Der
kleine märkische Ort Limsdorf liegt im südlichen Teil des
Landschaftsschutzgebietes Scharmützelsee – Storkower See – Schwenower Forst.
Das Angerdorf fand seine erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1393 und hieß
damals Lumesdorf. Heute zählt der Ort ca. 500 Einwohner.
Zu Limsdorf gehört der Ortsteil Möllendorf, 1490 als Melbindorf erstmals
erwähnt.
Auf dem Anger von Möllendorf steht das mehr als 200 Jahre alte, aus
Feldsteinen errichtete Gebäude der alten Dorfschmiede. Ein weiterer
Feldsteinbau befindet sich im Nordteil des Ortes.
Ebenfalls ein Ortsteil von Limsdorf ist die Siedlung Schwenow. Das frühere
Waldarbeiterdorf war zunächst Vorwerk des Gutes Kossenblatt. 1738 kam
Schwenow zur Herrschaft Wusterhausen und wurde 1854 Königliche Försterei.
Seit vier Jahrzehnten bewirtschaftet das Institut für Forstwissenschaften
Eberswalde in der Nähe von Schwenow das forstliche Versuchsrevier,
wo hauptsächlich Untersuchungen zur Aufbesserung geschädigter Böden sowie
zur Entwicklung leistungsstarker Mischwaldbestände durchgeführt werden.
In der Nähe von Limsdorf liegt der Tief- oder Grubensee. Dieser bis zu 25 m
tiefe Quellsee
hat die anerkannt beste Wasserqualität der Region. Er bildet von Süden her
den Anfang der Glubigseenkette.
Ein Fließ
verbindet den Grubensee mit dem Melangsee und dem Springsee sowie weiter
nördlich mit dem Glubigsee.
Ein Ausflug zum Baden oder eine Wanderung zwischen den Seen ist sehr
empfehlenswe
Limsdorf
Einwohnerzahl
1933 : 168 EW
1939 : 251 EW
Limsdorf Luftbild
Grubensee
Springsee
