![]() Manfred Emmenegger-Kanzler: "Große Transversale" (2004), Höhe 196 cm |
Manfred
Emmenegger-Kanzler Beziehungen von Raum zu
Körper, von Gleichem zu Verschiedenem in Form und Material sind
Hauptthema meiner Untersuchungen. Die streng geometrischen
Konstruktionen erzeugen im Betrachter durch ihren verschlossenen,
monumentalen Charakter Distanzierung und Abwehr, andererseits aber
Neugierde und das Bedürfnis, ihren Geheimnissen auf den Grund zu
gehen.
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Sibylle Schlageter
In den Mischtechniken Sibylle Schlageters ist die zeichnerische Darstellung immer vorrangig. Die Arbeiten leben von der Spannung zwischen dynamischer Linienführung und verhaltener Farbgebung. Architektonische Elemente - wie Dächer, Luke, Schacht - oder Gegenstände des Alltags - wie Behältnisse, Teller, Bücher - werden aus ihrem Umraum heraus- genommen und im Bildraum verspannt. Der Wechsel zwischen Formbildung und Formauflösung geschieht in langem Arbeitsprozess mit unterschiedlichen Materialien wie Blei - und Grafitstift, Tusche, Kreide, Kohle, Acrylfarbe und Papiercollage. Bei einigen collagierten Mischtechniken entsteht durch die vielschichtige Arbeitsweise reliefähnliche Plastizität der Bildoberfläche. Daraus entwickelten sich in neuerer Zeit zwangsläufig Objekte aus Papier und Karton. |
![]() Sibylle Schlageter: "geöffnet" (2005) Mischtechnik auf Papier, 43 x 61 cm |
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![]() Maike Tersch: "Angkor" (2004) Acryl auf Nessel, 170 x 145 cm |
Maike Tersch
Meine Malerei bewegt sich im Spannungsfeld von Abstraktion und narrativen Elementen. Mit den abstrakten Mitteln der Malerei und deren Gesetzmäßigkeiten, wie die Rolle der Farbe, die Frage der Komposition, das Verhältnis der Linie zur Fläche, die Funktion des entstehenden Farbraumes usw., versuche ich neu zu erzählen, Assoziationen zu wecken. Die Erinnerungen an vielleicht schon Gesehenes werden im Betrachter geweckt. Gleichzeitig wird er aber auf eine neue Wahrnehmungsebene geführt, taucht in neu Erlebbares ein. In meinen Arbeiten möchte ich durch das Schichten von unterschiedlichen oft gegensätzlichen Bildelementen und den damit entstehenden Bildebenen einen "Denkraum" zu schaffen. In Ausstellungssituationen versuche ich mit einer Art Choreografie mehrerer Bilder verschiedener Aspekte eines Themas zu beleuchten. Die einzelnen Bilder beziehen sich aufeinander, veranschaulichen jedoch unterschiedliche Sichtweisen. Es ist mir wichtig, den Bildern den Charakter einer Momentaufnahme in einem beweglichen System zu geben. So soll der Eindruck eines "Filmstills" entstehen - wodurch eine Starrheit vermieden wird. |
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