Die Vereinschronik
RMSV "Vorwärts" 1908
Klein-Gerau
Aus Freude am Radsport trafen sich im Jahre 1908 einige
Klein-Gerauer Männer und gründeten den Arbeiter-Radfahrerverein "Vorwärts"
Klein-Gerau. Sie wählten aus ihrer Mitte Heinrich Scheld zum 1.
Vorsitzenden. Auch schloss man sich sofort dem Arbeiter-, Rad- und
Kraftfahrerbund "Solidarität” an. Die Gründer waren u.a. Bernhard Habig,
Georg Klappich, Peter Beck, Peter Bambach und Heinrich Scheld.
Die ersten Trainingsstunden wurden mit Straßenfahrrädern durchgeführt, denn
Saalmaschinen besass der Verein zu damaliger Zeit noch nicht. Sehr rasch
wurde der junge Verein auf einen sportlichen Höchststand gebracht, ein
Zeichen von Idealismus und Trainingsfleiß. Durch den Ausbruch des 1.
Weltkrieges kam der aktive Radsport fast gänzlich zum Erliegen.
Einige beherzte Männer unter dem 1. Vorsitzenden Jakob Cezanne, nahmen nach
dem Kriegsende die Vereinstätigkeit wieder auf. Durch den Eintritt einiger
junger Männer ging es schnell wieder aufwärts. Bei verschiedenen
Veranstaltungen war auch so viel Kapital zusammengekommen, dass sich der
Verein nunmehr
sechs Saalräder leisten konnte. Bei dem im Jahre 1924
durchgeführten Radfahrerfest, wurde dann die Weihe der Räder vorgenommen.
Etliche der jungen Männer verlegten sich auf den Straßenrennsport, bei dem
sie einige beachtliche Erfolge nach Hause fahren konnten. Im Jahre 1928
konnte dann der Verein sich endlich das ersehnte Banner leisten, das im
gleichen Jahr bei einem Fest auf der Tuchbleiche geweiht wurde.
Im Jahre 1933 wurde das gesamte Vermögen und Inventar des Vereins, durch die
Nationalsozialisten beschlagnahmt und verschwand in der Versenkung.
Nach mehr als 12-jähriger erzwungener Ruhe im Vereinsleben, wurde durch eine
Verfügung der Besatzungsmächte sämtliches Vereinsleben in Klein-Gerau, in
einer Sport- und Kulturgemeinde zusammengefasst. Diesen großen Vereinigungen
mit ihren zahlreichen Sparten war vielfach eine lange Lebensdauer
beschieden. Bereits am 21. März 1952 traf sich die Sparte der Radfahrer zur
Wiedergründung eines selbstständigen Vereins, der den früheren Namen
Arbeiter-Radfahrerverein "Vorwärts" Klein-Gerau übernahm. Es wurden neue
Radsportmaschinen angeschafft und der Sportbetrieb blühte wieder auf. Im
Herbst 1952 konnte der erste Radsportabend stattfinden.
In diese Zeit fällt auch die Gründung der Rollschuhsportgruppe. Unter der
bewährten Leitung von Übungsleiter Bernhard Habig konnte im Jahre 1957
die 1. Jugendmannschaft im 6er Reigenfahren den Titel eines Bundesmeisters
erringen.
Das Jahr 1958 brachte für den Verein einen erneuten Höhepunkt. Man konnte
auf das 50-jährige Bestehen zurückblicken. Im festlichen Rahmen wurde dieses
Jubiläum mit zahlreichen Veranstaltungen begangen. Die sechziger Jahre waren
für den Verein sowohl in sportlicher als auch in geselliger Hinsicht
gekennzeichnet.
Ein neuer Stern am Klein-Gerauer Radfahrerhimmel war die 1960, 8-jährige
Landesmeisterin im 1er-Kunstfahren der Schüler, Helmtrud Ludwig, geb.
Gölzenleuchter.
Daneben war in dieser Zeit die männliche Jugend mit Werner Stoll, Berthold
Krug, Karl-Heinz Becker und Peter Hausmann im Einrad- und Steuerrohrfahren
bei hessischen und deutschen Meisterschaften auf den vordersten Plätzen zu
finden. Auch die damals noch bestehende Rollschuhgruppe verzeichnete mehr
oder minder große Erfolge. Den Höhepunkt bildete im Jahre 1964 die Einladung
des nationalen französischen Sportbundes UNC
nach Paris, zu einem
internationalen Hallenradsport-Wettbewerb. Hier erreichten die 4er
Steuerrohrfahrer einen sensationellen ersten Platz im Gesamtwettbewerb.
In der nun folgenden Zeit wurde die unermüdliche Tätigkeit des Sportleiters
Wilhelm Habig von den wohl größten sportlichen Erfolgen des Vereins im
Kunstradsport gekrönt. Von 1968 - 1970 waren die Schülerinnen Dagmar Barth,
Christina Dietz, Traude Gärtner, Karin Hammel, Marion Klappich und Ruth
Klappich, im 6er Reigenfahren bei den Bezirks-, Hessen- und Deutschen
Meisterschaften ständige Abonnenten des 1. Platzes.
Im Jahre 1970 wurde dann die Motorsportabteilung ins Leben gerufen. Dies
führte bei der Jahreshaupt-versammlung am 8. Januar 1971 zur Änderung des
Vereinsnamens in Rad- und Motorsportverein "Vorwärts"
1908 Klein-Gerau.
Die Mitglieder der Motorsportabteilung führten verschiedene vereinsinterne
Orientierungsfahrten durch und beteiligten sich als Streckenposten bei
Läufen der Deutschen Meisterschaften. Verstärkte behördliche Auflagen
und
erhöhte finanzielle Belastungen, insbesondere durch die ständig steigenden
Benzinpreise, führten jedoch schon bald wieder zur Einstellung der
motorsportlichen Tätigkeit. Dafür war auf dem Radsportsektor ein
ungebrochener Aufwärtstrend zu verzeichnen.
Unter der Leitung von Wilhelm Habig, der von 1972 - 1980 auch als 1.
Vorsitzender den Verein führte, wurde in den Jahren 1971 bis 1976 teilweise
mit 2 und 3 Mannschaften an den Meisterschaften teilgenommen.
Auch hier wurden bei den Bezirks- und Hessenmeisterschaften überwiegend 1.
Plätze erzielt, selbst bei den Deutschen Meisterschaften waren die
teilnehmenden Mannschaften immer wieder unter den ersten 4 platzierten
Mannschaften zu finden.
Die in dieser Zeit aktiven Sportlerinnen waren: Regina Boy geb. Barth,
Christina Dietz, Traude Habann geb. Gärtner, Angelika Hausmann geb. Spieß,
Gundula Heinrich, Heike Klappich, Ruth Klappich, Jutta Klappich, Marion
Klappich, Ute Körner, Dagmar Rothermel geb. Dorschner, Birgit Thron, Sylvia
Klink, Antina Angel, Iris Metzger, Annette Metzger, Martina Steinmann und
Elke Schuchmann.
Ab 1977 stagnierte die Vereinsarbeit, der Trainingsfleiß ließ merklich nach.
Die Kinder- und Jugendarbeit wurde durch Abwanderungen zu anderen Vereinen
stark dezimiert. Nur die 6er Frauenmannschaft sorgte weiterhin für gute bis
sehr gute Platzierungen bei den einzelnen Meisterschaften.
Von Vereinsbeginn, bis zum April 1982 wurde sämtlicher Trainingsbetrieb im
Saale des Volkshauses durchgeführt. Ab Mai 1982 wechselte man nach
Einweihung der Großsporthalle, die uns großartige Trainingsmöglichkeiten
bietet, in diese über. Dadurch wurde im Kunst- und Reigenfahren wieder ein
verstärkter Zuwachs verzeichnet. Sollten nun noch die Radballer ihren
Trainings- und Spielbetrieb in der Großsporthalle aufnehmen können, sowie
der Aufbau der Radtouristikgruppe gelingen, dürfen wir mit Zuversicht in die
Zukunft unseres Rad-und Motorsportvereins "Vorwärts" 1908 Klein-Gerau sehen.
Auf Initiative von Udo Gerbig wurde im Jahre 1982 die Radballabteilung des
RMSV gegründet. Mit dem Wechsel von Volkshaussaal zur neu gebauten
Großsporthalle waren der neu gegründeten Abteilung beste Voraussetzungen
gegeben. Erste Radballer des RMSV waren Sven Gärtner, René Gerbig, Thorsten
Gärtner, Oliver Stahl, Ralph Benkenstein, Uwe Becker, Jens Schamber, Jürgen
Engelmann, Lars van Venrooy und Thomas Clemenz.
Nach 2 - 3 Jahren fleißigem Trainingsbetrieb nahmen im Jahre 1984 erstmals
Mannschaften an den Punktspielen bzw. Meisterschaften teil. Besonders bei
den Spielern Sven Gärtner/René Gerbig spürte man, dass in der Mannschaft
einiges an Potential steckte. Gleich im ersten Jahr qualifizierte sich das
Duo für die Hessenmeisterschaft, wo man aber letztendlich den letzten Platz
belegte. Nichts desto Trotz war dies bereits ein großer Erfolg, bedenkt man
doch, dass alle Gegner mindestes 2-3 Jahre älter waren.
Von nun an ging es auf der Erfolgsleiter für Gärtner/Gerbig steil nach oben.
Bereits ein Jahr später (1986) errangen Gärtner/Gerbig bei der Schüler B -
Hessenmeisterschaft in Baunatal den Titel. Bemerkenswert war hier, dass der
RMSV mit einer weiteren Mannschaft (Lars van Venrooy/Thomas Clemenz)
vertreten war. Das Duo wurde letztendlich sechster.
Im Jahre 1987 richtete der RMSV erstmals eine Hessenmeisterschaft in
Klein-Gerau aus. Dies war sportlich wie auch vom Zuschauerinteresse (150
Zuschauer) ein großer Erfolg. Gärtner/Gerbig wurden hier Vizehessenmeister
und sicherten sich somit die Teilnahme an der Qualifikationsrunde Nord. Hier
wurde das Duo Dritter und qualifizierte sich somit für die Deutsche
Meisterschaft 1987 in Korbach. Völlig überraschend kehrten Sven Gärtner und
René Gerbig mit der Bronzemedaille nach Hause zurück.
Weitere Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Kontinuierlich
qualifizierte man sich Jahr für Jahr für die Deutschen Titelkämpfe und
konnte in der Nachwuchszeit letztendlich 4x den dritten Platz und 3x den
achten Platz erreichen. Weiterhin wurden zahlreiche Bezirks- und
Hessenmeisterschaften gewonnen. Die sehr guten Leistungen wurden dann nach
dem Verbandswechsel 1989 von der Solidarität zum Bund Deutscher Radfahrer,
mit der Nominierung für die Juniorennationalmannschaft belohnt. Außerdem
holte man sich auch den Jugend BDR-Pokal 1991.
Nach Ende ihres letzten Juniorenjahres (1993) spielten Gärtner/Gerbig noch
ein Jahr bei den Aktiven zusammen, danach jedoch trennten sich die Wege des
Klein-Gerauer Erfolgsduos. Gärtner widmete sich der Landwirtschaft und
Gerbig spielte noch ein Jahr in Klein-Gerau, bevor er dann je zwei Jahre in
Worfelden und Darmstadt spielte. Im Jahr 2000 kam René Gerbig dann wieder zu
seinem Heimatverein zurück. Im Jahre 2000 fand das Erfolgsduo dann wieder
zusammen und spielte sich bis 2004 von der Bezirksliga in die Oberliga
Hessen hoch. Sven Gärtner beendete 2004 dann endgültig seine
Radballkarriere. René Gerbig spielt seitdem mit Jürgen Krug, mit dem er 2005
den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte. Seit der Saison 2006 bilden René
Gerbig/Florian Reichert eine Mannschaft.
Auch nach Gärtner/Gerbig kann der RMSV auf eine sehr gute und erfolgreiche
Nachwuchsarbeit verweisen. Mit den Duos Markus Süß/Sebastian Reichert und
Martin Thill/Markus Ludwig konnte man wieder erfolgreiche Radballer bis in
Deutschlands Spitze voranbringen. Thill/Ludwig erreichten dreimal die
deutsche Endrunde und wurden hier 5., 6. und 8. Süß/Reichert konnten sich
viermal qualifizieren und wurden 6. und 7., sowie zweimal Dritter. Außerdem
spielten auch sie ein Jahr in der Juniorennationalmannschaft.
Aufgrund des dritten Platzes im letzten Juniorenjahr 2000, wurde das Duo
Süß/Reichert im ersten Aktivenjahr in die 2. Bundesliga eingestuft. Hier
folgte aber dann auch gleich wieder der Abstieg in die Oberliga Hessen.
Im Jahre 2000 meldete der RMSV erstmals eine 5er Mannschaft, die sich auf
Anhieb gleich den Hessenmeistertitel und den Aufstieg in die Bundesliga
sicherte. In der ersten sowie auch zweiten Bundesligasaison (2001 und 2002),
konnte man sich für die DM qualifizieren und belegte dort die Plätze fünf
und vier. Danach wurde die Mannschaft mangels Spieler zurückgezogen.
Auch das Duo Michael Gerbig/Jürgen Krug konnte einige Erfolge erzielen.
Beispielsweise stieg das Duo 2001 und 2003 in die höchste hessische Liga,
die Oberliga auf und gewann auch die Hessenmeisterschaft der Verbandsliga.
In den Jahren 2002 und 2003 konnten sich Thomas Stahl/Florian Reichert für
die DM qualifizieren, beendeten die Titelkämpfe letztendlich beide Male auf
dem 8. Platz.
Ab dem Jahr 2004 spielte nun Kevin Creel, er war vom RSV Seeheim nach
Klein-Gerau gewechselt, an der Seite von Florian Reichert. Eine äußerst
erfolgreiche Saison wurde dann auch mit dem vierten Platz bei der DM belohnt
und als Bonbon gab es auch noch das Startrecht für die 2. Bundesliga im
ersten Aktivenjahr.
Doch ebenfalls wie Süß/Reichert ging es auch für Reichert/Creel nach nur
einem Jahr 2. Bundesliga, wieder zurück in die Oberliga Hessen. Hier fehlte
letztendlich nur ein Punkt zum Klassenerhalt.
Derzeit machen auch wieder die jüngsten Radballer des RMSV auf sich
aufmerksam. Das Duo Martino Cardamone/Kevin Mahrhold ist gerade dabei in die
Fußstapfen von Gärtner/Gerbig zu treten. Martino Cardamone und Kevin
Mahrhold konnten sich im Jahr 2005 erstmals für die Deutsche Meisterschaft
qualifizieren und belegten hier, wie auch Gärtner/Gerbig bei ihrer ersten
Teilnahme, einen hervorragenden dritten Platz. Auch im Jahr 2006
qualifizierte sich das Duo für die Deutsche Meisterschaft und wurde am Ende
8.
Bei den Deutschen Schülermeisterschaften 2007 gelang dem U15-Duo Martino
Cardamone/Kevin Mahrhold der bislang größte Erfolg in der
Nachwuchsvereinsgeschichte des RMSV. Das Duo sicherte sich in Duderstadt die
Silbermedaille und gewann somit die Deutsche Vizemeisterschaft 2007.
Einen festen Platz im Terminkalender des nationalen und auch internationalen
Nachwuchsradballs, hat seit 2006 auch die DM-Revanche. Hier starten die
Teilnehmer der aktuellen Deutschen Meisterschaft sowie auch die Meister und
Medaillengewinner aus benachbarten europäischen Ländern wie zum Beispiel
Österreich (Turniersieger 2006 und 2007) und der Schweiz.
Dem D-Kader des hessischen Radfahrerverbandes gehören im Jubiläumsjahr die
Mannschaften Martino Cardamone/Kevin Mahrhold, Kai Bergsträßer/Patrick
Scheld sowie Vitaliy Lishchuk/Maximilian Schneider an.
Für den E-Kader des
Bezirks Hessen/Darmstadt wurden die Mannschaften Dennis Becker/Mykola
Lishchuk und Aaron Ratschow/Niko Kail
nominiert.
In der Jubiläumssaison startet der RMSV mit sechs Mannschaften in vier
verschiedenen Altersklassen. Im Nachwuchsbereich spielen bei den U13 Vitaliy
Lishchuk/Maximilian Schneider, bei den U15 Aaron Ratschow/Niko Kail, sowie
bei den U17 Martino Cardamone/Kevin Mahrhold, Kai Bergsträßer/Patrick Scheld
und Dennis Becker/Mykola Lishchuk. Im Aktivenbereich spielt die Mannschaft
René Gerbig/Florian Reichert in
der 2. Bundesliga.
Im Vergleich zu früheren Zeiten hat nun die Radballabteilung der
Kunstradsparte in Sachen Sportler und Erfolge, deutlich den Rang abgelaufen.
Von Jahr zu Jahr wurden die Kunstradsportler weniger, beim Radball war das
Training stets gut besucht. Seit dem Jahr 2006 ist es leider nicht mehr
möglich, Kunstradfahren beim RMSV anzubieten, vorausgesetzt es findet sich
schnellstmöglich ein ehrenamtlicher Trainer, der die Tradition der
erfolgreichen Reigenmannschaften wieder aufleben lässt.
Im Jahre 2006 veranstaltete man bereits zum 25. Mal das traditionelle
Volksradfahren, welches von Udo Gerbig in seiner Zeit als 1. Vorsitzender
ins Leben gerufen wurde.
Des weiteren führt der RMSV jährlich drei - vier Radwanderfahrten für
Mitglieder und natürlich auch radbegeisterte Nichtmitglieder durch.
Sehr guten Zuspruch hat seit 2004 auch die Busradeltour, die der RMSV in
Zusammenarbeit mit dem Bus-unternehmen Bender jährlich für Mitglieder und
Nichtmitglieder anbietet. Bisher waren alle Busradeltouren völlig ausgebucht
und ein super Erfolg.
Im Jahr 2008 feiert der RMSV Klein-Gerau nun sein 100-jähriges
Vereinsjubiläum. Der Verein kann stolz sein, in der heutigen Zeit ein
solches Jubiläum noch feiern zu können. In seinem Jubiläumsjahr setzt der
vor allem auf die sportlichen Großereignisse. Deshalb werden der Großteil
der Jubiläumsveranstaltungen auch in der Klein-Gerauer Großsporthalle
durchgeführt.
Begonnen wurde am Anfang des Jahres mit dem Neujahrsempfang des
Klein-Gerauer Vereinsringes, gefolgt von der Jahreshauptversammlung des
Radsportbezirkes Hessen/Darmstadt, sowie dem Finale der
U17-Hessenmeisterschaft im Radball.
Die Großveranstaltung im Jubiläumsjahr findet am 01.03.08 ebenfalls in der
Klein-Gerauer Großsporthalle statt. Hier ist der RMSV Klein-Gerau,
Ausrichter des Deutschlandpokalfinales Radball Elite. Hier geht es nicht nur
um den Sieg beim Deutschlandpokal, sondern auch um die Qualifikation zum
Europacup und um Punkte in der WM-Qualifikation. Diese Veranstaltung war das
Highlight im Jubiläumsjahr und ein großer Erfolg. Die fleißigen Helfer des
RMSV stellten eine perfekte Veranstaltung auf die Beine und es gab Lob von
allen Seiten. Die Halle war voll und es wurde toller Radballsport geboten.
Alles in Allem ein großer und vor allem gelungener Tag für den RMSV
Klein-Gerau.
Im Monat Mai folgt dann der Finalspieltag der zweiten Bundesliga Mitte bevor
dann Ende Juni das traditionelle Volksradfahren ausgerichtet wird. In diesem
Jahr bereits zum 27 Mal. Hier hat sich der RMSV natürlich etwas besonderes
einfallen lassen und präsentiert zusätzlich den Alleinunterhalter Bernd
Hasenzahl zu einem musikalischen Frühschoppen. Auch das Volksradfahren war
im Jubiläumsjahr ein Riesenerfolg. Mit einem Teilnehmerrekord von 185
Teilnehmern waren die Organisatoren des RMSV voll und ganz zufrieden mit der
Veranstaltung. Auch der Wechsel der Location in Richtung Sportplatz und
Sportlerheim war hierfür sicherlich verantwortlich.
Im August findet dann wieder die sehr beliebte Busradeltour mit dem
Busunternehmen Bender statt. Ziel in diesem Jahr ist das schöne Neckartal.
Den Abschluß der Jubiläumsfeierlichkeiten bilden dann im Oktober das
internationale Radballnachwuchsturnier um den FILA-Cup sowie im November der
große Sportnachmittag des RMSV. Hier präsentiert der RMSV die vielen
Möglichkeiten des Hallenradsports sowie noch viele andere Sportarten seinem
Publikum. Außerdem werden langjährige Mitglieder für ihre
Vereinszugehörigkeit geehrt.

