Eindrücke

vom Anblick der vielen- und großen Schiffe der DFK Rostock und Sassnitz bis 1990

 
 

Es ist schwer die Fischereiflotte der ehemaligen DDR zu beschreiben. Es war einfach aus meiner Sicht gigantisch, wie sich diese Flotte entwickelte.

Es begann 1956 in Rostock mit den Loggern, die hauptsächlich in der Nordsee fischten. Doch Anfang der 60er Jahre wurden die Fischereischutzzonen eingeführt. Damit wurde es eng für die DDR-Fischerei. Bereits 1961 wurde das erste Fabrikschiff in Dienst gestellt, ab da ging es rapide aufwärts mit dem Bedarf an Hochseefischern . Es sollen bis 1990 über 40.000 Hochseefischer auf den Schiffen gearbeitet haben, manche länger und viele weniger lang.

Da die freien Fanggründe immer mehr eingeengt wurden und viele Fangplätze dadurch überfischt wurden, wurden die Wege zu den Fanggründen immer weiter und die Fangreisen immer länger.

Um den Fisch von dort effizienter abtransportieren zu können, wurden die Transportschiffe immer größer und die Mannschaften mußten in der Ferne per Flugzeug ausgetauscht werden.

Doch 1990 war dann plötzlich alles vorbei für die Schiffe und die vielen Hochseefischer.