Monaco

4. Grand Prix Historique

vom 15. - 16. Mai 2004

Ein unvergessliches Erlebnis für Oldtimer-Liebhaber

veranstaltet vom: ACM ~ Automobile Club de Monaco ~

 

Der Grand Prix Historique Monaco elektrisiert und zieht in seinen Bann "ein milliardenschwerer Traum an der Côte d'Azur".

Etwas Geschichte Es war einmal am 14. April 1929. Ettore Bugatti war 48 Jahre alt. Enzo Ferrari 31, Juan Manuel Fangio 18. Colin Chapman lutschte noch an seinem Daumen, Graham Hill und Stirling Moss waren gerade geboren worden. In diesem Jahr fand zum ersten Mal ein Autorennen im Fürstentum Monaco statt und blieb von der Streckenführung seither fast unverändert. Der damalige Herrscher der Monegassen, Prinz Louis II., hatte die Veranstaltung initiiert und den Großen Preis von Monaco gestiftet. Sieger wurde der in Frankreich geborene Brite William Grover in einem Bugatti 35B mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 80km/h während der 100 Rennrunden. Das Automobil war grün, nach den damaligen Vorschriften, dass die von den Briten gesteuerten Rennwagen grün, die von den Franzosen blau, von Italienern rot und Fahrzeuge mit deutschen Fahrern weiß zu sein hatten. Jahr für Jahr, mit wenigen Ausnahmen, wurde hier seitdem Formel 1-Geschichte geschrieben.

Neuzeitliche Geschichte Zur Feier des 700 jährigen Regierungsjubiläums der Grimaldis ließ Fürst Rainier III. 1997 die guten alten Zeiten wieder aufleben und ein Rennen mit Oldtimer-Rennwagen veranstalten. Daraus scheint sich eine neue Tradition zu entwickeln, denn bereits zum vierten Mal nach 1998, 2000 und 2002 wird vom 15. bis 16. Mai 2004  der Historische Grand Prix von Monaco ausgetragen, ein Erlebnis nicht nur für Nostalgiker und Rennsportfans.

Der Oldtimer Grand Prix von Monaco ist ein Ereignis, das gleich im doppelten Sinne historisch ist: Zum einen natürlich wegen der Autos, die in sechs verschiedene Klassen vom Vorkriegs Grand Prix Wagen bis zum 3 Liter Formel 1 Boliden starten und zum anderen wegen der Rennstrecke selbst. Das Zusammenspiel von historischen Autos auf historischem Terrain sorgt für unvergleichliche Atmosphäre. Fahrzeuge aus den Baujahren 1925 bis 1967 wie Bugatti 35B, Maserati 4CM, Ferrari 250TR, Cooper T51, Lotus 11 - diese Namen lassen die Herzen der Fans von Oldtimer-Rennwagen höher schlagen und wecken Assoziationen wie Männer ohne Nerven oder Mythos Monaco.

 

Motorsport bei den Grimaldis in Monte Carlo "Monaco" ist oftmals das Synonym für das Schöne, Reiche, Luxus, Roulette, für die Fürstenfamilie der Grimaldis und die Formel I, eines der aberwitzigsten Rennspektakel unserer Zeit. Über 200 der schönsten, seltensten, erfolgreichsten und deshalb meistens auch wertvollsten Rennwagen der Welt werden dann von ihren meist ebenso erfolgreichen Besitzern um die Kurven des monegassischen Traditionskurses gewuchtet. Im Starterfeld befinden sich neben Mercedes SS, Alfa Romeo 6C, Alfa Romeo P3, Maserati 250F noch etliche andere bekannte wie weniger bekannte Modelle. Den Titel Traditionskurs verdient der Stadtkurs mit dem teuren Pflaster übrigens wie kein zweiter: Nur er blieb in der Streckenführung seit dem ersten Grand Prix am 14. April 1929 unverändert, hier kämpften bereits Nuvolari, Chiron und Rosemeyer um Sekunden und Plätze .

 Wo sich andere Veranstaltungen den jüngeren Baujahren öffnen, wird der GP Historique in diesem Jahr bei der Startplatzvergabe noch rigider. In sechs verschiedenen Klassen wird um Siegerlorbeeren gekämpft.

Group A - Pre 1947 Grand Prix Cars

Group B - 1947-1960 Grand Prix Cars (Front engine)

Group C - Pre 1953 Sports Cars

Group D - Formula Junior Cars (Front engine & Drum brakes)

Group E - 1954-1965 ‘F1’ Grand Prix cars (Rear engine)

Group F - Pre 1977 ‘F1’ Grand Prix cars (3 litres)

Waren 2002 noch Sportwagen bis 1959 erlaubt, ist diesmal bei Baujahr 1952 Schluss, Formel 1 Fahrzeuge der 3-Liter Klasse dürfen nur noch bis Baujahr 1977 teilnehmen, vorher war es 1979. Auch bei den Formel 1 Rennwagen vor 1966 wird jetzt die reine Lehre vertreten, Autos aus der Tasman und Inter Continental Serie sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Auch wer dem manchmal überdrehten Lifestyle in Monaco nichts abgewinnen kann, sollte über eine Fahrt in die Heimat der Schönen und Reichen mal nachdenken. So nah wie hier kommt man an die Autos nirgendwo heran und nirgendwo anders dröhnen die Motoren so schön wie in  in den engen Häuserschluchten von Monte Carlo eine einmalige Rennsportszenerie.

 

Genau eine Woche bevor die Formel 1 in Monte Carlo an den Start geht, gaben am 15. und 16. Mai 2oo4 die Ur-Väter der Königsklasse im Motorsport auf dem 3,367 km langen Kurs Gas. Bei der 4. Auflage des Grand Prix de Monaco Historique. Der historische Grand Prix, der vom Automobilclub Monaco organisiert wird, entführte Teilnehmer und Zuschauer in das goldene Zeitalter des Rennsports. Die Fahrzeugpalette bei dem einzigartigen Rennwochenende reichte von faszinierenden Rennwagen aus den 20er Jahren bis hin zu Formel 1 Boliden, die vor 1977 an den Start gegangen waren.

Vor allem in den 30erJahren waren die Rennen in Monaco an Spannung und Dramatik kaum zu übertreffen. Heiße Kämpfe zwischen den Favoriten machten die Läufe im monegassischen Staat zu einem Muß für Rennbegeisterte. Das erste Rennen auf dem berühmtesten Stadtkurs der Welt konnte William Grover auf einem Bugatti 35B für sich entscheiden. Auf dem Treppchen waren vor dem zweiten Weltkrieg oftmals die berühmten Fahrer der Mercedes-Silberpfeile zu sehen. So gab es 1937 sogar einen dreifachen Sieg für Mercedes-Benz beim "Großen Preis von Monaco".

Bevor das Rennen am Sonntag das Flair alter Renntage im Fürstentum aufkommen ließ, stand am Samstag erst einmal das Training mit dem Kampf um wichtige Sekunden und Meter auf dem Programm. Schließlich war bei den historischen Rennwagen der Startplatz in Monaco aufgrund der schwierigen Überholmanöver noch wichtiger als im aktuellen Formel 1-Zirkus. Besonders die schnelle St. Devote, die Mirabaeu und die Hafenschikane kosteten Material und Nerven.

Wer hier glaubt Motorsport zum kleinen Preis erleben zu können, der irrt ganz gewaltig. Die Preise sind fast auf gleichem Niveau wie die beim Formel 1 GP und das finde ich persönlich leider sehr schade und etwas übertrieben Es ist aber leider auch an den Besucherzahlen beim Samstags-Training zu sehen, wo beim Donnerstags-Training der F1 die Tribünen gut besucht waren herrscht beim 4. Grand Prix de Historique fast gähnende Leere. Hier stellt sich mir die Frage ob das so sein muss?

 

Grand Prix Cars 1926-1941

der Fahrzeugtyp sowie das dazugehörige Baujahr sind auf den Schildern über den abgebildeten Fahrzeugen zu ersehen, einfach auf das Bild klicken und vergrößern.

 

Grand Prix Cars 1941-1950

Nicht nur grandiose Fahrzeuge waren zu bewundern sondern auch Personen der Rennsportgeschichte.

 

Grand Prix Cars 1951-1960

 

Grand Prix Cars 1961-1970

 

F1 Grand Prix Cars 1971 -1977

 

In den Boxen der Formel 1

Im Fahrerlager (Yachtclub Monte Carlo)

 

Bilder die für sich sprechen ... und ENDE