| Der deutsche Soldatenfriedhof ist
aufgrund eines am 16. Oktober 1959 |
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zwischen der Regierung des Vereinigten Königreiches
von Großbritannien und Nordirland und der Regierung der
Bundesrepublik Deutschland geschlossenen Abkommens angelegt
worden. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge übernahm im
Auftrag der Bundesregierung die Aufgaben, die sich aus diesem
Abkommen ergeben: |
| Die Zusammenbettung der deutschen
Kriegstoten, welche in Großbritannien und Nordirland bestattet
waren, sowie den Bau und die Ausgestaltung des deutschen
Soldatenfriedhofes. |
| Die Toten, die hier ruhe, sind zum größten
Teil in Kriegsgefangenschaft oder in Internierungslagern
verstorben. Hinzu kommen die Besatzungen von abgestürzten
Kampfflugzeugen; Tote, die an die Küste angeschwemmt wurden und
Besatzungen von Luftschiffen aus dem I. WK. Die Belegungszahl von
4.940 Gefallenen teilt sich auf in 2.143 Tote aus dem I. WK und
2.797 aus dem II. WK. |
Von den Umbettungen ausgenommen blieben
diejenigen deutschen Toten, die bereits auf britischen
Soldatenfriedhöfen bestattet sind. Es handelt sich hier um 147
Ehrenteile für 263 Tote aus dem I. WK und 1.044 Tote aus dem II.
WK. Diese Gräber werden weiterhin von der Commonwealth War Graves
Commission, der britischen Kriegsgräberfürsorge, betreut.
Ferner blieben die Friedhofsanlagen |
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| Fort George in St. Peter Port auf der
Kanalinsel Guerney mit 111 Gefallenen aus dem II. WK und Brookwood
mit 8 Gefallenen aus dem I. WK und 46 Gefallenen aus dem II. WK
bestehen. |
Die andere Terrasse bildet das Bindeglied zwischen der Ehrenhalle und
dem Friedhof. Von dort führen breite Treppenstufen zu dem mit
Steinplatten belegten Hauptweg.
Eine das Gelände durchziehende Senke trennt die Gräberfelder der Toten
des I. und II. WK. Die Gräber sind durch Stelen aus Kalkstein
gekennzeichnet, auf denen zumeist die Daten von je zwei Gefallenen auf
Vorder- und Rückseite stehen.
Auf dem in der Nähe befindlichen britischen Soldatenfriedhof ruhen 228
deutsche Gefallene aus dem I. und 29 Gefallene aus dem II. WK.

Am 10.Juni 1967 wurde der deutsche Soldatenfriedhof
Cannock Chase der Öffentlichkeit übergeben. Der Besucher sollte diese Stätte
nicht verlassen, ohne sich der eindringlichen Mahnung der hier Bestatteten
Bewußt zu werden: Der Mahnung zum Frieden.