
Die Räume der ehemaligen Schulstation befanden sich in einem Klinkerbau
am Ende des Schulhofes. Trotz großer Nachfrage nach Freizeit-Räumen
außerhalb des Klassenzimmers, waren die Räume für die Schüler/innen
verschlossen.
Innerhalb der Projektgruppe Schulschluss entstand die Idee
das Haus zu öffnen und einen zusätzlichen Kreativraum mit der
aktiven Beteiligung von Schüler/innen zu schaffen.
Neben einem von Schüler/innen selbst organisierten Café- und Freizeitraum
öffneten Studierende einen Werkraum, in dem sie künstlerisch aktiv wurden.
Ohne festgelegtes Ziel begann eine Zeit des gegenseitigen Kennenlernens und
kritischen Beobachtens. Einige für die Schule nicht alltägliche Aktionen,
wie die Wegmarkierungen zur station, die Polaroidfotowand für Besucher und
eine Steinspaltaktion weckten nach und nach das Interesse der Schülerinnen.
Dieser partizipative Ansatz wurde zur Grundlage für die Idee der
Verpackungsskulpturen der bp-wir-AG, einen Sprayerinnen-Workshop
mit Lydia Hamann, einer Schüler/innen-Ausstellung im Foyer der
Kunsthochschule Weißensee sowie die Beteiligungen an zahlreichen
Schülerprojektwochen.
Beteiligte: Schülerinnen der 9aOR sowie der 7. Hauptschulklassen,
Bettina Hohorst, Lydia Hamann, Jenny Hauke, Peter Müller,
Jule Frommelt und Dora Ivan
© schulschluss 2002