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Kischinew / Chisinau
Bis 2002 wurden an diesem Ort die Gebeine von 1200 deutschen Soldaten eingebettet. 875 Tote konnten nicht identifiziert werden da die Russen den Soldaten bei der Gefangennahme die Erkennungsmarken abnahmen. Auf den ersten Blick scheint dies ein Soldatenfriedhof zu sein wie jeder andere. Dem ist aber nicht so denn das besondere ist, dass dieser Friedhof nur aus dem persönlichen Engagement von Christa und Rolf Brosius, Manfred Zorn und dem Verein zur Suche und Bergung vermisster Soldaten in Moldawien e.V. heraus entstehen konnte. Jede finanzielle Unterstützung des Vereins wird gerne entgegengenommen und dient einem guten Zweck. Für weitere Informationen steht ihnen eine Webseite zur Verfügung:

http://www.vermisst-in-bessarabien.de

Der Friedhof von 3 ha Größe liegt am Rande der Stadt Chisinau, bereits auf dem Gelände der Gemeinde Gratiesti, ca. 200 m nördlich des neuen Zivilfriedhofes der Stadt. Ein Rundweg erschließt das Gelände. Entlang der Frontseite wird Friedhof durch einen schmiedeeisernen Zaun gefasst. Das 7 m hohe Hochkreuz ist der Zentralpunkt der Anlage.

 

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