
doppelter Boden - mit den Füßen hören
In der ehemaligen Küche mit der Durchreiche zum Speisesaal ein schwingender Boden aus Holz ca. 50 cm über
den gekachelten Boden eingezogen. Über zwei Stufen kann der Besucher den scheinbar leeren Ausstellungsraum betreten.
Anknüpfend an meine Arbeit Klangschiefer ist dies eine weitere Installation bei der ich die visuelle Wahrnehmung
negieren wollte, ein Spiel mit der Wahrnehmung und der Erwartungshaltung von Ausstellungsbesuchern.
Selbst Besucher, die die Galerie regelmäßig besuchen, betreten eventuell die Galerie nicht, weil die Ausstellung
ja scheinbar von außen erfasst werden kann.
Erst durch die Begehung des zweiten Bodens durch den Besucher fangen, die auf der Unterseite fixierten Glasglocken,
das Geschirr, das Besteck, die Töpfe und Deckel einander zu berühren und zu klingen. Je nach Temperament kann
so der ganze Raum mit Klang gefüllt werden.
- Der Titel der Arbeit kann sowohl auf die Außensituation, als auch auf die Innensituation bezogen werden,
im wörtlichen, als auch im übertragenem Sinne -
© schulschluss 2002