Kalmarfischerei vor der Küste von Argentinien 2008 geschr.

Aus Argentinisches Tageblatt vom 21.Dezember 2002

 

 

Information für alle Rostocker Fischer die wissen möchten, wie es mit der  Kalmarfischerei weiterging.

von Helmut  Hegermann

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Lokale Fischereiunternehmen haben ausländische Schiffe vom Tintenfischfang  („ Calmar“) vollständig verdrängt.

 

In den letzten Jahren waren ausländische Schiffe zugelassen worden, was jetzt nicht mehr der Fall ist. Der  nationale Fischrat hat unlängst eine Ausschreibung für weitere 19 Schiffe von lokalen Firmen durchgeführt, womit die Flotte jetzt 85 Schiffe erreicht. Noch im Jahre 2001waren vorwiegend asiatische Schiffe beim Tintenfischfang in den Gewässern des argentinischen Kontinentalsockel tätig, die eine Gebühr von US $ 200.000 pro Schiff und Jahr zahlten., was dem Staat Einnahmen von etwas über 4 Millionen einbrachte. Der gesamte Fang von Tintenfisch wird auf etwa US $ 150 Mio. jährlich geschätzt. Dieses Jahr waren 67 Schiffe tätig, davon 52 in Argentinien eingetragene und 15 gechartert. Zum ersten Mal konnten 2002 argentinische Fischereiunternehmen Tintenfisch in asiatische  Staaten exportieren, da diese nicht mehr von ihren eigenen Schiffen beliefert wurden. Der Tintenfischfang im Malwinen – Gebiet ( Falkland Inseln ) ergab dieses Jahr nur 13334 Tonnen, 10 % der normalen Menge.  Das ist darauf zurückzuführen, dass der Tintenfisch sich in argentinische Hoheitsgewässer entwickelt und dann in die Malwinen – Gegend wandert. Wenn er vorher gefischt wird , bleibt kaum etwas übrig ( schreibt man hier). Der Tintenfisch erneuert sich jährlich.

Bemerkung :

1.     Die Falkland – Inseln gehören zu Großbritannien

2.     Der Kalmar wird meiner Meinung zwei Jahre alt. Eine Fangprognose ist daher sehr schwierig