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    Türkei    

Die Türkei hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten europäischen Reisezielen gemausert. Laut einer Statistik, die ich kürzlich gelesen habe, rangiert das Land hinter Mallorca und Ägypten an dritter Stelle der Beliebtheitsskala der Deutschen.

Sicher ist die Türkei für viele Deutschen nicht ganz fremd, arbeiten und leben doch so viele Türken in unserem Land. Sie sind unsere Nachbarn und unsere Kollegen und gewiss erfährt man durch diese auch einiges über ihr Land und die Mentalität der Türken.

In meinem Fall war das allerdings ein bisschen anders. Da ich aus der ex-DDR komme, kannte ich natürlich unsere "Gastarbeiter" (Mozambikaner, Angolaner, Vietnamesen und Kubaner) viel besser als Türken. Das erste Mal kam ich mit ihnen in Berührung, als ich nach Hof/Oberfranken zog und dort - in einem traditionellen Gebiet der Textilproduktion - natürlich sehr vielen Türken begegnete.
Trotz allem reizte es mich zunächst überhaupt nicht, in die Türkei zu fahren. Ich kann jetzt im Nachhinein nicht mehr genau sagen, warum. Irgendwie meinte ich immer, die Kultur wäre mir viel zu fremd und außerdem kann ich die Sprache nicht. Auch Berichte von Türkei-Fans änderten diese recht diffusen Gründe zunächst nicht.

Erst als ich mich bei der TUI als Reiseleiterin beworben hatte und diese mich ausgerechnet in die Türkei schickte, wo ich noch nie vorher war, wurde ich sozusagen zu meinem Glück gezwungen.

Obwohl meine Arbeit in der Türkei nicht von langer Dauer war und ich auch einige Schwierigkeiten dort hatte, weil ich eben die Sprache nicht konnte und meine Kollegen fast alle Türken waren und ich mir deshalb immer etwas verloren vorkam, stellte ich fest, dass die Türkei ein fantastisches Reiseland ist. Dies hat sich dann auch in meinen 8 Türkei-Urlauben voll und ganz bestätigt. Und heute lerne ich auch die Sprache, weil es mich nach wie vor verrückt macht, wenn ich nichts verstehe.

Das Land bietet eigentlich alles, was man sich als Urlauber wünscht:

grandiose Landschaften, von unvorstellbarer Vielfalt
eine unglaublich interessante und reiche Kultur mit zahlreichen außerordentlich gut erhaltenen antiken Stätten
die faszinierende Mischung zwischen Orient und Okzident
die europäisch anmutenden Großstädte und Touristenregionen und das ganz andere, noch sehr traditionelle Leben der Bevölkerung im Landeinnern und in den Bergen
die Freundlichkeit und unglaubliche Gastfreundschaft der Türken und ihre fantastische Küche
und nicht zuletzt die herrlichen Strände, Sonne, Wärme und kristallklares warmes Wasser der Ägäis und des Mittelmeers
dazu kommt die relative Nähe des Landes und ein kurzer Flug von nur 3 Stunden

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Offizieller Name:

Türkiye Cumhuriyeti (Republik Türkei)

Proklamation der Republik:

29. Oktober 1923

Grenzen mit:

Insgesamt 2753 km - mit Syrien, Irak, Iran, Armenien, Georgien, Bulgarien und Griechenland

Geographische Lage:

Länge: 29,8-32,9° östl. Länge
Breite: 36-37,2° nördl. Breite

Fläche:

780 580 qkm – verteilt auf einen europäischen und einen asiatischen Teil, getrennt durch den Bosporus, das Marmarameer und die Dardanellen

Küsten:

7205 km Küstenlinie längs des Festlandes ohne Inseln, 8333 km mit Inseln

Oberfläche:

Halbinsel Anatolien im Osten - ein stetig ansteigendes Hochland, von vielen Flüssen durchzogen und reich an Seen;
Parallel zur Schwarzmeerküste - die nordanatolische Bergkette;
Parallel zum Mittelmeer – der Taurus (Toros)

Flüsse, Seen:

Dicle (Tigris) und Firat (Euphrat), Van-See (3.738 qkm)

Einwohner/Bevölkerung:

Ca. 65,5 Millionen (Schätzung) (davon leben 41 % in ländlichen Gebieten)
Ca. 98 % türkstämmige Bevölkerung, 2 % Minderheiten

Klima:

mild und regenreich an der Schwarzmeerküste
Kontinentalklima in Mittel- und Ostanatolien
Mediterranes Klima an der ägäischen und Mittelmeerküste

Hauptstadt:

Ankara (ca. 5 Mio EW)

Großstädte

Istanbul (ca. 9 Mio EW), Ankara, lzmir (ca. ca. 3 Mio EW), Adana, Bursa, Konya, Gaziantep

Geografische Regionen:

7 Regionen: Marmara-Region, Ägäis-Region, Schwarzmeer-Region, Mittelmeer-Region, Mittelanatolien, Ostanatolien, Südostanatolien

Provinzen (Iller):

80 Provinzen (Iller): Adana, Adiyaman, Afyon, Agri, Aksaray, Amasya, Ankara, Antalya, Ardahan, Artvin, Aydin, Balikesir, Bartin, Batman, Bayburt, Bilecik, Bingol, Bitlis, Bolu, Burdur, Bursa, Canakkale, Cankiri, Corum, Denizli, Diyarbakir, Edirne, Elazig, Erzincan, Erzurum, Eskisehir, Gazi Antep, Giresun, Gumushane, Hakkari, Hatay, Icel, Igdir, Isparta, Istanbul, Izmir, Kahraman Maras, Karabuk, Karaman, Kars, Kastamonu, Kayseri, Kilis, Kirikkale, Kirklareli, Kirsehir, Kocaeli, Konya, Kutahya, Malatya, Manisa, Mardin, Mugla, Mus, Nevsehir, Nigde, Ordu, Osmaniye, Rize, Sakarya, Samsun, Sanli Urfa, Siirt, Sinop, Sirnak, Sivas, Tekirdag, Tokat, Trabzon, Tunceli, Usak, Van, Yalova, Yozgat, Zonguldak

Sprachen:

Türkisch (Die in lateinischen Buchstaben geschriebene türkische Sprache gehört, wie auch Ungarisch und Finnisch, zur ural-altaischen Sprachgruppe. Weltweit wird Türkisch von rund 150 Millionen Menschen gesprochen

Staatsaufbau:

Nationale, demokratisch-laizistische und soziale Republik. Die Exekutive liegt bei der vom Ministerpräsidenten geleiteten Regierung, die Gesetzgebung bei der Großen Nationalversammlung mit 450 vom Volk gewählten Abgeordneten

Religion:

Islam (ca. 98%), Christentum, Judentum

Währung:

Türkische Lira

Wechselkurs:

http://www.oanda.com/convert/classic

Zeitzone:

MEZ plus 1 Stunde (im Sommer und in Winter)
http://www.weltzeituhr.com/start.shtml

Wetter:

www.weatherhub.com

Inflationsrate:

Gallopierend !, der Kurs ändert sich fast täglich,
1,00 €  =  1.625.000 TL (Stand Ende September 2002)

Türkische Botschaft in Berlin:

Rungestr. 9, 10179 Berlin
Tel: (49-30) 27 58 50
Fax : (49-30) 27 59 09 15
turk.em.berlin@t-online.de
http://www.tcberlinbe.de/de/ (hier findet Ihr auch zahlreiche Genaralkonsulate

Flugverbindungen:

Von allen europäischen Flughäfen Verbindungen nach Istanbul, Ankara, Izmir, Antalya, Dalaman, Trabzon oder Adana




Die Flugreise ist sicher die bequemste Art, in die Türkei zu gelangen. Von allen europäischen Flughäfen bestehen Verbindungen nach Istanbul, Ankara, Izmir, Antalya, Dalaman, Trabzon oder Adana.
Regelmäßige Direkt- und Anschlußverbindungen der Bahn bestehen zwischen mehreren europäischen Großstädten und Istanbul.
Für eine Anreise mit dem Auto (ca. 1.900 km München - Istanbul) bieten sich die Nordroute: Deutschland, Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, oder die Südroute: Deutschland, Österreich, Italien, Autofähre Venedig-Türkei an.

Am besten mit dem Reisepass einreisen. Man kann auch ohne Probleme mit dem Personalausweis einreisen, muss dann aber gut auf diesen Papierabschnitt achten den man erhält, sonst kann es zu Problemen bei der Ausreise kommen. Foto- und Videozubehör unbedingt in Deutschland kaufen, ist billiger.



Die gesamte Türkei ist gut mit Apotheken versorgt. In kleinen Orten übernimmt der Apotheker oft die Funktion eines Arztes. In Städten hat mindestens eine Apotheke Nachtdienst. Meistens kann man Medikamente westlicher Pharmafirmen kaufen.
Beliebt bei Frauen sind sicherlich die Antibabypillen, die dort, zwar unter anderem Namen, aber mit genau der selben Zusammensetzung und vor allem viel günstiger als in Deutschland verkauft werden. In jeder Apotheke gibt es eine Übersicht, wo die türkischen Namen neben dem entsprechenden deutschen Namen der Pille steht.
Die medizinische Ausbildung der Ärzte entspricht europäischen Maßstäben, von einer technisch nicht dem neuesten Standard entsprechenden Praxis sollte man sich deshalb nicht abschrecken lassen. Ein Großteil der Ärzte spricht eine Fremdsprache.
Reisende, die direkt von Mitteleuropa kommen, brauchen keine speziellen Impfungen vornehmen zu lassen, doch sollte sichergestellt sein, dass die Standardimpfungen, wie gegen Tetanus, Polio und Tbc, aufgefrischt sind.
Krankenhäuser und Kliniken gibt es in allen Städten und größeren Orten. Sie sind entweder staatlich (wie Militärkrankenhäuser) oder privat organisiert. Bei besonders schweren Fällen sollte man eines der Krankenhäuser in Mersin, Antalya, Izmir oder das deutsche Krankenhaus in Istanbul, Siraselviler Cad., Taksim, Tel. 1 51 71 00, aufsuchen.
Gültige Krankenscheine erhält man bei der deutschen zuständigen Krankenkasse. Sie gelten allerdings nur bei Ärzten oder in einem Krankenhaus, die dem Sozialversicherungsverband angeschlossen sind. Behandlungskosten bei den anderen Ärzten müssen vorgestreckt werden und werden im Heimatland erstattet.



Deutsche Botschaft
Ankara
Atatürk Bulvan, No: 114 Kavaklidere
Tel: 312 426 54 65-67-4281402

Deutsches Konsulat
Istanbul
Selim Hatun Camii Sk. No: 46, Ayazpasa
Tel: 212 - 251 54 04

Izmir
Atatürk Cad., No:260, P.K. 156, Alsancak
Tel: 232 -421 69 95-96

Botschaft Österreichs
Ankara
Atatürk Bulvan, No: 189, Kavaklidere
Tel: 312 - 434 21 72

Botschaft der Schweiz
Ankara
Atatürk Bulvan, No: 247, Kavaklidere
Tel: 312 - 467 55 55-56

Beratung und Auskunft über die Türkei erteilen alle Fremdenverkehrsbüros
Türkisches Fremdenverkehrsamt
Baseler Straße 37
60329 Frankfurt
Tel: 069 - 23 30 81-82
Fax: 069 - 23 27 51



Die Türken waren ursprünglich ein nomadisches Reitervolk, das im westlichen Gebiet des heutigen Chinas lebte. Vor etwa 1000 Jahren machten sie sich auf in Richtung Westen. Dabei gab es immer wieder einzelne Stämme, die sich niederließen. Deswegen findet man auch von der heutigen Türkei bis China einzelne türkische Volksgruppen, oder, ethnologisch und korrekter gesagt, Turkvölker. Sogar in China selbst findet man eine Minderheit, die eine Art türkischen Dialekt spricht. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion konnten einige dieser Völker ihren eigenen Staat gründen, wie Aserbaidschan oder Turkmenistan.
Wenn man heute die Türken fragt, aus welcher Volksgruppe sie kommen, hört man zumeist nur: ich bin Türke oder ich bin Kurde. Türken, also türkische Staatsbürger, sind sie natürlich alle.
Allerdings kann man von der Physiognomie manchmal grob erraten, welcher Abstammung die Menschen sind.
Es gibt die Hellhäutigen und "Blonden", die meist aus dem Norden und der Schwarzmeerregion stammen.
Dann gibt es die Dunkelhäutigen mit glänzend schwarzen Haaren und Augen, dichten Augenbrauen, sie sind oftmals Kurden.
Und einigen sieht man die Abstammung von den Tataren an, mit etwas asiatisch oder mongolisch anmutenden leicht geschlitzten Augen und breitflächigeren Gesichtern. So zumindest hat es mir ein Freund und Kollege erklärt, dessen Vorfahren, wie er meinte, von "Dschingis Khan" abstammten.
Dieser Erklärung war natürlich keineswegs wissenschaftlich fundiert und ist schon gar nicht die Regel, aber es passt recht oft, was ich in meinen zahlreichen Aufenthalten - vor allem in Alanya - festgestellt habe.


Die Türkei hat natürlich verschiedene Wetterzonen mit ganz unterschiedlichem Klima, je nach Lage und Höhenlage.
Die Touristengebiete an der Mittelmeerküste haben ein warmes Mittelmeerklima mit heißen Sommern und gemäßigten teils regnerischen Wintern. Reisezeit ist von April bis Oktober, wobei es im Juni schon über 35°C warm sein kann. Im April habe ich noch ziemlich regnerische Tage erlebt. Allerdings kann man bei schönem Wetter auch bereits am Strand liegen, wenn auch nur ganz Hartgesottene sich bereits in die noch kühlen Fluten wagen. Ab Ende Mai aber ist das Wasser herrlich warm und im Hochsommer erreicht es gar Badewannentemperaturen von ca. 28 Grad. Der Sand ist dann so heiß, dass man nur mit Badeschuhen laufen kann.
Ab ca. Mitte September wird es zumindest am Abend merklich kühler und man muss die Sonnentops, die man bis dahin auch nachts ausführen konnte, mit einem leichten Pullover tauschen. Ab Oktober ist dann spätestens auch dort der Einzug des Herbstes deutlich zu spüren. Schnee gibt es im Winter an der Küste kaum, allerdings wird es doch recht kühl und bei Regen und Wind kann es im Winter auch dort weniger angenehm werden.
Ein kleines Problem ist für Besucher der Türkei im Winter, dass die wenigen geöffneten Hotels zumeist über keine Heizungen, sondern nur Solaranlagen verfügen, über die auch das Wasser geheizt wird. Und wenn die Sonne nicht scheint, gibts kein heißes Wasser zum Duschen. Abhilfe wird geschafft, indem früh und abends jeweils für ca. 2 Stunden der Warmwasserboiler angeschaltet wird. Resultat ist, dass dann zu dieser Zeit alle gleichzeitig duschen und das Wasser nur als spärliches Rinnsal läuft.



Ausländische und türkische Währung darf unbegrenzt eingeführt werden. Allerdings unterliegt die Türkische Lira immer noch einer ungeheueren Inflation, so dass man besser vor Ort tauschen sollte. Es wäre müßig, hier einen ungefähren Kurs angeben zu wollen, da dieser sich fast täglich ändert (im Mai 2003: 1.250.000 TL = 1 €; Tendenz nach oben). Innerhalb eines 14-tägigen Urlaubs kann sich der Kurs gut und gerne 3 bis 4 Mal ändern. Es gibt in der Türkei Überlegungen in Richtung einer Währungsreform, um zumindest die 6 Nullen der Millionen weg zu bekommen. Dazu muss aber noch einiges getan werden, um der galoppierenden Inflation wenigstens ein bisschen Einhalt zu gebieten.
Für uns als Besucher ist es am Anfang zumeist ziemlich schwierig, uns an die Millionen zu gewöhnen und die entsprechenden Geldscheine auseinander zu halten. Für die kleineren Scheine, die allerdings auch schon eine hübsche Anzahl Nullen tragen, bekommt man fast gar nichts. Es geht eigentlich mit einer Million los - und dieser Schein ist rot.
Mir selbst ist es passiert, daß ich in einem Juweliergeschäft bar bezahlt habe und dem - sicherlich hoch erfreuten - Juwelier ein paar Millionen zuviel bezahlt habe, weil ich mich einfach mit den Millionen nicht auskannte und offensichtlich einen 500.000 Schein (das ist gar nichts) mit einem 5.000.000 verwechselte. Also, aufpassen !!!


Die Türkei blickt auf eine 9000 Jahre alte geschichtliche Tradition zurück. Sie war Teil der Antike (Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris, Konstantinopel = das heutige Istanbul), des osmanischen Reiches, es gab turkmenische Emirate, die Phönizier, Griechen und Römer waren hier, Alexander der Große hat Kleopatra den heutigen Kleopatra-Strand von Alanya zum Geschenk gemacht, man findet Spuren der frühen Christengemeinden, wo der Apostel Paulus unterwegs war.
Die Spuren der Geschichte trifft man eigentlich überall an. Beeindruckend ist, dass es auf dem Gebiet der heutigen Türkei mehr gut erhaltene antike Tempel, Statuen und Bauwerke gibt, als in Griechenland selbst, wie man eigentlich meinen sollte. Eindrucksvolle Zeugnisse dafür sind der Apollo-Tempel in Side und das Amphitheater von Aspendos, wo heute in einer unvergleichlichen Atmosphäre und mit fantastischen Akustik regelmäßig Opernaufführungen stattfinden.

Mustafa Kemal Atatürk - der Vater der Türken - hat in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts die Türkei zu dem gemacht, was sie heute ist: ein moderner, weltoffener Staat zwischen Orient und Okzident.
Atatürk hat die Trennung von Staat und Religion eingeführt, und heute noch ist die Türkei ein laizistischer (säkularer) Staat, wo zwar der Islam die vorherrschende Religion ist, aber ein Islam, der nicht wie in den fundamentalistischen islamischen Ländern wie z.B. dem Iran, das gesamte Leben der Menschen durchdringt, sondern zwar täglich gelebt wird, aber auf sehr tolerante und für uns aus dem Abendland Kommende unaufdringliche Art und Weise. Ein "sympathischer" Islam, der gerade für uns seinen Reiz hat, indem wir die Moscheen besuchen und dem Hodscha (oder Imam, oder Muezzin) lauschen, wenn er 5 mal am Tag von den zahlreichen Minaretten zum Gebet ruft.
5 Grundpflichten haben alle Muslime:
1. das Aussprechen des Glaubensbekenntnisses: Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Prophet
2.die täglichen 5 Gebete
3. das Almosen-Geben (wobei auch die Zahlung bestimmter Steuern dazu zählen)
4. das Fasten im Fastenmonat Ramadan
5. die Wallfahrt nach Mekka (die jedoch nur unter geeigneten Umständen unternommen werden muss)
Die Alewiten, die ca. ein Drittel der Bevölkerung ausmachen, denken liberaler, als die Sunniten, welche sich zum Teil offen oder latent gegen das moderne westliche Demokratieverständnis wenden. Streitpunkte sind immer noch u.a. die schulische Erziehung, die Stellung der Frau, die sexuelle Moral, Alkoholausschank, Kleidungsvorschriften und die Programme der Massenmedien.

Atatürk hat weiterhin die lateinische Schrift eingeführt, die die bis dahin gebräuchliche arabische Schrift ablöste.
Und er hat den Türken ihre Familiennamen gegeben. Bis dahin nannten sich die Türken alle so ähnlich wie Ali, Sohn von Mustafa usw. Da es aber so viele Alis und Mustafas gibt, muss dies zwangsläufig zu Identifikationsproblemen führen, welcher denn nun gemeint sein könnte. Die Familiennamen lösten das Problem weitestgehend, auch wenn es sicherlich heute noch zahlreiche Ali Öztürk's gibt, so wie bei uns Fritz Müllers, Meiers, Schulzes und Lehmanns.
Atatürk hat das moderne Schulsystem eingeführt und eine zumindest grundlegende medizinische Versorgung der Bevölkerung in weiten Gebieten des Landes.

Das "Kurdenproblem" ist ein ziemlich schlüpfriges Eis, auf das ich mich hier nicht weiter begeben will. Nur so viel: wenn man Türken, Kurden, Tataren und wen sonst noch alles befragt, spricht keiner eigentlich von einem Problem. Ich hörte immer wieder, dass die große Masse der Bevölkerung der Überzeugung ist, dass die meisten Kurden gleichberechtigt mit allen anderen Bevölkerungsgruppen leben und sich voll und ganz als Türken fühlen. Und an der Südküste, vor allem an den südöstlichen Teilen der Mittelmeerküste gibt es unzählige Kurden, die im Tourismus arbeiten, gute Positionen haben und sicherlich mit keiner Faser mehr an eine Separatistenbewegung denken.
Sicherlich besteht das Problem der zurückgebliebenen Entwicklung der Kurdengebiete und Ostanatoliens auch heute noch, aber man kann sich nur wünschen, dass auch dieses einmal der Vergangenheit angehören wird. Aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Wer die Geschichte der Türkei so richtig detailliert studieren will, für den habe ich einen Buchtip: Die Türkei - ein Land und 9000 Jahre Geschichte (List-Verlag, Taschenbuchausgabe bei Droemer-Knaur)



Das Türkische ist die Staatssprache der Türkei (ca. 70 Mio Einwohner). Da es Amtssprache des Osmanischen Reiches war und deshalb bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts in großen Teilen des Balkans und teilweise auch in arabischen Ländern gesprochen wurde, wird es außerhalb der Türkei auch heute noch in einigen Teilen der folgenden Länder von einem Teil der Bevölkerung weiterhin gepflegt:
Albanien, Südosten Bulgariens, Nordosten Griechenlands, Makedonien (Ex-Jugoslawien), auf Zypern und in einigen Teilen der nördlichen arabischen Halbinsel.

Daneben gibt es zahlreiche Sprachinseln, wo das Türkische zwar in abgewandelter Form, aber trotz der morphologischen Unterschiede für alle mehr oder weniger verständlich gesprochen wird:
im Nordwesten Chinas von den Uiguren, in 5 Republiken der Ex-Sowjetunion: Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan, Turkmenien und Aserbaidschan, von den Tataren in verschiedenen Gegenden der russischen Förderation, in Afghanistan von den Turkmenen, im Iran von den Aserbaidschanern, in der Mongolei von der tuwinischen Minderheit.
Insgesamt werden von ca. 150 Millionen Menschen Turksprachen gesprochen.
Für linguistisch Interessierte, wie ich auch eine bin, gibts noch ein paar tiefgründigere Infos auf meiner Wordlist-Seite.


Der Tourismus entwickelte sich in der Türkei erst in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Angefangen hat es mit dem "Kemer-Projekt" im Zuge dessen das Gebiet um Antalya für den Tourismus erschlossen wurde. Damals lebten in Antalya nur ca. 50.000 Menschen. Heute hat die Stadt 600.000 Einwohner. Das Torismus-Entwicklungsprojekt Süd-Antalya" verwandelte die kleinen Fischerhäfen, Bauerndörfer und steinigen Karrenwege in eine perfekte Urlauberregion mit Yachthäfen, Feriendörfern, riesigen Hotelkomplexen und modernen Schnellstrassen. Elektrizitäts- und Trinkwasserleitungen wurden gebaut, die Steilküsten wurden mit Tunnels und Panoramastrassen erschlossen. Der Tourismus zog junge Leute aus der ganzen Türkei in den Süden, wo sie attraktive Arbeitsplätze fanden.
Spätestens in den 80er Jahren stellte sich heraus, dass die vorsichtigen Schätzungen hinsichtlich der zu erwartenden Touristen bei weitem übertroffen wurden. Was Rucksackreisende schon lange wussten, nämlich dass zwischen Marmarameer und Mittelmeer ein fantastisches Urlaubsland liegt, begann sich herum zu sprechen. Und heute noch ist vieles preiswerter als in anderen traditionellen Urlaubsregionen, obwohl die Türkei schon lange kein Billigreiseland mehr ist.
Dabei braucht man sich erstaunlicherweise um die Erhaltung der ursprünglichen Landschaften keine allzu großen Sorgen zu machen. Obwohl in weiten Gebieten an der Südküste ein Hotelkomplex auf den anderen folgt, gibt es sie noch, die Olivenhaine und Orangenplantagen, verschwiegene Buchten und ursprüngliche Wälder.
Die Feriensiedlungen und Komforthotels fügen sich bis auf weniger Hochhäuser zumeist harmonisch in die Landschaft ein und man ist weit entfernt von den Appartment-Bettenburgen à la Gran Canaria z.B.



Es gibt viele Möglichkeiten, innerhalb der Türkei zu reisen:
Die preiswerteste und romantischste Art ist sicherlich mit dem Dolmus. Das sind Kleinbusse mit ca. 18 Sitzen, die aber auch schon mal mehr Passagiere beherbergen. Die Dolmuse fahren immer nur an den Hauptstrassen und stoppen überall, wo ein Passagier aussteigen oder zusteigen will. Es gibt Dolmus-Zentralhaltestellen und natürlich auch Umsteigepunkte, wenn man weiter in eine andere Richtung muss. Sie sind billig, allerdings nicht immer bequem nach europäischen Maßstäben. Sie verkehren zumeist ab früh 6:00 bis gegen 23:00 Uhr (das ist verschieden und hängt auch von der Strecke ab. Man muss sich genau erkundigen).

Etwas teurer, dafür aber bequem und Garant für Unabhängigkeit und Individualität sind Mietwagen.
Wenn man den Mietwagen für mehrere Tage haben möchte, ist es ratsamer, das Auto schon zu Hause bei der Reisebuchung mit zu buchen. So hat man die Garantie, dass das Auto in einem guten Zustand ist, wirklich auch vorhanden ist und man kann reklamieren, wenn etwas nicht passt, da man natürlich bei renommierten Mietwagenagenturen bucht.

Ich nehme aber an, dass es günstiger ist, bei einem der unzähligen Rent a cars vor Ort ein Auto zu mieten. Wer nicht ganz und gar mit Netz und doppeltem Boden reisen will, kann sich durchaus auch auf die örtlichen Agenturen verlassen. Die Autos sind zumeist in einem sehr ordentlichen Zustand, zumindest optisch. Sollte die Technik ganz und gar in desolatem Zustand sein, hört man das sicher schon beim Anlassen. Dazu kann man wie überall beim Einkaufen auch hier tolle Rabatte aushandeln. Man kann natürlich auch eine Versicherung abschließen, was auf jeden Fall empfehlenswert ist.

Innerhalb der Stadt und für kurze Ausflüge in die Umgebung ist ein kleines Motorbike  ein super Gefährt. Das sind meistens kleine Yamaha-Maschinen, aber mit ganz ordentlich PS unter der Haube, wie man mir sagte (leider kann ich nicht Motorbike fahren). Die kann man auch fast überall mieten.

Und natürlich, für Sportliche und Radl-Fans wie mich, ist das Mountainbike  fantastisch. Selbst wenn man nicht in die Taurus-Berge hoch fahren will, kann man auch entlang der Küste super Radl-Touren machen (teilweise auf der Hauptstrasse nicht ganz und gar ungefährlich, denn Radlwege wie in München gibts dort nicht). Mountainbikes gibts auch mehr und mehr bei den örtlichen Rent a cars zu mieten.


Die Türkei liegt im Südosten Europas und ist das einzige Land der Welt, welches auf zwei Kontinenten liegt, verfügt das Land doch über einen europäischen und einen asiatischen Teil. Die größte Stadt der Türkei, Istanbul, ist durch den Bosporus in eine europäische und eine asiatische Hälfte geteilt.
Die Türkei ist heute ein moderner, aufstrebender Industriestaat mit meiner Meinung nach berechtigten Ambitionen, baldmöglichst der EU beizutreten. Neben der entwickelten und modernen Industrie, vorrangig in den Großstädten des europäischen Teils, ist das Land aber auch noch weitestgehend von den ursprünglichen ländlichen Traditionen geprägt. Der größte Gegensatz zu den modernen Industriegebieten ist sicherlich heute noch Ostanatolien, wo die Uhren noch ein Jahrhundert hinter unseren Zeitrechnung zurück gehen.
Geografisch gesehen ist das Land aufgrund der abwechslungsreichen Landschaften für den Reisenden äußerst reizvoll. Schroffe Bergwelten, ausschließlich landwirtschaftlich geprägte Gebiete, wo die Bevölkerung noch wie vor 100 Jahren lebt, die pulsierenden Großstädte mit ihren Banken, schicken Wohnvierteln und Einkaufsmeilen und natürlich die Küstenregion des Mittelmeers und des Schwarzen Meers bieten die größtmögliche Abwechslung.
Ganz besonders beeindruckt hat mich natürlich die Südküste, mit dem türkisblauen Wasser des Mittelmeers, den weißen, teils feinsandigen, teils kieseligen Stränden, den kleinen versteckten Buchten, den wie ins Meer gestreuten kleinen vorgelagerten Inseln. Unmittelbar hinter den Stränden liegen die hübschen Städte mit ihren überwiegend weißen Gebäuden und gleich dahinter erstrecken sich die hoch in den Himmel aufragenden Gipfel des Taurus Gebirges. Es ist ein fantastisches Bild.


Die "lächelnde Schöne des türkischen Südens" bietet eigentlich alles: grandiose Berg- und Küstenlandschaft dicht nebeneinander, Sport, Unterhaltung, gute Küche und zahlreiche antike Stätten.
Die Stadt hat seit der Öffnung und Erschließung für den Tourismus rasant an Einwohnern zugenommen. Anfang der 70 Jahre waren es noch ca. 50.000 EW, heute wohnen ca. 600.000 Menschen in der Hauptstadt der Mittelmeerregion, nicht hinzu gezählt die zahlreichen Touristen, die in den Sommermonaten die Stadt bevölkern. Trotz vieler Hotelbauten, zum Teil auch Hochhäusern, ist die Küstenregion rund um die Stadt noch nicht total verbaut, auch wenn die Stadt selbst schon über eine beachtliche Skyline verfügt.
Wer im Hotel "Adonis" (ein 5 Sterne Luxus-Stadthotel, allerdings ohne Strand und nur mit Meeresbadeanlage) im 12. Stockwerk wohnt, kann die Skyscraper-Silhouette der Stadt "bewundern". Es ist Geschmacksache. Antalya ist eine Großstadt mit viel Verkehr und Trubel.
Mir gefällt am besten die Altstadt mit ihren vielen verwinkelten Gässchen, zahlreichen Kneipen, wo es abends auch oft Life-Musik gibt, der Jachthafen mit seiner Mole, von wo aus man fantastische Sonnenuntergänge über dem Meer beobachten kann.


Mir persönlich gefällt Alanya viel besser als Antalya. Und für mich ist eben Alanya die "lächelnde Schöne". Böse Zungen behaupten, Alanya hätte nichts mit der Türkei zu tun, es wäre alles viel zu touristisch und fast wie in Deutschland. Dem stimme ich nicht zu. Freilich, die ursprüngliche Türkei ist es nicht, trotz allem gibt es aber hier noch genug türkisches Flair. Vor allem braucht man gar nicht weit zu fahren, ca. eine halbe Stunde hinauf in die Berge des Taurus - und dort gehen die Uhren schon wieder sehr türkisch.

Ich werde nie den Moment vergessen, als ich das erste Mal von Antalya kommend über die Küstenstrasse nach Alanya einfuhr - und es ist heute jedes Mal wieder so: es ist einfach grandios:
Man fährt um eine enge Kurve links und rechts durch Felsen begrenzt und der Blick öffnet sich schlagartig auf das türkisblaue Meer, einen leuchtend gelben Sandstrand, die weißen Häuser der Stadt, unmittelbar dahinter die hier sehr hoch aufragenden und zum Teil schneebedeckten Berge des Taurusgebirges und die Krönung und das Schönste von allem: den Burgberg auf einer Halbinsel, die wie eine Nase in das Meer hineinragt.
Das ganze bei Nacht, wenn die Burg auf der Halbinsel beleuchtet ist - es gibt kaum etwas Schöneres (schaut Euch meine Bilder an).

Ansonsten ist Alanya eine überschaubare Stadt mit ca. 60.000 Einwohnern. Man kann sich nach anfänglichen kleinen Schwierigkeiten sehr schnell orientieren und verläuft sich nicht mehr. Man kann die Innenstadt mit ihren vielen vielen Einkaufstrassen, die zumeist schachbrettartig angelegt sind, mühelos zu Fuß erkunden. Auf einem solchen Gang entdeckt man auf Schritt und Tritt alles, was das Touristenherz höher schlagen lässt: Läden und Basare, wo es alles gibt, was man braucht und auch nicht braucht, Kneipen und Bars, aus denen am Abend die Klänge der einheimischen Bands und natürlich auch Discoklänge erschallen, Hotels aller Größe und Ausstattung.

Die Stadt ist sehr modern, die Hotels haben fast durchweg hohen Standard (ein 3 Sterne Hotel genügt vollauf, um rundum glücklich zu sein), die Strassen sind gut ausgebaut und in sehr gutem Zustand, es gibt Geschäfte aller Art, so wie wir sie hier auch haben, von Musikläden, über Optiker (die viel günstiger sind als hier), Friseure, eine Menge Apotheken und auch Arztpraxen, unzählige Textilläden, Juweliere und Ledergeschäfte - es gibt nichts, was es nicht gibt.

Ein unbedingtes MUSS ist am Abend ein Bummel durch den Hafen. Die Hafenmeile ist wunderschön und Bummelmeile für Touristen und Einheimische. Dort reiht sich eine Diskothek an die andere und der Bär steppt in unzähligen Kneipen und Bars. Es gibt wirklich für jeden Geschmack etwas. Auf jeden Fall pulsiert dort das Leben, zumal auch alle Geschäfte bis Mitternacht oder noch später geöffnet sind.

Geheimtip  von mir für alle, die wie ich türkische Life-Musik lieben: geht unbedingt ins "Cello". Das ist eine urige Bar, ganz und gar aus Holz und mit einer Menge Kleinodien, die der Wirt Osman liebevoll in den Nischen in den Wänden ausstellt, zweistöckig mit einer offenen Galerie oben, wo man auf das Geschehen unten runterschauen kann, einer kleinen Bühne, wo die Band türkische Protestsongs aber auch Hits aus der Hitparade spielt, wo es mehr Einheimische als Touristen gibt, obwohl es dort nicht gerade billig ist.
Im Winter bullert ein Ofen in der Ecke, der mit Holz aber auch Pappkartons gefüttert wird, und bei einem Wolkenbruch regnet es regelmäßig durchs Dach auf die Köpfe der Gäste auf der Galerie, wobei man Abhilfe schafft, indem das Personal mit Eimern und allen möglichen Gefäßen angerannt kommt und diese unter die Leckstellen im Dach stellt.
(schaut auch mal auf meine Musikseite "Türkpop", da gibts noch mehr "Cello")

Auch die Vororte  von Alanya sind recht reizvoll. Ich habe mir ein Mountainbike ausgeliehen und bin ca. 30 km in Richtung Mersin (Osten) geradelt, immer auf der Hauptstrasse, die schnurgerade am Meer entlang führt, dabei zum Teil über schöne Strandpromenaden, bis nach Kestel und Mahmutlar. Die Strände sind dort draußen dann nicht mehr so schön wie in Alanya, zum Teil sehr grobkörnig und auch mit Felsen durchsetzt. Trotz allem kann man wenig besuchte Strandabschnitte entdecken, wo nur Einheimische sind und die trotz der Steine auch einen ganz besonderen Reiz haben.

Ausflüge  von Antalya kann man in alle Richtungen machen:
Nach Osten in Richtung Mersin, was allerdings ca. 300 km entfernt ist. Dann ist man auch fast schon an der syrischen Grenze.
Nach Norden in die Berge des Taurus. Dort findet man noch die ursprüngliche Lebensform der Bergbevölkerung, Landwirtschaft, die Bauern in ihren traditionellen schwarzen Pluderhosen und natürlich eine grandiose Berglandschaft. Auch im Taurus gibt es erstaunlich gut ausgebaute Strassen und ganz urig sind die kleinen Wirtschaften, wo sich kaum je ein Tourist hin verirrt und wo nur Einheimische sitzen, wo man aber fantastisch und für fast umsonst essen kann. Ich habe in so einer Wirtschaft einmal Forelle gegessen und einen Salat dazu und sogar ein Bier habe ich bekommen. Besser habe ich eigentlich nirgendwo gegessen. Dazu haben die Dörfler dann auch noch Saz gespielt und gesungen. Ein fantastisches Erlebnis.
Nach Westen gehts nach Side. Auch dort sollte man einmal hinfahren und sich den Apollo-Tempel anschauen und all die anderen großartigen, sehr gut erhaltenen antiken Stätten. Der Strand dort ist fantastisch, sehr feinsandig und fast weiß - noch schöner als der Kleopatra-Strand in Alanya. Wenn man weiterfährt in Richtung Antalya, kommt man nach Belkis und dort ist das antike Amphitheater von Aspendos, was man auch gesehen haben sollte. Besser noch, man sollte einmal eine Opernaufführung dort erleben, unter freiem Himmel mit tausend Sternen, in einer warmen Sommernacht und mit der einzigartigen Akustik, für die das Theater berühmt ist.
Und nach Süden gehts ins Mittelmeer und nach Zypern ...


http://www.weltzeituhr.com/laender/099.shtml                  viele statistische Infos zu ALLEN Ländern, sogar die Nationalhymnen kann man anhören 

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