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2.2 Feb 2005
Aktuelles ansonsten
auf
http://home.arcor.de/letsch/homepage.htm
Textbaustelle
aktuelles,
platz für deine beiträge und diskussionsmöglichkeit im
Forum
zu partizipativen Arbeitsweisen
unter
Zukunftswerkstätten
Tatort
Zukunft
klären • stärken •
handeln
Aufgaben
von Zukunftswerkstätten heute
Einladung
zur Beteiligung - 7.-9. November 05
(Montag bis Mittwoch) Tagung Zukunft
- ein Projekt mit Hoffnung, Ermutigung durch Zukunftswerkstätten
in der Evangelischen
Akademie Bad-Boll
Informationen
zur weiteren Planung der Tagung sind im
Forum zu partizipativen Arbeitsweisen zu
finden und, wenn du es mit einem blog versuchen magst: in
http://bad-boll-nov-2005.blogspot.com/
Nachrichten
abonnieren oder lesen in den Gruppen auf
http://domeus.de/groups/zukunftswerkstatt
oder zukunftswerkstatt-moderation
und im www.zwnetz.de
und auch beim zukunftswerkstaetten-verein.de/
Tagung des Netzwerk der Zukunftswerkstatt-ModeratorInnen des Verein Zukunftswerkstatt e.V. der Robert-Jungk - Bibliothek Salzburg und ... in der Ev. Akademie Bad Boll Mo 7. bis Mi 9. November 2005 Tatort Zukunft klären - stärken - handeln Aufgaben von Zukunftswerkstätten heute Ein weiter Blick mit Mut und Hoffnung Bilanz und Perspektiven von Zukunftswerkstätten Zukunft - ein Projekt mit Hoffnung Ermutigung durch Zukunftswerkstätten Hoffnung durch Widerstand Über den aktuellen politischen Auftrag der Zukunftswerkstätten Wege zu einer konkreten Utopie Durch Zukunftswerkstätten klären, stärken, bewegen Zukunftswerkstätten sind demokratische Gruppen-Arbeitsformen in partizipativer politischer Absicht. Sie sind darauf angewiesen, daß bei den Teilnehmenden eine begründete Aussicht auf positive Veränderung der Verhältnisse besteht. Sie werden möglich, wenn es erkennbar objektive Möglichkeiten und subjektive Fähigkeiten zu einer solchen Veränderung gibt. Zukunftswerkstätten brauchen und entwickeln Utopien und Visionen; und nicht zuletzt müssen die Moderatorinnen und Moderatoren überzeugte Repräsentanten eigener Hoffnungen sein. Zukunftswerkstätten erreichen ihr weitgestecktes Ziel, wenn ihr Netzwerk auch mit jenen Strömungen und Organisationen verbunden ist, die in der gegenwärtigen Situation Widerstand organisieren und das "Projekt Ermutigung" am Leben erhalten. Die Tagung orientiert sich am politischen Erbe Robert Jungks, der in seinem Leben und in der Arbeit gegen den "Atomstaat" und für einen Staat der mündigen Bürger gewirkt hat und will dazu beitragen, seine radikaldemokratischen Ideen, seine friedens-politischen Ansätze und seine ökologischen Vorstellungen zu aktualisieren. Intention ist es, unsere "Zukunftsfähigkeiten" in einem ganz emphatischen Sinne zurückzugewinnen und zu stärken. Dies soll geschehen durch
ein Tagungsprogramm, das sich großem Ernst auf die Dimensionen der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation einläßt;
eine offene Einladung an alle Interessierten, produktiv am Ziel dieser Tagung mitzuwirken;
durch eine Form der Begegnung und Zusammenarbeit, die gewährleistet, daß alle Potentiale, die sich in Bad Boll versammeln, sich gegenseitig anstiften, in dieser düsteren Zeit die Hoffnung auf eine andere Zukunft wieder zu beleben.
Ausgangslage: In einem dramatischen Ausmaße erleben wir gegenwärtig die Zerstörung unserer Hoffnungen auf eine Zukunft, in der die Menschen auf dieser Welt in Frieden, in gesicherter Existenz und ausgestattet mit allen Möglichkeiten ihrer Selbstentfaltung leben können. Kriege und Kriegsgefahren, organisierter Terrorismus, die Vernichtung der Lebensgrundlagen großer Teile der Weltbevölkerung durch einen zügellos globalisierten Kapitalismus und am Horizont bereits erkennbar ein neuer Kulturkampf der "christlich-abendländischen" Welt gegen den Islam hinterlassen tiefe Spuren der Resignation und der Angst. In Deutschland erleben wir einen radikalen Umbau der Gesellschaft, den es in dieser Form und mit so unübersehbaren Folgen seit Kriegsende nicht gegeben hat. Zerschlagen wird das soziale Sicherungssystem des Sozialstaats, ausgehöhlt werden die demokratischen Normen unserer Verfassung. Die gegenwärtige Regierung bereitet die Grundlagen für einen Überwachungsstaat ohne nennenswerten Widerstand vor. Die Gewerkschaften stehen in ihrem Abwehrkampf mit dem Rücken an der Wand. Zukunft ist angstbesetzt. Die verbreitete Angst und Resignation lähmt viele Menschen und läßt sie zuerst einmal nur an sich und ihr eigenes Überleben denken. In dem Konzept einer "Ich AG" kommt beispielhaft das Grundprinzip einer neuen Gesellschaftsordnung zum Ausdruck, in der für unsere Hoffnungen auf ein solidarisches und menschenwürdiges Zusammenleben kein Platz mehr ist. Bei der Weltkonferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung haben sich 1992 über 170 Staats- und Regierungschefs zur Zukunftsbeständigkeit (Sustainability) verpflichtet und ein Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert verabschiedet, in dem besonders Kommunen weltweit aufgefordert wurden, in einem partizipativen Prozeß unter Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger vor Ort und in globaler Auswirkung eine Entwicklung in Gang zu setzen, die ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig ist – auch noch für künftige Generationen. Im Blick waren besonders der den Bestand der Erde gefährdende Ressourcenverbrauch wie auch die wachsende Kluft zwischen arm und reich. Heute – nach Rio und der Folgekonferenz in Johannesburg – ist die Weltgesellschaft noch sehr weit von dem nötigen Qualitätssprung entfernt. Eine globalisierte Ökonomie fragt nicht nach notwendiger Begrenzung, sondern verschärft die sozialen Gegensätze genauso wie den Klimawandel. Auch in Deutschland wachsen die sozialen Spannnungen und die Schere zwischen arm und reich, während gleichzeitig die Spielräume von Staat und Kommunen kleiner werden. Der einhergehende strukturelle Wandel und die damit verbundene Individualisierung erschweren Interessenbildung und – vertretung von unten. Es besteht die Gefahr, dass Resignation und Apathie die Oberhand gewinnen und Visonen wie Aktivitäten der Zivilgesellschaft in der Medienflut untergehen. Können in dieser Situation der Stagnation, des „Bitte nach Ihnen“ zivilgesellschaftliche Gruppen den notwendigen Qualitätssprung in Richtung Umwelt und Gerechtigkeit durch neue wie alte Formen der Selbstorganisation vorbereiten und einleiten? Wir setzen hier auf die Tradition der Zukunftswerkstätten. Vorgehen: Raum für Erfahrungsaustausch und Erinnerung Nur Bewusstsein für Geschichte gibt Zukunft: Zurück- und Vorwärtsdenken Open Space --> Wie Räume für Mitwirkung und Demokratie neu entstehen Partizipative Arbeitsweisen: Von der Moderation bis zum Partizipativen Haushalt Gemeinsinn-Werkstätten bitte ergänzen! Legislatives Theater Die Schritte zum Legislativen Theater 1. Eine Gruppe definiert ihr Thema: Was wir verändern wollen. 2. Das Unrecht der bisherigen Situation wird in klaren Forum-Bildern deutlich gemacht. 3. Die Gruppe zeigt die Szenen den jeweiligen Beteiligten / Verantwortlichen, aber auch KollegInnen, Nachbarn etc., um die Szenen zu verbessern und um die ersten Reaktionen zu notieren, bis 4. klare Gesetzesvorschläge zur Veränderung der Unrechts-Situation entstehen. Das beinhaltet natürlich auch den möglichen Weg zum zuständigen Gremium in der Stadt- / Landespolitik. 5. Die Szenen werden den Betroffenen und den Verantwortlichen so lange vorgestellt, bis die politische Situation verändert ist. Ausführlicher auf der Homepage http://home.arcor.de/letsch/cto-rio.htm oder im Buch »Legislative Theatre« (in English) bei Routledge, London 1998 sowie im Forum zu partizipativen Arbeitsweisen http://www.fritz.forumservice.de/ sowie mit Boal auf Linz 2004 http://home.arcor.de/letsch/linz2004.htm Ziele der Tagung Hilfe zu klärenden Methoden finden Elemente für heutige Utopien austauschen Zukunftsträchtige Kräfte identifizieren ... auf Grundlage des Textes von Edgar Weick, bearbeitet von Jobst Kraus und Fritz Letsch Ausführlicher auf der Homepage http://home.arcor.de/letsch/cto-rio.htm oder im Buch »Legislative Theatre« (in English) bei Routledge, London 1998 sowie im Forum zu partizipativen Arbeitsweisen <http://www.fritz.forumservice.de/> sowie mit Boal auf Linz 2004 <http://home.arcor.de/letsch/linz2004.htm> Das ist jetzt nur ein roher Baustein, und meine Skizze war schon zu einem
Abendvortrag (mit Power-Point zu den
Grundbegriffen von der Radikalen Demokratie,
zum Legislativem
Theater und zum Partizipativem Haushalt)
sowie zwei folgenden
Workshop-Einheiten weitergegangen:
1. Mit Szenen-Bildern von den
persönlichen Themen zu den gemeinsamen Aktionen
2. Die Szene
zur politische Aktion erweitern: Einsatzmöglichkeiten
entwickeln.
zukunftswerkstatt: vortrag und workshop-angebot: demokratisierung durch beteiligung radikale demokratie entwickeln: mehr als unser parteiensystem, das sich an die stelle des überlegens, aushandelns und entscheiden der bürger gesetzt hat. partizipativer haushalt in porto alegre und belem, städten in recife und del sur, bei uns nur als billiger unpolitischer abklatsch der bertelsmänner: hier dürfen die bürger selber sparen: bürgerhaushalt auf deutsch! legislatives theater: was wir ändern würden, wenn wir freunde, macht und zeit hätten ... die eigenen motive und themen der veränderung zu szenen entwickeln, in gruppen die themen der gemeinsamen umsetzung planen und vorbereiten partner und verbündete finden, die unsere interessen mittragen abendeinheit: ca 45 min: powerpoint-vortrag zu projekten und theorie partizipativer arbeitsweisen zwei arbeitseinheiten: themenfindung und szenenentwicklung zu demokratischen themen arbeitsschritte zur verwirklichung politischer szenen und kampagnen möglicherweise auch noch einladen: helmut volkmann, früher siemens-innovationen: gestalt-balance: wo sind die elemente unserer community nicht im lot? weitere Quellen: Lars Vogelsang Erfahrungen partizipativer Haushaltspolitik in Deutschland und ihre Bewertung: http://www.brangsch.de/partizipation/dateien/RioThese2.pdf http://www.buergerhaushalt-berlin.de/ http://www.clubalpha60.de/alpha-press/2002-06/part-haushalt.htm
aus mails:
>Eine Vorbemerkung: Wir versuchen etwas Neues, nämlich das inhaltliche wie >organisatorische Planen einer recht anspruchsvollen Tagung, die auch noch in >einem vorbereiteten open space viele Beiträgerinnen und Beiträger aktivieren >soll, dezentral und mit virtuellen Hilfsmitteln. Das ist nachgerade ein >soziales Experiment, und verlangt ein ineinander greifendes Räderwerk, das >neuartige Schwierigkeiten mit sich bringen wird. Also müssen wir sehr darauf >achten, dass der Alltagsdruck, dem wir uns alle unterworfen haben (die >täglichen Prioritäten werden halt sozial ganz real abgefragt) uns nicht >allzu lange abhält um das Gesamtwerk zu gefährden. .... >>in Hamburg hatte ich u.a. Franz Josef Radermacher als Gesprächspartner für >>Bad Boll vorgeschlagen. Dieser Vorschlag fand in unserer Gesprächsrunde auch >>Zustimmung. Heute war die der Frankfurter Rundschau auf Seite 2 ein längerer >>Bericht zur Entwicklungspolitik. In diesem Zusammenhang wurde auch auf >>Radermachers "Globalen Marshallplan" hingewiesen. Mit Radermacher ist ein auch >>kurzes Interview auf dieser Seite. .... >>Zum Projekt "futur", das jetzt auch ins Gespräch gebracht wurde, kann ich aus >>eigener Erfahrung einiges beisteuern. Ich habe an zwei der Expertentagungen >>dieses Projekts und an einigen der Aus- und Bewertungen teilgenommen >Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher ist promovierter Mathematiker und >>Wirtschaftswissenschaftler und leitet das "Forschungsinstitut für >>anwendungsorientierte Wissensverarbeitung". Er dozierte an verschiedenen >>Universitäten in den Bereichen Angewandte Informatik, Datenbanken und >>Künstliche Intelligenz.(1983-1987) 1988-1992 war er Präsident der Gesellschaft >>für Mathematik, Ökonomie und Operations Research. Seit 1990 ist Radermacher >>Mitglied in zahlreichen verschiedenen Arbeitsgemeinschaften und >>Organisationen, z.B.: der Zukunftskommision Wirtschaft 2000 (1992-1993) , dem >>Auschuß "Forschung und Technologie" der Gesellschaft für Informatik e.V. (seit >>1993) u.v.a. Er wurde 1997 in den wissenschaftlichen Beirat der EXPO 2000 GmbH >>und 1999 in den Bundesfachausschuß "Forschung und Innovation" berufen. >> >>FAW -Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) >>Stiftung des öffentlichen Rechts >>Helmholtzstr. 16 >>89081 Ulm >>Telefon:+49 731/501-0 >>Telefax:+49 731/501-999 >> >>**************************************************** >>Edgar Weick, >>Wachenheimer Str. 7, D 65835 Liederbach, ... >>**************************************************** >>Die Orientierung an der Utopie ist der einzig >>reale Ausweg aus der Inhumanität, in der >>sich die Weltgesellschaft befindet. >>Johannes Agnoli
Interview mit Prof. F.J. Radermacher:
Ohne eine tief greifende Kurskorrektur führt die Globalisierung
die gesamte Welt ins Chaos.
Professor Dr. Dr. Franz Josef
Radermacher, Leiter des Forschungsinstituts für
anwendungsorientierte Wissensverarbeitung an der Uni Ulm, setzt seine
Hoffnung auf einen "Globalen Marshallplan". Ein aktuelles
Interview mit dem YOIS-Berater Radermacher in der NGZ Online findet
ihr hier
<http://www.ngz-online.de/ngz/news/kreisneuss/2004-0507/rademacher.html>.
Planung
der ZW-Tagung in Bad Boll vom 7.-9.11.2005 Hamburger
Treffen
Arbeitstitel derzeit:
Tatort Zukunft
klären
• stärken • handeln
Aufgaben von Zukunftswerkstätten
heute
Planungsgrundlage ist eine Konferenz mit den
Veranstaltungsblöcken:
Zukunftswerkstatt
Wirkungsgeschichte, Gespräch mit Robert Jungk Weggefährten
Offene Angebote zu unterschiedlichen
Themen/Fragestellungen/inhaltlichen Aspekten
Großgruppenspiel/Theater (legislatives Theater), Musik
Erstellen eines Boller Zukunftswerkstätten Manifest (Absprache
für den abschließenden Vormittag)
Zukunftswerkstätten und die Zukunft von Politik, politischer
Kultur, politischer Bildung und Bürger (Zivil)-gesellschaft
sowie deren Selbstorganisation
Aufgaben
Adresslisten
für Einladung zur Beteiligung (Beiträger) und für
Teilnehmer
Kurze knackige Beschreibung warum sich jemand/eine
Gruppe beteiligen soll
Diese Beitragsangebote müssen bis
Ende März da sein
Ab April nachhaken
Ab jetzt
können/sollen alle Zukunftswerkstätten einen Bezug zur
Tagung in Bad Boll aufnehmen (z.B. Ergebnisse dort präsentieren,
selbst teilnehmen), diese sollen auch an Stephan Geffers zur
Publikation unter www.zwnetz.de/boll gemeldet werden.
Im Mai
müssen Einladungen raus
Juli-Okt ist Zeit für
Nachwerbung
In zeitlichem Bezug zur Tagung findet vom 4.-5.11.
eine Jahrestagung von www.fo-co,info in Bad Boll statt, die für
Interessenten aus der ZW-Szene geöffnet werden soll.
Nacharbeit
Einige inhaltliche Aspekte (für Ablauf)
-
Legislatives Theater (macht Fritz Letsch), Arbeitsweise in Brasilien
sei radikaler
- Agenda Netzwoche (?)
- Attac
-
Beteiligungsformen
Bündnis für partizipative
Zukunftsgestaltung. Wirkungsgeschichte der Ideenwelt.
Warum ist
genossenschaftliche Selbstorganisation so schwierig geworden.
Start:
personen die Mut zum „Weitblick“ für Zukunft haben und/oder
Robert Jungk gut gekannt haben.
Einige inhaltliche Aspekte
(für
Einladungs-Thesenpapier und Artikel in Zukünfte)
Edgar
fasst zusammen
Grundgedanke Partizipation an der
Zukunftsentwicklung.
Zukunft ist demokratisch politisch
gestaltbar!
Menschen sollen beteiligt werden, die in unserer
Gesellschaft nicht beteiligt werden sollen.
Zukunft ist
angstbesetzt – („nicht mehr dem Morgenrot entgegen“), das
hindert sich zu angagieren,
Welche objektiven Bedingungen hindern
Menschen sich zu beteiligen?
„Zukunft ist gestaltbar“ soll
wieder ins Bewusstsein der menschen, auch was sid dazu
benötigen.
Menschen, die auf sozialwissenschatflicher
Grundlage prognosefähig sind: Karheinz Steinmüller hat
abgesagt.
Beispiele für ZWen. Wo sind
Erfolge.
Stichwortsammlung auf Karten
Wir leben in
Strukturen, die Partizipation verweigern: Schule, Arbeit,
...
Beteiligung entlastet
Beteiligung braucht Strukturen –
Rechte – Offenheit - …
Radikiale Demokratie entwickeln: Ideen,
Modelle, Grenzen
Bündnisparter auf verschiedenen Wegen dort
hin.
Unsere Zukunftsarbeit bewegt uns, gemeinsam bewegen wir mehr
-> Wir knüpfen Netzwerke um …
Partizipation als
Leitbild für Tagung drückt sich in Einladung aus
-
neugierig machen auf einander
- bunte Mischung anregen
- sich
einbringen über konsumieren stellen
Das politische Erbe
von R. Jungk wieder aufgreifen und aktualisieren.
ZW sind auf
Visionen angewiesen (wer keine mehr hat, sollte …)
Die
Diskussionen um die Zukunft tendieren zu einem Chaos, in dem bald
eine Ordnung aufkommen dürfte.
Die neue Ordnung, die neue
Entwicklung der Gesellschaft, dürfte bestimmt werden durch die
naturgegebenen Interessen der einzelnen Menschen.
5 Punkte für
die Einladung (präzisere Formulierung von Edgar Weik)
Ohne Utopien, ohne Hoffnung verzichtet der Mensch auf Zukunft.
Wer Angst vor der Zukunft hat oder gar haben muß, wird auch in
seinem gegenwärtigen Leben getroffen.
Wir erleben in
einem dramatischen Ausmaß die Zerstörung von
Zukunftsfähigkeit (was genau ist das? wh)
Zukunftswerkstätten sind gerade auf diese Zukunftsfähigkeit
angewiesen – in einem aojektiven und subjektiven Sinne.
Die
Tagung in Bad Boll will dazu beitragen, diese Fähigkeit
zurückgewinnen.
Dies soll geschehen durch
......
Absprache: Edgar entwirft in den nächsten Tagen einen
Einladungstext und mailt ihn rum (insbesondere an beide Walter,
Jobst, Fritz).
Walter Spielmann schreibt seinen zur
Veröffentlichung in „pro Zukunft“ gedachten Text und mailt
ihn zur Ergängzung an Fritz – möglichst so rechtzeitig,
dass bis zum 20.1. der Artikel in Zukünfte fertig sein
kann.
Was soll im Ergebnis danach stattfinden.
Traum von
Walter: Ein Bündnis für partizipative Zukunftsgestaltung,
Gruppen und Menschen, die dem poltischen Ansatz von Robert Jungk nahe
stehen. Im Blick auf mögliche Bündnispartner sollen zur
Beteiligung eingeladen werden:
Wer hält Kontakt
zu welcher Organisation Status
Fritz Letsch
Walter Spielmann
R.Jugk-Bilder-Ausstellung
Olaf Schwenke
Klärt mit Jobst Kraus Ausstellungsbedingungen
wichtiger
Weggefährte
Burmeister?
Peter S.
Walter
Häcker ev. Akademie,
foco, Stiftung
Mitarbeit
Beitrag+Werbung zugesagt
Bernhard
Albert Netzwerk Zukunft
Claudia
Stracke-Baumann Eigener Beitrag: „Nachhaltigkeit
von Zukunftswerkstätten
BDKJ -> CAJ (Zukunft der
Arbeit) Zwischenergebnis Dissertation
Regine -> Umwelt Katalyse Institut
u.v. Agenda 21 Büro
Köln
Axel Burow Schule ZW
Bürgerhaushalt Porto Allegre
Edgar Weik
Franz Josef Radermacher <- Adresse
attac
globaler Marschallplan ist sein Thema.
Lars Meyer
Forum ziviler Friedensdienst: Partizipation in
Frfiedensprozessen
Beschäftigungsinititativen,
Arbeitsloseninitiativen
Stephan Geffers
Maria Vankamm (Ökologische Stadt der Zukunft Aachen
Ellen
Plomer /RJ-Proj. mit Schülern
Horst
Mauer IZT (Kreibich)
IGM (pro Leipzig) Von der
Ich-AG zur Wir AG
Eigener Beitrag: Stadtplatzgestaltung in
Berlin
Wird was draus?
Wolfgang Fänderl
Beitrag zu Beteiligungsverfahren (Forschungsergebnisse
Gemeinsinnwerkstatt)
GW-Verteiler bietet er an
für TN-Werbung
Andrea Breitfuß
Kontakt mit Wochenklausur Wien
Absprache:
Alle oben genannten Personen erledigen die von ihnen oben skizzierten
Aufgaben.
Vorgehensweise:
1. Ansprechen auf die Tagung: Ist
Interesse da, dort einen Beitrag zu leisten?
2. bei
prinzipieller Bereitschaft Adresse an dr.walter.haecker@web.de und
jobst.kraus@ev-akademie-boll.de ), mitteilen,
3. so dass sie von
Bad Boll eine Einladung zur Beteiligung erhalten werden,
4
Bereitschaft zur Weitergabe der TN-Einladungen über ihren
Verteiler erkunden.
Visualisierung zu Teilnehmern,
Konditionen, Angebotsformen.
Impressum
Einberufer und
Protokollant: Walter Häcker
(dr.walter.haecker@web.de)
Mitwirkende: Fritz, Walter, Claudia,
Edgar, Lars, Stephan, Goran, Wolfgang, Petra, Lutz, Uli, Cornelia
(die viel zum Protokoll beigetragen hat) uvAm zeitweise.
Zeit- und Aufgabenplan zur
Tagungsvorbereitung
dr.walter.haecker@web.de
Tatort Zukunft
klären •
stärken • handeln
Aufgaben von Zukunftswerkstätten
heute
Monat, Tag Aufgabe
Wer erledigt?
Dezember 04 Zeitplan entwerfen
√ Walter Häcker
Dezember 04 vorläufiger
Tagungsablauf mit offenen Fragen hinterlegt für
Januar-Treffen Jobst Kraus
Dezember 04
Redaktionsschluss „Zukünfte“ erfahren √
Walter Häcker bei √ Erhard O. Müller
Januar
7.-9.1.2005 Aufgabenzusagen während
ZK-Perspektivtreffen in Hamburg
Planungsgruppe
Januar Adressenliste für
Einladung zum Beitrag sammeln
Artikel für Zukünfte
6-7000 Zeichen
ebenso pro Zukunft (Walter S.)
Alle, läuft bei Jobst Kraus zusammen
Einsenden bis
20.1.
Januar Text dieser Einladung
„Einladung zur Beteiligung“ fertig machen
Jobst Kraus
Februar und versenden
gleichzeitig mit Artikel in Zukünfte, Erscheinungstermin
Anfang März, Newsgroup Jobst Kraus
Erhard
O. Müller
März, Ende Deadline für
Beitragsanmeldungen die bei Jobst Kraus
eingehen
April Nachhaken,
Einzelvorträge etc. (auch dezentrale Tagesveranstlatungen)
verbindlich machen, Programm fertigstellen Jobst
Kraus mit Delegationsrecht an Planungsgruppe
Mai
Tagungseinladungen müssen raus Jobst
Kraus
Juni 2005 Feinschliff bei Tagesplanung
Jobst Kraus und ?
Juli - Oktober
Nachwerbung, Zeit für dezentralen Tagesveranstaltung vorab, wie
angedacht, für Basel und Aachen.
Wer?
November,
4.-5. Vortreffen foco in
Bad Boll Foco-Kerngruppe
November,
7.-9.
(Montag bis Mittwoch) Die Tagung selbst
Team Evangelische Akademie Bad-Boll
November 05
bis Jan
06 Auswertung, Ergebnisumsetzung
„Permanente Werkstatt“, die sich auf Tagung
bildet
Informationen zur weiteren Planung der Tagung
-
Sind zu finden bei http://www.zwnetz.de/
-
und auch bei http://www.zukunftswerkstaetten-verein.de/
-
und durch Rückfrage bei Jobst Kraus
jobst.kraus@ev-akademie-boll.de bzw. dr.walter.haecker@web.de
Tagung in Bad Boll
Montag, 7.
November bis Mittwoch, 9. November 2005
bisheriger
Arbeitstitel:
Tatort Zukunft
klären - stärken
- handeln
Aufgaben von Zukunftswerkstätten heute
neue
Vorschläge:
Eine weiter Blick mit Mut und Hoffnung
Bilanz
und Perspektiven der Zukunftswerkstätten
Zukunft -
ein Projekt mit Hoffnung
Ermutigung durch
Zukunftswerkstätten
Hoffnung durch Widerstand
Über
den aktuellen politischen Auftrag der Zukunftswerkstätten
Wege
zu einer konkreten Utopie
Durch Zukunftswerkstätten klären,
stärken, bewegen
Entwurf eines
Einladungstextes:
In einem dramatischen Ausmaße erleben
wir gegenwärtig die Zerstörung unserer Hoffnungen auf eine
Zukunft, in der die Menschen auf dieser Welt in Frieden, in
gesicherter Existenz und ausgestattet mit allen Möglichkeiten
ihrer Selbstentfaltung leben können.
Kriege und
Kriegsgefahren, organisierter Terrorismus, die Vernichtung der
Lebensgrundlagen großer Teile der Weltbevölkerung durch
einen zügellos globalisierten Kapitalismus und am Horizont
bereits erkennbar ein neuer Kulturkampf der
"christlich-abendländischen" Welt gegen den Islam
hinterlassen tiefe Spuren der Resignation und der Angst.
In
Deutschland erleben wir einen radikalen Umbau der Gesellschaft, den
es in dieser Form und mit so unübersehbaren Folgen seit
Kriegsende nicht gegeben hat. Zerschlagen wird das soziale
Sicherungssystem des Sozialstaats, ausgehöhlt werden die
demokratischen Normen unserer Verfassung. Die gegenwärtige
Regierung bereitet die Grundlagen für einen Überwachungsstaat
ohne nennenswerten Widerstand vor. Die Gewerkschaften stehen in ihrem
Abwehrkampf mit dem Rücken an der Wand.
Zukunft ist
angstbesetzt. Die verbreitete Angst und Resignation lähmt viele
Menschen und läßt sie zuerst einmal nur an sich und ihr
eigenes Überleben denken. In dem perversen Konzept einer "Ich
AG" kommt beispielhaft das Grundprinzip einer neuen
Gesellschaftsordnung zum Ausdruck, in der für unsere Hoffnungen
auf ein solidarisches und menschenwürdiges Zusammenleben kein
Platz mehr ist.
Zukunftswerkstätten sind Arbeitsformen in
politischer Absicht. Sie sind darauf angewiesen, daß eine
begründete Aussicht auf positive Veränderung der
Verhältnisse besteht. Sie sind nur möglich, wenn es
erkennbar objektiven Möglichkeiten und subjektive Fähigkeiten
zu einer solchen Veränderung gibt. Zukunftswerkstätten
brauchen Visionen und nicht zuletzt müssen die Moderatorinnen
und Moderatoren überzeugte Repräsentanten solcher Visionen
sein.
Zukunftswerkstätten erreichen ihr weitgestecktes
Ziel nur, wenn ihr Netzwerk verbunden ist mit jenen Strömungen
und Organisationen, die in der gegenwärtigen Situation
Widerstand organisieren und das "Projekt Ermutigung" am
Leben erhalten.
Wir orientieren uns mit der Tagung in Bad Boll
am politischen Erbe Robert Jungks und wollen dazu beitragen, seine
radikaldemokratischen Ideen, seine friedenspolitischen Ansätze
und seine ökologischen Vorstellungen zu aktualisieren.
Die
Tagung soll dazu beitragen, "Zukunftsfähigkeiten" in
einem ganz emphatischen Sinne zurückzugewinnen und zu stärken.
Dies soll geschehen durch
ein Tagungsprogramm, das sich
großem Ernst auf die Dimensionen der gegenwärtigen
gesellschaftlichen Situation einläßt;
eine
offene Einladung an alle Interessierten, produktiv am Ziel dieser
Tagung mitzuwirken;
durch eine Form der Begegnung und
Zusammenarbeit, die gewährleistet, daß alle Potentiale,
die sich in Bad Boll versammeln, sich gegenseitig anstiften, in
dieser düsteren Zeit die Hoffnung auf eine andere Zukunft wieder
zu beleben.
Edgar Weick,
15.1.2005
„Ergebnis“ des
Planungstreffens am 13/14.Juni 2004 in Boll
Notizen von
den Stellwänden(Brainstorming):
Thematische
Ziele/Inhalte
Wirkungsgeschichte, soziologisch und politisch
einordnen – heute liegen die Hindernisse wo?
Wirkungsgeschichte – ist sie überhaupt dokumentierbar?
Zukunftswerkstatt mit Eltern, Schülern und Lehrern nach Marianne
Steffen – Praxis
Beispiele von gelungenen Angendaprozessen,
einschließlich Bedingungen des Gelingens
Eigennutz und
Selbstentfaltung
Von der Missachtung zur Beachtung des
Bürgerwillens
Wie findet politische Sozialisation statt,
speziell nach einer Zukunftswerkstatt?
Ganz Deutschland/ganz
Europa eine Zukunftswerkstatt?
Welche Partizipation braucht
es, um EuropabürgerIn zu sein?
No innovation without
representation (ohne Mitreden keine Entwicklung)
Zukunftswerkstatt auf Basis von „so nicht!“ und „es ist nie zu
spät!“
Sich Zeit lassen für Veränderungen
Die Dritte Welt in 20 Jahren gemeinsam entwerfen (Aktion)
Wurzeln aus sieben Generationen Futurismus
Unbedarfte
entwickeln die Zukunft: Wer sind überhaupt die Akteure von
Veränderungen?
Sich auseinandersetzen, ob der Wechsel
zwischen Phantasie und Verwirklichung nicht verhindert, dass etwas
passiert?
Verbindlichkeit fehlt und die institutionelle
Verankerung von partizipatorischen Prozessen (Stagnation)
Was
passiert in anderen Ländern, welche Instrumente werden dort
verwendet?
Rolle der professionellen Haltung und
Rollenvorstellung, vom Moderator zum Organi-sationsentwickler, vom
Coach zum Nutzen für die Nutzer
Wo gelingt es in unserer
Arbeit das Lokale – Subjektive – mit dem Globalen zu verbinden,
die Verbindung herauszuarbeiten (Thomas Ködelpeter)
Nachhaltigkeit von Zukunftswerkstätten durch veränderte
Verwirklichungsphase erhöhen (!!). Rolle von Intellektuellen im
Blick auf Veränderung auch negativ?
Grenzen der
Zukunftswerkstätten beschreiben (historischer Rückblick)
(!!)
Biologische Grundlagen menschlicher Interessen
Wie
formulieren wir „Menschenbild“ (!!)
Wie passiert
tatsächlich die Umsetzung nach Zukunftswerkstätten?
Umgehen mit „Haltungen“: Orientierungslosigkeit, Zerstreuung,
Dschungel ist reizvoll, „nichts anfassen“, nichts geht - aber
alle fahren Auto: „Es ist alles verteilt, sektoralisiert, es
herrscht aber Stagnation“ (Fritz Letsch)
Über
Zukunftsbedingungen und Entwicklungen fachlich fundiert berichten
Von konsumtiven zu produktiven Aspekten kommen (!!)
Die
europäische Idee der Regionalisierung (Europa der Regionen)
Die politisch-gesellschaftliche Situation auf der … von Visionen
und deren möglicher Umsetzung erlebbar zu machen – also auch
inhaltlich arbeiten und entwickeln (Roswitha Vesper)
Realitätsgerechter Einsatz von Zukunftswerkstätten
Sich Zeit lassen für Veränderungen
Zunehmender
Unwissenheit bei wachsender Komplizität begegnen
Wirkung
von E-mail/Internet auf die politische Kultur?
Praktisch
alltagstaugliche Philosophie deutlich machen (!!)
Die
historischen Wurzeln der Bewegungen
Partizipativer
Zukunftsforschungsbegriff
Was ist aus großen Projekten
geworden? Z. B. ökologische Stadt der Stadt der Zukunft, Aachen
(Stephan Geffers und andere; Maria Vamkann) oder Ökostadt Basel
(gibt es da noch etwas?)
Was sind Netzwerke? Und wie lassen
sie sich praktisch inszenieren?
Zukunftstrends
Grundhaltung: Nicht Abwehr von befürchteten Änderungen,
Herbeiführung von gewünschten Änderungen
Bedingungen für Verbindlichkeit, Nachhaltigkeit,
Dauerhaftigkeit
Community Organizing, Frage der Macht, was
sind tragfähige Netzwerke? Vom Netzwerk zum Bündnis
Rudolf Doernach (Biotect) Entwurf eines Bio-Bahnhofs „Grünes
Herz“, z.B. über Gleiswüsten oder Busbahnhöfen, die
Gleise vielfältig überdeckeln und als Bioville-Wohnwald mit
fruchtendem Grün Lebensfreude und Humor produzieren
Praktische
Ziele (Aktion)
Kulturbeitrag in Form von Musik? Dario Fo Stück
„Dreh doch endlich den Hahn zu“
Fotos aus dem Leben von
Robert Jungk (über die Bibliothek in Salzburg)
Am dritten
Tag Idee propagieren, von europaweiten dezentralen aber zeitgleichen
Zukunftswerkstätten am gleichen Tag mit einem gleichen Thema
(z.B. Glück)
Themenvorschlag: „Was ist Glück?“,
„Was sind Werte?“
Zukunft macht Spaß: Jobschmiede
(wir erfinden neue Berufe)
Welt in 20 Jahren gemeinsam
entwerfen
Projektentwicklung Europa…
Theater der
Unterdrückten/legislatives Theater (Letsch)
Theaterabend
zu Zukunftsthemen
Film produzieren: Was entstand aus
Zukunftswerkstätten? Verbinden mit Nachfor-schungen in diesem
Bereich
Selbsterfüllung mit und ohne
Lohnarbeit
Methodische Ziele (wie?)
Zukunftswerkstatt
endet mit „Hochzeit“
Tatsächlich laufende Projekte
zeigen Mut machende Beispiele
20 Jahre Ökologisierung der
Evangelischen Akademie Bad Boll
Thema in die Öffentlichkeit
tragen(!!)
Konkrete Themen finden und Zukunftswerkstätten
dazu anbieten (!!)
Eigene Betroffenheit derer, die kommen,
nutzen
Praktisches Betonen, Weltanschauliches im Hintergrund
belassen
Gute Dramaturgie!
Thema in die Öffentlichkeit
tragen
Die Tagung als Open Space durchführen (Vorschlag
und Angebot Michael Pannwitz)
Talk auf roter Couch
Perspektiven Zukunftswerkstätten und Europa, Gespräch mit
Daniel Cohn-Bendit oder anderem MdEP
Mögliche
Zielgruppen/Adressaten unseres Programmversands
Zukunftswerkstatt Moderierende
Zukunftsforscher
„Nächste Generation“. Attac und andere
Lokale Agenda
Engagierte, mit Wunsch nach kommunikativer Umsetzung
Tauschringe und Alternativgeldinitiativen
Zukunftswerkstätten
in Europa insbesondere in Osteuropa
Ökologisches
Investment
Interessierte, die fragen „Gibt es
Zukunftswerkstätten immer noch?“
Agenda Transfer Stelle
(CAF)
Migranten/Migrantinnen als Teilnehmer
Zivilgesellschaft und deren Organisationen
Internationale
TeilnehmerInnen
Zivilgesellschaft/Organisation
Interkulturelle Arbeit mit Zukunftswerkstätten
Zukunftswerkstätten und ihre Anwender wie Nutzer
Bewegte
Menschen
Mögliche Gesprächspartner/Referenten
für den Zukunftswerkstättenkongress
Hans-Peter
Dürr (Jobst Kraus)
Stefan Peter Jungk zu seiner
Vater-Sohn-Geschichte (Stephan Geffers)
Wolfgang Sachs (Jobst
Kraus)
Professor Steinmüller (Edgar Weick)
Sven
Sohr (Edgar Weick)
Wolf-Dieter Narr (Jobst Kraus)
Rolf
Schwendter (Jobst Kraus)
Otto Pannwitz (?)
Rüdiger
Lutz (?)
(?) Camille Gira (Jobst Kraus)
Das Leitmotiv
des Kongresses sollte sein: „Sachen klären und Menschen
stärken“ (nach Hartmut von Hentig)
Wichtig ist es nach
den politischen Absichten unserer Tagung unseres Kongresses zu fragen
und zum Themenkomplex Zukunftswerkstätten Fragen und
Fragestellun-gen zu verfassen. Was soll mit der Konferenz erreicht
werden?
Welche Probleme stellen wir in den Mittelpunkt?
KompetenzträgerInnen gewinnen
Weitere Stichworte aus der
Diskussion, die evtl. für ein Exposé und für
Leitfragen sowie für Überschriften der einzelnen
Kongressblök-ke wichtig sein könnten
For ever
Jungk
Braucht es einen neuen Begriff für Zukunft der vom
Frankfurter Airport, von der Indu-strie, von der Werbung schon längst
vereinnahmt wurde. Es stellt sich die Frage der Wiederaneignung von
Zukunft (reclaim the future) oder etwas ganz Neues wie „Youkunft“?
Es macht Sinn, unterschiedliche politische Handlungsebenen in den
Blick zu nehmen, wie unter anderem die Kommunen: Hier sowohl die
Agendagruppen und Bürgerinitiativen einerseits als auch
Bürgermeister, wie den von Weyarn oder den Bürgermeister
Gira aus Beckerich (Luxembourg)
Welche methodischen
Instrumente sind relevant für eine partizipatorische politische
Kultur, die sich an Selbstverantwortung und Selbstorganisation
orientiert?
Braucht es neue Vergesellschaftungsformen für
Politik?
Es gibt gemeinsame Haltungen (und Zielsetzungen),
Bündnisse und Aktionen dieser Bündnisse braucht es noch.
Die Tagung sollte soziale Erfindungen präsentieren, Beispiele
von Bürgerengagement, gleichsam eine Messe sozialer Ideen
Selbstinteresse und Solidarität oder überspitzt:
„Solidarität aus Eigennutz“. Egoismus ist ein missglückter
Versuch, eigennützig zu sein
Veränderung braucht
einen Ort – wäre dies eine notwendige und grundlegende
Voraussetzung erfolgreicher politischer Arbeit: und wenn es nur ein
„Attac-village“ oder eine „Attac-Fabrik“ oder eine
„Attac-Suite“ ist.
Gefährdung der
Beteiligungskulturen, Auswirkung der Geschwindigkeit und eines sehr
intensiven Lebens- und Arbeitsstiles
Zukunftswerkstätten
sind ein Instrument zum Herbeiführen von gewünschten
Veränderungen
Spuren hinterlassen, Spuren sichern,
Spurensicherung
Eine mögliche Programmstruktur:
„Tatort“ Zukunft
Klären, stärken,
handeln
Aufgaben von Zukunftswerkstätten
heute
Internationale Zukunftswerkstattkonferenz in Kooperation
mit dem Zukunftswerkstattverein vom 07.-09. November 2005 in der
Evangelischen Akademie Bad Boll
Vorphase:
Planung der
Vorbereitungsgruppe über Austausch von e-mail, eine
Planungsbesprechung anlässlich des Jahrestreffens der
Zukunftswerkstätten im Januar 2006 in Hamburg und einer weiteren
Planungssitzung im Juni 2006
Bitte um Beiträge (Rundruf)
in unterschiedlicher Form (Ausstellungen, Werkstätten,
schriftliche Papiere, etc.)
Dezentrale Tagesveranstaltungen,
die der Evaluation von Zukunftswerkstattprozes-sen vor Ort dienen
(z.B. Ökostadt Basel, Stadt Aachen, etc.)
Konferenz mit
den Veranstaltungsblöcken:
Zukunftswerkstatt
Wirkungsgeschichte, Gespräch mit Robert Jungk Weggefährten
Offene Werkstätten zu unterschiedlichen
Themen/Fragestellungen/inhaltlichen Aspekten
Großgruppenspiel/Theater (legislatives Theater), Musik
Redaktionsgruppe Boller Zukunftswerkstätten Manifest (Absprache
für den abschließenden Vormittag)
Zukunftswerkstätten und die Zukunft von Politik, politischer
Kultur, politischer Bildung und Bürger (Zivil)-gesellschaft
sowie deren Selbstorganisation
Nacharbeit zum Kongress
Dokumentation der Tagung in einer Broschüre im Internet
Anschlussprojekte (auf EU-Ebene?)
Jobst Kraus, 15.6.2004
> In der
Mitgliederversammlung des Vereins am Samstag war die Idee
>
aufgekommen, solch eine Tagung 10 Jahre danach zu wiederholen -
keine
> Moderationstagung sondern eine die jedwede Nutzer mit
einbezieht (die
> natürlich z.B. von den Moderatorinnen
und Moderatoren mitgebracht werden).
Rückmeldungen
Cornelia
Krieger, Fritz Letsch, Margit Höfle, Wolfgang Luz Obsesso de
Goede, Ursula Schreyer, Andrea Breitfuss, Roswitha Vesper, Stephan
Geffers, Ludwig Weiz
Fehlt: Walter Spielmann
10.01.2004
Ideen aus Bitterfeld
Stephan Geffers: 10 Jahre ZWJ-aus jedem Jahr
einer
Edgar Weick: Karlheinz Steinmüller kritische
Zukunftsforscher Wolfgang Sachs
Ködelpeter: Kontrapunkte
Wuppertal Institut (Sachs war dort), Albrecht Hoffmann
(agenda-transfer in Bonn)
Wo gelingt es auf Arbeitsebene das
lokale-subjektive mit dem globalen zu verbinden, die Verbindung
herauszuarbeiten? Jemand aus Brasilien (Professoren aus Porto Allegre
zB. Prof. Danilo Streck, über Freundin Christina Schachtner,
Klagenfurt)
wh: Der Zukunftsforscher in der Schweiz -
Physiker
Michael Pelzer – Weyarn <- Thomas
Ködelpeter
Mögliche Partner
Hochschulleute, die
Evaluation machten, Olaf-Axel-Burow
Verein ZW
ZW
Jahrestreffen
Verein und Netzwerk Aktion Gemeinsinn, Technology of
Partizipation <- über Wolfgang Faenderl (Projekt
Gemeinsinn)
Bibliothek für Zukunftsforschung, Salzburg
(Bergwerk)
Club of Budapest <- Peter
Spiegel
Grußgruppenmoderation (um zur
Bonsen)
FOCO
Mediation
Wochenklausur, RB-Ausbesserungswerk
<- Andrea Breitfuss, Frauke Hehl
ZW MARIPOSA
Bürgerradio
München, Coloradio
Stiftung Mitarbeit (Ludwig
Weitz)
Redaktion Zukünfte
Direkte
Demokratie
Alternativgeld <-
story dealer (Buch von Hans
Geislinger, Übergriffe auf die Wirklichkeit) arbeiten mit
inszenierten Wirklickeiten
attac (Frankfurt?)
Bewegungsstiftung
(Felix Kolb)
Lüneburger Kollegen: Dr. Waldemar Stange, Wolf
Stange
Knut Hüneke, k.hueneke@link-m.de
Open Space
(Pannwitz, Katarina Petry)
Anstiftung München
Mögliche
inhaltliche Orientierungen
ich will Netzwerk -> Bündnis
für Beteiligungskultur
Die historischen Wurzelen der
Bewegungen, partizipativer Zukunftsforschungsbegriff
Tauschring
und Alternativgeld
Ökologisches Investment
Rolle der
Professionellen, Haltung und Rollenvorstellung, vom Moderator zum
Organisationsentwickler, Coach
Community Organizing, Frage der
Macht, Was sind tragfähige Netzwerke, Bedingungen für
Verbindlichkeit, Nachhaltigkeit, Dauerhaftigkeit
20 Jahre
Ökologisierung der Einrichtung Ev. Akademie Bad Boll
Was ist
aus großen Projekten geworden, z.B. Ökostadt Basel
ZWen
in Osteuropa?
Termine und Abläufe
Vorbereitungs-Tagung
10 Leute, Verpflegung und Übernachtung übernimmt Bad Boll,
So 13.6. (15 Uhr) bis Mo 14.6. (13 Uhr)
wollen sie eingeladen
werden?
Geldgeber
Anstiftung in München,
Mittelstenscheid
Böll-Stiftung Ba.-Wü.
Bundes-/Landeszentrale
für politische Bildung
DIE (Heino Apel)
Politsche
Bildungsträger der Parteien
Bausteine zur
Thematik
Wirkungsgeschichte, soziologische und politisch einordnen
– heute liegen die Hindernisse wo?
Orientierungslosigkeit,
Zerstreuung, Dschungel ist reizvoll, “nichts anfassen”, nichts
geht, aber alle fahren Auto
Nicht Abwehr von befürchteten
Änderungen, Herbeiführung von gewünschten
Änderungen
Beeinflusst durch Öffenlichkeit
Fritz: “Es
ist alles verteilt, sektoralisiert, es herrscht aber
Stagnation”
Kulturbeitrag: Musik, Clavichord, Quin,
Doriofo-Stück “Dreh doch endlich den Hahn zu”
14. Mai
2004: Open Source als Analogie zum Selbstverständnis zur
Verbreitung der Methode ZW.
Telefonat 11. Juni 2004: Torger
Bünemann ist genäht, kommt nicht zum
Vorbereitungstreffen
Kontrast will noch in Juni Vor-Einladung
Jahrestreffen verschicken, bittet um Protokoll, Infos, Organisation:
Wann, wo, wie teuer, Themenschwerpunkte
Jahrestreffen im Januar
hat Schwerpunkt: Spiel, spielerisch Arbeiten in ZUKUNFTSWERKSTATT
Hat
Kontakt zu japanischem Soziologieprofessor, der ganz scharf auf ZW
ist, Moderatorenausbildung dort?
Lebende ZW.-Projekte? Birgit
Carstensen hat darüber geschrieben
Geldgeber? Macht sich
Gedanken, an wen Kontrast e.V. sich wenden kann.
Mitveranstalter?
Ja, aber vorher fragen, wenn es Geld kostet.
Winterbach,
den 21. Januar 1995
Liebe Freunde, Kolleginnen und
Kollegen,
hier ist der Stand der Vorbereitungen und für alle,
die im folgenden Programm namentlich genannt sind, eine Check-Liste
für das, was sie zu tun haben. Wer bisher noch nichts von
‚seinem Glück‘ wußte, möge diesen Brief als
höfliche Anfrage empfinden.
Das Protokoll bezieht sich auf
den Entwurf des Tagungsprogramms, der Euch hoffentlich allen
vorliegt. Falls dieser fehlt, bitte bei Frau Engert, Bad-Boll,
anfordern.
Viel Freude an der Arbeit!
Euer
Walter
Protokoll der Besprechung zur Tagung in Bad-Boll
auf
der ZW-Jahrestagung 95 in Dortmund (sowie Ergänzungen, die sich
inzwischen schon ergeben haben)
Allgemein:
•
Thomas Ködelpeter hat berichtet, daß die Stiftung
Regenbogen Interesse an einer finanziellen Förderung der Tagung
hat. Jobst Kraus wurde gebeten, den Finanzteil zum Förderungsantrag
zu erstellen.
• Der Titel der Tagung muß,
aus Gründen einer effizienten Pressearbeit, noch knapp und
treffend neu formuliert werden.
• Weiter wird
ein Einladungstext für Vorausveröffentlichungen gebraucht,
der sich an mögliche Teilnehmer (nicht wie der „call for
participation“ an Beiträgerinnen und Beiträger) richtet.
Bitte an Jobst Kraus, diesen zu erstellen und an den Verteiler dieses
Protokolls zu versenden.
• Es sollen möglichst
rasch Anträge an die Kultusministerien zur Anerkennung als
Lehrerfortbildung gestellt werden. Sonst können Lehrer nicht
kommen. Auf der Einladung soll wenigstens die Referenznummer (durch
Anruf von Bad-Boll beim zuständigen Kumi-Referenten zu erfragen)
des (aus bürokratischen Gründen erst spät kommenden)
Erlasses genannt werden. Dirk Strotmann hat dieses Verfahren für
NRW durchgeführt und gibt (oder gab schon) an Jobst Kraus einen
Entwurf für den Text an andere Länder-Kultusministerien.
•
Walter Spielmann veröffentlicht in der nächsten Nummer von
„pro Zukunft“ eine Vorschau auf die Tagung, ich verfasse den
Text.
Montag, 19. Juni 19951
WOHER-WOZU-WOHIN?
Erste
Fisch-Bowl-Runde:
• Prof. Dr. Rüdiger
Lutz, Berkeley-Freiburg, zugesagt
• Dr.
Norbert Müllert, zugesagt
• Prof. Dr. Dr.
Dr. Rolf Schwendter (Jobst wollte anfragen, Antwort: ???)
•
Christian Wend, hat Norbert zugesagt. Norbert: Nenne dessen Adresse
bitte mir und Jobst und gib dieses Protokoll an Christian
weiter.
Vorbereitete Wechsel im Fisch-Bowl (die zweite Runde, vor
der allgemeinen Öffnung):
• Eine junge
Kollegin (wohl nicht Karen Haubenreißer), wird von Kontrast
e.V., Hamburg benannt
• Gerhild Kreutziger,
(Gerhild, bitte mitteilen, welches „Neue Bundesland“ Du
bewohnst)
• Sabine Schwerin, Dresden
•
Susanne Braun, Essen-Rostock
WAS ES ALLES SO GIBT
(Besserer
Titel: Schaufenster Zukunftswerkstatt)
Angebote für
diesen ‚Markt der Möglichkeiten‘ werden von Uli Dauscher
(0911/4737..) und Michael Lechler (07071/686..) koordiniert,
zusätzliche Informationen und Anmeldungen bis 15.2. also an
diese. (Uli, ich hoffe diese Entlastung ist Dir recht, ruf‘ bitte
den Michael an.)
Es gibt keine Vorgaben für äußere
Form, Michael fragt allerdings bei Jobst an, ob es Raum- und
Größenbegrenzung wegen der vorhandenen
Ausstellungsständer, Nischen usw. gibt. (Michael und Uli:
Beachtet bitte den Hinweise bei Axel Burow, bezüglich des Videos
mit Bob).
Angebotene Exponante
- Peter
Weinbrenner: Bilder zur Zukunft Europas, Exponate aus einer
Zukunftswerkstatt mit Künstlern. 15-20 bringt er (Gemälde
und Skizzen aus seinem Besitz), davon kann eine Auswahl verwendet
werden.
- Sabine Schwerin: Wohnen im Alter (oder
sonst etwas) von SIGUS und Selbsthilfeverbund TuE (Dresden)
-
Beate Kuhnt: Moderationausbildung
- Norbert
Müllert: Ergebnisse aus Zukunftswerkstätten
-
KONTRAST e.V. Hamburg: Projekte, die aus Frauenwerkstätten
entstanden ist.
- Klaus Schirra, ZW Berlin: ZW
in der Arbeitswelt
- Cornelia Krieger, ZW
Rhein-Ruhr: ZW zum Thema Gewalt oder ZW zur innergewerkschaftlichen
Organisation
- Walter Fackler, Zwischensaat
(Bonn), Veränderungen in der Kirche (Schwerpunkt ev.
Kirche)
- Konny Weber-Hürter: Etwas aus 8
Werkstätten bei den KFD (Katholischen Frauen Deutschlands) in
Bistum Köln oder aus Familientag zum int. Tag der Familie
-
Waldemar Stange: Seine Arbeit mit der SPD (Walter Häcker fragt
an)
- Gewerkschaft? (Wer hat da was, falls
Cornelia hier nichts bringt???)
- Dirk
Strotmann: Lehrer-Schule (Vorbehalt: wenn er frei bekommt)
-
Luwig Weitz: ZW zur Ausbildung
- Studentenschaft
Stiftungsfachhochschule Benediktbeuren: Sozialarbeit/Sozialpädagogik,
spreng‘ Deinen Rahmen! (Ich frage hiermit den Martin Glanz:
„Martini, bringt ihr was?“)
Dienstag, 20. Juni 1995
An
diesem Tag werden am Vor- und Nachmittag (ausgenommen die ganztägige
Werkstatt) je maximal 10 verschiedene Gruppen parallel angeboten. Für
die innere Gestaltung und qualifizierte Moderation ist jede/jeder
selbst zuständig! Welche Gruppe am Vor- oder Nachmittag
stattfindet wird dem endgültigen Programm zu entnehmen
sein.
Erleben
Die Anbieter dieser Werkstätten werden
gebeten, bis zum 15.2. ein Abstract von maximal 1/2
Schreibmaschinenseite an mich zu schicken.
-
Ganztägig ZW: Falls in der Kommune Bad-Boll ein Thema und TN
vorhanden sind, moderieren Norbert Müllert und Cornelia Krieger
- Halbtägige Zukunftswerkstatt 1: Sabine
Schwerin: Zusammenleben Alt und Jung (genauer Titel kommt noch)
-
Halbtägige Zukunftswerkstatt 2: Peter Weinbrenner/Dirk
Strotmann: Schule neu denken mit ZW. (Danke, Abstract ist schon
gekommen!)
Comoderation wo notwendig oder gewünscht: Ludwig
Weitz
Anwenden
Die Anbieter zum Anwenden werden gebeten,
bis zum 15.2. ein Abstract von maximal 1/2 Schreibmaschinenseite an
Norbert Müllert (02102/681..) zu schicken.
-
Axel Burow: Start mit Dia-Vortrag ZW in Lehrerfortbildung, ZW als
Instrument der Schulentwicklung (Axel: Wenn es das ist, was Du
angeboten hast, o.k. Ansonsten bitte Rücksprache. Noch eine
wichtige Frage: In Deinem neuen Buch berichtest Du von einem
Videomitschnitt Deines Interviews mit Robert Jungk über die
Zukunftswerkstatt. Kannst Du das mitbringen? Kläre bitte mit
Jobst Kraus, Bad Boll, welches Gerät er bereit stellen
soll.)
- Konny Weber-Hürter bietet AG:
Zukunft der Familie
- Susanne Braun, Walter
Fackler, Roswita Vesper bieten AG an zu Zukunftswerkstatt in den
Großorganisationen Gewerkschaft und Kirchen (haben
festgestellt, daß Strukturen sehr ähnlich sind)
-
Klaus Schirra und Elke Dettmann: ZW in Industrie- und Dienstleistung,
Verbindung zur Organisationsentwicklung
-
KONTRAST: Umgang mit dem Stellvertreterprinzip in der ZW (besondere
Bedingungen einer Zukunftswerkstatt für Leute, die
stellvertretend für andere tätig werden, z.B.
Gewerkschaftsfunktionäre usw.)
- N.N: Die
Funktion der Zukunftswerkstatt beim „Anschieben von Initiativen“
(Wer hat da was? Wäre sehr wichtig!)
-
Norbert Müllert und Beate Kuhnt: Etwas aus Ökologie und
ökolog. Pädagogik (wird noch fertig formuliert)
-
Rainhard Sellnow: Stadtentwicklung
- Dirk
Strotmann: ZW in der politischen Bildung. (Abstract schon
da!)
Hinterfragen
Termin!
Die Anbieter zu Hinterfragen
werden gebeten, bis zum 15.2. ein Abstract von maximal 1/2
Schreibmaschinenseite an Thomas Ködelpeter (08027/14..,
Fax: 08027_16..) zu schicken.
- Thomas
Ködelpeter und Sigrun Wunderlich: Verantwortung und Hoffnung in
ZW
- KONTRAST: Verschiedene Formen der
Kritikbearbeitung
- Peter Weinbrenner: ZW und
Szenariotechnik, ein Methodenvergleich
- Uli
Dauscher: ZW und Moderationstechnik (Michael Lechler fragt an)
-
Walter Nelhiebel: Vergleich ZW und TZI, (Beate Kuhnt spricht in
an)
/Vielleicht werden diese 3
Methoden-Vergleichs-Angebote in einer Gruppe zusammen gelegt. Peter
und Sigrun, was haltet ihr davon?/
A- Beate
Kuhnt und Michael Lechler und Elke: Einbettung von ZW in
längerfristige Projekte
A- Rainhard
Sellnow: ‚Methodenzirkus‘ (Lieber Rainer, Du hattest mir über
Elke zwei Angebote ausrichten lassen. Wenn Du nicht beide machen
willst hätte ich Verständnis.)
-
Rüdiger Lutz: Systemische Vernetzung (eventuell mit Rationalität
und Erkenntniswege der ZW.)
Gruppenspiel: Marktplatz der
Utopie im Jahr 2030 Titel verbessern!
Macht Sigrun
Wunderlich die Zeitung?
Mittwoch, 21. Juni 1995
Die
Zeitung erscheint
... und ein Kommentar von
Hat Rolf Schwendter
zugesagt? (Frage an Jobst Kraus, bitte auch dessen Adresse im Anhang
ergänzen!)
Zukunftswerkstatt wohin
Ideen, Konkretionen,
Verabredungen zur
• methodischen
Weiterentwicklung
• institutionellen
Verankerung
• politische Wirksamkeit.
Es
gibt keine vorbereitete Moderation: Wer da während der Tagung
etwas entwickelt hat, sucht sich seine Leute.
Plenumsleitung:
Jobst und/oder Walter
Adressen für Einzuladende
Bis
zum 15.2. senden bitte alle Empfängerinnen und Empfänger
dieses Protokolls die Adressen der Leute nach Bad-Boll, die zur
Tagung eingeladen werden sollen - bitte möglichst bereits auf
Adressenaufklebern (oder wenigstens so formatiert, wie die Adressen
auf den folgenden Seiten) ausgedruckt.
Verteiler dieses
Protokolls (die Adressen stehen etwa in der Reihenfolge der ersten
Nennung im vorliegenden Protokoll):
Evangelische AKADEMIE,
Jobst Kraus
Akademieweg 11, 73087 Bad Boll
*Moderationsfibel
Zukunftswerkstätten *
Beate Kuhnt / Norbert R. Müllert
Artikelpreis: 21.00 EUR
2004 ISBN 3-930830-45-0, 230 S./A4
Zukunftswerkstätten sind ein soziales
Problemlösungsverfahren, ein Instrument kreativer Gruppenarbeit.
Damit können gruppengetragene Probleme gelöst, Themen
durchdrungen und zukunftsweisend Anliegen bewältigt werden.
Zielgerichtetes Vorgehen und methodisch kreatives Arbeiten in Gruppen
prägen diesen offenen Prozess, der von den Teilnehmenden
inhaltlich bestimmt und in seinem Fortgang ausgefüllt wird.
Die
Moderationsfibel vermittelt die Grundlagen und Hintergründe der
Werkstattmethode. Spezielle Anleitungstexte und methodische Details
machen mit der Moderation einer zweitätigen Werkstatt vertraut.
Das Handbuch hilft bei der Planung und Anleitung, der Dokumentation
und Auswertung von Zukunftswerkstätten ebenso wie bei
Moderationsproblemen. Methodische Anleitungskarten zum Herauskopieren
erlauben, sich für die jeweilige Werkstatt oder eine Moderation
das Benötigte schnell zusammenzulegen.
Ein Praxisbuch für
Personen, die Gruppen und Initiativen, Sitzungen und Besprechungen
leiten; Lehr- und Ausbildungskräfte; Fachleute aus
Institutionen, Organisationen und Betrieben; Führungskräfte
aus Verwaltung, Industrie und Wirtschaft.
*Einleitung*
Viele Anläufe zur Beteiligung von Interessierten und
Betroffenen an Zukunftsfragen, fünfundzwanzig Jahre
Zukunftswerkstätten, zehn Jahre Moderations ausbildung die
soziale Problemlösungsmethode Zukunftswerkstatt hat sich
durchgesetzt. Ihre fast universelle Ein satzbreite hat sie zu einem
modernen Instrument zukunftsbezogener Gruppenarbeit gemacht. Je nach
Anliegen helfen Zukunftswerkstätten, Probleme anzureißen,
zu durchdringen oder zu lösen, bei Konflikten beratend zu
wirken, aber auch für Themen von Morgen zu sensibilisieren.
Die Moderationsfibel ist als Praxisbuch angelegt. Es soll mit
ihm in der Hand mit Gruppen gearbeitet werden: zum Verstehen und Er
lernen der Werkstattmethode, zur Planung und Anleitung von
Zukunftswerkstätten, zum Nachfragen und Vertiefen bei
Moderationsschwierigkeiten, zum Dokumentieren und Auswerten und zum
Planen von Nachfolgeaktivitäten. Sowohl der ausführlich
beschriebene Ablauf einer Zwei-Tages-Werk statt – mit
Anleitungstexten und Beispielen – als auch rund sechzig methodische
Anleitungskarten unterstreichen den Charakter der unmittelbaren
Nutzanwendung. Vor allem die Anleitungskarten zum Herauskopieren
erlauben, sich für den jeweiligen Zweck das Benötigte
schnell zusammenzulegen: für eine kürzere oder längere
Werkstatt, zur Moderation einer Sitzung oder eines Kreativ-Workshops.
Zukunftswerkstätten eröffnen Chancen, möglichst
viele Bürgerinnen und Bürger in Staat und Gesellschaft an
der Ausgestaltung des Kommenden zu beteiligen, ebenso möglichst
viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen und
Institutionen, möglichst viele Kolleginnen und Kollegen in
Parteien, Gewerkschaften, Initiativen, Verbänden und Kirchen.
Zukunftswerkstätten verändern, indem Menschen den Mut
finden, sich für zukunftsweisende Aufgaben und Vorhaben ein
zusetzen. Zukunftswerkstätten schaffen Neues: in Form von
Projekten, Projektvorschlägen, Projektideen.
Mit
Zukunftswerkstätten zu arbeiten, ist eine Herausforderung und
ein Geschenk in einem: Eine Herausforderung, weil die Teilnehmen den
Ton angeben und die Moderation sich inhaltlich zurückhält
und ein Geschenk, weil immer wieder Einfallsreichtum und Enthusiasmus
von Werkstattgruppen faszinieren. Dieses Erleben anderen nicht nur zu
vermitteln, sondern sie auch zu eigener Moderationstätigkeit zu
befähigen, ist unser Hauptanliegen. Wir wollen unsere
Begeisterung über Phantasievolles und Utopisches, über
Konzipiertes und Entworfenes, über Projekte und Aktionen mit
möglichst vielen Interessierten teilen. Das heißt, mit dem
Moderieren anzufangen, erst mit kürzeren, dann mit längeren
Sequenzen – und sich nicht zu scheuen, im Buch immer wieder
nachzuschlagen, wie am besten fortzufahren ist.
Grundlage für
dieses Buch sind zum einen die vielen über die Jahre hinweg
durchgeführten Zukunftswerkstätten und zum anderen die
Moderationsausbildungen. Alle Konzeptionselemente und Erfahrungen
konnten wir in einem »Modellprojekt zur ökologischen
Fortbildung von Moderatoren von Zukunftswerkstätten «
verdichten, überprüfen und einer kritischen Reflexion
aussetzen. Die zweijährige Langzeitfortbildung in fünf
Fortbildungseinheiten und drei Praxisphasen bot die einmalige Chance,
ein Curriculum für die Moderationsausbildung und
Moderationsfortbildung zu entwickeln, Teile der vorliegenden
Moderationsfibel zu evaluieren und immer wieder den kritischen
Rückmeldungen der Teilnehmenden auszusetzen.
Wir danken
den Teilnehmenden für dieses diskursive und ermutigende
Verfahren, der Evangelischen Landjugendakademie für die offene
Lernatmosphäre sowie für die organisatorische und
pädagogische Begleitung und dem Umweltbundesamt in Berlin für
die finanzielle Förderung. Ökologische Themenstellungen,
die im Mittelpunkt des Modellprojektes standen, bereicherten das
Experimentieren mit der sozialen Problemlösungsmethode
Zukunftswerkstatt und verdeutlichten, daß eine lebenswerte
Zukunft nur durch ein utopisches Überschreiten der Gegenwart von
den Betroffenen selbst entwickelt werden kann.
Unserer
weiterer Dank gilt einigen Einzelpersonen: Stephan G. Geffers und
Angelika Solle waren an den ersten Konzepten für
Moderationsausbildungen beteiligt. Horst Mauer und Klaus Schirra
setzten Impulse durch ihre Mitarbeit in Zukunftswerkstätten und
Moderationsausbildungen. Hans-Heiner Heuser begleitete unsere Arbeit
seit vielen Jahren anregend und kritisch; die zweijährigen
Moderationsausbildungen wurden nur durch seinen Einsatz möglich;
sein Beitrag in diesem Buch »Fragen lernen –
Zukunftswerkstätten in der ökologischen Bildungsarbeit «
unterstreicht seine fachliche Kompetenz. Peter Weinbrenner, seit
vielen Jahren begeisterter ›Zukunftswerkstättler‹, las das
Manuskript gegen den Strich und fungierte als kritischer Anmerker.
Christina Herr brachte das gesamte Buch in seine endgültige
Form, indem sie nimmer müde auf unsere Gestaltungswünsche
einging, neue Vorschläge unterbreitete und uns mit ihrem
Fachwissen in Layout und Satz beriet.
Beate Kuhnt und Norbert R.
Müllert
*Zur Autorin und Autor*
Beate Kuhnt
arbeitet seit Mitte der achtziger Jahre mit Zukunftswerkstätten.
Sie führt Moderationsausbildungen durch und ist an Studien
beteiligt. An der Universität Zürich konzipiert sie
Weiterbildungen und Seminare für Berufstätige aus
Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft zu "Informatik-Fachdidaktik"
und "Partizipativer Software-Entwicklung". Weiterhin ist
sie als systemische Organisationsberaterin tätig.
Norbert R.
Müllert hat zusammen mit Robert Jungk das Problemlösungskonzept
"Zukunftswerkstatt" in den siebzi-ger Jahren entwickelt und
seitdem in vielen Zukunftswerkstätten erprobt und verfeinert.
Haupttätigkeitsfelder sind Zukunftsstudien, Durchführung
und Auswertung von Zukunftswerkstätten sowie
Moderationsausbildungen und Workshops zur Entfaltung Sozialer
Kreativität und zum Streßabbau.
Weitere
Informationen und online-bestellung:
*http://www.leibi.de/spak-buecher/
*

©
fritz Letsch
* Copyleft:
Die Texte und Bilder auf diesen
Seiten dürfen gerne kopiert und abgedruckt werden,
wenn eine
korrekte Quellenangabe und eine Mitteilung / Abdruck an mich
kommen.
Post an Fritz Letsch, Schellingstr. 91, 80799 München,
mail: Letsch @ arcor.de