Warum ist das „SPIEL“ denn so wichtig?
Das Spiel ist für die Kinder ein wichtiger Bestandteil sich mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen und diese zu bewältigen.
Im Spiel drückt das Kind seine Gefühle aus, bewältigt Ängste und belastende Erlebnisse und entfaltet seine Phantasie im „so tun als ob“.
Mit jedem Spiel, ob Funktions-, Konstruktions-, Rollen- oder Regelspiel, erobert sich das Kind ein Stück Welt.
Im Spiel entfaltet das Kind seine geistigen Fähigkeiten und übt den Gebrauch seiner Körperfunktionen.
Das Spiel ist die höchste Form des Lernens!
Im freien unangeleiteten Spiel werden die Kinder in ihrer Fantasie, Kreativität und in ihrem eigenverantwortlichen Handeln gefördert.
Das selbstgesteuerte, spielerische Ausprobieren ist die einzig angemessene Art des Lernens für Kinder im Kleinkind- und Vorschulalter!
Tätigkeiten wie Springen, Klettern, Herumtollen, Toben, Bauen, mit Wasser manschen sind für die kindliche Entwicklung von elementarer Bedeutung.
Um den Kindern ein erfülltes Spiel zu ermöglichen, geben wir ihnen Raum Material und Zeit (z.B. Aufenthalt im Bewegungsraum, Besuch bei Freunden
in der Nachbargruppe, Aufenthalt in der Bau- und Puppenecke, Aufenthalt im Kreativbereich, etc.).
Das Spiel bedeutet auch: „Miteinander leben, voneinander lernen!“
Das Verhalten der Kinder im Freispiel sagt uns oft viel darüber aus, wie es sich fühlt, was es erlebt oder verarbeiten muss.
Genauso stellen die Erzieher/ innen bei Beobachtungen während dieser Zeit fest, welche Rolle das einzelne Kind in der Gruppe
einnimmt und wo Stärken und Vorlieben des Kindes liegen.