Glauben:

Der Glaube an Tabor hält sich hartnäckig und hat alle anderen Religionen verdrängt. Kaum ein Mensch zweifelt daran, außer ein paar Ungläubige, die in der Öffentlichkeit gut daran tun, das nicht zuzugeben. Jede Stadt und jedes Dorf hat mindestens ein Haus (in den großen Städten oft auch mehrere), das Tabor geweiht ist, einige besitzen ähnlich unseren Kirchen Glockenspiel und Turm, andere ähneln mehr alten Tempeln oder kleinen Kapellen. In allen jedoch befindet sich eine Art Altar in Form eines großen, schwarzen Steines, auf den die Bürger Kerzen, Blumen oder Wertsachen legen, um dem großen Gott zu danken, ihn um Vergebung oder andere Dinge zu bitten. Vor jedem der heiligen Häuser weht eine Flagge des Königs, ein rotgoldener Stern auf dunkelblauem Grund, wie sie, besonders in Êas, überall in den Städten an öffentlichen Gebäuden zu sehen ist. Der rote Teil des Sterns ist ein religiöses Symbol, da "Tabor" als vierzackiger, blutroter Stern dargestellt wird. Die Männer des Glaubens zählen zu den mächtigsten des Reiches und sind selbst in der Politik zahlreich vertreten.

Die Eisenbahn:

Eher eine alte Dampflock, die einzige, die geblieben ist aus der Zeit, in der der Fortschritt Einzug gehalten hatte. Fuhr sie früher zu den Bergwerken und großen Städten, gibt es heute nur noch eine einzige Strecke, die ab und an genutzt wird, alle anderen sind im Krieg zerstört und seither nicht wieder aufgebaut worden. In unregelmäßigen Abständen fährt sie von Êas nach Sinth und wieder zurück. Im Normalfall werden Waren transportiert oder Soldaten von einem Einsatzort zum anderen gebracht, oft genug jedoch auch Gefangene oder ganz gewöhnliche Passagiere, die aber nur, wenn sie in der Lage sind, den horrenden Preis von einem halben Drachen für eine Fahrt zu zahlen, was dem gewöhnlichen Bürger zumeist unmöglich ist. Die Bahnschienen, die einst die Städte miteinander verbunden haben sind größtenteils zerstört oder schlichtweg von Pflanzen überwuchert, einige sind jedoch noch heute zu sehen, ebenso wie es in den Städten entlang der Grenze, aber auch bis hinauf nach Algir noch Bahnhöfe gibt, wenngleich diese nicht mehr als solche genutzt werden oder bestenfalls für die Postkutschen, die alle nicht ganz korrekten Fahrplan folgen

Fabriken etc.:

Fabriken, oder fabrikähnliche Gebäude gibt es zahlreich, in den Städten nahe der Grenze, aufgrund des Bergbaus besonders in und um Senodan. Früher wurden in diesen Fabriken sämtliche Waren hergestellt und verarbeitet, heute sind die meisten stillgelegt und nur wenige noch im Auftrage des Königs in Betrieb, zumeist zur Herstellung von Waffen, Rüstungen

Sonstige Überreste des Fortschritts:

Aus der fortschrittlichen Welt geblieben sind unter anderem die Schusswaffen, die über die Jahre hinweg immer weiter verbessert wurden, bis hin zu "automatischen Schusswaffen" ("Selbstladepistolen" - für jeden neuen Schuss muss lediglich der Abzug betätigt werden, die Pistole lädt selbstständig nach), die jedoch aufgrund der hohen Herstellungskosten und des Herstellungsaufwandes selten und zudem kaum erschwinglich sind, weshalb sie Schwerter, Pfeil und Bogen nie ganz ablösen konnten.

Fließendes Wasser, wenn auch nur kalt, gibt es in den Großstädten in fast jedem Haushalt, wenn es auch ratsam ist, es vor "Verzehr" abzukochen Ebenso weit verbreitet sind die Wasserklosetts, weshalb sich unter sämtlichen Großstädten riesige Labyrinthe von Abwasserkanälen befinden. Elektrische Lichtquellen gab es zeitweise, wenn auch keine sehr effektiven, heute finden sie sich nur noch in einigen reichen Haushalten, die über entsprechende Energiequellen verfügen

Die Währung:

Kupferstücke
Silberling - 50 Kupferstücke
Kleiner (oder halber) Drache - 20 Silberlinge
Drache - 5 kleine/halbe Drachen

Die Kriege:

In den vergangenen 400 Jahren hat es etliche Kriege im Land gegeben, unter den Herrschern selbst, zwischen Nord- und Südeberiad, bis hin zu kleineren und größeren Bürgerkriegen. Die beiden größten waren jedoch der magische Krieg vor ca. 320 Jahren, der ganz Eberiad betraf und das Land nachgrade in Schutt und Asche legte, und der hundertjährige Krieg, der vorwiegend den Norden betraf und erst vor knapp dreißig Jahren beendet wurde.
Der magische Krieg hinterließ nur Dunkelheit und Chaos, ganze Städte und Landstriche wurden verwüstet und es heißt die Welt habe ein Jahr weder Mond- noch Sonnenlicht gesehen, bis sich die schwarzen Wolken gelichtet hatten und ein trostloses, totes Land im ersten Licht der Sonne zum Vorschein kam. Die Legenden sagen Eberiad habe sich seither nie wieder erholt und der letzte, hundertjährige Krieg habe den Norden erneut zurückgeschlagen, während der Süden sich langsam wieder erholte. Für viele Menschen ist der magische Krieg tatsächlich nur noch eine Legende, zwar streitet niemand den Krieg an sich ab, dass er jedoch wahrhaftig etwas mit Magie zu tun haben könnte, glaubt jedoch kaum noch jemand.

Die Könige:

3330 - 3556 Über zweihundert Jahre herrschte die DeVeracia-Dynastie über den Norden Eberiads, versuchte das Land zu einigen und den Fortschritt wieder aufleben zu lassen, bis zu ihrem letzten König, Eron DeVeracia, der als letzter Erbe bereits nach drei Jahren auf dem Thron von seinem eigenen Vetter Bradigan ermordet wurde
3556 - 7 Bradigan, hinterließ einen Sohn, als neuen Herrscher
7 - 25 Elatha Bradigan im Kampf erschlagen, hinterließ einen Sohn
25 - 28 Cian Bradigan im Kampf von Will Sedanté besiegt
28 - 39 Will Sedanté wurde nach drei Jahren Herrschaft hingerichtet, sein Neffe zum König ernannt
39 - 61 Chayton DeRelthan erschlagen durch Rodrick Searlay
61 - 69 Rodrick Searlay besiegt und hingerichtet durch Kynnan DeLandeé
69 - 77 Kynnan DeLandeé fiel im Alter von 28 Jahren in der Schlacht
77 - 79 Rayl DeLandeé wurde im Alter von fünf Jahren zusammen mit
seiner Mutter ermordet und hinterließ das Land ohne Nachfolger
79 - 82 drei Jahre lang war das Land ohne Herrscher, bis Lesai DeVelaine die Königskrone an sich riss, und sich im Namen Tabors selbst krönte
82 - 116 Lesai DeVelaine wurde im Alter von 63 Jahren ermordet
116 - heute Jervon DeVelaine




by Daisy









© by Kelis 26.07.2007
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