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letzte Aktualisierung
20.02.2006

Meine kleine große Welt

Mein Leben ...

An einem grauen, verregneten, saukalten und ungemütlichen Tag, es war der 13 Dezember 1997, erblickte ich das Licht dieser Welt.
Gott sei gedankt, es war kein Freitag.
Im zarten Alter von sieben Wochen war ich gezwungen, mich von meinen beiden Geschwistern zu trennen. So kam ich zu meinem strengen, aber lieben

          Dosenöffner.

Das Blatt wendete sich für mich!!!

Schnell machte mich mein Dosenöffner
mit anderen, vierbeinigen Artgenossen bekannt. Einer meiner ersten Bekanntschaften war und ist der "ein wenig" lauffaule und noch nicht komplett in sein Fell gewachsene Chow-Chow Rüde Aljoscha.
(hier noch als ein Mini-Chow-Chow)
Bis heute ist er meine "einzige" dicke Liebe geblieben.
(Auch wenn sich Daisy noch so ansträngt.)

Schnell erweiterte sich mein Hundekreis durch die Bekanntschaft mit der dicken Kaya, einer fast weißen Boxerhündin. Es kostete mich viele anstrengende Spaziergänge, Kaya zu überzeugen, dass nicht nur das Fressen, sondern auch die Bewegung viel Spaß bereiten kann. Vorausgesetzt man geht diesen Aktivitäten mit mir und genau nur mit mir nach.
So wurde Kaya zu dem besten Verhütungsmittel der Welt. Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung und einige Rüden können dies auch bestätigen.

Nach und nach kam eine Menge Freunde dazu:

Ein kleiner schwarzer (manchmal auch grauer oder brauner) Woll-Pit namens Chucky, dessen Mundwerk seine tatsächliche Körpergröße um etliches überragt.
Eine hyperaktive Hütehündin namens Cindy, die immer ein wenig (nicht viel) schneller ist als ich. Eigentlich ist sie kein richtiger Hund sondern mehr ein Seehund.

Ein Pon namens Pivo, der erst nach wiederholten Frisurterminen den richtigen Durchblick erhalten hat. Nicht immer zur Freude der restlichen Familienmitgliedern (obwohl er doch so schöne große braune Augen hat).

Ein Eurasier namens Grisu, der ehr den Eindruck eines Stofftieres
vermittelt. Nur Igel und Hasen bringen seine scheinbare Gleichgültigkeit enorm ins Wanken.

Zusammen sind wir ein lieber, wilder und unglaublich verfressener Haufen.



Wäre alles so geblieben, dann wäre die Welt noch schön, weit und frei.
Aber am 1. Juli 2000 ereilte uns die manchmal sinnvolle aber zum größten Teil unsinnige
Landeshundeverordnung.

Meine Welt wurde um ein "schönes" Stück kleiner.
Doch nach einer Ewigkeit mit einem Maulkorb konnten wir, mein Dosenöffner und ich, alle davon Überzeugen, dass wir dem Ruf eines
"Kampfhundes"
leider nicht gerecht werden können. Der einzige "Kampf" für mich ist der tägliche Kampf um ausreichend Futter.

Nun wird höchste Zeit für mich. Besucht mich wieder. Vielleicht gibt's neues zu berichten.
Für weitere Anregungen steht mein Dosenöffner zur Verfügung.

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