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| 1560 | Geburt in Hilden, Hof in der Schmitten,
an der heutigen Schwanenstraße
Vater: Gerichtsschreiber Peter Drees Mutter: Margarethe auf dem Sande |
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| 1569 | Fabrys Vater stirbt | ||||
| bis 1573 | Besuch einer Lateinschule in Köln | ||||
| 1575 | Fabry erkrankt an der Pest - und überlebt | ||||
| 1576 - 1580 | Ausbildung bei dem Neusser Wundarzt Johannes Dümgens | ||||
| Zum Ende der Ausbildung Latinisierung des Namens zu Guilhelmus Fabricius Hildanus | |||||
| 1580 - 1585 | Geselle bei Kosmas Slot (Slotanus), dem Hofchirurgen von Herzog Wilhelm V. von Cleve-Berg , gen. der Reiche, (1539-1592) in Düsseldorf. Slot war Schüler des Anatomen Andreas Vesal (Vesalius), Professor an der Universität Padua. Fabry informiert sich in dieser Zeit auch bei den herzöglichen Leibärzten Johannes Weyer und Galenus Weyer sowie Reinerus Solenander alias Reinhard Gathmann. Von dem aus Gent in Flandern stammenden Humanisten und Hofpoeten Karel Utenhove erwirbt Fabry zusätzliche Latein- und Griechischkenntnisse. | ||||
| 1581 | Fabrys jüngerer Bruder stirbt | ||||
| 1585 | Reise über Holland, Belgien und Frankreich in die Schweiz. Während eines mehrwöchigen Aufenthalts in Metz lernt Fabry neben neuen Operationsmethoden auch Französisch. | ||||
| In Genf Ausbildung bei dem Chirurgen Giovanni Grifoni (Griffonius) | |||||
| 1587 | Heirat mit Marie Colinet, Tochter eines Genfer Buchdruckers | ||||
| Übersiedlung nach Lausanne, dort später auch Zusammenarbeit mit dem dann ebenfalls dorthin übergesiedelten Giovanni Grifoni | |||||
| 1589 | Rückkehr nach Hilden aufgrund des Todes des Stiefvaters Peter Crantz | ||||
| 1589 - 1593 | Medizinische Praxis in Hilden | ||||
| 1592 | Fabry schließt sich der heimlichen reformierten Gemeinde in Köln an. | ||||
| 1593 | Umzug nach Köln. An der Universität bei Arnold Manlius und Heinrich Botter vertieft Fabry seine medizinischen Kenntnisse. | ||||
| 1594 | Fabry reist zu Giovanni Grifoni in Besancon | ||||
| 1595 | Fabrys ältester Sohn stirbt im Alter von erst sieben Jahren. Reise nach Lausanne und Genf | ||||
| 1596-1598 | Überwiegend Aufenthalt in der Schweiz, u.a. Lausanne, Genf, Bern | ||||
| 1598 - 1600 | Erneuter Aufenthalt in Köln | ||||
| 1600 | Umzug nach Lausanne. Fabry unterrichtet Anatomie an der Universität Lausanne. | ||||
| 1602 - 1610 | Stadtchirurg in Payerne (Peterlingen), östlich des Neuenburger Sees, Schweiz | ||||
| 1608 | Fabry betätigt sich als Archäologe. Er ist der erste, der in Ursins Ausgrabungen an einer Tempelanlage aus dem ersten Jahrhundert durchführt. | ||||
| 1610 | Umzug nach Lausanne | ||||
| 1611 - 1615 | Stadtchirurg in Lausanne, Schweiz | ||||
| 1611 | Reise nach Hilden, Leiden und Amsterdam, Niederlande. In Leiden Treffen mit dem Anatom und Botaniker Pieter Pauw (Petrus Pavius). In Amsterdam Besuch einer Einrichtung für geistig Behinderte und psychisch Kranke. | ||||
| 1612 | Aufenthalt in Hilden. Behandlung und Tod seiner Mutter. Fabry sieht auch zum letzten Mal seine jüngere Schwester Gertgen. Rückreise nach Lausanne. | ||||
| 1613 | Aufenthalt am Mittelrhein, u.a. Mainz, Oppenheim, Worms. Ausbruch der Pest in Lausanne. Tod zweier Söhne. Zwei ebenfalls erkrankte Söhne überleben. | ||||
| 1615 | Auflösung des Haushalts in Lausanne und Übersiedlung nach Bern | ||||
| 1615 - 1634 | Stadtchirurg in Bern, Schweiz | ||||
| 1618 | Der protestantische Markgraf Georg Friedrich zu Baden-Sausenburg und Hochberg (Baden-Durlach), 1573-1638, ernennt Fabry zum Leibwundarzt. | ||||
| 1624 | Fabry erhält Besuch von Wilhelm Hüls, der wie Fabry Sohn eines Hildener Gerichtsschreibers ist und seit einem Jahr in Genf Theologie studiert. | ||||
| 1628 | Fabrys Sohn Peter stirbt nach Beendigung
seines Medizinstudiums in den Niederlanden.
Wilhelm Hüls aus Hilden besucht abermals Fabry, diesmal zusammen mit seinem Bruder Adolph. |
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| 1634 | Fabry stirbt im Alter von 74 Jahren
und wird auf dem Berner Franziskaner-Friedhof beigesetzt.
Fabry hatte insgesamt acht Kinder, aber nur sein Sohn Johannes überlebte ihn. |
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