Ich glaube, daß wir in einer irren Gesellschaft leben
und daß man nur die Wahl hat,
entweder an dieser kollektiven Psychose teilzunehmen
fritz letsch..oder Risiken einzugehen und gesund zu werden,
 und vielleicht auch gekreuzigt.

Fritz Salomon Perls



© fritz Letsch
* Copyleft:

zum überblick

erneuert März 2007

Theater lebt, wenn es die Themen der Menschen auf die Bühne bringt.

andere seiten für aktuelle projekte:
Frühlings Erwachen als
Angebot und Erinnerung   
Erfahrungen
mit dem Theater der Unterdrückten

7 kleine kapitel zum theater der unterdrückten 
Baustellen zu
Harare mit Netz-Bildern
zu
dialog-muenchen und zum tatort-zukunft

übersicht und geschlossener zugang für das
kollegium




übersicht dieser seite: zuerst folgen weiter unten aktuelle fortbildungen  (dies hier sind sprung-links zu den themen)

dann ähnliche themenbereiche: zukunftswerkstatt und päd. konzepte
seminare mit verschiedenen trägern
zu speziellen themenbereichen
wie auch
psychodrama und heldenreisen zum eigenen Ich
die entwicklung von
VISIONSTHEATER® und Theater in Unternehmen
gleich zur
Einführung in die Methoden des Theater der Unterdrückten
zum
abc des theater der unterdrückten
oder zur
Literatur


zu fortbildungen gibts nun auch den http://forum-theater.blog.de/
regelmässig informiert mit mails per
http://de.groups.yahoo.com/group/Forum-Theater/

Forum-Theater und Fortbildung - derzeit nur für Einrichtungen und Gruppen auf Anfrage -

Nachhaltige Bildung durch Anker in Kopf und Körper

Forum-Theater kann die politischen Themen (oder ihre Diffusität) zum Ausdruck bringen
und in Bildern verdeutlichen, was unsere Gefühlsebene dabei mitspielt.

In den Veranstaltungen und - intensiver in der Theaterwerkstatt -
soll erlebbar werden, wie wir damit in den Dialog kommen,
zuerst untereinander, dann aber auch gleich mit unserem Publikum.

Die Theaterarbeit setzt Anker: In der Kommunikation, im Raum, an unserem Körper.
Wir setzen auch Anker in die Politik: Was juckt uns, wie reagieren wir? Wie besser?

Milleniumsziele und unsere Kriterien für Vertrauen: München und die Welt?

Theaterworkshop und Fortbildung im Rahmen einer kleinen Veranstaltungsreihe im EWH
Eine Kooperation der Paulo-Freire-Gesellschaft mit dem Nord-Süd-Forum München im
Einewelthaus München, Schwanthalerstr. 80, unterstützt von Youventus-international

- Forum-Theater als ästhetische Kommunikationsform kennenlernen
- Die Methoden des Theater der Unterdrückten im Überblick
- Einen Forum-Theater-Abend erleben
- Konfliktbearbeitung mit theater-methoden
- Ansätze und Reflexionen zum eigenen beruflichen Einsatz mit Theater-Methoden kennenlernen:

wählen Sie Ihr Interesse frei aus:

Freitag abend
17 Uhr ankommen, organisatorisches
18 Uhr Start der durchgehenden Workshopgruppe:
Vorstellung, Wünsche und Ziele der Einzelnen, erste Bilder und Übungen

21 Uhr: öffentlicher Info-Abend im Saal des Einwelthaus:
Augusto Boal und das Theater der Unterdrückten - und wir:
Powerpoint-Vortrag mit gemeinsamen Vertiefungen zu den Themen
22.30 Gesprächsgruppen im Biergarten

Samstag
10-12 Vorbereitungen in Kleingruppen: bisherige Erfahrungen
13-16 Uhr Intensivworkshop: Bilder unserer Innenwelten

17-20 Uhr Vorbereitung der Abend-Szenen in Gruppen:
Werde ich verändert, ändere ich die Welt?
20.30 Uhr Vorbereitung der Aufführung (öffentlich)

21 Uhr öffentlicher Forum-Theater-Abend:
Die Welt verändern in fünf Schritten?

22.30 Uhr Auswertung inGesprächsgruppen im Biergarten

Sonntag
10-12 Dokumentationen in Kleingruppen: Erfahrungen werten
13-16 Uhr Workshop: Bilder an die Aussenwelten weitergeben
Auf der Spur nach persönlichen Elementen der Wirkung
17 Uhr Auswertungs- und Schlussrunde, Vereinbarungen zur Weiterarbeit, Reflexion für die beruflichen Zertifikate

zu den Themenfeldern, die wir dann in BILDERN bearbeiten
Milleniumsziele
Die Milleniumsziele der UN kritisch betrachtet: 8 Ziele, Hunger halbieren, Kinder ernähren und bilden, Kindersterblichkeit und Aids bekämpfen, ... in der Kommune?
Waren die Forderungen früherer Konferenzen nicht schon mal qualitativer- und wer ist letztlich Akteur: Können die Kommunen tatsächlich internationale Programme tragen?

Wie entsteht Vertrauen? Wem traust du?
Können Theater-Methoden als Kommunikations-Instrument dienen, oder mißtrauen die Menschen heute dem Theater, laufen lieber den gehypten Stars nach ... oder brauchen Spaß? Wie werden wir in unseren Aussagen und Darstellungen für andere glaubhaft?

Konzeption, Leitung und Moderationen: Fritz Letsch und Farina Simbeck

Teilnahmekosten: (voraussichtlich)
Einzelveranstaltungen als Spende (5 Euro?)
Workshop-Tage je 50 Euro / 30 ermässigt nur bei weiterer Teilnahme (wg. Zuschuß)
Mit Zertifikat der Paulo-Freire-Gesellschaft als Berufsfortbildung 120 Euro.
Für Teilnehmende ohne Einkommen ist eine Assistenz-Mitarbeit möglich.

Weitere Auftrittsmöglichkeiten und gezielte Werbung bei:
Hinaus in die Welt, Informationstag zu internationalen Austausch-Möglichkeiten und Informationsabend zu den münchner Partnerschaften



Szenische Beteiligung an Infoständen:

Infostand zur Städtepartnerschaft + Bühnenprogramm 10 Jahre München-Harare im Rahmen der Afrika-Tage, Galopprennbahn

Teilnahme einer Straßenfußballmannschaft aus Harare an der International Street Football League in München (WM-Rahmenprogramm) mit Bunt kickt gut

Infostand zur AIDS-Thematik in Zimbabwe im Rahmen der "Nacht der Solidarität", streetlife festival, Leopoldstraße mit Missio / HaMuPa / ESS

aktuelles jeweils auch auf http://forum-theater.blog.de und http://fritz-letsch.blog.de sowie in den mailing-listen forum-theater und domeus/fritz-letsch

Zur Berufsfortbildung:
Für pädagogische Berufe mit gestalterischen Grundbegriffen als Fortbildung geeignet, Theoretische Grundlagen:

Augusto Boal: Theater der Unterdrückten, Übungen und Spiele für Schauspieler und Nicht-Schauspieler SUHRKAMP-TB Frankfurt 1979   oder
Augusto Boal: Der Regenbogen der Wünsche, Methoden aus Theater und Therapie, Kallmeyer 1999
Simone Odierna / Fritz Letsch: Theater macht Politik. Forumtheater nach Augusto Boal. Ein Werkstattbuch  beim AG SPAK Verlag
Helmut Wiegand (Hg): Theater im Dialog: heiter, aufmüpfig und demokratisch: Deutsche und europäische Anwendungen des Theaters der Unterdrückten. Mit einem Beitrag von Augusto Boal.
als Buch bei mir oder im ibidem-Ve
rlag zu haben:
http://www.theaterderunterdrueckten.de




Konfliktbearbeitung mit Theater-Methoden Details beim Münchner Regionaltreffen des Gemeinsinn-Begleitnetzwerks

Durch die kreative Bearbeitung von Konflikten mit Forumtheater wird an diesem Abend ein Raum geschaffen, unser Tun zu reflektieren, Grenzen bewusst wahrzunehmen, Neues auszuprobieren und Handlungsmöglichkeiten auszuweiten. Ein Konflikt des Alltags wird dargestellt und in Handlungsalternativen erprobt mit dem Ziel, Potentiale für das eigene Handlungsspektrum zu erkennen und auszuschöpfen.

Ziel ist es, konflikthafte Situationen mit dem Forumtheater nach Augusto Boal zu erstellen, anzuerkennen und zu verändern.

Inhalte:
* Eine alltägliche Erfahrung mittels Theater darstellen und reflektieren
* Bildertheater nach Augusto Boal
* Erleben und reflektieren von Raum, Macht und Status
* Einführung in das Forumtheater nach Augusto Boal (Joker)

Zielgruppe: Angestrebt ist eine möglichst breite Beteiligung aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Beratung, Moderation und Forschung (Bildung, Sozialarbeit, Politik, Unternehmen, Medien…) um unterschiedliche Lösungsansätze und einen Mehrwert für alle zu erzielen.



Prävention mit Theater-Methoden bei den Zielgruppen ansiedeln

Was zum Thema Aids in anderen Breitengraden erfogreich angewandt wird,
kann auch bei uns in Jugendarbeit und Schule wirksam werden: *Beispiel

Wenn Jugendliche und Schüler die Themen der Prävention selbst in Szene setzen,
und die intensive Auseinandersetzung im Publikum dazu angeregt wird,
kann ein Thema nicht an ihren Erfahrungen und Realitäten vorbeigehen.

Es entstehen dabei keine moralischen Apelle, sondern Bilder ihrer eigenen Dilemma:

Wie stehe ich in den Augen der Anderen mit diesem oder jenem Verhalten da?
Welche möglichen Varianten und welche Auswege, aber auch welche Hilfen gibt es?

Dabei können sowohl die Themenbereiche Aids und Sexualität,
als auch Drogen und Konsum angesprochen und zur Wahl gestellt werden.

Zur Ansiedlung eines gelungenen Forum-Theater in der Jugendarbeit und Schule
kann eine eigene Workshop-Erfahrung gute Grundlagen schaffen:

Dann können Sie selbst die Jugendlichen und Schüler zur Erstellung von Szenen anleiten,
oder TheaterpädagogInnen / SozialpädagogInnen / Präventionsmitarbeitende einladen.

Die Methode des Forum und die Arbeit des Joker sollte einmal erlebt sein,
damit sie den KollegInnen wie den Zielgruppen logisch erläutert werden kann.

Einführungstag mit dem Pädagogischen Institut

Workshop mit dem Referat für Gesundheit und Umwelt / Prävention



*Beispiel:

Auf dem staubigen afrikanischen Dorfplatz fangen ein paar Fremde an, eine Bühne aufzubauen.
Die Kinder schauen schon neugierig, die Jugendlichen gesellen sich allmählich dazu. Vorsichtig
kommen auch die ersten Frauen dazu, dann die Männer und die Alten.

Die Theaterleute beginnen, sich umzukleiden, etwas zu schminken, bis ihre Rollen klar sind:
Die junge Frau, die ausgehen will, der junge Mann, die Eltern und noch ein paar junge Leute.

Die Geschichte beginnt: Ermahnungem die abgewiesen werden, Einschüchterungsversuche.

Ankunft im Kreis der Freundinnen und Freunde, zuerst locker, doch ein Konflikt bahnt sich an,
Verhalten wird erwartet und eingeklagt.
Das Dilemma wird klar: Zu den Freundinnen halten oder den anderen Erwartungen folgen?

Das Stück wird unterbrochen, Unruhe im Publikum:

Eine Joker-Figur fragt das Publikum, wie die Hauptfigut weiterspielen soll:

Moralisch oder Unmoralisch? Was ist moralischer?

Das Dilemma wird ausgesprochen, Meinungen zu den Möglichkeiten, vielleicht auch Auswege.
Wortführende werden auf die Bühne gebeten,
wenn sie nicht bereit sind, kann ihr Vorschlag auch von den SchauspielerInnen gespielt werden.

Es folgt die Frage der Joker-Rolle, ob nun alle zufrieden sind: Andere Meinungen werden bestärkt.
Wieder die Möglichkeit, eine andere Version selbst zu spielen, oder vorgespielt zu bekommen.

Weiter offene Fragen, bis das Publikum in den Diskussionen zurückgelassen wird:
Das Stück hat gewirkt, auch ansonsten tabuisierte Themen können angesprochen werden.

Geschichte

Partizipation

Lernautonomie




Simone Odierna/Fritz Letsch:

Theater macht Politik.

Forumtheater nach Augusto Boal. Ein Werkstattbuch beim AG SPAK Verlag  

Abstract

Das Forumtheater nach Augusto Boal bringt Veränderungsprozesse in Gang. Es ist Theater, das „Politik macht“. Lernprozesse werden in Gang gesetzt, die kulturelle Bildung öffnet sich politischen Veränderungsprozessen. Die gemeinsame spielerische Suche nach ungewöhnlichen Problemlösungen spricht nicht nur die rationale Seite des Menschen an, sondern auch seine emotionale, seine lustbetonte und setzt somit Impulse zu neuen Denk- und Handlungsweisen frei.
Mittlerweile gibt es eine vielfältige Praxis an Theaterarbeit, die sich auf Boal beruft, es gibt Praxisforschung und wissenschaftliche Beschäftigung mit diesem Thema. Aber es bedarf in mancherlei Hinsicht einer Einordnung, eines Überblicks und einer Handreichung.
Das Werkstattbuch versucht den Kraftfeldern des Theaters der Unterdrückten – und insbesondere des Forumtheaters – zu folgen, den Blick für eigene und politische Veränderungsproszesse zu öffnen und Motivation freizusetzen, mit dieser ungewöhnlichen Theaterform zu arbeiten. Die Erfahrungen aus der Bildungsarbeit und den verschiedensten sozialen und kulturellen Bereichen haben gezeigt, dass der Sprung in die Praxis eine Herausforderung bleibt, den es zu unterstützen gilt. Das Werkstattbuch ist ein Schritt in diese Richtung.
Den Blick nach vorne und unseren Wünschen auf der Spur, hoffen wir mit dem Band das spannende Wechselspiel der Ressourcen aus und in der Praxis weiter anzuregen.

Inhaltverzeichnis

Albert Fußmann: Theater macht Politik – Ein Vorwort  / Simone Odierna: Editorial  / Fritz Letsch, Vivi Balby: Wie alles anfing 

Forumtheater – Aspekte von Theorie
Anne Dirnstorfer: Forumtheater als Raum diskursiver Konfliktbearbeitung / Gitta Martens: Forumtheater im öffentlichen Rahmen /  Norbert Knitsch:  TheaterpraktikerInnen im Interaktionsraum Forumtheater 

Jugendarbeit und Schule
 Jürgen Weintz: Alte und neue Theatertechniken Augusto Boals /  Simone Odierna:  Forumtheater zur Gewaltprävention im schulischen Rahmen /  Eva Heinloth, Uta Lemke:  Forumtheater in der Schule / Petra Lemke: Das Forumtheater schafft mehr als eine Wirklichkeit 

Forumtheater im Gemeinwesen
 Michael Thonhauser: Partizipative Konfliktlösung im öffentlichen Raum /  Lisa Kolb-Mzalouet:
 Forumtheater und Partizipation /  Birgit Fritz:  Stadtteilarbeit – Eine Geschichte über beharrliches Scheitern  und konsequentes Lernen /  Bastian Fritz:  Forumtheater bei attac – Medium auf dem Weg zu einer anderen Welt 

Kriminalprävention und Theater im „Vollzug“
 Rüdiger Schilling:  Forumtheater und Kriminalprävention  – anschauliche Lösungen bevor etwas passiert /  Katrin Wolf, Till Baumann, Ken Kupzok, Peter Igelmund:  „Es ist einfach mal schön, frei zu sein im Knast!“  – Das Projekt „Hauptdarsteller im eigenen Leben“

Theater-Großprojekte mit dem Mittel des Forumtheaters
 Bernd Müller / Angelika Schlößer: flucht.punkt.theater – Ein internationales Theaterprojekt zur Gewalterfahrung von Kindern und Jugendlichen / Roberto Mazzini:  „Konfliktkompetenz“ – Gewalt in der Schule,  Theaterarbeit als Möglichkeit, aktiv zu werden /  Bettina Brandi:  Qualifizierung durch politisch engagierte Theaterarbeit – Ergebnisse aus dem Projekt DOMINO – „Zivilcourage im Rampenlicht“ / Margarete Meixner: Legislatives Theater: Ein Experiment in kreativer Demokratie – Ein interkulturelles Jahresprojekt mit Jugendlichen aus Niederösterreich

Forumtheater - ganz praktisch
Workshop mit Augusto Boal Harald Hahn: Probentechniken im Forumtheater / Fritz Letsch: Workshopbeispiele aus der Arbeit am Institut für Jugendarbeit Gauting 

Anhang
 Zu den AutorInnen / Gesamtregister der Übungen / Alphabetischer Index 

Siehe auch im Internet: www.institutgauting.de 19,80 € / Stück



Forumtheater-Workshop für die Sozialpolitische Akademie
in Wasserburg am Bodensee: "Arbeit, Arbeit, Arbeit". 
Mit den Methoden des Theater der Unterdrückten. Teilnahmebeitrag 200 €.
agspak, Arbeitsgemeinschaft Sozialpolitischer Arbeitskreise, Dieter Koschek,
Dorfstr. 25, 88142 Wasserburg/ Bodensee,  fon fax 08382-89056, 
www.agspak.de

Die bewusstseinsbildenden Methoden des Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal
an der Thematik der schlecht verteilten und mythologisch beladenen ARBEIT ALS DILEMMA unserer Kultur kennenlernen

"Arbeit, Arbeit, Arbeit" wirkt wie Knechtschaft und Überlastung,
bei gleichzeitigem Bewusstsein des Leerlauf und der Stagnation im Land.
Wenn nur 5 % der Angestellten mit ihrer Arbeit glücklich sind, könnte sich im Land doch etwas ändern?
Sie fassen noch fester an die Schaufel, die ihnen weggenommen werden könnte.

Welche Mythen halten die alten autoritären Strukturen fest,
wo sind die Veränderungsansätze moderner Unternehmensführung und Selbstorganisation?
Wir erarbeiten die generativen Themen der Beteiligten, um zu Szenen der Veränderung zu kommen.
Diese untersuchen wir nach Energiepunkten für Veränderung, nach Beteiligungsmöglichkeiten für Publikum.

Im Überblick wird die Entwicklung des Theater der Unterdrückten vom Bilder- zum Forum- bis zum Unsichtbaren Theater
und zum Legislativen Theater in Rio de Janeiro und den Versuchen in Europa erläutert,
die Frage nach möglichen Kooperationspartnern bearbeitet und die Projekteszene gestreift.

Theater lebt



Projekte in Vorbereitung:Theater-Methoden in der Sozialen Arbeit

Forum-Theater öffnet die Hauptschule

in Zusammenarbeit der Paulo-Freire-Gesellschaft mit dem NORD SÜD FORUM München e.V.
gefördert mit Mitteln des Kulturreferates der Landeshauptstadt München

Veranstaltungsreihe
Legislatives Theater in der interkulturellen Arbeit
Einführung, Fortbildung und Planungstreffen

Freitag
Vortrag und Fachgespräch zum Legislativen Theater
19-21 Uhr Einführung und Vortrag Fritz Letsch (Powerpoint, evtl. Video-Passagen)
21-22 Uhr Publikumsgespräch: Anliegen und Themen, Vorgehensweise

Legislatives Theater von der Praxis über die Theorie zu unserem Tun?
Berichte von der Entwicklung und den bisherigen Projekten
Sammlung auf einer Anliegen-Wand (Pinn-Wand, Stifte, Moderationskoffer)

Samstag
Workshop zur legislativen Theaterarbeit:
je nach Interesse vormittags in einer und evt. nachmittags in mehreren Gruppen:

Projekte 2003 in http://home.arcor.de/letsch/ewnforum.htm



Sonderseminar Theater des Psychodrama-Institut für Europa e.V.

Forum-Theater und Psychodrama

"Ich bin überzeugt davon, daß auch das Theater wieder eine politische* Rolle spielen wird. Roberto Cuilli




Seminar-Entwurf mit umdenken hamburg

entwicklungsdienst
theater-methoden
mit alwin baumert und fritz letsch

Elemente der einzelnen Seminare:

*Den Körper und seinen Ausdruck in Übungen präsent machen*
Wanderung durch den ganzen Körper und seine Ausdrucksfähigkeit, Statuen- und Bildertheater für die genauere Verständigung "unter Druck" Stimmen hören und Gedanken lesen: Intra- Projektion als typische Methode für die soziale und gesellschaftliche Arbeitsrichtung des Theater der Unterdrückten;

*der Blick für den Dramatischen Punkt.*
Grundlagen der Theaterpädagogik für die verschiedenen Alters- und Zielgruppen: Motivation, Einladung, Wissen um Theaterformen, Ängste; Nachbesprechungen und gemeinsame Auswertung, Protokollformen Vom Statuen- zum Forum-Theater: Die Joker-Rolle und die Mechanik der Veränderung

Forum-Theater braucht Dramatische Gestaltung; Vom Bild zur Handlung.
Proben-Techniken zur Vertiefung und Schärfung des Ausdrucks, Stimm-Konzert Die Arbeit des Jokers: Spielleiter und Anwalt des Publikums, Moderation. Entstehen und Entwicklung des Theater der Unterdrückten in seiner südamerikanischen Herkunft, Transfer in europäischen Anwendungen, Reflexionen unserer pädagogischen Grundlagen und der Praxis-Bewertung

Kraft-Rituale und gezielte Dramatik: Mit Publikum spielen
Zuspitzung von Szenen für die Mitarbeit des Publikums: Mechanismen der Unterdrückung sichtbar machen, für Eingriffe und Veränderung zugänglich. Das Spiel der Macht: Gestaltung stärkender Pädagogischer Arbeitsformen

Der Unterschied zwischen idealistischer Theaterpräsentation und episch- veränderbarer Darstellung: Brechts Vorstellungen und unsere kulturellen Ausdrucksformen im Spiegel des politischen und gesellschaftlichen Bewußtseins, Möglchkeiten zukunftsweisender Gestaltungen.
Kosten: DM 900.-, Ermässigung für Mitglieder und Arbeitslose, zwei Freiplätze für Besitzlose Für Übernachtung und Verpflegung im Tagungshaus ist mit etwa 100.- DM pro Wochenende zu rechnen: in Deinsdorf bei Nürnberg und Großhennersdorf bei Dresden

Ein ABC des Forum - Theaters

Aus- und Fortbildungen im Theater der Unterdrückten

A Workshops: Einführung in das Forum -Theater

1. Übungen und Spiele für Sozial -PädagogInnen und LehrerInnen
2. Die Methoden der befreienden Pädagogik von Boal und Freire in unseren Alltag übertragen
3. Zwischen Politik und Spiel: Körperarbeit wird Bewußtsein
4. Aus der ökologischen Depression aussteigen

B Ausbildung

3 Wochenenden, die aufeinander aufbauen, in einer konstanten Seminar-Gruppe von 12 Tln: 
Den Körper und seinen Ausdruck in Übungen präsent machen
Vom Statuen- zum Forum-Theater: Joker-Rolle & Veränderung
Kraft-Rituale und gezielte Dramatik: Mit Publikum spielen lassen
Ausbildungen in je 8 Seminaren bieten GIOLLI in Italien und die AGB in Wien an.

C Fortlaufende Gruppen

in München im Inkomm, Rupprechtstr. 25-27,IV: "zwischenWelten"
und Arbeitsgruppe "Theater im Unternehmen" in der
HozoFactory
in Nürnberg Donnerstage zu Forum -Theater, info bei alwin baumert

D Fortbildungen

Der Joker im Forum - Theater: Den Dialog mit dem Publikum gestalten
Auf dem Weg zum Legislativen Theater: Motivation und Partizipation
Der Körper als Spiegel der eigenen Geschichte: Theater und Gesundheit

E Gruppen- und Seminar-Leitung

Grundlagenseminare - im KollegInnenkreis - regelmässige Treffen und Konferenzen

F Literatur

zahlreiche Veröffentlichungen
Ausbildung zu Erfahrungs-Seminaren und Gestalt-Ritualen wie
Heldenreisen im IGE
Aus- und Fortbildung zum Gestalttherapeuten im
Arbeitskreis Kritische Gestalt AKG


fritz früher
© fritz Letsch
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wenn eine korrekte Quellenangabe und eine Mitteilung / Abdruck an mich kommen.
Post an Fritz Letsch, Schellingstr. 91, 80799 München,  mail:  Letsch @ arcor.de