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Klaus Weißenberg

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Editorial

& meine Gedichte & Web-Gedicht sowie links & tipps

Zitate / Schizophrene Moralapostel / Quo vadis 1.Teil / Quo vadis 2.Teil / Macht ruhig weiter so! / Wahre Liebe / Sinn des Lebens / Fabel des Lebens

 


 

ich

 

Liebe Besucher,

 

endlich habe ich auch mal wieder Zeit hier an meinen eigenen Webseiten bisschen was zu machen und hoffe das verbesserte Layout gefällt Euch!

Ansonsten suche ich nach neuen Models für tfp-Shootings, mit denen ich meine Projekte verwirklichen möchte; so z.B. mache ich gerade Bilder zum Thema ungeschminkt bei dem ich ungeschminkte Frauen in alltäglichen Situationen fotografiere. Wer daran interesse hat bitte kontakt aufnehmen!

Mich interessiert übringens auch sonst Deine Meinung zu meinen Bildern und Webseiten! Freu mich also wieder auf euer Feedback!

 

Auf irgendwann, vielleicht ja auch einmal real life Euer Klaus

 

 


 

 

 

Zitate von mir:

 

meine vision ist der moment in besonderen bildern

... denn nicht technische perfektion macht ein gutes bild,

sondern der moment, der das herz berührt!

 

Für mich ist ein Bild gut,

wenn es das Gefühl des Augenblicks transportiert bzw.

dem Betrachter eine Geschichte erzählt.

 

Technische Perfektion ist erlernbar,

Kreativität hat jemand von Geburt an

oder er/sie kritisiert die Kunst Anderer!

 

Kunst ist ein Gefühl, Kunst kann und muss nicht allen gefallen;

vor allem und schon garnicht gefühllosen Erbsenzählern!

 

 


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Über die Schizophrenie der Moralapostel

- und unser Umgang mit dem Uns anvertrauten!

 

Schizophrenie ist eine tief greifende, psychische Erkrankung, die Veränderungen der Gedanken, der Wahrnehmung und des Verhaltens auslöst. Menschen mit Schizophrenie sind zeitweise nicht in der Lage, zwischen Wirklichkeit und Fantasie zu unterscheiden.

 

Moralapostel nennen wir umgangssprachlich diejenigen Menschen, die nach außen hin für eine bessere Moral eintreten und die sich selbst in ihrem eigenen Leben allerdings nicht an diese Moral halten oder gehalten haben und die selbst auch noch genügend Leichen im Keller haben.

 

Ursprünglich wollte ich in diesem Artikel mal meinen ganzen Frust über die Zeitgenossen loswerden die mir total auf die Nerven gehen, weil sie rücksichtslos unsere Welt kaputt machen, zum besseren Verständnis werde ich mich nun aber auf drei Typen beschränken; damit auch der Letzte begreift, was ich damit sagen will. Und nein, ich halte mich nicht für perfekt und ich bin weit davon entfernt perfekt zu werden, sondern mache mir vielleicht nur manchmal etwas mehr Gedanken um das was um mich herum passiert als andere Zeitgenossen! 

 

Zunächst einmal - was sind für mich schizophrene Moralapostel?

Einfach ausgedrückt sind das die Menschen, welche nicht sagen was sie denken und nicht die Moral vertreten die sie lauthals hinausposaunen, während sie in ihrer kleinen heilen Welt leben, die in Wirklichkeit gar nicht existiert.

 

Da hätten wir erst mal die Art von Biofreaks, welche mir immer einreden wollen das Fleisch essen ungesund sein soll, die dann aber bei nächster Gelegenheit, wenn Sie sich unbeobachtet fühlen anderen ihr Gyros wegessen oder im nächsten McDonald sich den Bauch voll schlagen. Wobei ich ja nichts gegen Gyros oder McDonalds habe, nur wer gibt gerade diesen Leuten das Recht mich zu verurteilen weil ich Fleisch esse? Und ja, ich bekenne, ich esse gerne Fleisch, ich liebe es sogar pro Woche mindestens ein- manchmal mehrere Steaks zu verschlingen. Nein, ich habe kein Mitleid mit den armen Tieren, weil sie damit ihren Daseinszweg erfüllen, wenn das Steak auf meinem Teller liegt. Sicher bin auch ich gegen Massentierhaltung und Tierquälerei, aber wenn für mein Essen ein Nutztier getötet werden muss, dann nehme ich das in Kauf; was aber auch ohne Massentierhaltung und Tierquälerei ebenfalls möglich wäre, denn ich würde gerne mehr für mein Steak bezahlen, wenn dafür kein Tier unnötig leiden müßte. Aber gerade diese scheinheiligen Rübenfresser  sind es oft auch noch, die Autos mit Biosprit fahren, für den in Indonesien bald der ganze Urwald gerodet wird und finden das auch noch gut, so lange vor ihrer Haustüre im Vorgarten die Begonien wachsen; aber das Elend und den Raubbau der Natur weiter weg ignorieren sie völlig.

 

Den zweiten Typ verkörpern gewisse militante Nichtraucher die mit Ihren Autos unsere  Umwelt verpesten und das manchmal auch noch betrunken. Anstatt Ihr Auto mal stehen zu lassen, fahren die um die Ecke zum Einkaufen oder in die Kneipe und regen sich dann aber über Raucher auf, obwohl die Autos in der Stadt weit mehr Abgase freisetzen und somit noch weit mehr die Gesundheit ihrer Mitmenschen und die Umwelt schädigen, wie die Raucher. Genauso - warum wurde die Werbung für Zigaretten verboten, aber nicht die für Alkohol, frage ich mich immer wieder anhand von den vielen Verkehrstoten auf Grund erhöhten Alkoholgenusses. Besser todsaufen als todrauchen könnte man glauben anhand der Lobby dieser Leute! Laut NTV sterben jährlich 42.000 Menschen an den Folgen von übermäßigem Alkoholgenuss.

Übrigens fahre ich selbst nicht Auto und trinke auch nicht wirklich viel Akohol, ausser bei besonderen Anläßen!  

 

Der dritte Typ Mensch, welcher mich aufregt, ist der welcher nach aussen hin den Helden spielt, aber hinterrücks nur seine eigenen Schäfchen ins trockene bringt. So zum Beispiel die Vorstandsvorsitzenden die nur Ihre Aktienkurse im Blick haben, um Ihre eigenen Dividenden in die Höhe zu treiben, aber nach aussen hin so tun, als wollten Sie ja nur für alle das Beste, während sie im nächsten Moment zwecks Rationalisierungsmassnahmen für Massenentlassungen verantwortlich sind.

Lobenswert finde ich dagegen Menschen wie den Microsoft Gründer Bill Gates der da sagt, Reichtum birgt eine ethisch-moralische Verantwortung! Die Verantwortung mit zu vielem Geld etwas Gutes zu tun!

 

Unsere Welt, die Natur und unsere Mitmenschen sind uns anvertraut, es macht mich oft traurig wie wir damit umgehen! Jeder könnte im Rahmen seiner Möglichkeiten zur Verbesserung beitragen und das ohne selbst Probleme zu bekommen.

Ja ich weiß schon: "Wer ohne Schuld ist … BLA-BLA!" nur versuche ich wenigstens zu dem zu stehen was ich denke und das sage ich auch, sowie ich danach handele, auch wenn mir das in unserer Gesellschaft immer schwerer fällt, weil anderen das nicht in den Kram passt! Und trotzdem versuche ich nach meiner Überzeugung zu leben, indem ich ehrlich lebe ohne Anderen zu schaden!

Wenn wir irgendwann vor unserem "Gott" stehen, wer oder was auch immer das sein mag, wird "er" uns nicht fragen, welche politische Gesinnung wir haben und welcher Religion wir angehören oder wie Reich wir sind, sondern er wird uns fragen, was habt ihr mit der Natur (der Welt) gemacht, die ich euch anvertraut habe.

Ich habe keine Angst mehr vor dem Tod, dafür habe ich zu viel erlebt, aber vor diesem einen Moment habe ich Angst, dann wenn ich gefragt werde: "Und was hast Du getan?" 

 

 


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Quo vadis Germania? ( 1.Teil )

Oder was mich echt aufregt…

 

Früher war alles besser, sagten schon unsere (Groß -) Eltern immer wieder.

Aber ist das wirklich so? Oder bilden Wir Uns das nur ein?

Für mich hab ich mir da schon öfter darüber Gedanken gemacht; vor allem dann,  wenn mich wieder einmal etwas tangiert und richtig aufregt. So auch aktuell die ganze Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage in Deutschland.

Weltwirtschaftskrise lässt grüßen und wirkt sich überall mit aus, ob wir nun wollen oder auch nicht, jeder ist mehr oder weniger davon betroffen. Es ist halt nicht mehr so einfach eine neue Arbeitsstelle zu finden wie vor dreißig Jahren; wo es noch so war, das jeder der arbeiten wollte auch Arbeit bekam. Damals holten wir sogar noch ausländische Arbeiter ins Land, weil wir deutschen gewisse „Drecksarbeiten“ nicht machen wollten; wo wir heute froh um jeden dieser Jobs wären.

Damals sorgten sich die Firmenchefs auch noch weit mehr um Ihre Mitarbeiter, Sozialleistungen wurden als Ansporn zusätzlich vergeben und die Mitarbeiter wurden motiviert entsprechend dafür Leistung zu erbringen. Die Chefs sahen in den Mitarbeitern das Kapital Ihrer Firma und ohne diese Einstellung wäre das deutsche Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit auch nicht möglich gewesen. Ende der 40er Jahre begann im Westen Deutschlands ein dynamischer wirtschaftlicher Aufschwung, der, unterbrochen lediglich von einer Konjunkturdelle in den Jahren 1966 und 1967, bis zur Ölpreiskrise im Jahr 1973 anhielt.

Damals gab es noch eine große Investitionsbereitschaft der Unternehmer, nicht zuletzt auch in neue Arbeitnehmer wie auch Festangestellten. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Bonuszahlungen waren an der Tagesordnung. Vergünstigungen von denen der „kleine Mann“ heute nur noch träumen kann. Hauptsächlich Politiker, Manager oder Beamte kommen heute noch in den Genuss dieser Leistungen; und ob das gerecht ist sei zumindest in Frage gestellt! Übrigens gerade was unsere Politiker angeht, stimmt das Prinzip der Leistungsgesellschaft gar nicht, denn würden diese nach Ihrer Leistung bezahlt,  würden viele am Hungertuch nagen! Aber Ihr Arbeitgeber das Volk und damit wir, lassen Uns das ja gefallen und wundern Uns nur noch warum so sicher und selbstverständlich schon wieder eine Diätenerhöhung beschlossen werden kann.

Für den „kleinen Mann“ hingegen ist nichts mehr sicher! Scheinbar ist heute kein Arbeitsplatz mehr so unentbehrlich, dass er nicht eingespart werden könnte.

Da werden Leute eingespart, wo eigentlich Arbeit genug vorhanden wäre, was sich dann deutlich im täglichen Ablauf zeigt sind Probleme, welche mit genug qualifiziertem Personal nie auftreten würden.

So kenne ich z.B. einige Firmen wo die Mitarbeiter sich ständig mit unnötigen Computerproblemen rumärgern müssen, obwohl Sie in dieser Zeit weit sinnvoller für Ihre Firma tätig sein könnten, wenn nur ein qualifizierter Administrator dort Arbeit bekommen würde; wobei dort keiner mit Abitur und Studium eingesetzt werden müsste, sondern es könnte genauso gut ein Autodidakt oder Quereinsteiger sein, der wirklich in der Praxis was von der Materie versteht. Dieser würde den Betrieb gar nicht soviel kosten, aber viel vertane Arbeitszeit der anderen Mitarbeiter einsparen!

Aber anstatt jemanden einzustellen der Probleme löst, werden lieber noch mehr Mitarbeiter gekündigt, wobei noch mehr Lücken und Probleme geschaffen werden; die Folge sind Firmenpleiten die aber anscheinend niemanden wirklich zu denken geben! Die deutsche Wirtschaft ist immer wieder von großen Unternehmenszusammenbrüchen erschüttert worden. Auslöser waren neben unternehmerischem Versagen gelegentlich auch kriminelle Machenschaften. Misswirtschaft und Ausbeutung von Mitarbeitern werden immer mehr zum Kavaliersdelikt, das - nicht nur in der Bankenbranche - auch noch belohnt wird. Die Folge waren spürbare Anstiege der Firmeninsolvenzen in Jahr 2009, was sich 2010 fortsetzen wird, wenn sich der Abwärtstrend ungestört weiterentwickeln kann.

Überhaupt wird scheinbar viel zu selten jemand zur Rechenschaft gezogen, der die ganze Misere zu verantworten hat, weder die korrupten Politiker noch egoistische Manager werden Ihren Taten entsprechen zur Verantwortung gezogen, sondern verschwinden in der Versenkung, als wenn nichts passiert wäre. Die kleine Kassenkraft dagegen verliert wegen einem €uro ihren Arbeitsplatz.

Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

Haben wir überhaupt wirklich ein gerechtes Rechtsystem? 

Oder ist der besser dran, der sich den teuersten Anwalt leisten kann?

In dem Zusammenhang fällt mir das Zitat einer Anwältin ein die sagte:“

Vor Gericht kriegt nicht immer der Recht der Recht hat, sondern der, welcher sich besser verkauft.“

Und genauso ist das wohl auch im Arbeitsleben, wer sich richtig gut verkauft kann sich scheinbar alles erlauben.

 

Fazit: Wir haben Uns wohl viel zu schlecht verkauft, sonst würden wir gerade in Monaco sitzen und uns über die anderen Deppen amüsieren die noch arbeiten müssen.

 


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Quo vadis Germania ? ( 2.Teil )

( eine hoffentlich rein erfundene Geschichte einer jedoch möglichen Zukunft )

 

Hatte ich im ersten Teil mehr eine Bestandsaufnahme gemacht, so möchte ich nun einen Blick in eine (un-)mögliche Zukunft wagen. Ein Blick in eine nicht wirklich mögliche, aber vielleicht gar nicht so schlechte Zukunft mit einigen Visionen, wie es besser werden könnte.

Und so könnte es kommen:

Irgendwann gegen Ende 2020 lief das Fass über, die Deutschen gingen auf die Barrikaden und setzten die Regierung der an Alzheimer erkranken Bundeskanzlerin ab. Das Volk suchte neue fähigere Menschen, die Sie als Politiker vertreten sollten, diese fanden Sie in einer bis dahin kaum für möglich gehaltenen Gruppe der Bevölkerung und zwar bei den so genannten Arbeitslosen. Dort gab es Menschen die nun ein bis dahin für unglaublich gehaltenes Potenzial entfalteten und in aller Öffentlichkeit sagten, was früher sowieso schon jeder gedacht hatte, aber man nicht wahr haben wollte. Nach Ihrer Wahl gaben die Neuen Politiker einstimmig eine Regierungserklärung ab, in der festgestellt wurde, dass sich vieles grundlegend ändern musste und das so schnell wie möglich. Vor allem wurde von Ihnen nun per Gesetz das Allgemeinwohl über das Wohl des Einzelnen gestellt, was soviel heißt das jeder für die Gemeinschaft mit zu sorgen hat. Als zweites wurde im Grundgesetz das Recht auf Arbeit mit aufgenommen, was zur Folge haben würde, dass der Staat Jedem Arbeit gemäß seiner Eignung verschaffen muss. Weitere Schritte sollten folgen und Vorschläge diskutiert werden. Wie in Deutschland üblich, musste dafür ein Ausschuss  gegründet werden deren Mitglieder aber in einer Volksabstimmung gewählt wurden. Der Ausschuss aus 50 Bürgern verschiedenster sozialer Schichten trat zusammen und diskutierte Vorschläge, die auch aus dem Volk an Sie eingesandt werden durften. Zahlreiche Ideen und Vorschläge stellten sich schon von vorn herein als undurchführbar oder unsinnig heraus. Andere Vorschläge trafen auf breite Zustimmung aller Ausschussmitglieder. Der Ausschuss hatte von vornherein beschlossen, für gut gehaltene Vorschläge umgehend der Regierung zur Verwendung vorzulegen. Die so genannten Manifeste befassten sich jeweils mit einem Thema das dringend Verbesserung bedurfte. So erreichte die Regierung nach und nach folgende Manifeste:  

 

1. Manifest

Politiker müssen sich für Ihr Amt qualifizieren indem Sie ein Jahr vom und mit dem Existenzminimum leben. Das Gehalt der Politiker wird in Volksabstimmungen festgelegt, erhöht oder dem Volksstandard entsprechend angepasst.

 

2. Manifest

Es werden nur noch Firmen öffentlich mit Subventionen gefördert, die Arbeitsplätze schaffen und erhalten. Firmen die Arbeitsplätze abbauen müssen eine entsprechende Strafsteuer zahlen und Subventionen komplett zurückzahlen. Es muss per Gesetz geregelt werden, dass Firmeninhaber, Banker und Manager für Fehler oder bei kriminellen Machenschaften mit Ihrem Privatvermögen haften.

 

3. Manifest

Für überbezahlte Manager, Banker und Fußballer etc. sollten Maximallöhne festgelegt werden. Im Gegenzug bei unterbezahlten Berufen müssen entsprechende Mindestlöhne für jede Branche festgelegt werden. Jeder Arbeiter muss von seinem Einkommen auch ohne staatliche Unterstützung am Volksstandard gemessen gut leben können. Dafür muss sich jeder Arbeitnehmer verpflichten seine Arbeit nach besten Wissen und Können zu leisten. Arbeitslose bekommen staatliche Unterstützung solange Sie sich ernsthaft bemühen Arbeit entsprechend Ihrer Fähigkeiten zu finden, wobei Ihnen von staatlicher Seite wie im „Pilotprojekt Basis der DAA in München“ bundesweit geholfen wird. Der Staat verpflichtet sich ebenfalls, so viel wie möglich neue Arbeitsplätze zu schaffen.

 

4. Manifest

Als eines der schlimmsten Verbrechen, wird die Schädigung des Deutschen Volkes festgelegt, wofür härteste Strafen bis zur Enteignung angesetzt werden. Dies gilt z.B. auch für korrupte Politiker, fahrlässig handelnde Banker  oder andere Wirtschaftskriminelle. Kleinere Kapitalverbrecher dürfen nicht länger härter als Vergewaltiger betraft werden; da dieses gegen jede Ethik und Moral spricht; außer sie schaden damit erheblich dem Allgemeinwohl. Verurteilte Straftäter müssen Ihre Unterbringung komplett durch Arbeit im Gefängnis finanzieren. Entsprechende Arbeitsmöglichkeiten in Gefängnissen müssen erprobt werden.

 

5. Manifest

Die Staatsverschuldung wird umgehend gestoppt und abgebaut. Entwicklungshilfen nur für Länder mit nicht korrupten demokratischen Regierungen und nicht für den Kauf von Waffen. Einstellung jeglicher kriegsfördernder Aktivitäten, vor allem auf wirtschaftlicher Ebene.

 

6. Manifest

Der Staat nimmt seine Verantwortung der Umwelt gegenüber ernst und forciert alternative Energien. Härteste Strafen bei Umweltverschmutzung von Firmen wie auch bei privaten Aktionen.

 

7. Manifest

Mehr Förderung von Kindergärten, Kindertagesstätten und Spielplätzen; Weiterbildungsmöglichkeiten für alle ( vor allem für Alleinerziehende ) Mutter und Väter. Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten nach Eignung für alle ohne finanzielle Hürden.

 

Weiteres folgte, wobei durch die Ausführung die Staatsverschuldung im Jahr 2025 auf Null sinken ließ und die deutsche Wirtschaft einen Aufschwung  wie in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg erlebt. Die Zahl der Arbeitslosen nimmt ständig weiter ab, ohne die Arbeitslosen in Billigjobs zu stecken und das Bruttosozialprodukt steigt, wie auch die gute Laune der Menschen auf der Straße.

 

Wäre es nicht zu schön, wenn nur einiges davon - wie die gute Laune - Wirklichkeit wird?

 

 

 


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chaos

 

Last uns bloß so weiter machen.....

( eine hoffentlich rein erfundene Geschichte einer jedoch möglichen Zukunft )

 

Last uns bloß so weiter machen…

… sagten unsere Politiker gegen Ende 2010, denn offiziell sank die Arbeitslosenzahl und die deutsche Wirtschaft hatte sich angeblich auch schon von der Weltwirtschaftskriese erholt; nur der kleine Mann auf der Strasse, der täglich schwer für seinen Lebensunterhalt arbeiten mußte  merkte nichts davon, denn weder Löhne noch Gehälter wurden der besseren Lage entsprechend angepasst; einzig bei den Managern, welche weiterhin für Massenentlassungen sorgten, stiegen die Zuwendungen und Schmiergelder in astronomische Höhen.

Der untere Arbeiter musste sich dafür mit immer niedrigeren Löhne abfinden, welche oft nicht reichten die Familie zu ernähren. Harz IV wurde zwar nicht gleich abgeschafft, aber in Grundversorgung umbenannt, für die von da an jeder mindestens eine vorgeschriebene Anzahl an Stunden gemeinnützige Arbeit leisten musste, wodurch die Abeitslosenzahl auf null sank. Böse Zungen nannten dies Arbeitsdienst, aber es war erst der Anfang vom Ende des Sozialstaates.

Trotzdem oder gerade deshalb wurden die Politiker nicht müde, sich mit Eigenlob sowie Selbstbeweihräucherung zu überschütten, während sie sich immer neue Dummheiten ausdachten die ihrer Karriere nützlich waren und dem Volk vorgaukelten das alles Friede, Freude und wie der Eierkuchen bei Oma Heinrich bestens in Ordnung sei.

Aber in Wirklichkeit war nichts in Ordnung. Ein Ölkonzern hatte das Meer nachhaltig verseucht, im früheren Ungarn begann das gleiche mit den Flüssen und durch die globale Erwärmung ist in dieser Zeit das ganze Eis am Nordpol geschmolzen. Naturkatastrophen und Hungersnöte forderten Millionen von Menschenleben.

Die Natur rächte sich für den masslosen Raubbau, aber die Politiker sahen immer noch keinen Handlungsbedarf, da sie selbst nicht von den schlimmsten Katastrophen betroffen waren. Die Kluft zwischen den Armen und den Reichen Menschen wurde immer größer, nicht nur wegen  den Niedriglöhnen die immer mehr Menschen in die Armut trieben, sondern durch die Geldgier der wenigen Reichen, welche immer noch billigere Arbeitskräfte suchen, um noch mehr Gewinn zu erzielen. Ende 2030 arbeiten im vereinten Europa 95% der Bevölkerung für ein Gehalt das früher einmal an Sozialhilfe gezahlt wurde, während die anderen 5% in einem Monat astronomische Summen verdienen, wovon selbst ihre Urenkel noch leben hätten können, wenn sie nicht so sinnlos mit dem Geld umgegangen wären.

So hätte z.B. ein Politiker-Gehalt gereicht, um in Afrika 100.000 Menschen vor dem Hungertod zu retten, aber die zogen es vor, mit den Afrikanern Waffengeschäfte zu machen, damit sich diese vor dem Verhungern lieber gegenseitig erschiessen konnten; das die Waffen von Entwicklungshilfegeldern gekauft wurden war nur eine Randnotiz und fiel auf Grund anderer schlimmer Missstände kaum noch ins Gewicht.

Die wenigen die merkten, dass es so bald zur Katastrophe käme, wurden erst ausgelacht, dann für verrückt erklärt oder als Verbrecher inhaftiert, wie schon früher in Afrika oder im kommunistischen China, so war  es dann auch in Europa. Und das war erst der Anfang einer Reihe von Unmenschlichkeiten von Menschen, die nichts aus der Geschichte gelernt hatten, blind ihrem Messias folgend, der sich vorher einmal Papst genannt hatte und schon damals von einigen Revolutionären als Hochstapler betitelt wurde, doch nun brannten wieder die Scheiterhaufen wo nach den Hexen nun Muslime gekreuzigt und verbrannt wurden. 

Und dann gab der Vatikanstaat bekannt, dass man im Besitz von Atombomben sei und nicht scheuen würde, diese auch im nahen Osten einzusetzen, worauf auch in anderen Ländern rund um den Globus die Situation eskalierte.

In China brach ein vom Regiem nie für möglich gehaltener Bürgerkrieg aus, wo jeder gegen jeden kämpfte, ohne noch zu wissen warum. Israel wurde durch Bomben vom Vatikan komplett zerstört; später hies es, dass das die Vergeltung für den Verrat der Juden an Jesus gewesen wäre.

Worauf die Amerikaner zun heiligen Krieg aufriefen, eine Wiederbelebung früherer Kreuzzüge sollten die Europäer vom einzig wahren Glauben überzeugen. Nach der Ermordung von Präsident Obama war wieder ein Mr Bush durch wiederholte Wahlmanipulation erster Amerikaner geworden, wobei es ja kein Geheimniss war, dass ein Bush schon vorher im Irak und in Afganistan seinen heiligen Krieg begonnen hatte, den sein Sohn nun auf Europa ausdehnte.

Anfang 2055 gab es nur noch zwei Machtblöcke weltweit, das nun vereinte Eurasika (Europa, Afrika, der nahe Osten und Asien) sowie die Vereinigten Staaten (USA, Kanada und Südamerika). Wobei von den einzelnen Gebieten durch interne Reibereien nicht viel übrig gebieben war. Die Welt lag in Schutt und Asche! Nach und nach hatte sich die Menschheit selbst immer mehr dezimiert und die Natur hatte sich weite Teile der Länder zurück erobert, vor allem dort wo keine Menschen mehr leben konnten.

Im Jahr 2090 ist das Ganze lang Geschichte, aber haben wir aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt? Es gibt keine Reichen und Armen mehr, da wir in der Not gelernt haben alles zu teilen was uns nach all den Katastrophen noch übrig blieb, jeder gibt sich nun mit dem Lebensnotwendigen zufrieden und keiner von uns hegt irgendwelche Machtgelüste. Aber auch nur, weil es angesichts unserer Lage keinen Sinn macht.  Die ehemals Reichen sind nun auf die armen Überlebenkünstler angewiesen, ohne die sie längst verhungert wären, selbst nicht überlebensfähig ohne ihre jetzt nutzlosen Kreditkarten mussten sie sich unterordnen um zu überleben.

Derzeit herrscht Frieden, fragt sich nur, wie lange dieses mal?

 

 


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liebe

 

 

Wahre Liebe…

 

gibt es wohl nur für die Menschen, die daran - warum auch immer - glauben wollen, sowie für die, welche das mit der wahren Liebe schon selbst erlebt haben. Dem Rest derer, die nicht daran glauben, blieb das Geheimnis wahrer Liebe bisher verschlossen, denn diese Menschen leben anscheinend nach dem Motto: "was ich nicht kenne gibt es nicht!" Was aber leider auch ihren niedrigen Horizont dokumentiert, denn Sie lehnen meist auch alles Andere ab, was nicht in ihr bescheidenes Weltbild passt.

Es wird hier nicht die Rede von der Liebe der Eltern zu Ihrem Kind sein, die für mich - den Autor - sowieso eine Selbstverständlichkeit sein sollte, sondern rein von der Liebe zweier noch fremder Menschen, die sich warum auch immer begegnen und sich ineinander verlieben; woraus dann die wahre Liebe werden kann.

Und auch das rein sexuelle Verlangen, was zwar eine Begleiterscheinung der wahren Liebe sein sollte, ist nicht gemeint, ist es doch leider allzu oft nur ein Strohfeuer, welches aber schnell wieder erlischt, wenn erst das Alltagsgeschehen Einzug hält.

Aber was ist denn nun wirklich die wahre Liebe?

In der Jugend verlieben wir uns schnell und meist zum ersten Mal, glauben wir dann doch von dem Moment an, ohne den anderen Menschen nicht mehr leben zu können. Dieses schnelle Verlieben ist wohl das, was oft als Liebe auf den ersten Blick bezeichnet wird; wobei später kaum einer sagen kann, warum es da eigentlich gefunkt hat. Ein kurzer Augenblick, eine flüchtige Berührung oder das richtige Wort, kann im entscheidenden Moment alles verändern. Glaubt man in der Jugend doch oft zu lieben, was aber oft nur Verliebtsein oder körperliches Begehren ist. Was aber wirklich Liebe ist, weiß man erst dann, wenn man es erlebt hat. Viel zu oft gehen wir mit dem Wort "Liebe" viel zu leichtfertig um bzw. versuchen wir damit Gefühlen einen Namen zu geben, deren wahre Natur wir noch gar nicht kennen.

Wenn die erste Liebe in die Brüche geht, sind wir todtraurig und unsäglich enttäuscht. Dennoch – in früheren Zeiten öfter - aber auch heute noch - allerdings sehr selten  - hält diese Liebe ein Leben lang. Häufiger jedoch wird die erste Liebe nicht die Letzte sein. Emanzipation, Selbstverwirklichung und Karrierestreben sind den Menschen wichtiger geworden als Partner und Familie, wodurch das Miteinander mit dem Partner öfter auf der Strecke bleibt und die Beendigung der Beziehung oder ein Partnerwechsel die einzige Lösung zu sein scheint. Oft liebt man auch gar nicht den Anderen, sondern nur dessen Fähigkeit, einem selbst Liebe zu geben, was aber Egoismus und nicht wirkliche Liebe ist, wie schon Freud vermutete. Die meisten Menschen lieben ihren Partner, weil er ihre Bedürfnisse erfüllt. Gibst du mir, was ich brauche, so gebe ich Dir, was du benötigst, damit du dich sicher und glücklich fühlen kannst. Solche Tauschgeschäfte sind in Beziehungen üblich und legitim. Wahre Liebe ist jedoch etwas anderes und hat mit Tauschgeschäften nichts zu tun.

Mit fortgeschrittenem Alter und Erfahrungsschatz wird die Partnersuche dann immer schwerer, denn auch die Ansprüche an den zukünftigen Partner werden immer größer und kompromissloser, und wir entwickeln Macken und Angewohnheiten, die öfter der neuen Beziehung im Wege stehen. Und trotzdem kann es uns auch mit vierzig oder älter noch passieren, dass wir uns wie in der Jugend auf den ersten Blick verlieben und alle Bedenken vergessen, denn die Liebe auf den ersten Blick scheint keine Altersgrenze zu kennen. Allerdings sind Beziehungen im hohen Alter oft beständiger, da der Partner nach strengsten Kriterien ausgesucht wird und die Partner im hohen Alter meist nur noch an langfristigen Beziehungen Interesse haben, was das Ganze Zusammmensein in einigen Punkten erleichtert, schon allein weil das rein sexuelle Interesse kein Thema mehr ist. Das Nicht-allein-sein-wollen und gemeinsame Unternehmungen werden wichtiger als sexuelle Aktivitäten; nicht zuletzt weil der Fortpflanzungstrieb keine Rolle mehr bei der Partnerwahl spielt, wie das in jungen Jahren der Fall ist.

Die Liebe verlagert sich mit zunehmenden Alter von der körperlichen auf die geistige Ebene.

Daraus können wir schlußfolgern, dass die Liebe wie auch der Mensch eine Entwicklung durchläuft, welche mit dem körperlichen Zustand in Zusammenhang steht. Natürlich heißt das nicht, dass alte Menschen keinen Sex mehr haben, obwohl dies in unserer Gesellschaft noch immer ein Tabuthema ist, nur ist ihr Leben nicht mehr darauf ausgerichtet, den besten Sexualpartner finden zu müssen; was sie von einigen Problemen befreit, welche die Sexualität mit sich bringt.

Was aber immer noch nicht unsere Frage nach der wahren Liebe beantwortet.

Etwas Licht ins Dunkel bringen Berichte und Gespräche mit Betroffenen sowie eigene Lebenserfahrungen.

Jede liebevolle Begegnung mit einem anderen Menschen ist ein Geschenk, aber das Liebeserlebnis, die Nähe und das Eins-sein mit einem Partner können so intensiv sein, dass es schmerzt. Wer das spürt, fühlt sich reich und ist am Ziel aller Wünsche. Für mich gehört zur wahrhaftigen Liebe, sich selbst dem Partner zu schenken, ohne Erwartung einer Gegenleistung - das ist bedingungslose, wahre Liebe. Das Fehlen von Besitzdenken in der Partnerschaft, sich selbst zu verschenken und die Nähe zum Partner machen damit die wahre Liebe aus! Somit ist wahre Liebe vor allem ein Geben ohne Erwartung von Gegenleistung, genauso wie die Liebe zum eigenen Kind, bei der auch niemand irgendeine Gegenleistung erwarten kann. Die, welche das Wunder der wahren Liebe erlebt haben, wissen wie glücklich man dabei sein kann, denn sie sind die Privilegierten unter den Menschen, denn jemanden selbstlos zu lieben, ist das wertvollste Geschenk, das ein Mensch einem anderen machen kann.

 

 


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Vom Sinn des Lebens

 

Wohl jeder der in seinem Leben mit irgendwelchen Schicksalsschlägen konfrontiert wird stellt sich die Frage nach dem Sinn des Lebens; so auch ich. Warum passiert dieses oder jenes gerade mir? Warum bin ich ohne Eltern aufgewachsen oder warum verlief gerade meine Kindheit nicht in geregelten Verhältnissen? Und später als ich dann verheiratet war, verlor ich nach drei Wochen mein neugeborenes Kind. Die Ehe ging den Bach herunter und Jahre später war ich geschieden.
Wieder die Frage, warum gerade ich? Schicksal?
Gibt es so etwas wie ein vorbestimmtes Leben?
Können wir unsere Zukunft beeinflussen oder ist alles schon vorbestimmt? Haben wir überhaupt so etwas wie einen freien Willen?
Was können wir überhaupt tun?
Zunächst einmal haben wir die Möglichkeit in einer bestimmten Situation, welche evtl. unseren weiteren Weg mitbestimmt, gut oder schlecht zu handeln. Das heißt wir können die Situation teilweise positiv oder negativ beeinflussen. Wodurch auch darauffolgende Ereignisse positiv oder negativ eintreten. Sinnbild Ein Gleichnis: Wir stehen am Randstein einer Strasse, wo ein Bus lang fährt. Neben uns einige andere Leute die auf den Bus warten. Plötzlich springt unser Vordermann in Richtung Bus und wird überfahren. Die Busfahrt können wir nicht beeinflussen, aber unseren Vordermann können wir evtl. festhalten und somit am Sprung hindern. Oder wir können ihn anschubsen damit er erst recht überfahren wird. Haben wir ihn geschubst werden wir wegen Mordes verurteilt. Natürlich können wir auch gar nichts tun und uns der Unterlassung schuldig machen. Halten wir ihn fest, wird er evtl. später dankbar sein und unser Leben positiv als Freund beeinflussen. Haben wir nichts getan, machen wir uns ewig Vorwürfe und bekommen selbst Depressionen. Dieses kleine Beispiel zeigt uns auch in wie weit andere Menschen ebenfalls durch ihren freien Willen unser Leben beeinflussen, so z.B. der Busfahrer, der Selbstmordkandidat und die anderen in der Nähe stehenden Menschen. Würde der Busfahrer früh genug bremsen oder ein Anderer den Lebensmüden aufhalten, so würde unser Handeln unnötig. Es ist wohl sein Schicksal, daß der Busfahrer diese Strecke lang fährt, doch liegt es hauptsächlich an ihm, ob er sein Fahrzeug im Griff hat oder auch nicht. Soll der Lebensmüde jedoch nach seinem Schicksal sterben, so wird auch ein aufmerksamer Busfahrer nichts daran ändern können. Die erste logische Schlußfolgerung hieraus ist, daß wir zwar den freien Willen haben Ereignisse positiv oder negativ zu beeinflussen, aber andere Geschehnisse nicht ändern können. Doch klärt das noch nicht warum uns solche Ereignisse ereilen. Bleiben wir bei unserem Beispiel, so können wir die Strasse unserem Leben gleichstellen und die Buslinie als eine Möglichkeit schneller voran zu kommen. Natürlich können wir die Strasse entlang laufen, nur selbst auf dem Gehsteig sind wir vor Unfällen nicht sicher. Benutzen wir den Bus, so kommen wir zwar schneller voran, aber es sollen auch schon Menschen im Bus zu Tode gekommen sein. Was wir jedoch tun können ist, daß wir gewisse Vorsichtsmaßnahmen treffen, wie zum Beispiel auf zu passen das uns auf der Strasse kein Auto überfährt. Dies haben wir ja irgendwann mal gelernt, entweder von anderen oder durch Eingene Erfahrung. Leider wird unsere eigene Erfahrung ein wirkungsvolleres Lernen zur Folge haben, als es uns die Erzählung unserer Eltern beibringt. Müssen uns nun Schicksalsschläge ereilen um daraus zu lernen? Und wofür lernen wir hier in der Materiellen Welt? Die einzige mögliche logische Schlußfolgerung hieraus ist, das es ein Leben nach dem Tod geben muß, wofür wir hier lernen müssen. Wie und wo auch immer dieses stattfindet, ansonsten wäre unser aller Dasein auf der Erde sinnlos! Sinnlos aber ist nichts in unserem Universum!

 


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Fabel des Leben

 

Eingesperrt in einem ovalen Raum, mit glatten Wänden;
matt schimmert das Licht überall hinein.
Ängstlich stemme ich meinen Körper gegen das Gefängnis,
bis die Wand knirschend nachgibt.
Erst entstehen Risse, immer größer werdend.
Die Risse vereinigen sich und ein Teil der Wand bricht ein.
Blendendes Licht strahlt herein.
Obwohl ich hinaus kann, bleibe ich noch einige Zeit im Raum.
Was mich draußen wohl erwartet?
Ein Gefühl und meine Unwissenheit warnt mich davor,
den Raum zu verlassen.
Deshalb gewöhne ich mich erstmals an die unbekannte Helligkeit '
und strecke dann vorsichtig meinen Kopf
durch die Öffnung. Ein Durcheinander von Farben ist das Erste,
was ich optisch wahrnehme.
Langsam krieche ich auf das Braun vor mir.
Es fühlt sich hart an und ist uneben.
Hungrig bin ich! Einem intuitiven Impuls folgend klettere ich auf dem Braun
entlang in Richtung Grün. Grün ist Nahrung, weiß ich.
Eine schöne Farbe dieses Grün! Es schmeckt so gut, wie es aussieht.
Als es langsam dunkel wird, bin ich satt und rolle mich in ein Grün hinein.
Nach dem blendenden Licht fühle ich mich im Dunkelgrün richtig wohl und schlafe ein.
Da, es wird schon wieder hell. Hungrig falle ich über mein Schlafgrün her.
Hin zum nächsten Grün, bis ich satt bin;

und später wird es wieder Dunkel. Hell-essen, dunkel-schlafen.
Ich kenne kaum etwas anderes, bis auf die großen Schatten,
vor denen ich mich verstecke.
Die Schatten machen mir Angst!
Sie schweben oft über mir, bedrohlich nahe.
- Ich wachse!
Ja ich werde größer und dicker; bis es Zeit wird mich zu verpuppen.
Ich werde ein ovales Päckchen, das senkrecht am Braun hängt.
Ich werde sterben!
Doch zurück bleibt das Päckchen! Nach ungezählten Tagen verlässt ein buntes Wesen das
Päckchen. Es hat Flügel und am Kopf lange Fühler.
Wie selbstverständlich erhebt es sich von dem Ast in die Luft.
Immer höher steigend.
Zwei Menschen stehen am Rand eines Waldes und beobachten
die Natur.
"Schau da", der eine Mensch zeigt nach oben.
"Ein Schmetterling!"

 


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