fritz letsch für die
PFG
Paulo- Freire- Gesellschaft e.V.
der deutschsprachige Verein zur befreienden Pädagogik (education popular)

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Verwaltung und theater-methoden:
Fritz Letsch,
Schellingstr. 91, 80799 München <info"at"paulo-freire-ges.de>
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Eine öffentliche Gruppe für die aktuellen Informationen:

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und eine (geschlossene) Gruppe (mit Archiv) nur für die Mitglieder:
http://de.groups.yahoo.com/group/paulo-freire/

Fr 03.09.2004 um 20.00


35 Jahre Karikaturen, Comics und Humor von Juan Acevedo    
Ausstellungseröffnung

Wenn Juan Acevedo aus Peru Musiker wäre, wäre er zugleich Komponist, Librettoschreiber, Dirigent, Solist und Musiklehrer. Ein solcher Allrounder ist er als Karikaturist und Comicmacher (siehe auch Kasten Ausstellung).

Der Künstler ist anwesend und führt uns in seine reale und utopische Welt ein
(spanisch mit Übersetzung).

Ort: EineWeltHaus, Foyer
Veranstalter: Nord Süd Forum München e.V.
Info: Tel. 089 - 85637523

http://www.einewelthaus.de/editorial/program/09sep.html

Mi 29.09.2004 19.30

Mit spitzer Feder...    

Karikaturen, Comics und politische Bildungsarbeit – von und mit Juan Acevedo (Peru)

Juan Acevedo ist Zeichner, Figuren- und Geschichtenerfinder, Künstler und Pädagoge zugleich.
International bekannt wurde er durch seine Comic-Kultfigur „El Cuy“, das Meerschweinchen,
und das Buch „Wie man ComiX macht“, das in vielen Ländern erschienen ist.

Mit seinen Arbeiten für die Durchsetzung der Kinderrechte wird in ganz Lateinamerika gearbeitet.
Sein neuestes Werk (vier Alben) erzählt die iberoamerikanische Geschichte aus Sicht der Kinder:
spannender, kindgemässer Geschichtsunterricht auf aktuellstem wissenschaftlichen Stand.

Als Karikaturist zeichnet Juan Acevedo mit böser Feder gegen Dummheit und Überheblichkeit
der politischen Eliten an, befasst sich aber auch immer wieder mit der banalen Normalität des Lebens.

Ein interessanter Abend für Comicfans, pädagogisch oder politisch Engagierte und Lateinamerika-Neugierige.
Spanisch mit Übersetzung. Verkauf von Restexemplaren einiger Arbeiten (spanisch und deutsch).

Ort: EineWeltHaus, Raum 211/212
Veranstalter: Petra-Kelly-Stiftung und Nord Süd Forum
Info: Tel. 089 - 24226730 und 089 - 85637523


War am Samstag 12.Juli
2003:
Schnupperkurs
<>In München Eine Welt Haus  Raum 211 Schwanthalerstr. 80  

WIE MAN COMIX MACHT

Comics als Mittel in der Kultur- und Bildungsarbeit

Zur Seite des "Eine Welt Haus" <> Mit Juan Acevedo, einem der bekanntesten Comic-Macher und Comic-Pädagogen aus Lateinamerika
...

Eine einmalige Gelegenheit für alle, die praktisch (zeichnend) erleben wollen, wie ihr eigener Comic entsteht.
Comics zeichnen ist eigentlich kinderleicht, man braucht nur einen guten Comic-Lehrer. Den haben wir in Juan Acevedo, einem der bekanntesten Comic-Macher und Comic-Pädagogen aus Lateinamerika, gefunden. Dieser Schnupperkurs findet anlässlich des Sommerfestes des EineWeltHauses statt.
Veranstalter: Nord Süd Forum München e.V., in Kooperation mit ComicStadt München e.V. und der Paulo Freire Gesellschaft e.V.

Acevedo, Juan: Wie man Comix macht / Juan Acevedo.
[Übers. aus d. Span.: Klaus Schübbe u. Andreas Baumgart]. -
1. Aufl. . - Berlin : Arbeitsgemeinschaft sozialpolit. Arbeitskreise, 1982.
 - 189 S. : Ill. . - (Materialien der AG SPAK ; 52)
EST: Para hacer historietas <dt.>ISBN: 3-923126-10-7 - kart.
Neuauflage? -> www.leibi.de/spak-buecher ?


Juan Acevedo
- ein Künstlerporträt des peruanischen Karikaturisten / Comiczeichners
und Pädagogen

1. Zur Person:
Name: Juan Acevedo Fernández de Paredes
Geboren: 27.11.19949 in Lima, peru
Anschrift: La Paz 886, Miraflores, Lima 18 / Peru

2. Studium
1966-1968 : Studium der Literatur an der Kath. Universität von Lima
69-72: Kunststudium an der Nationalen Universiät San Marcos mit
Diplomabschluss in Kunstgeschichte); 1970-72: Kath. Universität:
Bildende Kunst und Malerei

3. Titel:
1985: Journalist (Regestrierung durch die peruanische Journalistenschule)
1988 Diplom in Humanwissenschaften, Literaturwissenschaften und Kunst an
der S. Marcus Universität, Lima
1997: Professor ehrenhalber für Humoristik an der Univ. von Alcala,
Madrid, Spanien

4. Dozententätigkeit
Von 1971-1974: Assistent und Seminarleitung für Kunstgeschichte an der
Kath. Universität und San Marcus, Lima
1974-1975: Direktor der Regionalen Kunstfachschule in Ayacucho
(zentrales Andengebiet)
1975-1978: Abteilungsleiter im Erziehungsministerium für Soziale
Kommunikation
1993: Seminarprofessor für Peruanische Kunst,
2003 Seminar an der Pädagogischen Hochschule Paulo Freire Wie man
Comics macht

5. Erarbeitung einer eigenen Methode Comics selber zeichnen innerhalb
der Educación Popular (Volkserziehung) als historieta popular
(Basiscomics)
In den folgenden Jahren Dozententätigkeit in der pädagogischen Linien
der befreienden Pädagogik nach Paulo Freire und dutzende workshops Wie
man Comics macht z.B. im Armenviertel Villa El Salvador, in Cuzsco
(Peru) mit den Institut für andine Pastoral),mit VolkserzieherInnen, mit
der Landarbeitergewerkschaft unter der Regierungszeit der Sandinisten in
Nicaragua, in Sevilla, Valencia, Madrid (z.B. mit dem dortigen
Jugendrat), in La Habana (Cuba), in Costa Rica (mit dem Netzwerk für
Volkserziehung ALFORJA), in Mexiko, in Bogota (Kolumbien, für UNICEF, in
Austin (Texas, mit dem Pan American Recreations Center) in Sao Paulo
(Brasilien), Guatemala, Santiago de Chile  u.a. in diesen Ländern auf
Einladung von internationalen Kinderhilfsorganisationen, Kooperationen
mit Fachgremien der Vereinten Nationen, UNICEF, Lehrerverbänden etc.),
in Deutschland u.a. mit der AG SPAK, Paulo Freire Gesellschaft und
Kulturreferat München

6. Aufbau eines Koordinierungsnetzes für Basiscomic-AktivitstInnen im
Zeitraum 1986-1991 u.a. durch die Herausgabe eines Rundbriefes El
Mosquito.



7. Veröffentlichungen von eigenen Karikaturen und Zeichnungen
ab 1969 in peruanischen Zeitschriften und überregionalen Zeitungen wie
Caretas, Oiga, La Cronica, Expreso, etc.
Herausgeber von Sonntagsbeilagen (mit Karikaturen und Comics in el
Comercio (größte Zeitung in Peru), ständige Veröffentlichungen im
Magazin Marka (1977-1989, vergleichbar Titanic), und in der
Karikaturenzeitung Monos y Monadas (1978-1982), künstlerischer Leiter
und Zeichner in der Zeitschrift für Kinder Collera, eine eigene Seite
in der krtiischen Zeitung SI, etc.

8. Veröffentlichung eigener Alben, Bücher und Broschüren
? Para hacer historietas:
Eine kunst-pädagogische Anleitung zum eigenen Zeichnen von Comics, von
TAREA, Lima herausgegeben (1979-80-81); 4 Ausgaben bei Editon Popular in
Madrid (1981-84-87-90,92).
Die Deutsche Ausgabe erschien unter dem Titel: Wie man Comics macht,
AGSPAK, 1982,85,86.; eine weitere Übersetzung erschien bei Global
Editoria in Sao Paulo (Brasilien)
? Paco Yunque
(Eine Comicgeschichte, basierend auf der Erzählung des großen peruan.
Schriftstellers Cesar Vallejo, acht Ausgaben in Peru, dazu Übersetzungen
in Schweden und Deutschland); aus diesem Comic ist ein kleiner
Zeichentrickfilm entwickelt worden.
? Hola Cuy
(In den 70ger Jahren war das von Juan Acevedo geschaffene Cuy
(Meerschweinchen) mit seinen Freunden eine richtige Kultfigur, das Cuy
kommentierte die politische Situation, es gab unzählige Streifen in
der großen peruanischen Tageszeitung El Comercio mit dem cuy).
? Aventuras del Cuy
(Abenteuer des Cuy im Jahre der Ablösung vom Kolonialreich im 19.
Jahrhundert, ausgaben in Peru und Cuba.
? Ciudad de los Reyes
Politische Karikaturen, 1983 bei Lima, eine deutsche Ausgabe erschien
unter dem Titel: Kolumbus Erben, 1990 (AG SPAK)
? Tupac Amaru I und II
Eine aufwendige Comicstory über die Kolonialgeschichte Perus und
speziell über die Phase des Aufstands des Tupac Amaru im 18. Jahrh. mit
vier Ausgaben 1985,87,88,95 in Lima.
? Choche
(Comic über Kinderrechte, für Unicef, Peru, 1988)
? Luchin Gonzales
(Comic zur Menschenrechtsarbeit für Kinder, Lima, 1988 bis 1991 fünf
Ausgaben, für Ceapaz, Lima  mit didaktischen Handreichungen für den
Schulunterricht
? Piolita y los defensores del Nino
(Das Mädchen Piolita und ihre Freunde als Verteidiger der Rechte für die
Kinder, 1989 für Räda Barnen, schwedische Entwicklungshilfeorganisation)
? La Convención sobre los Derechos del Nino desde America Latina
(Die Internazionale Kinderrechtskonvention aus lateinamerikanischer
sicht) für UNICEF, 1993, Bogota (Kolumbien)
? La Historia de Latinoamerica desde los ninos
(Die Geschichte Lateinamerikas aus Sicht der Kinder, mit Rädda Barnen,
1995 und 97)
? Codigo de los Ninos y Adoloscentes, 1996
? Los ninos de Cualq
(Die Kinder von Cualq  Fantasiecomic über Träume und Hoffnungen von
Kindern in einem imaginären Land, Lima, 1997)
? Pobre Diabolos y otros cuentos
(Armer Teufel und andere Erzählungen  ein dickes Album mit einer
Vielzahl neuer « Figuren » und Storys, Lima 1999)
? La Historia Iberoamericana desde los ninos
Seit 2001 Arbeit an einem vierbändigen, farbigen Album Die
iberoamerikanische Geschichte aus Sicht der Kinder  von den frühen
Kulturen über die Kolonialzeit bis zur Republikzeit; herausgegeben durch
die Organisation der Iberoamerikanischen Staaten (OEI) und dem
Sekretariat der iberoamerikanischen Kooperation, Madrid. Im Dezember
2003 fand die imposante Gesamtausgabe mit dem vierten Album ihren Abschluss.

9. Ausstellungen
1973: Karikaturen in Peru
1979: 4. Bienale für Karikaturen in Gabrova (Bulgarien)
1980: Inter-Grafik, Berlin und Internationale Comics Bienale in Lucca,
Italien
1979-81-83-85: Internationale Bienale de Humorismo in Cuba
1982: Politische Karikaturen in Peru, Universidad de Lima, Peru
1986: Antología de historietas latinoamericanas, Madrid und 2.
Internationale Comicsalon in Erlangen
1996: 25 Jahre Karikaturen und Comics des Juan Acevedo im
Deutsch-peruanischen Kulturinstitut, Peru
1997,98,99 und 2000 Ausstellung: Humor Gráfico Iberamericano,
Universidad de Acalá, Madrid
1999: Retrosperspektive Ausstellung über 30 Jahre Karikaturen und Comics
von Juan Acevedo in der Kath. Universität von Lima (sie lief über 4
Monate auf drei Stockwerken)

10. Eigene Comicfiguren entwickelt:
El Cuy, Love Story, El pato-logico, La Arana No, Luchin Gonzales,
Piolita, Pobre Diabolo, El hombrecito, etc.