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 aktuelles, platz für deine beiträge und diskussionsmöglichkeit im
Forum zu partizipativen Arbeitsweisen
unter Zukunftswerkstätten


Tatort Zukunft
klären • stärken • handeln
Aufgaben von Zukunftswerkstätten heute

Einladung zur Beteiligung - 7.-9. November 05
(Montag bis Mittwoch)  Tagung 
Zukunft - ein Projekt mit Hoffnung, Ermutigung durch Zukunftswerkstätten in der Evangelischen Akademie Bad-Boll

Informationen zur weiteren Planung der Tagung sind im Forum zu partizipativen Arbeitsweisen zu finden und, wenn du es mit einem blog versuchen magst: in http://bad-boll-nov-2005.blogspot.com/

Nachrichten abonnieren oder lesen in den Gruppen auf
http://domeus.de/groups/zukunftswerkstatt oder zukunftswerkstatt-moderation
und im
www.zwnetz.de und auch beim zukunftswerkstaetten-verein.de/


Tagung des Netzwerk der Zukunftswerkstatt-ModeratorInnen
des Verein Zukunftswerkstatt e.V. 
der Robert-Jungk - Bibliothek Salzburg
und ...    in der Ev. Akademie Bad Boll Mo 7. bis Mi  9. November 2005

Tatort Zukunft
klären - stärken - handeln
Aufgaben von Zukunftswerkstätten heute

Ein weiter Blick mit Mut und Hoffnung
Bilanz und Perspektiven von Zukunftswerkstätten
Zukunft - ein Projekt mit Hoffnung
Ermutigung durch Zukunftswerkstätten
Hoffnung durch Widerstand
Über den aktuellen politischen Auftrag der Zukunftswerkstätten
Wege zu einer konkreten Utopie
Durch Zukunftswerkstätten klären, stärken, bewegen

Zukunftswerkstätten sind demokratische Gruppen-Arbeitsformen in partizipativer politischer Absicht. Sie sind darauf angewiesen, daß bei den Teilnehmenden eine begründete Aussicht auf positive Veränderung der Verhältnisse besteht. Sie werden möglich, wenn es erkennbar objektive Möglichkeiten und subjektive Fähigkeiten zu einer solchen Veränderung gibt. Zukunftswerkstätten brauchen und entwickeln Utopien und Visionen; und nicht zuletzt müssen die Moderatorinnen und Moderatoren überzeugte Repräsentanten eigener Hoffnungen sein.

Zukunftswerkstätten erreichen ihr weitgestecktes Ziel, wenn ihr Netzwerk auch mit jenen Strömungen und Organisationen verbunden ist, die in der gegenwärtigen Situation Widerstand organisieren und das "Projekt Ermutigung" am Leben erhalten.

Die Tagung orientiert sich am politischen Erbe Robert Jungks, der in seinem Leben und in der Arbeit gegen den "Atomstaat" und für einen Staat der mündigen Bürger gewirkt hat und will dazu beitragen, seine radikaldemokratischen Ideen, seine friedens-politischen Ansätze und seine ökologischen Vorstellungen zu aktualisieren. 

Intention ist es, unsere "Zukunftsfähigkeiten" in einem ganz emphatischen Sinne zurückzugewinnen und zu stärken. Dies soll geschehen durch
Ausgangslage:
In einem dramatischen Ausmaße erleben wir gegenwärtig die Zerstörung unserer Hoffnungen auf eine Zukunft, in der die Menschen auf dieser Welt in Frieden, in gesicherter Existenz und ausgestattet mit allen Möglichkeiten ihrer Selbstentfaltung leben können. 

Kriege und Kriegsgefahren, organisierter Terrorismus, die Vernichtung der Lebensgrundlagen großer Teile der Weltbevölkerung durch einen zügellos globalisierten Kapitalismus und am Horizont bereits erkennbar ein neuer Kulturkampf der "christlich-abendländischen" Welt gegen den Islam hinterlassen tiefe Spuren der Resignation und der Angst. 

In Deutschland erleben wir einen radikalen Umbau der Gesellschaft, den es in dieser Form und mit so unübersehbaren Folgen seit Kriegsende nicht gegeben hat. Zerschlagen wird das soziale Sicherungssystem des Sozialstaats, ausgehöhlt werden die demokratischen Normen unserer Verfassung. Die gegenwärtige Regierung bereitet die Grundlagen für einen Überwachungsstaat ohne nennenswerten Widerstand vor. Die Gewerkschaften stehen in ihrem Abwehrkampf mit dem Rücken an der Wand. 

Zukunft ist angstbesetzt. Die verbreitete Angst und Resignation lähmt viele Menschen und läßt sie zuerst einmal nur an sich und ihr eigenes Überleben denken. In dem Konzept einer "Ich AG" kommt beispielhaft das Grundprinzip einer neuen Gesellschaftsordnung zum Ausdruck, in der für unsere Hoffnungen auf ein solidarisches und menschenwürdiges Zusammenleben kein Platz mehr ist.

Bei der Weltkonferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung haben sich 1992  über 170  Staats- und Regierungschefs zur Zukunftsbeständigkeit (Sustainability) verpflichtet und ein Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert verabschiedet, in dem besonders Kommunen weltweit aufgefordert wurden, in einem partizipativen Prozeß unter Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger vor Ort und in globaler Auswirkung  eine Entwicklung in Gang zu setzen, die ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig ist – auch noch für künftige Generationen. Im Blick waren besonders der den Bestand der Erde gefährdende Ressourcenverbrauch wie auch die wachsende Kluft zwischen arm und reich. 

Heute – nach Rio und der Folgekonferenz in Johannesburg – ist die Weltgesellschaft noch sehr weit von dem nötigen Qualitätssprung entfernt. Eine globalisierte Ökonomie fragt nicht nach notwendiger Begrenzung, sondern verschärft die sozialen Gegensätze genauso wie den Klimawandel. Auch in Deutschland wachsen die sozialen Spannnungen und die Schere zwischen arm und reich, während gleichzeitig die Spielräume von Staat und Kommunen kleiner werden. 

Der einhergehende strukturelle Wandel und die damit verbundene Individualisierung erschweren Interessenbildung und – vertretung von unten. Es besteht die Gefahr, dass Resignation und Apathie die Oberhand gewinnen und  Visonen wie Aktivitäten der Zivilgesellschaft in der Medienflut untergehen. Können in dieser Situation der Stagnation, des „Bitte nach Ihnen“ zivilgesellschaftliche Gruppen den notwendigen Qualitätssprung in Richtung Umwelt und Gerechtigkeit durch neue wie alte Formen der Selbstorganisation vorbereiten und einleiten? Wir setzen hier auf die Tradition der Zukunftswerkstätten.

Vorgehen: 
Raum für Erfahrungsaustausch und Erinnerung 
Nur Bewusstsein für Geschichte gibt Zukunft: Zurück- und Vorwärtsdenken
Open Space --> Wie Räume für Mitwirkung und Demokratie neu entstehen
Partizipative Arbeitsweisen: Von der Moderation bis zum Partizipativen Haushalt
Gemeinsinn-Werkstätten
bitte ergänzen!

Legislatives Theater
Die Schritte zum Legislativen Theater
1. Eine Gruppe definiert ihr Thema: Was wir verändern wollen.
2. Das Unrecht der bisherigen Situation wird in klaren Forum-Bildern deutlich gemacht.
3. Die Gruppe zeigt die Szenen den jeweiligen Beteiligten / Verantwortlichen, aber auch KollegInnen, Nachbarn etc., um die Szenen zu verbessern und um die ersten Reaktionen zu notieren, bis 
4. klare Gesetzesvorschläge zur Veränderung der Unrechts-Situation entstehen. Das beinhaltet natürlich auch den möglichen Weg zum zuständigen Gremium in der Stadt- / Landespolitik.
5.  Die Szenen werden den Betroffenen und den Verantwortlichen so lange vorgestellt, bis die politische Situation verändert ist.
Ausführlicher auf der Homepage http://home.arcor.de/letsch/cto-rio.htm
oder im Buch »Legislative Theatre« (in English) bei Routledge, London 1998
sowie im Forum zu partizipativen Arbeitsweisen
http://www.fritz.forumservice.de/ sowie mit Boal auf Linz 2004
http://home.arcor.de/letsch/linz2004.htm
Ziele der Tagung
Hilfe zu klärenden Methoden finden
Elemente für heutige Utopien austauschen
Zukunftsträchtige Kräfte identifizieren
...
auf Grundlage des Textes von Edgar Weick, bearbeitet von Jobst Kraus und Fritz Letsch
Ausführlicher auf der Homepage http://home.arcor.de/letsch/cto-rio.htm
oder im Buch »Legislative Theatre« (in English) bei Routledge, London 1998
sowie im Forum zu partizipativen Arbeitsweisen
<http://www.fritz.forumservice.de/> sowie mit Boal auf Linz 2004
<http://home.arcor.de/letsch/linz2004.htm>
Das ist jetzt nur ein roher Baustein, 
und meine Skizze war schon zu einem 





zukunftswerkstatt:
vortrag und workshop-angebot: demokratisierung durch beteiligung
radikale demokratie entwickeln: mehr als unser parteiensystem,
das sich an die stelle des überlegens, aushandelns und entscheiden der
bürger gesetzt hat.
partizipativer haushalt in porto alegre und belem, städten in recife und
del sur,
bei uns nur als billiger unpolitischer abklatsch der bertelsmänner:
hier dürfen die bürger selber sparen: bürgerhaushalt auf deutsch!
legislatives theater:
was wir ändern würden, wenn wir freunde, macht und zeit hätten ...
die eigenen motive und themen der veränderung zu szenen entwickeln,
in gruppen die themen der gemeinsamen umsetzung planen und vorbereiten
partner und verbündete finden, die unsere interessen mittragen
abendeinheit: ca 45 min:
powerpoint-vortrag zu projekten und theorie partizipativer arbeitsweisen
zwei arbeitseinheiten:
themenfindung und szenenentwicklung zu demokratischen themen
arbeitsschritte zur verwirklichung politischer szenen und kampagnen
möglicherweise auch noch einladen:
helmut volkmann, früher siemens-innovationen:
gestalt-balance: wo sind die elemente unserer community nicht im lot?
weitere Quellen:
Lars Vogelsang Erfahrungen partizipativer Haushaltspolitik in Deutschland
und ihre Bewertung:
http://www.brangsch.de/partizipation/dateien/RioThese2.pdf
http://www.buergerhaushalt-berlin.de/
http://www.clubalpha60.de/alpha-press/2002-06/part-haushalt.htm

aus mails:

>Eine Vorbemerkung: Wir versuchen etwas Neues, nämlich das inhaltliche wie
>organisatorische Planen einer recht anspruchsvollen Tagung, die auch noch in
>einem vorbereiteten open space viele Beiträgerinnen und Beiträger aktivieren
>soll, dezentral und mit virtuellen Hilfsmitteln. Das ist nachgerade ein
>soziales Experiment, und verlangt ein ineinander greifendes Räderwerk, das
>neuartige Schwierigkeiten mit sich bringen wird. Also müssen wir sehr darauf
>achten, dass der Alltagsdruck, dem wir uns alle unterworfen haben (die
>täglichen Prioritäten werden halt sozial ganz real abgefragt) uns nicht
>allzu lange abhält um das Gesamtwerk zu gefährden.
....
>>in Hamburg hatte ich u.a. Franz Josef  Radermacher als Gesprächspartner für
>>Bad Boll vorgeschlagen. Dieser Vorschlag fand in unserer Gesprächsrunde auch
>>Zustimmung. Heute war die der Frankfurter Rundschau auf Seite 2 ein längerer
>>Bericht zur Entwicklungspolitik. In diesem Zusammenhang wurde auch auf
>>Radermachers "Globalen Marshallplan" hingewiesen. Mit Radermacher ist ein auch
>>kurzes Interview auf dieser Seite.
....
>>Zum Projekt "futur", das jetzt auch ins Gespräch gebracht wurde, kann ich aus
>>eigener Erfahrung einiges beisteuern. Ich habe an zwei der Expertentagungen
>>dieses Projekts und an einigen der Aus- und Bewertungen teilgenommen
>Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher ist promovierter Mathematiker und
>>Wirtschaftswissenschaftler und leitet das "Forschungsinstitut für
>>anwendungsorientierte Wissensverarbeitung". Er dozierte an verschiedenen
>>Universitäten in den Bereichen Angewandte Informatik, Datenbanken und
>>Künstliche Intelligenz.(1983-1987) 1988-1992 war er Präsident der Gesellschaft
>>für Mathematik, Ökonomie und Operations Research. Seit 1990 ist Radermacher
>>Mitglied in zahlreichen verschiedenen Arbeitsgemeinschaften und
>>Organisationen, z.B.: der Zukunftskommision Wirtschaft 2000 (1992-1993) , dem
>>Auschuß "Forschung und Technologie" der Gesellschaft für Informatik e.V. (seit
>>1993) u.v.a. Er wurde 1997 in den wissenschaftlichen Beirat der EXPO 2000 GmbH
>>und 1999 in den Bundesfachausschuß "Forschung und Innovation" berufen.
>>
>>FAW -Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW)
>>Stiftung des öffentlichen Rechts
>>Helmholtzstr. 16
>>89081 Ulm
>>Telefon:+49 731/501-0
>>Telefax:+49 731/501-999
>>
>>****************************************************
>>Edgar Weick,
>>Wachenheimer Str. 7, D  65835 Liederbach, ...
>>****************************************************
>>Die Orientierung an der Utopie ist der einzig
>>reale Ausweg aus der Inhumanität, in der
>>sich die Weltgesellschaft befindet.
>>Johannes Agnoli

Interview mit Prof. F.J. Radermacher:      Ohne eine tief greifende Kurskorrektur führt die Globalisierung die gesamte Welt ins Chaos.
Professor Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung an der Uni Ulm, setzt seine Hoffnung auf einen "Globalen Marshallplan". Ein aktuelles Interview mit dem YOIS-Berater Radermacher in der NGZ Online findet ihr hier
<http://www.ngz-online.de/ngz/news/kreisneuss/2004-0507/rademacher.html>.



Planung der ZW-Tagung in Bad Boll vom 7.-9.11.2005  Hamburger Treffen

Arbeitstitel derzeit:
Tatort Zukunft
klären • stärken • handeln
Aufgaben von Zukunftswerkstätten heute

Planungsgrundlage ist eine Konferenz mit den Veranstaltungsblöcken:
 Zukunftswerkstatt Wirkungsgeschichte, Gespräch mit Robert Jungk Weggefährten
 Offene Angebote zu unterschiedlichen Themen/Fragestellungen/inhaltlichen Aspekten
 Großgruppenspiel/Theater (legislatives Theater), Musik
 Erstellen eines Boller Zukunftswerkstätten Manifest (Absprache für den abschließenden Vormittag)
 Zukunftswerkstätten und die Zukunft von Politik, politischer Kultur, politischer Bildung und Bürger (Zivil)-gesellschaft sowie deren Selbstorganisation

Aufgaben
 Adresslisten für Einladung zur Beteiligung (Beiträger) und für Teilnehmer
 Kurze knackige Beschreibung warum sich jemand/eine Gruppe beteiligen soll
 Diese Beitragsangebote müssen bis Ende März da sein
 Ab April nachhaken
 Ab jetzt können/sollen alle Zukunftswerkstätten einen Bezug zur Tagung in Bad Boll aufnehmen (z.B. Ergebnisse dort präsentieren, selbst teilnehmen), diese sollen auch an Stephan Geffers zur Publikation unter www.zwnetz.de/boll gemeldet werden.
 Im Mai müssen Einladungen raus
 Juli-Okt ist Zeit für Nachwerbung
 In zeitlichem Bezug zur Tagung findet vom 4.-5.11. eine Jahrestagung von www.fo-co,info in Bad Boll statt, die für Interessenten aus der ZW-Szene geöffnet werden soll.
 Nacharbeit

Einige inhaltliche Aspekte (für Ablauf)
- Legislatives Theater (macht Fritz Letsch), Arbeitsweise in Brasilien sei radikaler
- Agenda Netzwoche (?)
- Attac
- Beteiligungsformen
Bündnis für partizipative Zukunftsgestaltung. Wirkungsgeschichte der Ideenwelt.
Warum ist genossenschaftliche Selbstorganisation so schwierig geworden.

Start: personen die Mut zum „Weitblick“ für Zukunft haben und/oder Robert Jungk gut gekannt haben.
Einige inhaltliche Aspekte
(für Einladungs-Thesenpapier und Artikel in Zukünfte)

Edgar fasst zusammen

Grundgedanke Partizipation an der Zukunftsentwicklung.
Zukunft ist demokratisch politisch gestaltbar!
Menschen sollen beteiligt werden, die in unserer Gesellschaft nicht beteiligt werden sollen.
Zukunft ist angstbesetzt – („nicht mehr dem Morgenrot entgegen“), das hindert sich zu angagieren,
Welche objektiven Bedingungen hindern Menschen sich zu beteiligen?
„Zukunft ist gestaltbar“ soll wieder ins Bewusstsein der menschen, auch was sid dazu benötigen.
Menschen, die auf sozialwissenschatflicher Grundlage prognosefähig sind: Karheinz Steinmüller hat abgesagt.
Beispiele für ZWen. Wo sind Erfolge.

Stichwortsammlung auf Karten
Wir leben in Strukturen, die Partizipation verweigern: Schule, Arbeit, ...
Beteiligung entlastet
Beteiligung braucht Strukturen – Rechte – Offenheit - …
Radikiale Demokratie entwickeln: Ideen, Modelle, Grenzen
Bündnisparter auf verschiedenen Wegen dort hin.
Unsere Zukunftsarbeit bewegt uns, gemeinsam bewegen wir mehr -> Wir knüpfen Netzwerke um …

Partizipation als Leitbild für Tagung drückt sich in Einladung aus
- neugierig machen auf einander
- bunte Mischung anregen
- sich einbringen über konsumieren stellen

Das politische Erbe von R. Jungk wieder aufgreifen und aktualisieren.
ZW sind auf Visionen angewiesen (wer keine mehr hat, sollte …)

Die Diskussionen um die Zukunft tendieren zu einem Chaos, in dem bald eine Ordnung aufkommen dürfte.
Die neue Ordnung, die neue Entwicklung der Gesellschaft, dürfte bestimmt werden durch die naturgegebenen Interessen der einzelnen Menschen.

5 Punkte für die Einladung (präzisere Formulierung von Edgar Weik)
 Ohne Utopien, ohne Hoffnung verzichtet der Mensch auf Zukunft.
 Wer Angst vor der Zukunft hat oder gar haben muß, wird auch in seinem gegenwärtigen Leben getroffen.
 Wir erleben in einem dramatischen Ausmaß die Zerstörung von Zukunftsfähigkeit (was genau ist das? wh)
 Zukunftswerkstätten sind gerade auf diese Zukunftsfähigkeit angewiesen – in einem aojektiven und subjektiven Sinne.
 Die Tagung in Bad Boll will dazu beitragen, diese Fähigkeit zurückgewinnen.

Dies soll geschehen durch
 ......
Absprache: Edgar entwirft in den nächsten Tagen einen Einladungstext und mailt ihn rum (insbesondere an beide Walter, Jobst, Fritz).
Walter Spielmann schreibt seinen zur Veröffentlichung in „pro Zukunft“ gedachten Text und mailt ihn zur Ergängzung an Fritz – möglichst so rechtzeitig, dass bis zum 20.1. der Artikel in Zukünfte fertig sein kann.
 Was soll im Ergebnis danach stattfinden.
Traum von Walter: Ein Bündnis für partizipative Zukunftsgestaltung, Gruppen und Menschen, die dem poltischen Ansatz von Robert Jungk nahe stehen. Im Blick auf mögliche Bündnispartner sollen zur Beteiligung eingeladen werden:

Wer hält Kontakt    zu welcher Organisation    Status
Fritz Letsch       
Walter Spielmann    R.Jugk-Bilder-Ausstellung

Olaf Schwenke    Klärt mit Jobst Kraus Ausstellungsbedingungen
wichtiger Weggefährte
    Burmeister?   
    Peter S.   
Walter Häcker    ev. Akademie,
foco, Stiftung Mitarbeit   
Beitrag+Werbung zugesagt
Bernhard Albert    Netzwerk Zukunft   
Claudia Stracke-Baumann    Eigener Beitrag: „Nachhaltigkeit von Zukunftswerkstätten
BDKJ -> CAJ (Zukunft der Arbeit)    Zwischenergebnis Dissertation
    Regine -> Umwelt Katalyse Institut
u.v. Agenda 21 Büro Köln
Axel Burow Schule  ZW    Bürgerhaushalt Porto Allegre

Edgar Weik    Franz Josef Radermacher <- Adresse
attac    globaler Marschallplan ist sein Thema.
Lars Meyer    Forum ziviler Friedensdienst: Partizipation in Frfiedensprozessen
Beschäftigungsinititativen, Arbeitsloseninitiativen   
Stephan Geffers    Maria Vankamm (Ökologische Stadt der Zukunft Aachen
Ellen Plomer /RJ-Proj. mit Schülern   
Horst Mauer    IZT (Kreibich)
IGM (pro Leipzig) Von der Ich-AG zur Wir AG
Eigener Beitrag: Stadtplatzgestaltung in Berlin   
Wird was draus?
Wolfgang Fänderl    Beitrag zu Beteiligungsverfahren (Forschungsergebnisse Gemeinsinnwerkstatt)
GW-Verteiler bietet er an   

für TN-Werbung
Andrea Breitfuß    Kontakt mit Wochenklausur Wien   

Absprache: Alle oben genannten Personen erledigen die von ihnen oben skizzierten Aufgaben.
Vorgehensweise:
1. Ansprechen auf die Tagung: Ist Interesse da, dort  einen Beitrag zu leisten?
2.  bei prinzipieller Bereitschaft Adresse an dr.walter.haecker@web.de und jobst.kraus@ev-akademie-boll.de ), mitteilen,
3. so dass sie von Bad Boll eine Einladung zur Beteiligung erhalten werden,
4 Bereitschaft zur Weitergabe der TN-Einladungen über ihren Verteiler erkunden.
 Visualisierung zu Teilnehmern, Konditionen, Angebotsformen.

 Impressum
Einberufer und Protokollant: Walter Häcker (dr.walter.haecker@web.de)
Mitwirkende: Fritz, Walter, Claudia, Edgar, Lars, Stephan, Goran, Wolfgang, Petra, Lutz, Uli, Cornelia (die viel zum Protokoll beigetragen hat) uvAm zeitweise.
 



Zeit- und Aufgabenplan zur Tagungsvorbereitung
    dr.walter.haecker@web.de

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Aufgaben von Zukunftswerkstätten heute

Monat, Tag    Aufgabe    Wer erledigt?
Dezember 04    Zeitplan entwerfen    √ Walter Häcker
Dezember 04    vorläufiger Tagungsablauf mit offenen Fragen hinterlegt für Januar-Treffen    Jobst Kraus
Dezember 04    Redaktionsschluss „Zukünfte“ erfahren    √ Walter Häcker bei √ Erhard O. Müller

Januar
7.-9.1.2005    Aufgabenzusagen während ZK-Perspektivtreffen in Hamburg    Planungsgruppe

Januar    Adressenliste für Einladung zum Beitrag sammeln

Artikel für Zukünfte 6-7000 Zeichen
ebenso pro Zukunft (Walter S.)    Alle, läuft bei Jobst Kraus zusammen

Einsenden bis 20.1.

Januar    Text dieser Einladung „Einladung zur Beteiligung“ fertig machen     Jobst Kraus


Februar    und versenden
gleichzeitig mit Artikel in Zukünfte, Erscheinungstermin Anfang März, Newsgroup    Jobst Kraus

Erhard O. Müller

März, Ende    Deadline für Beitragsanmeldungen    die bei Jobst Kraus eingehen
 
April    Nachhaken, Einzelvorträge etc. (auch dezentrale Tagesveranstlatungen) verbindlich machen, Programm fertigstellen    Jobst Kraus mit Delegationsrecht an Planungsgruppe

Mai     Tagungseinladungen müssen raus    Jobst Kraus
Juni 2005    Feinschliff bei Tagesplanung    Jobst Kraus und ?

Juli - Oktober    Nachwerbung, Zeit für dezentralen Tagesveranstaltung vorab, wie angedacht, für Basel und Aachen.    Wer?

November,
4.-5.    Vortreffen foco in Bad Boll    Foco-Kerngruppe
November,
7.-9. (Montag bis Mittwoch)    Die Tagung selbst    Team Evangelische Akademie Bad-Boll

November 05
bis Jan 06    Auswertung, Ergebnisumsetzung    „Permanente Werkstatt“, die sich auf Tagung bildet


Informationen zur weiteren Planung der Tagung
- Sind zu finden bei
http://www.zwnetz.de/
- und auch bei
http://www.zukunftswerkstaetten-verein.de/
- und durch Rückfrage bei Jobst Kraus jobst.kraus@ev-akademie-boll.de bzw. dr.walter.haecker@web.de



Tagung in Bad Boll

Montag, 7. November bis Mittwoch, 9. November 2005

bisheriger Arbeitstitel:

Tatort Zukunft

klären - stärken - handeln

Aufgaben von Zukunftswerkstätten heute


neue Vorschläge:

Eine weiter Blick mit Mut und Hoffnung
Bilanz und Perspektiven der Zukunftswerkstätten


Zukunft - ein Projekt mit Hoffnung
Ermutigung durch Zukunftswerkstätten


Hoffnung durch Widerstand
Über den aktuellen politischen Auftrag der Zukunftswerkstätten


Wege zu einer konkreten Utopie
Durch Zukunftswerkstätten klären, stärken, bewegen



Entwurf eines Einladungstextes:

In einem dramatischen Ausmaße erleben wir gegenwärtig die Zerstörung unserer Hoffnungen auf eine Zukunft, in der die Menschen auf dieser Welt in Frieden, in gesicherter Existenz und ausgestattet mit allen Möglichkeiten ihrer Selbstentfaltung leben können.

Kriege und Kriegsgefahren, organisierter Terrorismus, die Vernichtung der Lebensgrundlagen großer Teile der Weltbevölkerung durch einen zügellos globalisierten Kapitalismus und am Horizont bereits erkennbar ein neuer Kulturkampf der "christlich-abendländischen" Welt gegen den Islam hinterlassen tiefe Spuren der Resignation und der Angst.

In Deutschland erleben wir einen radikalen Umbau der Gesellschaft, den es in dieser Form und mit so unübersehbaren Folgen seit Kriegsende nicht gegeben hat. Zerschlagen wird das soziale Sicherungssystem des Sozialstaats, ausgehöhlt werden die demokratischen Normen unserer Verfassung. Die gegenwärtige Regierung bereitet die Grundlagen für einen Überwachungsstaat ohne nennenswerten Widerstand vor. Die Gewerkschaften stehen in ihrem Abwehrkampf mit dem Rücken an der Wand.

Zukunft ist angstbesetzt. Die verbreitete Angst und Resignation lähmt viele Menschen und läßt sie zuerst einmal nur an sich und ihr eigenes Überleben denken. In dem perversen Konzept einer "Ich AG" kommt beispielhaft das Grundprinzip einer neuen Gesellschaftsordnung zum Ausdruck, in der für unsere Hoffnungen auf ein solidarisches und menschenwürdiges Zusammenleben kein Platz mehr ist.

Zukunftswerkstätten sind Arbeitsformen in politischer Absicht. Sie sind darauf angewiesen, daß eine begründete Aussicht auf positive Veränderung der Verhältnisse besteht. Sie sind nur möglich, wenn es erkennbar objektiven Möglichkeiten und subjektive Fähigkeiten zu einer solchen Veränderung gibt. Zukunftswerkstätten brauchen Visionen und nicht zuletzt müssen die Moderatorinnen und Moderatoren überzeugte Repräsentanten solcher Visionen sein.

Zukunftswerkstätten erreichen ihr weitgestecktes Ziel nur, wenn ihr Netzwerk verbunden ist mit jenen Strömungen und Organisationen, die in der gegenwärtigen Situation Widerstand organisieren und das "Projekt Ermutigung" am Leben erhalten.

Wir orientieren uns mit der Tagung in Bad Boll am politischen Erbe Robert Jungks und wollen dazu beitragen, seine radikaldemokratischen Ideen, seine friedenspolitischen Ansätze und seine ökologischen Vorstellungen zu aktualisieren.

Die Tagung soll dazu beitragen, "Zukunftsfähigkeiten" in einem ganz emphatischen Sinne zurückzugewinnen und zu stärken. Dies soll geschehen durch

 ein Tagungsprogramm, das sich großem Ernst auf die Dimensionen der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation einläßt;

 eine offene Einladung an alle Interessierten, produktiv am Ziel dieser Tagung mitzuwirken;

 durch eine Form der Begegnung und Zusammenarbeit, die gewährleistet, daß alle Potentiale, die sich in Bad Boll versammeln, sich gegenseitig anstiften, in dieser düsteren Zeit die Hoffnung auf eine andere Zukunft wieder zu beleben.


Edgar Weick,
15.1.2005

fritz: 7 kleine kapitel zum theater der unterdrückten


Ergebnis“ des Planungstreffens  am 13/14.Juni 2004 in Boll

Notizen von den Stellwänden(Brainstorming):

Thematische Ziele/Inhalte
 Wirkungsgeschichte, soziologisch und politisch einordnen – heute liegen die Hindernisse wo?
 Wirkungsgeschichte – ist sie überhaupt dokumentierbar?
 Zukunftswerkstatt mit Eltern, Schülern und Lehrern nach Marianne Steffen – Praxis
 Beispiele von gelungenen Angendaprozessen, einschließlich Bedingungen des Gelingens
 Eigennutz und Selbstentfaltung
 Von der Missachtung zur Beachtung des Bürgerwillens
 Wie findet politische Sozialisation statt, speziell nach einer Zukunftswerkstatt?
 Ganz Deutschland/ganz Europa eine Zukunftswerkstatt?
 Welche Partizipation braucht es, um EuropabürgerIn zu sein?
 No innovation without representation (ohne Mitreden keine Entwicklung)
 Zukunftswerkstatt auf Basis von „so nicht!“ und „es ist nie zu spät!“
 Sich Zeit lassen für Veränderungen
 Die Dritte Welt in 20 Jahren gemeinsam entwerfen (Aktion)
 Wurzeln aus sieben Generationen Futurismus
 Unbedarfte entwickeln die Zukunft: Wer sind überhaupt die Akteure von Veränderungen?
 Sich auseinandersetzen, ob der Wechsel zwischen Phantasie und Verwirklichung nicht verhindert, dass etwas passiert?
 Verbindlichkeit fehlt und die institutionelle Verankerung von partizipatorischen Prozessen (Stagnation)
 Was passiert in anderen Ländern, welche Instrumente werden dort verwendet?
 Rolle der professionellen Haltung und Rollenvorstellung, vom Moderator zum Organi-sationsentwickler, vom Coach zum Nutzen für die Nutzer
 Wo gelingt es in unserer Arbeit das Lokale – Subjektive – mit dem Globalen zu verbinden, die Verbindung herauszuarbeiten (Thomas Ködelpeter)
 Nachhaltigkeit von Zukunftswerkstätten durch veränderte Verwirklichungsphase erhöhen (!!). Rolle von Intellektuellen im Blick auf Veränderung auch negativ?
 Grenzen der Zukunftswerkstätten beschreiben (historischer Rückblick) (!!)
 Biologische Grundlagen menschlicher Interessen
 Wie formulieren wir „Menschenbild“ (!!)
 Wie passiert tatsächlich die Umsetzung nach Zukunftswerkstätten?
 Umgehen mit „Haltungen“: Orientierungslosigkeit, Zerstreuung, Dschungel ist reizvoll, „nichts anfassen“, nichts geht - aber alle fahren Auto: „Es ist alles verteilt, sektoralisiert, es herrscht aber Stagnation“ (Fritz Letsch)
 Über Zukunftsbedingungen und Entwicklungen fachlich fundiert berichten
 Von konsumtiven zu produktiven Aspekten kommen (!!)
 Die europäische Idee der Regionalisierung (Europa der Regionen)
 Die politisch-gesellschaftliche Situation auf der … von Visionen und deren möglicher Umsetzung erlebbar zu machen – also auch inhaltlich arbeiten und entwickeln (Roswitha Vesper)
 Realitätsgerechter Einsatz von Zukunftswerkstätten
 Sich Zeit lassen für Veränderungen
 Zunehmender Unwissenheit bei wachsender Komplizität begegnen
 Wirkung von E-mail/Internet auf die politische Kultur?
 Praktisch alltagstaugliche Philosophie deutlich machen (!!)
 Die historischen Wurzeln der Bewegungen
 Partizipativer Zukunftsforschungsbegriff
 Was ist aus großen Projekten geworden? Z. B. ökologische Stadt der Stadt der Zukunft, Aachen (Stephan Geffers und andere; Maria Vamkann) oder Ökostadt Basel (gibt es da noch etwas?)
 Was sind Netzwerke? Und wie lassen sie sich praktisch inszenieren?
 Zukunftstrends
 Grundhaltung: Nicht Abwehr von befürchteten Änderungen, Herbeiführung von gewünschten Änderungen
 Bedingungen für Verbindlichkeit, Nachhaltigkeit, Dauerhaftigkeit
 Community Organizing, Frage der Macht, was sind tragfähige Netzwerke? Vom Netzwerk zum Bündnis
 Rudolf Doernach (Biotect) Entwurf eines Bio-Bahnhofs „Grünes Herz“, z.B. über Gleiswüsten oder Busbahnhöfen, die Gleise vielfältig überdeckeln und als Bioville-Wohnwald mit fruchtendem Grün Lebensfreude und Humor produzieren

Praktische Ziele (Aktion)
 Kulturbeitrag in Form von Musik? Dario Fo Stück „Dreh doch endlich den Hahn zu“
 Fotos aus dem Leben von Robert Jungk (über die Bibliothek in Salzburg)
 Am dritten Tag Idee propagieren, von europaweiten dezentralen aber zeitgleichen Zukunftswerkstätten am gleichen Tag mit einem gleichen Thema (z.B. Glück)
 Themenvorschlag: „Was ist Glück?“, „Was sind Werte?“
 Zukunft macht Spaß: Jobschmiede (wir erfinden neue Berufe)
 Welt in 20 Jahren gemeinsam entwerfen
 Projektentwicklung Europa…
 Theater der Unterdrückten/legislatives Theater (Letsch)
 Theaterabend zu Zukunftsthemen
 Film produzieren: Was entstand aus Zukunftswerkstätten? Verbinden mit Nachfor-schungen in diesem Bereich
 Selbsterfüllung mit und ohne Lohnarbeit

Methodische Ziele (wie?)
 Zukunftswerkstatt endet mit „Hochzeit“
 Tatsächlich laufende Projekte zeigen Mut machende Beispiele
 20 Jahre Ökologisierung der Evangelischen Akademie Bad Boll
 Thema in die Öffentlichkeit tragen(!!)
 Konkrete Themen finden und Zukunftswerkstätten dazu anbieten (!!)
 Eigene Betroffenheit derer, die kommen, nutzen
 Praktisches Betonen, Weltanschauliches im Hintergrund belassen
 Gute Dramaturgie!
 Thema in die Öffentlichkeit tragen
 Die Tagung als Open Space durchführen (Vorschlag und Angebot Michael Pannwitz)
 Talk auf roter Couch
 Perspektiven Zukunftswerkstätten und Europa, Gespräch mit Daniel Cohn-Bendit oder anderem MdEP

Mögliche Zielgruppen/Adressaten unseres Programmversands
 Zukunftswerkstatt Moderierende
 Zukunftsforscher
 „Nächste Generation“. Attac und andere
 Lokale Agenda Engagierte, mit Wunsch nach kommunikativer Umsetzung
 Tauschringe und Alternativgeldinitiativen
 Zukunftswerkstätten in Europa insbesondere in Osteuropa
 Ökologisches Investment
 Interessierte, die fragen „Gibt es Zukunftswerkstätten immer noch?“
 Agenda Transfer Stelle (CAF)
 Migranten/Migrantinnen als Teilnehmer
 Zivilgesellschaft und deren Organisationen
 Internationale TeilnehmerInnen
 Zivilgesellschaft/Organisation
 Interkulturelle Arbeit mit Zukunftswerkstätten
 Zukunftswerkstätten und ihre Anwender wie Nutzer
 Bewegte Menschen


Mögliche Gesprächspartner/Referenten für den Zukunftswerkstättenkongress

 Hans-Peter Dürr (Jobst Kraus)
 Stefan Peter Jungk zu seiner Vater-Sohn-Geschichte (Stephan Geffers)
 Wolfgang Sachs (Jobst Kraus)
 Professor Steinmüller (Edgar Weick)
 Sven Sohr (Edgar Weick)
 Wolf-Dieter Narr (Jobst Kraus)
 Rolf Schwendter (Jobst Kraus)
 Otto Pannwitz (?)
 Rüdiger Lutz (?)
 (?) Camille Gira (Jobst Kraus)

Das Leitmotiv des Kongresses sollte sein: „Sachen klären und Menschen stärken“ (nach Hartmut von Hentig)
 Wichtig ist es nach den politischen Absichten unserer Tagung unseres Kongresses zu fragen und zum Themenkomplex Zukunftswerkstätten Fragen und Fragestellun-gen zu verfassen. Was soll mit der Konferenz erreicht werden?
 Welche Probleme stellen wir in den Mittelpunkt?
 KompetenzträgerInnen gewinnen

Weitere Stichworte aus der Diskussion, die evtl. für ein Exposé und für Leitfragen sowie für Überschriften der einzelnen Kongressblök-ke wichtig sein könnten

 For ever Jungk
 Braucht es einen neuen Begriff für Zukunft der vom Frankfurter Airport, von der Indu-strie, von der Werbung schon längst vereinnahmt wurde. Es stellt sich die Frage der Wiederaneignung von Zukunft (reclaim the future) oder etwas ganz Neues wie „Youkunft“?
 Es macht Sinn, unterschiedliche politische Handlungsebenen in den Blick zu nehmen, wie unter anderem die Kommunen: Hier sowohl die Agendagruppen und Bürgerinitiativen einerseits als auch Bürgermeister, wie den von Weyarn oder den Bürgermeister Gira aus Beckerich (Luxembourg)
 Welche methodischen Instrumente sind relevant für eine partizipatorische politische Kultur, die sich an Selbstverantwortung und Selbstorganisation orientiert?
 Braucht es neue Vergesellschaftungsformen für Politik?
 Es gibt gemeinsame Haltungen (und Zielsetzungen), Bündnisse und Aktionen dieser Bündnisse braucht es noch.
 Die Tagung sollte soziale Erfindungen präsentieren, Beispiele von Bürgerengagement, gleichsam eine Messe sozialer Ideen
 Selbstinteresse und Solidarität oder überspitzt: „Solidarität aus Eigennutz“. Egoismus ist ein missglückter Versuch, eigennützig zu sein
 Veränderung braucht einen Ort – wäre dies eine notwendige und grundlegende Voraussetzung erfolgreicher politischer Arbeit: und wenn es nur ein „Attac-village“ oder eine „Attac-Fabrik“ oder eine „Attac-Suite“ ist.
 Gefährdung der Beteiligungskulturen, Auswirkung der Geschwindigkeit und eines sehr intensiven Lebens- und Arbeitsstiles
 Zukunftswerkstätten sind ein Instrument zum Herbeiführen von gewünschten Veränderungen
 Spuren hinterlassen, Spuren sichern, Spurensicherung

Eine mögliche Programmstruktur:

„Tatort“ Zukunft
Klären, stärken, handeln
Aufgaben von Zukunftswerkstätten heute

Internationale Zukunftswerkstattkonferenz in Kooperation mit dem Zukunftswerkstattverein vom 07.-09. November 2005 in der Evangelischen Akademie Bad Boll

Vorphase:
 Planung der Vorbereitungsgruppe über Austausch von e-mail, eine Planungsbesprechung anlässlich des Jahrestreffens der Zukunftswerkstätten im Januar 2006 in Hamburg und einer weiteren Planungssitzung im Juni 2006
 Bitte um Beiträge (Rundruf) in unterschiedlicher Form (Ausstellungen, Werkstätten, schriftliche Papiere, etc.)
 Dezentrale Tagesveranstaltungen, die der Evaluation von Zukunftswerkstattprozes-sen vor Ort dienen (z.B. Ökostadt Basel, Stadt Aachen, etc.)

Konferenz mit den Veranstaltungsblöcken:
 Zukunftswerkstatt Wirkungsgeschichte, Gespräch mit Robert Jungk Weggefährten
 Offene Werkstätten zu unterschiedlichen Themen/Fragestellungen/inhaltlichen Aspekten
 Großgruppenspiel/Theater (legislatives Theater), Musik
 Redaktionsgruppe Boller Zukunftswerkstätten Manifest (Absprache für den abschließenden Vormittag)
 Zukunftswerkstätten und die Zukunft von Politik, politischer Kultur, politischer Bildung und Bürger (Zivil)-gesellschaft sowie deren Selbstorganisation

Nacharbeit zum Kongress
 Dokumentation der Tagung in einer Broschüre im Internet
 Anschlussprojekte (auf EU-Ebene?)

Jobst Kraus, 15.6.2004



> In der Mitgliederversammlung des Vereins am Samstag war die Idee
> aufgekommen, solch eine Tagung 10 Jahre danach zu wiederholen - keine
> Moderationstagung sondern eine die jedwede Nutzer mit einbezieht (die
> natürlich z.B. von den Moderatorinnen und Moderatoren mitgebracht werden).

Rückmeldungen
Cornelia Krieger, Fritz Letsch, Margit Höfle, Wolfgang Luz Obsesso de Goede, Ursula Schreyer, Andrea Breitfuss, Roswitha Vesper, Stephan Geffers, Ludwig Weiz
Fehlt: Walter Spielmann

10.01.2004 Ideen aus Bitterfeld
Stephan Geffers: 10 Jahre ZWJ-aus jedem Jahr einer
Edgar Weick: Karlheinz Steinmüller kritische Zukunftsforscher Wolfgang Sachs
Ködelpeter: Kontrapunkte Wuppertal Institut (Sachs war dort), Albrecht Hoffmann (agenda-transfer in Bonn)
Wo gelingt es auf Arbeitsebene das lokale-subjektive mit dem globalen zu verbinden, die Verbindung herauszuarbeiten? Jemand aus Brasilien (Professoren aus Porto Allegre zB. Prof. Danilo Streck, über Freundin Christina Schachtner, Klagenfurt)
wh: Der Zukunftsforscher in der Schweiz - Physiker
Michael Pelzer – Weyarn <- Thomas Ködelpeter

Mögliche Partner
Hochschulleute, die Evaluation machten, Olaf-Axel-Burow
Verein ZW
ZW Jahrestreffen
Verein und Netzwerk Aktion Gemeinsinn, Technology of Partizipation <- über Wolfgang Faenderl (Projekt Gemeinsinn)
Bibliothek für Zukunftsforschung, Salzburg (Bergwerk)
Club of Budapest <- Peter Spiegel
Grußgruppenmoderation (um zur Bonsen)
FOCO
Mediation
Wochenklausur, RB-Ausbesserungswerk <- Andrea Breitfuss, Frauke Hehl
ZW MARIPOSA
Bürgerradio München, Coloradio
Stiftung Mitarbeit (Ludwig Weitz)
Redaktion Zukünfte
Direkte Demokratie
Alternativgeld <-
story dealer (Buch von Hans Geislinger, Übergriffe auf die Wirklichkeit) arbeiten mit inszenierten Wirklickeiten
attac (Frankfurt?)
Bewegungsstiftung (Felix Kolb)
Lüneburger Kollegen: Dr. Waldemar Stange, Wolf Stange
Knut Hüneke, k.hueneke@link-m.de
Open Space (Pannwitz, Katarina Petry)
Anstiftung München

Mögliche inhaltliche Orientierungen
ich will Netzwerk -> Bündnis für Beteiligungskultur
Die historischen Wurzelen der Bewegungen, partizipativer Zukunftsforschungsbegriff
Tauschring und Alternativgeld
Ökologisches Investment
Rolle der Professionellen, Haltung und Rollenvorstellung, vom Moderator zum Organisationsentwickler, Coach
Community Organizing, Frage der Macht, Was sind tragfähige Netzwerke, Bedingungen für Verbindlichkeit, Nachhaltigkeit, Dauerhaftigkeit
20 Jahre Ökologisierung der Einrichtung Ev. Akademie Bad Boll
Was ist aus großen Projekten geworden, z.B. Ökostadt Basel
ZWen in Osteuropa?

Termine und Abläufe
Vorbereitungs-Tagung 10 Leute, Verpflegung und Übernachtung übernimmt Bad Boll, So 13.6. (15 Uhr) bis Mo 14.6. (13 Uhr)
wollen sie eingeladen werden?

Geldgeber
Anstiftung in München, Mittelstenscheid
Böll-Stiftung Ba.-Wü.
Bundes-/Landeszentrale für politische Bildung
DIE (Heino Apel)
Politsche Bildungsträger der Parteien

Bausteine zur Thematik
Wirkungsgeschichte, soziologische und politisch einordnen – heute liegen die Hindernisse wo?
Orientierungslosigkeit, Zerstreuung, Dschungel ist reizvoll, “nichts anfassen”, nichts geht, aber alle fahren Auto
Nicht Abwehr von befürchteten Änderungen, Herbeiführung von gewünschten Änderungen
Beeinflusst durch Öffenlichkeit
Fritz: “Es ist alles verteilt, sektoralisiert, es herrscht aber Stagnation”
Kulturbeitrag: Musik, Clavichord, Quin, Doriofo-Stück “Dreh doch endlich den Hahn zu”
14. Mai 2004: Open Source als Analogie zum Selbstverständnis zur Verbreitung der Methode ZW.

Telefonat 11. Juni 2004: Torger Bünemann ist genäht, kommt nicht zum Vorbereitungstreffen
Kontrast will noch in Juni Vor-Einladung Jahrestreffen verschicken, bittet um Protokoll, Infos, Organisation: Wann, wo, wie teuer, Themenschwerpunkte
Jahrestreffen im Januar hat Schwerpunkt: Spiel, spielerisch Arbeiten in ZUKUNFTSWERKSTATT
Hat Kontakt zu japanischem Soziologieprofessor, der ganz scharf auf ZW ist, Moderatorenausbildung dort?
Lebende ZW.-Projekte? Birgit Carstensen hat darüber geschrieben
Geldgeber? Macht sich Gedanken, an wen Kontrast e.V. sich wenden kann.
Mitveranstalter? Ja, aber vorher fragen, wenn es Geld kostet.


 
Winterbach, den 21. Januar 1995

Liebe Freunde, Kolleginnen und Kollegen,
hier ist der Stand der Vorbereitungen und für alle, die im folgenden Programm namentlich genannt sind, eine Check-Liste für das, was sie zu tun haben. Wer bisher noch nichts von ‚seinem Glück‘ wußte, möge diesen Brief als höfliche Anfrage empfinden.
Das Protokoll bezieht sich auf den Entwurf des Tagungsprogramms, der Euch hoffentlich allen vorliegt. Falls dieser fehlt, bitte bei Frau Engert, Bad-Boll, anfordern.
Viel Freude an der Arbeit!
Euer
    Walter

Protokoll der Besprechung zur Tagung in Bad-Boll
auf der ZW-Jahrestagung 95 in Dortmund (sowie Ergänzungen, die sich inzwischen schon ergeben haben)
Allgemein:
•    Thomas Ködelpeter hat berichtet, daß die Stiftung Regenbogen Interesse an einer finanziellen Förderung der Tagung hat. Jobst Kraus wurde gebeten, den Finanzteil zum Förderungsantrag zu erstellen.
•    Der Titel der Tagung muß, aus Gründen einer effizienten Pressearbeit, noch knapp und treffend neu formuliert werden.
•    Weiter wird ein Einladungstext für Vorausveröffentlichungen gebraucht, der sich an mögliche Teilnehmer (nicht wie der „call for participation“ an Beiträgerinnen und Beiträger) richtet. Bitte an Jobst Kraus, diesen zu erstellen und an den Verteiler dieses Protokolls zu versenden.
•    Es sollen möglichst rasch Anträge an die Kultusministerien zur Anerkennung als Lehrerfortbildung gestellt werden. Sonst können Lehrer nicht kommen. Auf der Einladung soll wenigstens die Referenznummer (durch Anruf von Bad-Boll beim zuständigen Kumi-Referenten zu erfragen) des (aus bürokratischen Gründen erst spät kommenden) Erlasses genannt werden. Dirk Strotmann hat dieses Verfahren für NRW durchgeführt und gibt (oder gab schon) an Jobst Kraus einen Entwurf für den Text an andere Länder-Kultusministerien.
•    Walter Spielmann veröffentlicht in der nächsten Nummer von „pro Zukunft“ eine Vorschau auf die Tagung, ich verfasse den Text.
Montag, 19. Juni 19951

WOHER-WOZU-WOHIN?
Erste Fisch-Bowl-Runde:
•    Prof. Dr. Rüdiger Lutz, Berkeley-Freiburg, zugesagt
•    Dr. Norbert Müllert, zugesagt
•    Prof. Dr. Dr. Dr. Rolf Schwendter (Jobst wollte anfragen, Antwort: ???)
•    Christian Wend, hat Norbert zugesagt. Norbert: Nenne dessen Adresse bitte mir und Jobst und gib dieses Protokoll an Christian weiter.
Vorbereitete Wechsel im Fisch-Bowl (die zweite Runde, vor der allgemeinen Öffnung):
•    Eine junge Kollegin (wohl nicht Karen Haubenreißer), wird von Kontrast e.V., Hamburg benannt
•    Gerhild Kreutziger, (Gerhild, bitte mitteilen, welches „Neue Bundesland“ Du bewohnst)
•    Sabine Schwerin, Dresden
•    Susanne Braun, Essen-Rostock

WAS ES ALLES SO GIBT
(Besserer Titel: Schaufenster Zukunftswerkstatt)

Angebote für diesen ‚Markt der Möglichkeiten‘ werden von Uli Dauscher  (0911/4737..) und Michael Lechler (07071/686..) koordiniert, zusätzliche Informationen und Anmeldungen bis 15.2. also an diese. (Uli, ich hoffe diese Entlastung ist Dir recht, ruf‘ bitte den Michael an.)
Es gibt keine Vorgaben für äußere Form, Michael fragt allerdings bei Jobst an, ob es Raum- und Größenbegrenzung wegen der vorhandenen Ausstellungsständer, Nischen usw. gibt. (Michael und Uli: Beachtet bitte den Hinweise bei Axel Burow, bezüglich des Videos mit Bob).

Angebotene Exponante
-    Peter Weinbrenner:  Bilder zur Zukunft Europas, Exponate aus einer Zukunftswerkstatt mit Künstlern. 15-20 bringt er (Gemälde und Skizzen aus seinem Besitz), davon kann eine Auswahl verwendet werden.
-    Sabine Schwerin: Wohnen im Alter (oder sonst etwas) von SIGUS und Selbsthilfeverbund TuE (Dresden)
-    Beate Kuhnt: Moderationausbildung
-    Norbert Müllert: Ergebnisse aus Zukunftswerkstätten
-    KONTRAST e.V. Hamburg: Projekte, die aus Frauenwerkstätten entstanden ist.
-    Klaus Schirra, ZW Berlin: ZW in der Arbeitswelt
-    Cornelia Krieger, ZW Rhein-Ruhr: ZW zum Thema Gewalt oder ZW zur innergewerkschaftlichen Organisation
-    Walter Fackler, Zwischensaat (Bonn), Veränderungen in der Kirche (Schwerpunkt ev. Kirche)
-    Konny Weber-Hürter: Etwas aus 8 Werkstätten bei den KFD (Katholischen Frauen Deutschlands) in Bistum Köln oder aus Familientag zum int. Tag der Familie
-    Waldemar Stange: Seine Arbeit mit der SPD (Walter Häcker fragt an)
-    Gewerkschaft? (Wer hat da was, falls Cornelia hier nichts bringt???)
-    Dirk Strotmann: Lehrer-Schule (Vorbehalt: wenn er frei bekommt)
-    Luwig Weitz: ZW zur Ausbildung
-    Studentenschaft Stiftungsfachhochschule Benediktbeuren: Sozialarbeit/Sozialpädagogik, spreng‘ Deinen Rahmen! (Ich frage hiermit den Martin Glanz: „Martini, bringt ihr was?“)

Dienstag, 20. Juni 1995
An diesem Tag werden am Vor- und Nachmittag (ausgenommen die ganztägige Werkstatt) je maximal 10 verschiedene Gruppen parallel angeboten. Für die innere Gestaltung und qualifizierte Moderation ist jede/jeder selbst zuständig! Welche Gruppe am Vor- oder Nachmittag stattfindet wird dem endgültigen Programm zu entnehmen sein.

Erleben
Die Anbieter dieser Werkstätten werden gebeten, bis zum 15.2. ein Abstract von maximal 1/2 Schreibmaschinenseite an mich zu schicken.
-    Ganztägig ZW: Falls in der Kommune Bad-Boll ein Thema und TN vorhanden sind, moderieren Norbert Müllert und Cornelia Krieger
-    Halbtägige Zukunftswerkstatt 1: Sabine Schwerin: Zusammenleben Alt und Jung (genauer Titel kommt noch)
-    Halbtägige Zukunftswerkstatt 2: Peter Weinbrenner/Dirk Strotmann: Schule neu denken mit ZW. (Danke, Abstract ist schon gekommen!)
Comoderation wo notwendig oder gewünscht: Ludwig Weitz

Anwenden
Die Anbieter zum Anwenden werden gebeten, bis zum 15.2. ein Abstract von maximal 1/2 Schreibmaschinenseite an Norbert Müllert (02102/681..) zu schicken.
-    Axel Burow: Start mit Dia-Vortrag ZW in Lehrerfortbildung, ZW als Instrument der Schulentwicklung (Axel: Wenn es das ist, was Du angeboten hast, o.k. Ansonsten bitte Rücksprache. Noch eine wichtige Frage: In Deinem neuen Buch berichtest Du von einem Videomitschnitt Deines Interviews mit Robert Jungk über die Zukunftswerkstatt. Kannst Du das mitbringen? Kläre bitte mit Jobst Kraus, Bad Boll, welches Gerät er bereit stellen soll.)
-    Konny Weber-Hürter bietet AG: Zukunft der Familie
-    Susanne Braun, Walter Fackler, Roswita Vesper bieten AG an zu Zukunftswerkstatt in den Großorganisationen Gewerkschaft und Kirchen (haben festgestellt, daß Strukturen sehr ähnlich sind)
-    Klaus Schirra und Elke Dettmann: ZW in Industrie- und Dienstleistung, Verbindung zur Organisationsentwicklung
-    KONTRAST: Umgang mit dem Stellvertreterprinzip in der ZW (besondere Bedingungen einer Zukunftswerkstatt für Leute, die stellvertretend für andere tätig werden, z.B. Gewerkschaftsfunktionäre usw.)
-    N.N: Die Funktion der Zukunftswerkstatt beim „Anschieben von Initiativen“ (Wer hat da was? Wäre sehr wichtig!)
-    Norbert Müllert und Beate Kuhnt: Etwas aus Ökologie und ökolog. Pädagogik (wird noch fertig formuliert)
-    Rainhard Sellnow: Stadtentwicklung
-    Dirk Strotmann: ZW in der politischen Bildung. (Abstract schon da!)
Hinterfragen
Termin!
Die Anbieter zu Hinterfragen werden gebeten, bis zum 15.2. ein Abstract von maximal 1/2 Schreibmaschinenseite an Thomas Ködelpeter (08027/14..,  Fax: 08027_16..) zu schicken.
-    Thomas Ködelpeter und Sigrun Wunderlich: Verantwortung und Hoffnung in ZW
-    KONTRAST: Verschiedene Formen der Kritikbearbeitung
-    Peter Weinbrenner: ZW und Szenariotechnik, ein Methodenvergleich
-    Uli Dauscher: ZW und Moderationstechnik (Michael Lechler fragt an)
-    Walter Nelhiebel: Vergleich ZW und TZI, (Beate Kuhnt spricht in an)
    /Vielleicht werden diese 3 Methoden-Vergleichs-Angebote in einer Gruppe zusammen gelegt. Peter und Sigrun, was haltet ihr davon?/
A-    Beate Kuhnt und Michael Lechler und Elke: Einbettung von ZW in längerfristige Projekte
A-    Rainhard Sellnow: ‚Methodenzirkus‘ (Lieber Rainer, Du hattest mir über Elke zwei Angebote ausrichten lassen. Wenn Du nicht beide machen willst hätte ich Verständnis.)
-    Rüdiger Lutz: Systemische Vernetzung (eventuell mit Rationalität und Erkenntniswege der ZW.)

Gruppenspiel: Marktplatz der Utopie im Jahr 2030   Titel verbessern!
Macht Sigrun Wunderlich die Zeitung?

 Mittwoch, 21. Juni 1995
Die Zeitung erscheint
... und ein Kommentar von
Hat Rolf Schwendter zugesagt? (Frage an Jobst Kraus, bitte auch dessen Adresse im Anhang ergänzen!)
Zukunftswerkstatt wohin
Ideen, Konkretionen, Verabredungen zur
•    methodischen Weiterentwicklung
•    institutionellen Verankerung
•    politische Wirksamkeit.
Es gibt keine vorbereitete Moderation: Wer da während der Tagung etwas entwickelt  hat, sucht sich seine Leute.
Plenumsleitung: Jobst und/oder Walter

Adressen für Einzuladende
Bis zum 15.2. senden bitte alle Empfängerinnen und Empfänger dieses Protokolls die Adressen der Leute nach Bad-Boll, die zur Tagung eingeladen werden sollen - bitte möglichst bereits auf Adressenaufklebern (oder wenigstens so formatiert, wie die Adressen auf den folgenden Seiten) ausgedruckt.
 Verteiler dieses Protokolls (die Adressen stehen etwa in der Reihenfolge der ersten Nennung im vorliegenden Protokoll):

Evangelische AKADEMIE, Jobst Kraus
Akademieweg 11, 73087 Bad Boll


*Moderationsfibel Zukunftswerkstätten *
Beate Kuhnt / Norbert R. Müllert
Artikelpreis: 21.00 EUR
2004 ISBN 3-930830-45-0, 230 S./A4

Zukunftswerkstätten sind ein soziales Problemlösungsverfahren, ein Instrument kreativer Gruppenarbeit. Damit können gruppengetragene Probleme gelöst, Themen durchdrungen und zukunftsweisend Anliegen bewältigt werden. Zielgerichtetes Vorgehen und methodisch kreatives Arbeiten in Gruppen prägen diesen offenen Prozess, der von den Teilnehmenden inhaltlich bestimmt und in seinem Fortgang ausgefüllt wird.
Die Moderationsfibel vermittelt die Grundlagen und Hintergründe der Werkstattmethode. Spezielle Anleitungstexte und methodische Details machen mit der Moderation einer zweitätigen Werkstatt vertraut. Das Handbuch hilft bei der Planung und Anleitung, der Dokumentation und Auswertung von Zukunftswerkstätten ebenso wie bei Moderationsproblemen. Methodische Anleitungskarten zum Herauskopieren erlauben, sich für die jeweilige Werkstatt oder eine Moderation das Benötigte schnell zusammenzulegen.
Ein Praxisbuch für Personen, die Gruppen und Initiativen, Sitzungen und Besprechungen leiten; Lehr- und Ausbildungskräfte; Fachleute aus Institutionen, Organisationen und Betrieben; Führungskräfte aus Verwaltung, Industrie und Wirtschaft.

*Einleitung*
Viele Anläufe zur Beteiligung von Interessierten und Betroffenen an Zukunftsfragen, fünfundzwanzig Jahre Zukunftswerkstätten, zehn Jahre Moderations ausbildung die soziale Problemlösungsmethode Zukunftswerkstatt hat sich durchgesetzt. Ihre fast universelle Ein satzbreite hat sie zu einem modernen Instrument zukunftsbezogener Gruppenarbeit gemacht. Je nach Anliegen helfen Zukunftswerkstätten, Probleme anzureißen, zu durchdringen oder zu lösen, bei Konflikten beratend zu wirken, aber auch für Themen von Morgen zu sensibilisieren.

Die Moderationsfibel ist als Praxisbuch angelegt. Es soll mit ihm in der Hand mit Gruppen gearbeitet werden: zum Verstehen und Er lernen der Werkstattmethode, zur Planung und Anleitung von Zukunftswerkstätten, zum Nachfragen und Vertiefen bei Moderationsschwierigkeiten, zum Dokumentieren und Auswerten und zum Planen von Nachfolgeaktivitäten. Sowohl der ausführlich beschriebene Ablauf einer Zwei-Tages-Werk statt – mit Anleitungstexten und Beispielen – als auch rund sechzig methodische Anleitungskarten unterstreichen den Charakter der unmittelbaren Nutzanwendung. Vor allem die Anleitungskarten zum Herauskopieren erlauben, sich für den jeweiligen Zweck das Benötigte schnell zusammenzulegen: für eine kürzere oder längere Werkstatt, zur Moderation einer Sitzung oder eines Kreativ-Workshops.

Zukunftswerkstätten eröffnen Chancen, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in Staat und Gesellschaft an der Ausgestaltung des Kommenden zu beteiligen, ebenso möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen und Institutionen, möglichst viele Kolleginnen und Kollegen in Parteien, Gewerkschaften, Initiativen, Verbänden und Kirchen. Zukunftswerkstätten verändern, indem Menschen den Mut finden, sich für zukunftsweisende Aufgaben und Vorhaben ein zusetzen. Zukunftswerkstätten schaffen Neues: in Form von Projekten, Projektvorschlägen, Projektideen.

Mit Zukunftswerkstätten zu arbeiten, ist eine Herausforderung und ein Geschenk in einem: Eine Herausforderung, weil die Teilnehmen den Ton angeben und die Moderation sich inhaltlich zurückhält und ein Geschenk, weil immer wieder Einfallsreichtum und Enthusiasmus von Werkstattgruppen faszinieren. Dieses Erleben anderen nicht nur zu vermitteln, sondern sie auch zu eigener Moderationstätigkeit zu befähigen, ist unser Hauptanliegen. Wir wollen unsere Begeisterung über Phantasievolles und Utopisches, über Konzipiertes und Entworfenes, über Projekte und Aktionen mit möglichst vielen Interessierten teilen. Das heißt, mit dem Moderieren anzufangen, erst mit kürzeren, dann mit längeren Sequenzen – und sich nicht zu scheuen, im Buch immer wieder nachzuschlagen, wie am besten fortzufahren ist.

Grundlage für dieses Buch sind zum einen die vielen über die Jahre hinweg durchgeführten Zukunftswerkstätten und zum anderen die Moderationsausbildungen. Alle Konzeptionselemente und Erfahrungen konnten wir in einem »Modellprojekt zur ökologischen Fortbildung von Moderatoren von Zukunftswerkstätten « verdichten, überprüfen und einer kritischen Reflexion aussetzen. Die zweijährige Langzeitfortbildung in fünf Fortbildungseinheiten und drei Praxisphasen bot die einmalige Chance, ein Curriculum für die Moderationsausbildung und Moderationsfortbildung zu entwickeln, Teile der vorliegenden Moderationsfibel zu evaluieren und immer wieder den kritischen Rückmeldungen der Teilnehmenden auszusetzen.

Wir danken den Teilnehmenden für dieses diskursive und ermutigende Verfahren, der Evangelischen Landjugendakademie für die offene Lernatmosphäre sowie für die organisatorische und pädagogische Begleitung und dem Umweltbundesamt in Berlin für die finanzielle Förderung. Ökologische Themenstellungen, die im Mittelpunkt des Modellprojektes standen, bereicherten das Experimentieren mit der sozialen Problemlösungsmethode Zukunftswerkstatt und verdeutlichten, daß eine lebenswerte Zukunft nur durch ein utopisches Überschreiten der Gegenwart von den Betroffenen selbst entwickelt werden kann.

Unserer weiterer Dank gilt einigen Einzelpersonen: Stephan G. Geffers und Angelika Solle waren an den ersten Konzepten für Moderationsausbildungen beteiligt. Horst Mauer und Klaus Schirra setzten Impulse durch ihre Mitarbeit in Zukunftswerkstätten und Moderationsausbildungen. Hans-Heiner Heuser begleitete unsere Arbeit seit vielen Jahren anregend und kritisch; die zweijährigen Moderationsausbildungen wurden nur durch seinen Einsatz möglich; sein Beitrag in diesem Buch »Fragen lernen – Zukunftswerkstätten in der ökologischen Bildungsarbeit « unterstreicht seine fachliche Kompetenz. Peter Weinbrenner, seit vielen Jahren begeisterter ›Zukunftswerkstättler‹, las das Manuskript gegen den Strich und fungierte als kritischer Anmerker. Christina Herr brachte das gesamte Buch in seine endgültige Form, indem sie nimmer müde auf unsere Gestaltungswünsche einging, neue Vorschläge unterbreitete und uns mit ihrem Fachwissen in Layout und Satz beriet.
Beate Kuhnt und Norbert R. Müllert

*Zur Autorin und Autor*
Beate Kuhnt arbeitet seit Mitte der achtziger Jahre mit Zukunftswerkstätten. Sie führt Moderationsausbildungen durch und ist an Studien beteiligt. An der Universität Zürich konzipiert sie Weiterbildungen und Seminare für Berufstätige aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft zu "Informatik-Fachdidaktik" und "Partizipativer Software-Entwicklung". Weiterhin ist sie als systemische Organisationsberaterin tätig.
Norbert R. Müllert hat zusammen mit Robert Jungk das Problemlösungskonzept "Zukunftswerkstatt" in den siebzi-ger Jahren entwickelt und seitdem in vielen Zukunftswerkstätten erprobt und verfeinert. Haupttätigkeitsfelder sind Zukunftsstudien, Durchführung und Auswertung von Zukunftswerkstätten sowie Moderationsausbildungen und Workshops zur Entfaltung Sozialer Kreativität und zum Streßabbau.

Weitere Informationen und online-bestellung: *
http://www.leibi.de/spak-buecher/ *


 



fritz früher
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wenn eine korrekte Quellenangabe und eine Mitteilung / Abdruck an mich kommen.
Post an Fritz Letsch, Schellingstr. 91, 80799 München,  mail:  Letsch @ arcor.de