| Die Kriegsgräberstädte Tatura wurde
von der Bundesrepublik Deutschland eingerichtet und wurde durch den
Deutschen Botschafter, seine Exzellenz Dr. Hans Mühlenfeld, am 16.
November 1958 seiner Bestimmung übergeben.
Auf dem Friedhof ruhen 250 Deutsche, die in Australien während der
beiden Weltkriege starben. Davon waren 239 zivile Internierte und 11
Kriegsgefangene (11 Heer, 1 Angehöriger der Handelsmarine), die alle
von anderen Friedhöfen in Australien hierher zu ihrer letzten Ruhe
umgebettet wurden.
Jedes Grab ist mit einer Bronzeplatte mit dem Namen und Sterbedatum
des Toten gekennzeichnet. Das eiserne Kreuz bezeichnet die Gräber der
Kriegsgefangenen, das Kreuz die Gräber der Internierten.
Ein Gedenkstein innerhalb des Friedhofes weist auf 27 Deutsche hin,
die anderswo in Australien bestattet sind und erinnert außerdem an 129
katholische und 24 evangelische Missionare.
Dieser Friedhof wird im Auftrage des Volksbundes Deutscher
Kriegsgräberfürsorge durch die Commenwealth War Graves Commision mit
Hilfe des Office Of Australien War Graves erhalten.


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