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VISIONS, Mai 2005
"Eine im doppelten Sinne
aufgeräumte Platte: zeitloser, zarter Gitarrenpop mit einem stimmigen
Konzept, das sie zum kleinen Gesamtkunstwerk macht. (...) Lieder wie
"Gehen und Bleiben", "Meine Geschichte und ihr Preis" oder "Plus/Minus
Null" finden die Sprache für Lebenszustände, die wir so nie hätten in zwei
Sätze fassen können."
Intro, April
2005
"Statt gefühlsduseliger
Larmoyanz einer weiteren Splittergruppe aus der Trainingsjackenfraktion
hört man Melancholie und selbstironischen Humor, die lässige Heiterkeit
nach dem glücklichen Sprung ins kalte Wasser und die resignativen Klänge
einer schal gewordenen Liebe - Bauchklatscher. (...) Lemonheads vor
allem in den Backgrounds und den gelegentlich auftauchenden countryesken
Anleihen. Darunter mischen sich auch mal Motown- und Discobeats,
vereinzelt Synthie-Sounds und ein bisschen Sixties-Surf. Über die fast
lo-fi-artig produzierte Musik (für ihr Debüt waren Zuhause mit Folke
Jensen und Chris von Rautenkranz im Studio) wurde Lars Poecks erzählender
Gesang (...) ziemlich weit nach vorne gemischt. (...) Neu ist das nicht,
doch nicht weniger als schön und anrührend. Love ist
such a beautiful thing. Zehnmeterspringen auch."
Gästeliste.de, März 2005
"Hamburg ist doch immer
noch ein prima Nährboden für außergewöhnliche Bands. Sicherlich wird Ihnen
dieser Tage ein guter Freund wohlmeinend das unvermeidliche neue
Kettcar-Album ans Herz legen. Nicht, dass das schlecht wäre, aber trotzdem
tröstet der Gedanke, dass es neben dem Hype doch tatsächlich nach wie vor
so etwas wie Indie-Underground gibt. Dieser manifestiert sich in Hamburg
beispielsweise in einer Band wie Zuhause. (...) Charmant ist es geworden und bietet dem Hörer schrammeligen Gitarren-Pop,
der so gar nicht zur derzeitigen Hamburger Schiene passen mag. Vielmehr
lugt hier als Referenz eher Tilman Rossmys Regierung um die Ecke. Und
während sich textlich allerorten Betroffenheitslyrik breit macht, gelingt
es Zuhause, Optimismus zu verbreiten ohne das dumpfe Gefühl, dass
irgendetwas faul ist, auszublenden. Ein wirklich schönes Stück Musik, dem
man Aufmerksamkeit nur von ganzem Herzen gönnen kann."
Szene Hamburg, Mai
2004
"Gitarrenpop mit
Indie-Background. Hitverdächtige Refrains und Melodien, die nicht gleich
wieder verfliegen. Zweite Stimmen und La-la-la. Nachdenkliche Texte, die
wohltuend am Rumjammern vorbeilavieren."
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