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Eine private Homepage von: klaushoffnau@arcor.de |
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Der Schein trügt, - wenn sie gleichmäßig über den See rollen so bleibt doch das Wasser immer an der gleichen Stelle. Wirft man schwebende Kügelchen in das Wasser so beschreiben sie jede für sich eine annähernd kreisförmige Bahn. Der Kreis ist an der Oberfläche am größten und nimmt mit zunehmender Tiefe immer mehr ab. Der Abstand der Wellenberge ist die Wellenlänge L und die Höhe an der Oberfläche die Amplitude A. Um eine Oberflächenwelle zu erzeugen bedarf es einer Quelle die mit entsprechender Kraft auf eine bestimmte Wassermenge einwirkt. |
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Es ist vor allem diese Höhendifferenz multipliziert mit der Breite des Bootes welche dem Vortrieb Widerstand entgegensetzt. Der statische Wasserdruck ist am Bug größer als am Heck. Hier erkennen wir schon wichtige Ansätze wie Antriebskraft verringert werden könnte. |
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An diesem Punkt ist Bescheidenheit angesagt, es geht nicht schneller, wir haben die sogenannte “Rumpfgeschwindigkeit” erreicht welche im wesentlichen von der wirksamen Bootslänge abhängig ist und näherungsweise von der Formel 4,5 x Wurzel aus LängeWasserlinie beschrieben wird. (LWL in Meter, Ergebnis in Km/h) |
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Es wäre zu schön wenn es da nicht noch so ein kleines Problem gäbe. Bevor ein Boot in Gleitfahrt kommt ist es nämlich erst einmal bei niedrigem Tempo ein Verdränger, und zwar auf Grund der zum Gleiten notwendigen breiten Form ein ziemlich schlechter. Im Bereich der Rumpfgeschwindigkeit zieht ein Gleitboot daher eine sehr große Heckwelle hinter sich her. Wenn solch “Experte” in einem Kanal von vorn entgegenkommt kann man manchmal noch bis zu 1 km auf seiner Heckrolle “Walzerbahn” fahren. |
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Ein Halbgleiter legt sich nicht wie ein Gleiter in die Kurve. Es gibt viele verschiedene Bootsformen die sich oft nicht eindeutig zuordnen lassen. Auch beim Halbgleiter gilt, auf keinen Fall mit Übermotorisierung schneller als von der Werft erlaubt fahren. Ein Kentern bei 40 - 50 km/h endet mit der völligen Zerstörung des Bootes. Manche größeren Schiffe dieser Bauart die sehr schnell sein müssen (Küstenschutzboote, Rettungsdienste, Polizei) besitzen eine tempoabhängige Ruderbegrenzung. |
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Die Vor- und Nachteile der Bauarten in tabellarischer Übersicht |
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Eigenschaft Verdränger Halbgleiter Gleiter |
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Tiefgang : groß mittel klein Anlegen bei Seitenwind sehr gut gut schlecht Manövrierfähigkeit ausreichend gut sehr gut Höchstgeschwindigkeit 13 km/h B=15 , C=25 km/h 33 km/h Soweit Daten genannt sind stammen sie aus den Angaben von Sportsfreunden, die vier ausgewählten Boote sind hinsichtlich
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