Gott - der Ewige

Für die Urmenschen waren alle Erscheinungen ihrer Umwelt belebte, übernatürliche Wesen. Dies war, in erster Linie, das Feuer. Es musste aber ständig gefüttert werden, sonst starb es.

Das Mitglied der Urgemeinschaft, welches diese Aufgabe übernahm, wurde in der Sippe hoch geachtet und  erhielt die besten Teile der Jagdbeute.

Doch irgendwann konnte man jederzeit ein Feuer erzeugen – und der „Hüter des Feuers“ musste sich etwas Neues einfallen lassen, um weiterhin bevorzugt bedient zu werden. Von nun an konnte er mit den Geistern reden……

Der erste „Priester“ war entstanden.

Es entstanden Glaubensrichtungen, Religionen und Weltreligionen. Bei den meisten Weltreligionen haben sich im Laufe der Zeit religiöse Institutionen herausgebildet, deren „Diener“ einen einträglichen Beruf ausüben. Die großen Religionen: Juden,  Moslems und Christen berufen sich auf den gleichen Gott. Ob er nun Jahwe oder Allah genannt wird. Doch die Streitereien, wer nun der „Echte“ ist, haben ungezählte Menschenopfer gefordert – und fordern sie immer noch.

Wir schreiben das 21. Jahrhundert, und immer noch glauben viele Menschen, dass „da oben“ ein alter Mann sitzt, von Engeln umschwirrt und zur Rechten sein Sohn Jesu. Ich finde, die Vorstellung eines persönlichen Gottes entstammt einer maßlosen Überbewertung des Menschen in diesem Weltall.

Die Christen haben, um sich von den Juden und Moslems abzusetzen, auf den ökumenischen Konzilen von Nicäa (325) und Konstantinopel (381) die Dreifaltigkeit, Trinität, als Dogma beschlossen. Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Der „Vater“ ist ein Kinderschreck, wie der Weihnachtsmann oder Knecht Ruprecht.

Der „Sohn“ war ein Mensch, mit einer Weltabschauung, de nicht in seine Zeit passte.

Doch der Dritte im Bunde: DER HEILIGE GEIST. Den lasse ich gelten.  Den gibt es wirklich!!

Die "pantheistische" Gottesvorstellung - wie sie zum Beispiel Goethe hatte, ist wesentlich besser und hilfreicher für alle Menschen. Diese beinhaltet die Überzeugung, dass alles(!) göttlich ist - mit der Auswirkung, dass Menschen mit dieser Gottesidee natürlich völlig anders untereinander und mit der Umwelt umgehen. Von Menschen, die nicht an Gott glauben, ist wesentlich weniger Fanatismus, Extremismus und Grausamkeit bekannt!!

     Schon Sokrates wusste von der sehr eingeschränkten Erkenntnisfähigkeit des Menschen ("ich weiß, daß ich nichts weiß") und spätestens seit Einstein ist allgemein bekannt, wie "relativ" jedes "Wissen" ist. Der englische Philosoph Sir Karl Raimund Popper vertrat sogar die Überzeugung: "Jedes Wissen ist nur Vermutung!"

     Ja, es gibt einen Weltgeist!

Aufgeteilt auf alle Wesen des Universums und trotzdem eine Einheit bildend!

In jedem von uns ist dieser Geist aktiv. Wir sind ein Teil von "Gott"!

Was immer wir aufnehmen, ersinnen, schöpfen, wissen und begreifen wird vom Geist diktiert. Wir leben in einem "Geistfeld", das uns wie die Lufthülle umgibt. Dieses ist ein notwendiges Element zur Lebensformung und zum Fortbestand des Lebens überhaupt. Jedes Molekül und jedes Organ unseres Körpers "bedient sich" aus diesem Geistfeld, um nach unserem Tode dieses wieder an das Geistfeld abzugeben, wie die Materie des Körpers wieder der Materie der Erde zurückgegeben wird.

 

Das Weltall hat einen dualen Charakter. Materie und Geist bedingen einander.

Das heißt: Es gibt keine "unbelebte" Materie, denn selbst ein Stein besteht aus Atomen, deren Verbände durch Geist in Bewegung und zusammen gehalten werden.

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90 Prozent der Materiemasse eines Systems sind im Zentrum dieses Systems konzentriert. Also im Atomsystem, im Sonnensystem und im System der "Milchstraße".

Wenn 90 Prozent der Materie im Zentrum unserer Galaxie versammelt sind, dann muß dort logischerweise auch 90 Prozent des Geistes der Galaxie vorhanden sein

Warum sollen wir nicht glauben dürfen, daß unsere Galaxie die Zelle eines Hyper- Organismus darstellt?

 

Warum soll unser galaktisches Zentrum nicht der Sitz des "gespeicherten Zellenwissens" sein?

Treffen wir dort den "Ewigen": Yahweh, Zebaoth, Allah, Brahma, oder wie die Menschen diese Kraft auch immer genannt haben?

Ich bin davon überzeugt:

Ja - falls wir nicht ein lenkendes und schöpferisches "Wesen" erwarten !

Das Weltall unterliegt einer Evolution. Entstehen und Vergehen sind dafür die Voraussetzung. Deshalb ist natürlich der Begriff "ewig" ebenfalls relativ. Irgendwann "stirbt" auch unsere "Milchstraße" und aus der verbleibenden Materie formt sich eine neue Galaxie. Damit stirbt auch der Kern des Systems und dessen Geist - Materie - Potential.

Die Veden, ein altes indisches Volk, wissen, daß auch Brahma nicht unsterblich ist. Er stirbt mit dem Untergang unserer Galaxis. In jeder Galaxie gibt es einen einzigen Brahma. Über diesen steht "Wishnu" und darüber "Krishna".

Brahman, nicht zu verwechseln mit Brahma, ist die ewige Energie. Diese hat die Aufgabe in einer unendlichen Abfolge vergängliche Formen hervor zu bringen.

Es gibt gute Gründe anzunehmen, daß der Kern unserer Galaxie, als "Gehirn" anzusehen ist und von dort ausgehend durch die Energieform "Feuersäule" in Abständen die Entwicklung (unter anderem) der Erde kontrolliert wurde.

Weit vor Moses hatte Abraham eine Begegnung mit dem Ewigen. In den Apokryphen beschreibt er diese Erscheinung: "Aus Feuer und Wasser ist sein Leib gemacht, und doch bleibt er ganz, denn das Wasser löscht nicht das Feuer, und das Feuer saugt das Wasser nicht auf. " Heute würde man diesen Zustand sicher als "Plasma" bezeichnen.

Die Naturreligionen haben diese Form der Geist-Materie richtig definiert:

* "Ahura Mazda" -weiser Herr - ist Zoroasters Name für Gott. Das Symbol ist : Feuer.

* Die Chinesen und Japaner kennen ihn als "Aniida" - unbegrenztes Licht.

* Der sumerische Hochgott "Anus" bedeutet ebenfalls "heiliges Feuer"

* Das lateinische Wort "deus", Sanskrit "deva" und Griechisch "Theos" sind miteinander verwandt und haben in ihrer Bedeutung das Kernelement "Helligkeit". Diese Aufzählung könnte man weiter fortsetzen.

In der jüdischen Mystik (Kabbalah) lautet sein Name "Pn. Set", der unendliche, dessen Wesen nicht offenbart ist und der nicht erkannt werden kann. Als "Brahma" ist er den Hindus als Gott des Kosmos heilig. Brahma ist das kosm. geistige Prinzip. Er erscheint immer wieder auf der Erde. "Avotarat" bedeutet "Herabsteigung". Die Hindus kennen 10 Herabstiege, von denen 9 bereits stattgefunden haben.

Die indische Mythologie kennt die Lebenserwartung Gottes! Brahma wird 100 Jahre alt. Damit sind aber keine irdischen Jahre gemeint, sondern galaktische. Ein Tag Brahmas entspricht einer Kalpa = 2000 Mahajugas. Und eine Mahajuga sind 12000 Jahre der Menschen.

Was für die Erde 230 Millionen Jahre sind, bedeutet für "den Ewigen" einen Tag, einen GALAKTISCHEN Tag - eine KALPA !

Wenn nach jeweils einer Umdrehung der Galaxis eine Überprüfung des Entwicklungszustandes der Erde stattgefunden hat, dann bekommen die Passagen der Bibel vollkommen neuen Inhalt

 

Hehaká Sapa, ein Ogallal-Sioux, sagt in seinem Gedicht:

DER FRIEDE

"Der erste Friede, der wichtigste ist der, welcher in die Seelen der Menschen einzieht, wenn sie ihre Verwandtschaft, ihr Einssein mit dem Universum begreifen und inne werden, daß im Mittelpunkt der Welt das große Geheimnis wohnt, und daß diese Mitte tatsächlich überall ist. Sie ist in jedem von uns."

 

Der Versuch einer "Terminierung" :

- Der 1. Besuch des Ewigen im Raum des jetzigen Sonnensystems fand vor etwa 4,5 Milliarden Jahren statt. Eine Materiewolke begann sich zu dieser Zeit zu einem Diskus-Gebilde mit Linksdrehung zusammen zu ziehen. (Es herrschte ein Tohuwabohu)

- Bei der 2. Inspektion, vor etwa 2,8 Milliarden Jahren, hatte sich die Sonne und das Planetensystem gebildet. (das "Tohu", als materieller Teil ging mit dem "Bohu", der geistigen Form eine Verbindung ein.)

- Die 3. Überprüfung , vor etwa 1,2 Milliarden, ergab, daß sich die gesamte Erdoberfläche mit Wasser bedeckt hatte. ( ....und der Geist schwebte über den Wassern....)

- Vor etwa 350 Millionen Jahren fand die 4. Visite statt. Damals hatten sich Kontinente gebildet, und im Meer Kleinlebewesen und die ersten Fische .

- Beim 5. Besuch, vor etwa 50 Millionen Jahren, war das Leben bereits auf das Festland gesiedelt. Pflanzen, Kriechtiere usw.

- Vor etwa 270000 Jahren (als 6. Besuch) erfolgte, diesmal begleitet von außerirdischen Forschern, die erste entscheidende "Bestandsaufnahme".

Durch einen, nicht geplanten, Zufall entstanden die ersten Urmenschen.

- Zum 7. mal (vor etwa 4000 Jahren) kam der Ewige auf die Erde, in Begleitung der "himmlischen Weisheiten", um "nachzusehen, was aus den Söhnen Adams geworden ist". Dabei schlossen außerirdische Forscher Freundschaft mit Abraham und seinen Söhnen. Sie führten ihn zur "Feuersäule". Allerdings wollten die Besucher nicht wieder in die menschliche Entwicklung eingreifen und sie sorgten dafür, daß von ihrem Besuch bei den Erbauern des "Zikkurat" keine Erinnerungen haften blieben. (Die Babylonische Sprachverwirrung muß richtig lauten: Babylonische Sinnesverwirrung !)

- Ungefähr 1350 Jahre vor der Zeitrechnung erfolgte der 8. Besuch und das Zusammentreffen mit Moses, "um nachzusehen, was aus den Söhnen Abrahams geworden ist."

- Im 9. Jahrhundert vor der Zeitrechnung traf Elija in Baalbeck auf den Ewigen und seine Begleiter. Elija kündigte seinen Getreuen seine "Himmelfahrt" an und sie konnten diese beobachten und beschreiben.

Dies war der 9. Besuch - aber, wie wir wissen, nicht der letzte !