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Vom Oranienburger Seitenkanal geht es über die Schleusen Pinnow, Tiergarten und Hohenbruch in den Kremmener Rhin. Auf der Strecke habe ich zum erstenmal den vom Aussterben bedrohten Eisvogel gesehen. Der “Kolobri” des Nordens brütet in Sandhöhlen dicht über
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Kremmener See, Gaststätte, Badeanstalt und Steganlage laden zum Verweilen ein.
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Stellenweise ist der Rhin sehr schmal und flach, bei 85 cm Tauchtiefe des AB Motors gabs einmal Grundberührung. Ein krautabweisender Propeller ist hier im Juni “Pflicht”.
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2. Tag 7.30 Uhr Frühstück blitzartig beendet. Die Schleusenwärterin hat schon auf Grün geschaltet.
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Nach 25 Minuten bin ich schon in Neuruppin. Der offizielle Anleger ist das nicht, der war (wie immer) restlos belegt.
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Einkaufsbummel in die Stadt, nach 5 Minuten ist man im Zentrum, nur da gibts keinen Supermarkt mehr. Beim Bäcker ist mir nach Lesen der Preise der Appetit vergangen.
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Zügig gehts zu Schleuse Altfriesack, hier ist erst mal Gegenverkehr angesagt.
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Nach Durchfahren einer kleineren Seenkette und des Zermützelsees gelangt man wieder in den Rhin mit seiner einmalig schönen Sumpflandschaft.
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Da haben wir den Salat, vor Lindow so hohe Wellen das ein Anlegen unmöglich ist. Also rein in den kleinen Kanal zum Vielitzsee, Wolkenbruch von oben - - -
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An diesem schönen Steg durfte ich eine Nacht liegenbleiben, einzige Forderung des Besitzers “nicht zu laut schnarchen”
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Mit “Fullpower” gehts an Neuruppin vorbei bis zur -
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Das Kremmener Naturschutzgebiet, strenges Parkverbot.
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Schleuse Pinnow um 16 Uhr erreicht, Ende der Flucht. Während alle Schleusen der Landeswasserstraße bis 17 Uhr besetzt sind, - Bundeswasserstraße da ist eben Feierabend.
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dem Wasser. “Sportfreunde” die da Wellen machen sollten Fahrverbot bekommen. Übrigens haben die Schleusenwärter telefonische Verbindung und erkennen die Naturrüpel an zu frühem Erscheinen. Hier die Einfahrt in den recht kleinen Kremmener See.
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Am Seeausgang beginnt ein einmaliges Naturschutzgebiet welches durch Torfabbau voriger Jahrhunderte entstanden ist.
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Nach Durchfahren des Bützsees- Ankunft am sehr schönen Anleger der Schleuse Altfriesack um 21.30. Teewasser wird hier noch konventionell bereitet.
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Und ab gehts nach Neuruppin, der See beginnt kurz hinter der Schleuse und ist 14 km lang.
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Der kleine Steg steht im krassen Widerspruch zur ansonsten sehr gepflegten Uferpromenade, war aber brauchbar.
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Familie Schwaan hat umsonst gebettelt. Mutter trägt ihren Liebling auf dem Rücken. Am nächsten Tag ist ein Teil der Kleinen beim großen Wolkenbruch ertrunken.
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Wehe dem, der sein Boot vor der Schleuse nicht richtig festgemacht hat.
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Der Gudelacksee, man der war doch auf der Karte so klein, wo ist denn da blos Lindow ? Erst mal in der falschen Bucht umhergeirrt.
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Und schon scheint wieder die Sonne so das doch noch ein Ortsspaziergang folgen kann. Doch Boot und Bettzeug (Fenster undicht) alles naß - brrrrrrr.
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Am nächsten Morgen, Heimfahrt wegen neuer Unwetter- warnung. Eine Dreiviertelstunde die Einfahrt zum Rhinkanal gesucht. (hätte vielleicht das GPS benutzen sollen ?)
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Schleuse Altfriesack, hier erstmal Gegenverkehr abwarten.
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Schleuse Tiergarten, die “Eiserne Lady” ist auch schon auf der Flucht, Bello keift den Schleusenwärter an.
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Am nächsten morgen, Oder-Havelkanal, Hochbetrieb, ein letzter Sonnenstrahl, zwei Stunden später bin ich wieder zu Hause und von oben Wasser Wasser Wasser.
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