in English
bitte warten ... (17 KB)

Tagesschwankungen von Wasserqualitätsparametern

Vier Tagesgänge von Wasserqualitätsparametern einer IGB-Meßstation an der Spree oberhalb Berlins im August 1994.
Wassertemperatur, pH und Fluoreszenz sind Rohdaten, die Sauerstoffwerte wurden ausreißerbehandelt (siehe Programm). Alles Minutenwerte, außer Globalstrahlung (GS, 5-min.). Die Nachtstunden sind grau unterlegt.
Das Phytoplankton synthetisiert in Abhängigkeit vom im Wasser verfügbaren Lichtangebot organische Substanz und entläßt dabei Sauerstoff (O2) ins Wasser. Dadurch steigt die Sauerstoffkonzentration im Flußwasser. In den Nachtstunden gibt es keine Photosynthese, die Atmung der Lebensgemeinschaft wird als weiterhin konstant angenommen. Dadurch sinkt der Sauerstoffgehalt im Wasser. Alle anderen Parameter zeigen ähnliche Tagesschwankungen.
Der Trend der Fluoreszenzwerte zeigt über diese vier Tage einen Anstieg der Phytoplanktonbiomasse um 80% an.
Der dritte Tag ist bewölkt. Die Primärproduktion ist gering verglichen mit den schönen Sommertagen davor und danach. Die Tagesschwankung der Sauerstoffkonzentration, aber auch der anderen Parameter, ist deshalb geringer. Es gab an diesem Tag fast keinen Netto-Biomassezuwachs.

 Michael Böhme, Boehme@gmx.de

 Nettoprimärproduktion an diesen Tagen  zurück zur Homepage