Fassung 8.6 märz 2008
Paulo- Freire- Gesellschaft
zur befreienden Pädagogik (education popular)
Projekt
im zbb eV, zusammenschluss bayrischer bildungsinitiativen
c/o
Heinz Schulze, Margarethenstr.2,
D-80373 München <heinzschulze“at“gmx.net>
im
Agendabüro München: Koordination Eine Welt, Bayerstr. 28,
80335 München, 089-233-47561
theater-methoden:
Fritz
Letsch, Schellingstr.
91, 80799 München <info"at"paulo-freire-ges.de>
Bank für Sozialwirtschaft, 8832203 BLZ 70020500, Mitgliedsbeitrag und Spenden sind steuerabzugsfähig!
Unsere BLOGs, mit der Möglichkeit, auch als Gast zu kommentieren: http://paulo-freire.blog.de
2°
voll Angst und Verlangen
Die
Praxis des Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal in Zeiten
der Globalisierung
öffentliche
Theaterwerkstatt und Aufführung
So
16. März 2008 14-18 Uhr und 20 Uhr
im
Eine Welt Haus
Schwanthalerstr. 80
In Zusammenarbeit mit dem Nord-Süd-Forum München, gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München
ForumTheater ist die bekannteste Methode im Theater der Unterdrückten, das Augusto Boal im Kampf gegen die Militärdiktatur in Brasilien entwickelte.
Zu seinem 77. Geburtstag am 16. März finden auf Vorschlag der kanadischen KollegInnen im Headlines Theatre for living international ForumTheater-Werkstätten und Aufführungen statt. Augusto ist auch für den Nobelpreis vorgeschlagen.
2° voll Angst und Verlangen thematisiert unseren Umgang mit den Informationen zur Klimaveränderung, die sich bei uns noch weniger als in allen schon bisher bedrohten Regionen auswirkt: Ein wenig sparen ist zu wenig: Wie können ernsthafte Änderungen zu einem neuen nachhaltig verantwortlichen Lebensstil führen?
Aus unseren Eindrücken und Überlegungen bilden wir in der Theaterwerkstatt Szenen, die wir dem Publikum am Abend zur Veränderung vorstellen, um Grundlagen für konkretes & gemeinsames Handeln zu finden.
mehr Information: http://forumtheater.blog.de
Augusto Boal: Theater der Unterdrückten, Übungen und Spiele für Schauspieler und Nicht-Schauspieler, Suhrkamp TB neue folge 361
Der
Regenbogen der Wünsche, Methoden aus Theater und Therapie
Simone
Odierna, Fritz Letsch: Theater macht Politik, Forumtheater nach Boal,
Werkstattbuch, www.agspak-buecher.de
TheaterWerkstatt-Teilnahmebeitrag 10€ Ermässigung möglich, Abendvorstellung: Spenden für Ashàninka -Partnerschaft; Teilnahme-Zertifikat für pädagogische Berufe möglich
in Zusammenarbeit mit dem Nord-Süd-Forum München e.V. im Eine Welt Haus, Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Das (leider noch nicht aktuelle) Verzeichnis unserer Publikationen, früher schrieben wir auch die zeitschrift für befreiende Pädagogik
9.Oktober – 21. Oktober 2007 in Berlin
Der dialogische Bildungsansatz von Paulo Freire hat ganze Generationen von Pädagogen angeregt, sich mit der „Kultur des Schweigens“ in Gegenwart und Ver-gangenheit und der eigenen Biographie auseinanderzusetzen. Die Frauenbewegung, die interkulturelle Bildung, die internationale Friedens- und Konfliktbearbeitung haben sich von der Freire-Konzeption inspirieren lassen. Der Hauptbezug hierbei war das in 28 Sprachen übersetzte Werk Freires „Die Pädagogik der Unterdrückten“.
Inzwischen haben Globalisierung, Menschenrechtsverletzungen, Kultur- und Religionskämpfe und Umweltfragen zu einer erneuten Auseinandersetzung mit der befreienden Pädagogik geführt. Neue Arbeiten von Paulo Freire, die er nach seiner Rückkehr in Brasilien publizierte, wo er 1997 starb, bieten einen reichen Schatz für diese Theorie-Praxisreflexionen und haben zu der Herausgabe von drei neuen Büchern in deutscher Sprache durch das Comenius-Institut in Münster geführt. Eines dieser Bücher ist die „Pädagogik der Autonomie - Autonomie in der Pädagogik“ in der sich Freire intensiv mit Bildungsfragen angesichts von neoliberaler Entwicklung auseinandersetzt und welches eine Seminar in Berlin vom 19.Oktober – 21. Oktober 2007besondere Bedeutung für die aktuelle Diskussion hat.
Ziel des zweitägigen Seminars ist es, im Dialog verschiedener Praxismodelle befreiender Pädagogik erste Ansätze einer Systematisierung für ein aktuelle, ethisch begründete politische Bildungsarbeit und das globale Lernen in Deutschland zu entwickeln. Dieses gilt für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit.
Mit dem Seminar wollen wir im Sinne eines intergenerationellen Dialogs „von unten“ Raum für folgende Seminar in Berlin vom 19.Oktober – 21. Oktober 2007Debatten geben:
• Wie wurde die „Pädagogik der Unterdrückten“ der 70er in der „Pädagogik der Autonomie“, dem Titel des letzten Buches Freires, das einen Monat vor seinem Tod vor 10 Jahren veröffentlicht wurde, weiterentwickelt?
• Wie kann eine ethisch begründete Bildungsarbeit die angesichts von Globalisierung und der Verletzung von Menschenrechten notwendig ist, gestaltet und dabei die Anregungen von Freire und der „educación popular“ aus vielen Ländern des Südens aufgegriffen werden?
• Wie lässt sich eine kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Praxisansätzen der Freire Pädagogik in Deutschland gestalten?
• Welche Relevanz hat die Freire-Konzeption angesichts von Globalisierung, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung?
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an LehrerInnen, PädagogInnen in der Friedens- und Menschenrechtsarbeit und entwicklungs-politisch Engagierte, die in den verschie-densten Kontexten in Deutschland oder international arbeiten und/oder Erfahrungen mit der Freire Pädagogik gesammelt haben.
Wer ist das Paulo Freire Institut?
Das PFI wurde 1998 im Rahmen der Internationalen Akademie an der Freien Universität Berlin gegründet. In enger Zusammenarbeit mit der Paulo Freire Gesellschaft (PFG) in München arbeiten wir in der Lehrerbildung zum Globalen Lernen, zur Interkulturalität, in der internationalen Lehrerbildung und der Friedenserziehung.
Wir vermitteln in Berlin an Schulen in sozialen Brennpunkten ehrenamtliche Lesepaten und bilden diese fort und führen regelmäßig öffentliche bildungspolitische Debatten im Rahmen des Kreuzberger Bildungsforums durch.
Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit NROs und Institutionen der Lehreraus- und fortbildung in Deutschland und Lateinamerika, die sich in den Initiativen „Vagamundos“ (Chile) und „Lehrer ohne Grenzen“ (Berlin) organisiert haben.
Schwerpunkt der Arbeit liegt stets in der dialogischen Pädagogik des „Lernens im gegenseitigen Austausch“, der Erinnerungsarbeit und des ‚Globalen Lernens’.
Programm
Freitag, 19. Oktober
15:00 Uhr Eröffnung des Seminars (Ilse Schimpf-Herken (Paulo Freire Institut)/Oscar Jara (ALFORJA, Costa Rica)
16:00 Uhr-18:00 Uhr Präsentation verschiedener Praxisbeispiele (in zwei parallelen Gruppen)
18:00 Uhr-19:00 Uhr Abendbuffet
19:00
Uhr-21:00 Uhr Erfahrungen
mit der Freire-Pädagogik in den letzten 20 Jahren,
am
Beispiel Zentralamerika; Versuch einer Systematisierung
(Oscar
Jara, ALFORJA, Costa Rica)
Samstag, den 20. Oktober
9:00 Uhr-10:30 Uhr Präsentation von Ansätzen befreiender Pädagogik (schulische, außerschulische und internationale Bildungsarbeit)
11:00 Uhr-13:00 Uhr Von der Pädagogik der Unterdrückten zur Pädagogik der Autonomie Einführung mit Thesen und anschließend Arbeitsgruppen
13:00 Uhr-14:30 Uhr Mittagessen
14:30 Uhr-15:30 Uhr Gruppenbildung (Open Space Prinzip)
15:30 Uhr- 18 Uhr Gruppenarbeit (Open Space Prinzip)
18:00 Uhr-19:00 Uhr Buffet
19:00 Uhr-21:00 Uhr Buchpräsentation der vom Comenius Institut herausgegebenen Bände durch Peter Schreiner (Comenius-Institut)
Sonntag, den 21. Oktober
10:00 Uhr-12:30 Uhr Präsentation der Arbeitsergebnisse – Versuch einer Systematisierung
12:30 Uhr-14:00 Uhr MittagsbuffetSeminar in Berlin vom 19.Oktober – 21. Oktober 2007
14:00 Uhr-16:00 Uhr Planung der weiteren Arbeit in Arbeitsgruppen
(Schule; Globales LerVon befreiender Bildungsarbeitnen/internationale Bildungsarbeit; Vernetzung/Systematisierung)
Anmeldung
Paulo Freire InstitutSeminar in Berlin vom 19.Oktober – 21. Oktober 2007
Wiclefstr. 17
10551 Berlin
Tel. 030-3964749/Fax:03039494450
Email: aki-krishnamurthy@gmx.de
Anmeldungen werden bis zum 24. September 2007 erbeten.
Teilnahmegebühren belaufen sich auf 30,-€/10,- € für Studenten/Personen ohne Einkommen. Unterbringung privat.
Die
Mailing-Gruppe für die aktuellen Informationen:
http://de.groups.yahoo.com/group/paulo-freire
und
öffentliche Fragen an alle Interessierten am Besten gleich dort
stellen.
Carlos Nunez Hurtado: Erlaubnis zum Denken...
Educación Popular. Vorschläge und Debatte auch als PDF
und das neue Forum zu partizipativen Arbeitsweisen zum diskutieren der Beteiligungs-Methoden.
Mitgliedschaft in der PFG: im Jahr etwa Euro 40.- Mitgliedsbeitrag (auf 30.- ermässigt für Studierende + bis Null für Erwerbslose)
auf
dieser Seite: [ befreiende
Theologie ]
[ Cuba-Heft ] [Zeitschrift
] [Adios Paulo Freire ]
[ Nachruf
]
[
Seminare ]
[ Theater-Methoden ] [ Globales
Lernen ] [ interkulturelles ] [
Reisen & ...]
Die
wichtigsten Verbindungen zu den Basisbewegungen in Mittel- und
Südamerika:
Alforja,
(die
Satteltasche), der mittelamerikanische Zusammenschluß, und
das
Instituto Paulo Freire in Sao Paulo
haben
homepages und pflegen die Internationalen Kontakte; KollegInnen
hierzulande sind hier zu finden: www.paed.com/freire
Das
Paulo
Freire Zentrum Wien wurde
2004 durch den Mattersburger Kreis und die ÖFSE gegründet.
Ziel
ist eine wissenschaftliche Auseinandersetzung von Theorie und Praxis
in der Entwicklungspolitik. ...
Porzellangasse
33a/IV/1 A-1090 Wien Tel.: ... 01 / 4277-18340 Fax: 01 / 4277-18349
E-mail:
mk.int-entwicklung€univie.ac.at
http://www.oefse.at/print/ueberuns/pfz.htm
weiteres, ausführlicher auf dem BLOG, auch die Ergebnisse
Schulprojekt im Rahmen der Münchner Agenda 21 in Neuperlach mit Mirtha Monge
Heft gegen ausbeuterische Kinderarbeit mit der Agenda 21 Eine Welt München erstellt
Wie man selber Comix macht: Juan Acevedo war in München
projekte zum Forum-Theater auf den mail-gruppen:
gsundheit
bringt die Theater-Arbeit der
Migranten-Kids 2003
boal-in-der-schule
von der
Lehrenden-Fortbildung bis zu Schüler-Projekten
forum-Theater
in allen Variationen der
gesellschaftlichen Beteiligung
Forum-Theater-fhm
für
Studierende der fhm, fachhochschule münchen, fachbereich
Sozialwesen
Forum-Theater3Leitplanke
für
die früheren Projekte der Studis mit Migranten-Kids
Forum-TheaterLMU
für
die früheren Studierenden der Theaterpädagogik an der LMU
edu-theatre
is an
english list on theatre-pedagogy
Freinet-Schulen:
auf http://freinet.paed.com/
ein Board,
auch zum Verhältnis Freinet -
Freire:
und viele Beispiele wie Selbstverwaltung
der Klasse in Form einer
Kooperative und freier
Ausdruck, tastendes
Versuchen (experimentelles Lernen), Selbtätigkeit,
Kooperation,
Arbeitsmittel
frühere Projekte, zur Erinnerung:
MV 2002: freiria – Einladung zum Mitgliedertreffen und Mitgliederversammlung, Bericht folgt hier unten
Freir ia*: * Feria als Markt, Freiria als Markt der pädagogischen Arbeits-Methoden
Die Praxis der
befreienden Pädagogik nach Paulo Freire in Zeiten der
Globalisierung
öffentliche Veranstaltung für
Studierende, (Sozial-) PädagogInnen und Interessierte
Samstag
23. November 2002 19.30 in München, Eine Welt Haus,
Schwanthalerstr. 80
In
Zusammenarbeit mit dem Nord-Süd-Forum München,
gefördert
durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Freiria
- Erfahrungen mit der Arbeit nach Paulo Freire
mit
18TeilnehmerInnen am 23.11. von 19.30 - 23 Uhr (und MV am
24.11.2002)
Unter dem Titel "Freiria", der aus dem
Namen Paulo Freires und dem Wort Feria
für Marktplatz
zusammengesetzt ist, lud Fritz Letsch in der Moderation zum
Austausch
der Teilnehmenden zu ihren Projekten ein.
Weiteres Ziel des
Seminars war es, über neue Erfahrungen in der Pädagogik
nach
Paulo Freire (Brasilien) - Pädagogik der Autonomie - zu
berichten, um
damit Anregungen für die eigene Praxis zu
geben.
Es berichteten Prof. Manfred Peters von der
Friedensuniversität aus
Namur/Brüssel. Er gab zunächst
eine kurze Einführung zur Person und den
pädagogischen
Ansätzen von Paulo Freire, einem der bedeutenden
Pädagogen
unserer Zeit, der 1997 starb.
Er berichtete
dann über seine Arbeit in der Beratung und Unterstützung
von
Basis-Alfabetisatoren im Gebiet der großen Seen in
Afrika. Deutlich
wurde, wie wichtig realitätsbezogene,
generative Themen und eine aktive
Dokodierung für einen guten
Erfolg der Arbeit sind.
Maria Gorius aus Köln berichtete
aus ihrer Praxis spez. mit Jugendlichen im
Anti- Gewalt-Bereich,
auch in den neuen Bundesländern. Sehr interessant, so
wurde
herausgestellt, sind dabei Formen der Theaterarbeit,
insbesondere das
Forum-Theater nach Augusto Boal aus
Brasilien.
Ein Projekt "Domino" an der
Fachhochschule Merseburg und in Halle hatte zum
Thema Zivilcourage
Workshops und eine Fortbildungsreihe, auch mit Augusto
Boal
angeboten.
Heinz Schulze von der Agenda 21 - Eine Welt -
stellte seinen Beitrag unter
das Motto: Der Lehrer ist Politiker
und Künstler, eine Aussage von Paulo Freire.
Konkret zeigte er auf,
wie in der Kampagne: München gegen ausbeuterische
Kinderarbeit"
auch "nach Freire" gearbeitet werden kann:
Dialogische
Aktion, das Arbeiten mit "generativen Themen",
Vorbereitung
eines entsprechenden Stadtratsbeschlusses, eines
"Runden Tisches" mit
unterschiedlichen
Interessensgruppen auch aus der Wirtschaft sowie Bildungs-
und
Öffentlichkeitsarbeit waren die Eckpunkte. Bei der
anschließenden Diskussion ging es um Fragen
"Was ist
ausbeuterische Kinderarbeit" und, ob es nicht schlecht für
die Kinder sei,
wenn sie nicht mehr arbeiten dürften.
Bei
einer Übung zur Konfliktaufstellung im Schulhof wurde zum
Abschluss mit
den TeilnehmerInnen demonstriert, wie in der
Abbildung eines Konfliktes die
Hintergründe der Beteiligten
sichtbar gemacht werden können und .
Frau Ilse
Schimpf-Herken (Berlin) berichtete am nächsten Tag über
zwei
interessante Erfahrungen:
Wie in
Berlin-Kreuzberg in der interkulturellen Arbeit "Lesepaten"
für Schulen mit
hohem Ausländeranteil gefunden wurden
und wie prima das läuft. Sprachkompetenz
wird erworben -
nicht durch "pauken", sondern durch Geschichten-Lesen.
Ein
anderes wichtiges Projekt war der Austausch mit LehrerInnen aus Chile
-
über Ansätze der Pädagogik Freires, Kodierungen -
Dekodierungen etc. Das könnte ein
interessantes Projekt auch
innerhalb der Städtepartnerschaft München-Harare mit
InWent
sein. Von einigen TeilnehmerInnen wurde der Wunsch an die
Paulo Freire Gesellschaft
herangetragen, ein "Glossar"
zu erarbeiten, in dem die Begriffe der Freire-Pädagogik
kurz
erläutert werden.
Fazit: Eine gelungene
Veranstaltung für Interessierte und MultiplikatorInnen
im
Bereich des globalen Lernens und der theaterpädagogischen
Arbeit, die wichtige
Ansätze gezeigt hat, und dass wir auch
vom "Süden" lernen können.
Wichtig war auch
der Austausch mit einigen Studierenden, die selbst
Theaterarbeit
als gewaltpräventive Arbeit einsetzen wollen, aber noch
unerfahren sind.
26.11.02 fritz
Das
Heft
"Kontexte
befreiender Theologie"

Patricia
Baquero / Thorsten Knauth / Joachim Schroeder:
Befreiungstheologie in Deutschland. Thesen zum Überblick
Esteban Rojas: Die Zukunft der Befreiungstheologie in
Lateinamerika
Rebeca Montemayor, Mexico: A Eva, la del
principio: Für Eva, die am Anfang war Dorothee Sölle:
Eine Theologie der Befreiung für Europa
Serafin
Ajhuacho: Die kalten Winde des Nordens bringen den Frost, der
die Ernten zerstört.
Sixta Dorotea Yucra, Perú:
El grito de la flor color tierra: Der Schrei der erdfarbenen
Blume
Bärbel Fünfsinn: Töchter der Sonne:
Feministische Befreiungstheologie in Lateinamerika
Wolfram
Weiße: Der Kampf um eine gerechte Gesellschaft
Mariano
Delgado: Befreiung durch Erziehung?
Enrique Dussel: Den
Opfern das Wort geben
Thorsten Knauth/ Joachim Schroeder:
Befreiungstheologie an der Hochschule
Thorsten Knauth,
Joachim Schroeder: Lernen befreit!
Eröffnungsvortrag
zur Tagung in Loccum, 9. Juli 1997
Übersetzungen:
Befreiungstheologie zwischen Lateinamerika und Deutschland
Grupo TENAL: Dialogisch orientierter Bildungstransfer Leon -
Hamburg
Rezensionen, Neuerscheinungen, Hinweise, Berichte
und Briefe,
Seminare Fragen über Gott von Atahualpa
Yupanqi (Argentinien)
Cuba
- Land im Übergang
Nydia
Gonzales: Anmerkungen zur Educación Popular in Cuba 6
Inge Ruth Marcus: Kuba im Übergang - wohin ? 10
Rosa
Geislinger: DANTES INFERNO HEUTE (MIT MUSIK) 37
Focus zum
Helms-Burton-Gesetz Sie verdienen weder Respekt nochSympathie 40
Cubanismo = für Spanier 41
Heinz Schulze: Poder
Popular - Consejo Popular: Volksmacht - Volksrat 42
Taller
de la Solidaridad: Praktische Solidarität mit Cuba 48
Despidió Fidel al Papa Juan Pablo II 49
Esther
Perez und Fernando Martinez: Dialog mit Paulo Freire 51
Stadt
des Wissens in Panama 61
Maria López Vigil: Cuba: Was
steht, was fällt, was ist neu? 65
Das Gedächtniszentrum
MARTIN LUTHER KING JR. in La Habana 76
Christel Adick /
Lydia Emerencia: Grundbildungsreform in Aruba 78
Heinz
Schulze: Bericht vom internationalen Seminar 31.10.-5.11.97 in
Cádiz 88
Andreas Schauder: Europäisches
Jugendparlament zum Thema "Drogen und Entwicklung" 90
Sonderband: in dt. span. port. engl. frz. & catalan. (5.-)

Hiermit stellen wir
Seminare zu verschiedenen Themen- und Praxisbereichen vor,
die
die Paulo Freire Gesellschaft - z.T. in Kooperation mit anderen
Trägern - durchführt.
Darüberhinaus
bieten wir Seminarmodelle an, die Sie Zielgruppen -bezogen mit uns
planen bzw. abrufen können.
In Einzelfällen können
wir Ihnen bei der Finanzierung und Haussuche für ein Seminar
behilflich sein.
Falls Sie Interesse an
einer Einzelausschreibung für ein bestimmtes Seminar haben
oder
an einer Kooperation interessiert sind, wenden Sie sich bitte an die
jeweilige Adresse
Einführung in
die Pädagogik Paulo Freires: Heinz Schulze, Fritz Letsch,
München
Einführungsseminar für Studierende:
Eva-Maria Antz, Sabine Brendel, Köln-Brühl
Weiterentwicklung
der Theorie Paulo Freires, Theoriebildung
Von der "Pädagogik
der Unterdrückten" zur "Pädagogik der Hoffnung"
Seminar zur Weiterentwicklung der befreienden Pädagogik für
MultiplikatorInnen aus der Bildungsarbeit
<>
Orfeo:
Entwurf für eine politische Verführung Fritz
Letsch
Den
Weg vom persönlichen Angerührt-Sein ...
... zur
ansprechenden politischen Aktion
Seltsam diskret verhalten
sich viele meiner Freundinnen und Freunde,
wenn es um Themen und
Aktionen von attac geht: klingt zu aggressiv ...
und was es an
diversen - natürlich ernst zu nehmenden - Begründungen
gibt, sich von schwierigen politischen Auseinandersetzungen fern zu
halten.
"attacies" nehmen das offenbar nur am Rande wahr: Je grösser die Mission, desto kleiner der Kreis ... was nicht sehr demokratisch, aber sehr sehr avantgardistisch kommt.
Und da ich beide Seiten kenne, beunruhigt es mich etwas, die Vergeudung der Energien zu erleben, die heroische Seite der Kompetenz, aber auch die kleine Verzweiflung dazwischen, wenn doch mehr Arbeit mit weniger Echo belohnt wird.
Da - zwischen eine Theatergruppe anzusiedeln, die beide Seiten aushält und respektiert, die aus der Spannung der Menschen eine Spannung der Aufführung machen kann, eine neue Form von Aufführung entwirft - das reizt mich.
Start:
Ein offener Workshop zu Theater-Methoden
Salat: Mix aus rohen
Fakten und korrespondierenden Zutaten
Suppe: Kräftig
durchgezogene Realitäten und Erfahrungen
First: Vegan
ernährtes Lamm an Rosmarin-Büscheln: Opfer-Haltungen
Secundo: Raubfisch als Lern- und Arbeitsform
Dessert:
Flammende Herzen umrahmt von kühlen Gedanken.
Dazu kühles
Wasser, ein voller Wein, nach Bedarf Kaffee, Zigarren
die
Eigenarten der Einzelnen unterstreichend und Respekt fördernd.
Im Klartext: Menüs entwickeln, die den eigenen Genuss zur Einladung werden lassen ...
Die Einladung musst du allerdings selbst aussprechen – wenn du kannst. Ansonsten besorg jemand, die / der dazu bereit ist!
Mehr
und comments bitte
auf
http://culturejammingtheater.blogspot.com/2005/03/culture-jamming-mit-theater-methoden.html
Halbjähriges Trainingsprogramm für BOALMETHODEN
Anliegen:
Über den Zeitraum eines halben Jahres für jeweils
eineinhalb Tage pro Monat soll eine Einführung in die Methoden
der Theaterarbeit von Augusto Boal stattfinden.
Teilnehmen können
alle, die Interesse und Lust haben, diese Methodik zu erlernen,
insbesondere die, die sie auch weiterhin für ihre Arbeit
verwenden wollen.
Innerhalb der 6 Monate soll erreicht werden,
daß am Ende zumindest eine Kleingruppe von mindestens 4
Teilnehmenden in der Lage ist, diese Methodik selbständig
anzuwenden und einzusetzen.
Besonders geeignet erscheint das
Boalsche Forumtheater, um Lern- und Wachstumsprozesse in thematischen
Gruppen zu reflektieren und zu unterstützen.
Durchführung:
Die monatlichen Treffen setzen sich jeweils aus einem kurzen
theoretischen Teil, Methodentraining und Arbeit am Stoff zusammen.
Der theoretische Teil umfaßt: Einführung in Leben und Werk Augusto Boals, /"Theater der Unterdrückten", die verschiedenen Methoden wie unsichtbares Theater, Zeitungstheater , Statuentheater, Forumtheater, Legislatives Theater, Rolle des Joker, Moderator ect. ) Weltweite Verbreitung seiner Methodik, Verwandtschaft zur Pädagogik der Befreiung von Paolo Freire, aber auch die wahlweise Beschäftigungen mit anderen Ansätzen der Theaterarbeit )
Das Methodentraining: Hier geht es um Bewegungs-, Atmungs, und Stimmbildungsübungen, Spiele und Bühnentechnik Aber natürlich auch um die reine Methodik der Statuen- und Forumtheaterarbeit.
Die Arbeit am Stoff: Das Material für die Forumszenen ergibt sich grundsätzlich aus den Erfahrungen der Teilnehmenden oder aus Material, das aus Gesprächen mit einer bestimmten Zielgruppe für Aufführungen entnommen worden ist.
Meistens geht der Materialsammlung mit Hilfe von Statuenarbeit die Themenfindung voraus. Die Materialien werden dann zu Forumszenen stilisiert und aufgearbeitet, entfremdet und dramatisiert. Teilweise geschieht dies über Tonbandaufnahmen und Transkriptionen der Texte, die nach Fertigstellung wieder als Stück einstudiert werden.
Benötigt wird: eine Gruppe von Teilnehmenden zwischen 5 und 15 Leuten, ab 12 Personen wäre ein Cotrainer sinnnvoll und anzuraten. Besonders reizvoll kann die Zusammenarbeit mit einer/m Bühnenregisseur(in)sein, aber auch einfach ein weiterer Boalmensch wäre vorteilhaft.
Ein
Proberaum, je nach Gruppengröße mindestens 40 qm, Bühne
ist erst ziemlich gegen Ende notwendig
Möglicherweise die
Zusammenarbeit mit einem Offtheater oder einer anderen kleinen Bühne
wegen eventueller Requisiten, Bühnentechnik wie Beleuchtung ,
Bühne und eventueller bühnentechnischer Beratungen kann
effektvoll sein, gesamter Punkt (3) ist aber auf keinen Fall
notwendig!!!
Ein
entsprechend interessiertes Publikum am Ende der Probezeit und unter
Umständen auch schon während dessen) wäre sinnvoll,
Jugendliche bis15 Jahre sind äußerst dankbare Mitspieler.
Ein Honorar von ca. 500 bis 900 Euro je nach Gruppengröße,
Dauer der Veranstaltung, /pro Wochenende, falls mehr Geld
aufzutreiben sein sollte, dann lieber mit einem zweiten Menschen
Wie eine Forumtheateraufführung funktioniert:
Die Gruppe führt
ein vorher einstudiertes Stück vor. Die Szenen sind so
aufgearbeitet,
daß die Konfliktsituation leicht erfaßbar
ist
und die Identifikation mit einem dem Protagonisten ohne
weiteres möglich ist.
Nach einer Pause wird die Aufführung
wiederholt.
Nun fordert der
Moderator die Zuschauer auf, STOP zu rufen,
wenn Ihnen an dem
Stück etwas nicht gefällt.
Sie können die
Schauspieler auffordern eine Szene anders zu spielen
oder selber
in das Stück einsteigen und versuchen, in der entsprechenden
Situation anders zu agieren.
Vom Rollenspiel zum
Forumtheater: Mit Theaterarbeit Veränderung lernen
Ausgehend
vom Körper und den Themen der Teilnehmenden stellen wir im
Statuten-Theater Bilder von Druck und Unterdrückung in einer
Galerie zusammen. Mit verschiedenen Techniken des Bildertheaters
untersuchen wir die Zusammenhänge, hören Stimmen, lesen
Gedanken und achten auf den dramatischen Punkt der möglichen
Veränderung:
Einführungskurs
Theater der Unterdrückten in der Sozialarbeit
Fortbildungen
zum Theater der Unterdrückten: Der Joker führt durch die
Krisis zur Befreiung ... und bis zum Legislativen Theater
STOP TABU - Theater der Unterdrückten, 3 x 3 Tage Einführung und Fortbildung, in Zusammenarbeit mit Fort-/ Bildungsträgern: Fritz Letsch
Für Demokratie
und Beteiligung
Szenen
aus der Altenpflege
am
Marienplatz 2003
Globales Lernen, entwicklungsbezogene Bildungsarbeit, Solidaritätsarbeit, Praktikum in der "Dritten Welt", Alphabetisierung in Afrika
Agenda 21 - Umwelt und Entwicklung / nachhaltig wirtschaften. Der Prozeß der Erstellung einer lokalen "Agenda für das 21. Jahrhundert" und die Fragen einer zukunftsfähigen Entwicklung mit bes. Augenmerk auf die Nord- Süd-Fragen
Ausarbeitung von bewußtseinsbildenden Materialien (Alphabetisierung und Postalphabetisierung) für die Länder der Großen Seen (Bukarin, Zaire) : Prof. Dr. Manfred Peters
Praktikum in der 3.
Welt ?!
Das Seminar richtet sich insbes. an Studierende der
Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Pädagogik, die sich mit
dem Gedanken tragen, in einem Land der sog. 3. Welt ein Praktikum zu
machen. Thematisiert werden: Sinn und Unsinn, Möglichkeiten und
Grenzen eines Praktikums in einem "3.-Welt- Land",
sinnvolles Engagement? interkulturelle Begegnung, soziale
Wirklichkeit in Ländern des Südens, Rollenerwartungen,
"Helfen und Lernen", Vorbereitung... Es findet keine
direkte Vermittlung von Praktikaplätzen statt.
"Volkserziehung
in Lateinamerika" education popular :
Prof. Dr. Thomas
Schreijäck, Trudi und Heinz Schulze
"Lernziel
Solidarität" - Aktuelle Herausforderungen und Chancen der
EineWelt-Solidaritätsarbeit. Mehr vom bisherigen Gleichen machen
oder
das Prinzip Hoffnung in schweren Zeiten?
Für
Engagierte in "3.-Welt-Gruppen": Heinz Schulze
Globales Lernen
Wie können Ansätze ganzheitlichen,
fächerübergreifenden, projekt- und handlungsorientierten
Lernens in die Praxis umgesetzt werden? Zielgruppe: LehrerInnen,
MitarbeiterInnen in der außerschulischen Jugend- und
Erwachsenenbildung: Inge Ruth Marcus, Berlin.
Interkulturelle
Handlungskompetenz - interkulturelle Beratungsarbeit
Interkulturelle
Handlungskompetenz im psychosozialen Feld
"Unsere Augen sind voll Tränen" - Landkonflikte in Lateinamerika. Seminar des RPI (Religionsunterricht an den Niedersächsischen Gesamtschulen): Wilhelm Behrendt
Methoden und Hilfen
für die Arbeit mit mißhandelten Frauen
(Erfahrungen
aus Mexiko und Israel): Susana Pendzik
Interkulturelles Lernen mit Theater- Methoden in der Schule, Ein Angebot fuer LehrerInnen, schul-begleitende Jugendarbeit und Schulsozialarbeit, auch als Schul-interne-Fortbildung oder Stadtbereichs- Seminar mit Ansaetzen aus dem Community-Organizing. Fritz Letsch < mailto:fritz"at"joker-netz.de>
Schule und befreiende Pädagogik, Methoden / Didaktik,
Wir lernen mit
Methoden der Vergangenheit in der Gegenwart,
soll das in der
Zukunft so weitergehen?
Konkrete Veränderungsmöglichkeiten,
speziell an den Schulen :
Inge Ruth Marcus, Berlin
in weiterführenden Schulen: Marita Hecker, Frankfurt
Schulsozialarbeit und Jugendsozialarbeit : Wilhelm Behrendt
Suchtprävention,
- ursachen, - definitionen, gesellschaftliche Widersprüche,
zwischen Dialog und Strafe, Informationen und Mythen, Drogen /
Politik /
Wirtschaft / Drogenberatung
Warum Pippi
Langstrumpf kein drogengefährdetes Heimkind wurde
Fachseminar
für SozialpädagogInnen in der Drogen- und Jugendarbeit:
Andreas Schauder < mailto:A.Schauder"at"t-online.de>,
Wolfgang Wiedulle
"Coca ist kein Kokain" - von der "Mama Coca" zum Kokain" : Andreas Baumgart, Heinz Schulze
Entwicklung der Cuba- Partnerschaft mit dem CIE Centro Intercambio Educacional Graciela Bustillos in Cuba im Paedagogischen Bereich (LehrerInnen-Zusammenschluß, weitere Begegnungs-Reisen in Planung)
Zusammenarbeit mit Alforja (Zusammenschluß der educacion popular in Mittelamerika)
* Encuentro Caribeno de Educación Popular "Acción y Conocimiento para el Siglo XXI * 2.do Taller Internacional: Paradigma Emancipatorio y Modernidad en Amércica Latina - Claves de la Educación Popular - (13.-17.1.1997 in La Habana, Cuba).
Mitgliedschaft in
der Paulo- Freire- Gesellschaft
für
Einrichtungen Euro 60.-
für Einzelpersonen Euro 40.-
ermässigt (Studierende, Alo etc.) Euro 30.-