Wenn ich ein Zimtschäler wäre,
würde ich Dein Bett teilen,
und ließe den gelben Staub der Rinde
auf Deinem Kissen zurück.
Deine Brüste und Schultern würden stinken.
Nie könntest Du durch die Markthallen gehen,
ohne daß der Beruf meiner Finger
Dich umfließt. Die Blinden wären
sich sicher, wem sie sich nähern,
auch wenn Du baden würdest
unter Regentraufen oder im Monsun.
Hier auf dem Oberschenkel,
auf dieser glatten Weide
gleich neben Deinem Haar
oder die Falte,
die Deinen Rücken teilt. Dieser Knöchel.
Unter Fremden wirst Du bekannt sein
aus die Frau des Zimtschälers.
Ich durfte Dich kaum ansehen
vor der Hochzeit,
durfte Dich nie berühren
-- Deine Mutter hatte eine feine Nase und Deine Brüder waren grob.
Ich begrub meine Hände
in Saffran, tarnte sie
über qualmendem Teer,
half den Honigsammlern...
Einmal, als wir badeten
berührte ich Dich im Wasser
und unsere Körper blieben frei,
Du konntest mich umarmen und bliebst frei von dem Geruch.
Du klettertest ans Ufer und sagtest
So also berührst Du andere Frauen
die Frau des Schnitters, die Tochter des Kalkbrenners.
Und Du suchtest auf Deinen Armen
nach dem fehlenden Parfüm
und wußtest
Wozu ist es gut
die Tochter des Kalkbrenners zu sein
zurückgelassen ohne Spuren,
als hätte niemand in einem Akt der Liebe zu ihr gesprochen,
verwundet ohne die Genugtuung einer Narbe.
Du drücktest
Deinen Bauch gegen meine Hände
in der trockenen Luft und sagtest:
Ich bin die Frau des Zimtschälers.
Rieche mich.
Übersetzung: Linda Floren