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Nein!
Weder Gehirnzellen sterben dabei ab noch nimmt infolge dessen die
Intelligenz von Betroffenen im Krankheitsverlauf ab (sofern keine
weitere Behinderung vorliegt). Ausnahme ist der Status epilepticus,
wenn ein Grand mal länger als 10 Minuten anhält. Durch den
entstehenden Sauerstoffmangel sterben die Gehirnzellen ab. Es wird
auch vermutet, dass dies auch bei komplizierten
Fieberkrämpfen oder zahlreichen komplexe fokale (partielle)
Anfällen komplexe fokale (partielle) Anfällen geschieht.
Ein epileptischer
Anfall - ob Petit- oder Grand mal - ist der Ausdruck von
überregten Nervenzellen im Gehirn.
Bei einem Grand mal
folgt ein Atemstillstand, der den Anfall somit beendet. Dadurch
sorgt der Körper von sich aus, dass durch einen Sauerstoffmangel die
extreme Gehirnaktivität beendet wird. Danach folgt meist eine
Ruhepause, in der sich der Betroffene von seinen mitgenommenen
Auswirkungen erholt. Kommt es statt dessen nur zu kurzem Bewusstsein
oder gar Bewusstseinseintrübungen und dann einen weiteren Grand mal
(somit dann ein [konvulsiver-] Status epilepticus), ist es nicht
möglich, dass das Gehirn wieder die notwendige Sauerstoffzufuhr
erhält. Dadurch besteht nicht nur die Gefahr vor Schädigung der
Nervenzellen, sondern dass sogar der Tod durch den Sauerstoffmangel
eintritt. Durch die (modernen) medikamentösen Therapien und
Maßnahmen ist es jedoch heutzutage möglich, einen Status rechtzeitig
zu unterbrechen. Empfohlen wird, dass bei einem Grand mal, der
ungewöhnlicherweise länger als 3-5 Minuten anhält, den Notarzt zu
rufen.
Bei sog.
non-konvulsiven-status epilepticus handelt es sich um einen Status,
bei dem die Petit maux ("kleinen" Anfälle) ebenso anhaltend oder mit
kurzen Pausen folgen. Sie stellen direkt keine Lebensgefahr dar,
durch die Bewusstseinseintrübung können jedoch lebensgefährliche
Situationen entstehen (z.B. das Überqueren der Straße). Sollte
dieser Status epilepticus ... anhalten, ist eine Unterbrechung durch
die Gabe eines Medikamentes sinnvoll. |