Entstehung der Polarlichter |
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| Die Ursache des Polarlichts liegt auf der Sonne. Die Sonne strahlt nicht nur Licht und Wärme aus, von ihr geht auch ein unablässiger Strom elektrisch geladener Teilchen, hauptsächlich aus Protonen und Elektronen, insgesamt jedoch elektrisch neutral, aus, der sogenannte Sonnenwind. Mit Geschwindigkeiten zwischen 300 und 800 Kilometern pro Sekunde schießen die geladenen Teilchen durch das All. |
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Beobachtung: Erreicht dieser Sonnenwind nach 48-100 h das inhomogene Erdmagnetfeld, dringen die geladenen Teilchen nicht zur Erdoberfläche durch, sondern bewegen sich innerhalb der Magnetosphäre infolge der Lorentzkraft auf Schraubenbahnen um die magnetischen Feldlinien, wobei Ganghöhe und Schraubendurchmesser bei Annäherrung an die Erde kleiner werden. In einer bestimmten Distanz von der Erde kehren die Teilchen um und wandern auf denselben magnetischen Feldlinien in einer Aufwärtsbewegung wieder zurück. |
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Die geladenen Teilchen dringen dabei bei hohen geographischen Breiten (65°-75°) in die Atmosphäre ein. Dabei kollidieren sie in Höhen von 70 bis 1000 km mit den Stickstoff- und Sauerstoffatomen der sehr dünnen Lufthülle. Bei diesen Zusammenstößen wird Energie frei und die Atome werden, ähnlich dem Prozess in der Wehneltröhre, zum Leuchten angeregt. Wir sehen dieses Leuchten dann als Polarlichter. |
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Erklärung:
Folge ist, dass der Schraubendurchmesser und die Ganghöhe bei Annäherung an die Erde immer kleiner werden:
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![]() ![]() Wir sehen, dass im inhomogenen Feld im Gegensatz zum homogenen Feld zum Pol hin zunimmt. nimmt zu und nimmt ab. |
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konstant.Die Kreisbewegung der Elektronen senkrecht zu , die sogenannte Gyrationsgeschwindigkeit, wird beim Annähern an den Pol immer schneller:Wie oben beschrieben (siehe Skizze), wird beim inhomogenen Feld zum Pol hin größer.Damit nimmt auch beständig zu. Im Gegenzug wird immer kleiner, da die Gesamtenergie stets konstant bleibt. Irgendwann ist die Komponente = 0 und damit auch = 0, welches für die gleichförmige Bewegung Richtung des Pols verantwortlich ist.
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Der Vektor im Punkt P, nahe dem Magnetpol, kann zerlegt werden in eine Komponente nach oben, die für die Kreisbewegung verantwortlich ist und eine Komponente nach rechts, welche ein Umkehren der Elektronen in Polnähe bewirkt.Die Elektronen umkreisen nun im konstantem Abstand zum Pol die magnetischen Feldlinie. Die am Nordpol nach rechts außen gerichtete Komponente verursacht an jeder Stelle dieser Kreisbahn nach der Drei-Finger-Regel der linken Hand eine zusätzliche Lorentzkraft vom Pol weg, was eine dritte Teilbewegung zur Folge hat. Deshalb machen die Elektronen kehrt und drehen kurz vor dem Pol um, wandern auf der gleichen magnetischen Feldlinie zurück, winden sich zum Südpol, wo ihnen das gleiche widerfährt. Die Elektronen sind also sozusagen im Magnetfeld gefangen. Die Teilchen pendeln in einigen Minuten zwischen Nord- und Südpol der Erde hin und her. |
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Wenn die Geschwindigkeit der geladenen Teilchen groß genug ist, dann erreichen sie den Umkehrpunkt erst innerhalb der Atmosphäre und können dabei mit den Sauerstoff- und Stickstoffatomen der Atmosphäre kollidieren. Durch die Stoßaßanregungen kommt es dabei zu Energieübertragungen, die die Luftmoleküle ionisieren und zum Leuchten angeregen. Wir sehen dieses Leuchten dann als Polarlicht. Weiter zu: Startseite Entstehung Polarlicht über Deutschland Sonnenflecken und Sonnensturm - Folgen auf der Erde Powerpoint Präsentation zum Herunterladen (6 MB) Quellen |
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