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Russland |
Von der Gefangennahme bis zur Ankunft in ein reguläres Lager war die
Gefangenschaft durch Improvisation gekennzeichnet. Auf dem Marsch in ein
Sammellager, des Aufenthaltes dort und während des Transportes in
ein Kriegsgefangenenlager wurde niemand namentlich erfasst und viele
verstarben als Namenloser.
1941/42:
Zu dieser Zeit gab es noch keine Massenkapitulationen. Die zeitlich
und räumlich fixierbaren Katastrophen liegen zwischen Stalingrad und
der Kapitulation 1945. Vorwiegend wurden die Mannschaften in den Ural
und Kasachstan transportiert. Die Offiziere fand man in Grjazovec.
Stalingrad und Don:
Die Gefangenen aus Stalingrad mussten kreuz und quer durch das Land
marschieren und wer schlapp machte wurde erschossen. Nachdem sie endlich
die Sammellager erreichten, in denen sie zumeist Monate verbrachten,
erreichten 18.000 von den 91.000 Überlebenden des Stalingradkessels die
für sie bestimmten Lager. Von diesen sahen nur 6.000 ihre Heimat
wieder.
1943:
Im rückwärtigen Kämpfgebiet der Roten Armee entstanden nun aus
Sammellagern reguläre Kriegsgefangenenlager.
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| Die Lagerverwaltungen (Upravlenija
lagerj) |
| 1960 wurde die Sowjetunion in 15
Wirtschaftregionen gegliedert und in 12 davon befanden sich deutsche
Kriegsgefangene:
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| Kameraden gesucht |
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| Tagebuch |
Kriegsgefangenschaft Brody, Propagandamarsch Kiew, Darnica,
Bunkerlager Kiew, Sägewerk - Lager 8, Stalino,
Bergwerk Grube 41, Schacht 22, Brestlidowsk, Frankfurt/Oder |
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