Moses

Vorbemerkung:

    Es gibt über die damaligen Geschehnisse keine eindeutigen Belege. Die Legenden der Bibel sind größtenteils heroisierend dargestellt und deshalb mit Vorsicht zu genießen.

     

Ca. im Jahre 1850 v. Chr. wandert Patriarch Abraham von Ur im Zweistromland (heutiger Irak) nach Kanaan ein (Palästina, heutiges Israel).

Hier hatte Abraham eine Begegnung mit dem Ewigen. In den Apokryphen beschreibt er diese Erscheinung: "Aus Feuer und Wasser ist sein Leib gemacht, und doch bleibt er ganz, denn das Wasser löscht nicht das Feuer, und das Feuer saugt das Wasser nicht auf. " Heute würde man diesen Zustand sicher als "Plasma" bezeichnen. (siehe: "Gott")

Seine Söhne Isaak, Jakob und Joseph (die Vorfahren der zwölf Stämme Israels) wandern nach Ägypten weiter.

Diese (semitischen) Stämme zogen als Nomaden durch das Land.

     

 

Etwa 1350 v. Chr. wurde Moses (Moshe) geboren. Der Name Moses könnte auch ägyptischen Ursprungs sein. Moses bedeutet im ägyptischen Sohn oder Kind. In Verbindung mit Götternamen findet man diesen Namen häufig als Namen großer Pharaonen (z. B. Tutmosis oder Ramses, entstanden aus Ra-Moses).

Seine Eltern lebten wahrscheinlich in der Nähe des Pharaonenpalastes.

Wie das Kind an den Königshof gekommen ist, ist nebensächlich. Er soll ein aufgeweckter und gut aussehender Knabe gewesen sein, den die Tochter des Pharao unbedingt am Hofe behalten wollte. Und sie soll ihren Vater zur Adoption des Kindes überredet haben.

Ägypten war damals bereits ein gut organisierter Staat. Die vielen Bauwerke gaben vielen Leuten Arbeit. Die landwirtschaftlichen Produkte kamen in die Vorratshäuser und wurden dort von Beamten verteilt. Gegenüber anderen Staaten in der damaligen Zeit gab es in Ägypten einen hohen Lebensstandard. Das wird auch in der Bibel nicht verschwiegen.

Um 1350 vor der Zeitrechnung konnte Echnaton den machtgierigen Thutmosis II. auf dem Pharaonenthron ablösen. Er war, als krasser Gegensatz, ein Utopist und Idealist. Die jeweiligen Pharaonen waren immer nur die vorgeschobenen Machtfiguren. Die eigentliche Politik wurde von den Priestern des Landes betrieben. Dieses wollte Amenophis IV. (Echnaton) und seine Gemahlin Nofretete ändern. Echnatons Revolution, sich von der allmächtigen Thebaner (Luxor-Karnak) Amun-Priesterschaft und dem Aton-Sonnenkult in Heliopolis unabhängig zu machen scheiterte jedoch.

Eigentlich ist es nur Echnaton zuzutrauen, der Adoption eines nicht ägyptischen Kindes zuzustimmen.

Gehen wir also davon aus, daß Moses als Adoptivsohn des Pharao aufgezogen wurde. Entsprechend wurde er von den Priestern und Gelehrten mit allem Wissen der Ägypter vertraut gemacht. Dazu zählte u. a. Astrologie und Medizin. (Von diesem Wissen machte er später ausgiebig Gebrauch, um seine Stämme zusammen zu halten.) Ihm standen alle Mysterien und Würden offen. Zeitweilig bekleidete er am Hofe ein hohes Amt. Er war ein eingeweihter "Seher" von Heliopolis und trug den Osirisnamen: "Osarsiph".

Erst mit 20 Jahren konnte er die Mauern der Tempel und Klöster verlassen und reiste in das Land Gosen, welches den "Israeliten" als Wohnbereich zugewiesen war. (Weideland östlich vom Nildelta, bis zum Bittersee reichend.)

Als Gegenleistung wurden sie zu Arbeiten beim Bau der Tempel und Kolossalbauten heran gezogen. Nur empfanden die Hirtenvölker jede Handarbeit als Beleidigung, als Fron. Und so erlebte Moses dort einen Streit zwischen einem Angehörigen seines Stammes und einem Ägypter, in den er sich einmischte. Dabei erschlug Moses den Ägypter. Er hatte also einen Mord begangen.

Auf Mord, an einem Ägypter, stand die Todesstrafe. Dieser wäre auch der Adoptivsohn des Pharao nicht entgangen.

Er floh deshalb auf den Sinai zu den Midianitern. (Halbnomaden) Dort fand er Zuflucht bei einem midianitischen Priester und gewann dessen Vertrauen. Bald heiratete er eine der sieben Töchter des Priesters. Moses Frau Ziporra gebar ihm zwei Söhne, Gerschom und Elieser.

Beim Hüten einer Herde geriet er auf den Gipfel eines Berges. Dort sieht er einen Dornenbusch brennen. Eine Feuersäule steht in dem Busch, ohne daß der Busch verbrennt. Als er sich nähert, spricht eine Stimme zu seinem Geist. (Zu seinem Unterbewußtsein!)

"Nähere Dich nicht weiter, sonst bist Du tot. Denn ich bin nicht Fleisch und Blut (ich bin Energie)

Ich bin (für euch) der Ewige. Ich komme vom Himmel (Zentrum der Galaxis) um nachzusehen, was aus den Söhnen Abrahams geworden ist......"

Moses verstand davon sehr wenig. Aufgewachsen unter Priestern und Göttern - sein "Vater" war ja selbst ein lebender Gott - sah er in dieser Erscheinung, den von ihm verehrten Yahweh.

Auch damals gab es bereits die "Verjährung" von Straftaten, und mit 40 Jahren konnte Moses wieder nach Ägypten zurückkehren, ohne Strafverfolgung befürchten zu müssen.

Dort suchte er seinen Bruder Aaron auf. Dieser war Hohepriester seines Stammes. Beide trafen sich mit den Führern der anderen Stämme und tauschten ihre Erfahrungen aus.

Wie ich eingangs schon erwähnte, sind die Legenden der Bibel stark geschönt. Es wird dort, über viele Verse hinweg beschrieben, mit wie viel Mühe es Moses gelungen ist für seine Stämme die Erlaubnis zum Verlassen des Landes vom Pharao zu erhalten.

Es kann aber auch ganz anders abgelaufen sein! Vieles weist nämlich darauf hin, daß die Ägypter diese Nomaden, die nur das Weideland abgrasten und zu keiner Gegenleistung bereit waren, los werden wollten. Warum soll Moses nicht vom Pharao den AUFTRAG bekommen haben, seine Leute zusammen und außer Landes zu führen?

Moses und Aaron gelang es sehr leicht, die Stammesführer zur Aussiedelung zu überreden. Die Stämme lebten in dem Lande Gosen. Dieses lag fern vom Nil, östlich des Deltas. Die, im A.T. beschriebene Flucht durch das Rote Meer, war mit aller Wahrscheinlichkeit ein durchwaten des Nil-Deltas bei Ebbe. Vermutlich - denn niemand weiß es genau, es gibt keine genauen Aufzeichnungen - zogen sie durch das Sumpfgebiet nördlich vom Golf von Suez. Dort gibt es Gezeiten von mehr als 1 m Tidenhub (Flut und Südwind)

Da die Menschen die Gezeiten nicht kannten, glaubten sie an ein Wunder. Und Moses ließ sie bei ihrem Glauben. Er ließ keine Gelegenheit aus, um seine, bei den Ägyptern erlernten, schwarzmagischen Fähigkeiten einzusetzen.

Er glaubte, zum Anfang, selbst daran, einen Auftrag erhalten zu haben. Bald jedoch wurde ihm klar, daß es sich bei der "Feuersäule" nicht um seinen Gott Yahweh, oder einen anderen Gott, handelte.

Es dauerte nicht lange, und Moses begriff, daß "Yahweh" und die "Engel", die den "Ewigen" begleiteten, (siehe: "Engel") nicht allwissend waren - und daß sie gar keine Absicht hatten, sich in seine Angelegenheiten einzumischen.

Als Beweis der Existenz des "Yahweh" erbat er sich die 10 Gebote. Der Erzengel brannte sie mit seinem "Flammenschwert" (Laser-Gerät?) in Steintafeln ein. (Rätselhaft wäre dann jedoch: In welcher Sprache wurde der Text eingebrannt? Moses hatte ja soeben erst eine neue Schrift entwickelt!)

Es ist allerdings auch denkbar, dass es keine Steintafeln waren, sondern Tafeln aus Saphir-ähnlichem Material, welche die Energie für die Bundeslade lieferten.

(siehe "Bundeslade")

Die Stämme, von Moses nun zum Volk vereint, zogen inzwischen ihren Herden hinterher und erinnerten sich an ihre alten Götzen. Bei seinem Volk angekommen, packte Moses der Zorn, als er sah, was diese wieder angerichtet hatten.

Er zerbrach die Tafeln !

Für Moses war das kein großes Problem, er mußte nur erneut den Berg ersteigen, und sich neue Tafeln anfertigen lassen.

(Was hätte wohl der rachsüchtige Gott der Bibel dazu gesagt?)

Übrigens:

Ist es nicht seltsam, daß 9 von den 10 Geboten mit "du sollst nicht..." beginnen - nur das erste nicht?!

Kann es sein, daß der wirkliche Text des Ersten Gebotes lautete: "Du sollst dir keine Götter machen!" (Punkt - Ende)?

Sein Geheimwissen nutzte Moses gegenüber seinen Anhängern schonungslos aus. Als z.B. unter den Massen der Unglaube an der Existenz seines "Gottes" laut wurde, führte er sie zu einem Berg. Ihm war die bevorstehende Landung eines Raumschiffes auf diesem Berg bekannt. Und als dieses mit "Trompetenschall" und begleitendem Sandsturm vom Himmel fiel, waren die Zweifler belehrt.