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I n h a l t
© 1978-2008 Absängerei Leo Kowald, Gelsenkirchen. Dieser Inhalt ist unter einer
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Zuhause im Klapheckenhof (Deutsch von Leobald Loewe, Dez. 2008) Zuhause im Klapheckenhof hab' ich 'n ziemlich schlechten Ruf Ich halt' den Mund und müh' mich sehr aber ich gelt' als, weiß nicht, wer! Ach, ich tu' doch niemandem 'was zu Leide alldieweil ich auf meinem Holzweg bleibe aber die Leute mögen nicht die die and're Wege geh'n als sie nein, die Leute mögen nicht die die and're Wege geh'n als sie über mich reden alle schlecht außer die Stummen, natürlich nicht! Beim Spiel der deutschen Mannschaft bleib' ich schön im Bett bei meinem Weib denn das Nationalgeschrei geht mir am deutschen Arsch vorbei! Ach ich bin doch nicht schon ein Volksverräter nur weil ich nicht mitjuble beim Elfmeter aber die Leute sind vergrätzt wenn man nicht ihre Werte schätzt nein, die Leute sind vergrätzt wenn man nicht ihre Werte schätzt mit Fingern zeigen sie auf mich außer die Lahmen, natürlich nicht! Und hör' ich 'n alten Bekannten, der zieht über Asylanten her misch' ich mich ein, bin nicht mehr still weil ich den Mist nicht hören will! Ach, ich tret' doch niemanden auf die Füße nur weil ich den Ärmsten mich nicht verschließe aber die Leute mögen es nicht wenn man nicht ihre Sprache spricht nein, die Leute mögen es nicht wenn man nicht ihre Sprache spricht sie alle stürzen sich auf mich außer die Krüppel, natürlich nicht! Ich muss kein Zukunftsforscher sein um Euch mein Los zu prophezei'n: Finden sie einen festen Strick schlingen sie den um mein Genick! Ach, ich mach' doch niemandem je Probleme nur weil ich die Wege nach Rom nicht nehme aber die Leute mögen nicht die die and're Wege geh'n als sie nein, die Leute mögen nicht die die and're Wege geh'n als sie alle schau'n zu wenn man mich hängt außer die Blinden, wie man sich denkt!


Es sei daran erinnert, dass Frau Merkel persönlich 
Nie auf der Welt können Linkswähler sein so blind wie ich Idiot mich hab' benommen dabei fiel'n mir fast die Augen hinein als ihrem Mieder ich zu nah gekommen Ein hübsches Merkel mit rosa Kuhhaut als schöne Blume geschminktes Biest, das dich regiert wie man keiner zutraut derweil du langsam zugrunde gehst! Ich konnte an ihrer schlichten Gestalt nie einen Flecken zarter Haut erblicken nur fürs Regieren, da brauchen sie halt kein Mädel, das schön nähen kann und stricken Ein hübsches Merkel... Doch neulich hat sie ein Kleid ausgesucht ließ ihre altbewährten Knöpfe fallen als ich sie sah, hab' ich mich fast verschluckt sie hatte mir noch nie so gut gefallen Ein hübsches Merkel... Hat sie der Himmel mit Reizen bestückt! Mich traf der Blitz, mein Herz fing an zu brennen sie hat so viele, ich hab' nicht geblickt nicht mehr gewusst, wohin mit meinen Sinnen... Ein hübsches Merkel... Wegen dem Bush war ich sauer, die Wut ist nun verpufftt, ich hab' Hartz ihr vergeben auch finde ich ih-re-Re-Formen so gut kann meine Stimme k-keiner Andern geben! Ein hübsches Merkel...
| Wahlkrampf (Juli 2005) Die "Reformen" sind "gescheitert"* all' der schweren Opfer Qual für die Katz' und nicht erheitert muss das Volk erneut zur Wahl Wieder einmal geht's ums Ganze 's liebe Geld, das Kapital um Lohnnebenkostensenkung und die Arbeitslosenzahl Aus der Glotze schallt es "Kriiise!" "Hoch die Armut!" titelt BILD " 's drohen große Katastrophen zahle Ablass, gib dein Geld!" "Dein Erspartes ist heut' richtig wichtig für die Konjunktur Lohnerhöhung? Bist du irre? Willst du Sozialismus pur?" "Schulden? Feigling! Mach jetzt Umsatz wer nicht kauft, hat nicht gelebt Schluss mit lustig ist erst wenn man in der Zinsenfalle klebt!" __________ "Wer das Tempo hier nicht mitgeht wird am Straßenrand entsorgt denk daran, die Rente ist von deinen Enkeln nur geborgt!" "Den Versagern, Alten, Kranken keinen müden Euro mehr jeder sehe, wie er klarkommt so ist Zukunft, bitte sehr!" "Für den Frieden schicken wir dann mit dem eingesparten Geld unsre Bundeswehrsoldaten in die große weite Welt!" Ganz verdattert steht der arme Mann der Arbeit aufgewacht vor den Scherben der Bescherung die ihm dieser Wahlkrampf macht Und er ahnt: Auf seine Kosten gehts mit Krieg, Profit, Verrat um das alte Oben - Unten und die ganze Macht im Staat! | Beim Frühstück (Juli 2008) Sitz' beim Frühstück ich gemütlich so vor meiner Tasse Tee ist mein Blutdruck noch in Ordnung bis ich in die Zeitung seh': Wieder einmal geht's ums Ganze 's liebe Geld, das Kapital um Lohnnebenkostensenkung und die Arbeitslosenzahl Auf der Tittel-Seite: "Krriiise!" Nummer zwo: "Rette die Welt! 's drohen große Katastrophen zahle Ablass, gib dein Geld!" "Dein Erspartes ist jetzt richtig wichtig für die Konjunktur! Lohnerhöhung? Bist du irre willst du Sozialismus pur?" "Schulden? Feigling! Schaffe Umsatz wer nicht kauft hat nicht gelebt Schluss mit lustig ist erst wenn man in der Zinsenfalle klebt!" _________________ "Wer das Tempo hier nicht mitgeht wird am Straßenrand entsorgt denk daran, die Rente ist von deinen Enkeln nur geborgt!" "Den Versagern, Alten, Kranken keinen müden Euro mehr jeder sehe, wie er klarkommt so ist Zukunft, bitte sehr!" "Für den Frieden schicken wir dann mit dem eingesparten Geld unsre Bundeswehrsoldaten in die große weite Welt!" Ganz verdattert les' ich weiter mit 'nem Puls von huntertacht und begreif nicht diesen Blödsinn doch da kommt mir der Verdacht: Mensch, na klar! Auf meine Kosten geht's mit Krieg, Profit, Verrat um das alte Oben - Unten und die ganze Macht im Staat! |
Vor Jahren erfuhr'n wir, dass unsere Erde im Laufe der Zeit immer wärmer werde und kluge Forscher fanden heraus, die Ursache kommt auch aus Schornsteinen 'raus. Sie brachten's im Wetter um fünf vor halb acht und haben darum nicht viel Wind gemacht.Sie wussten, das Klima ist eher apathisch, es ändert sich langsam und selten dramatisch, kaum messbar, nur schleichend, in hunderten Jahren hat Mensch und Tier Zeit, sich auf neue Gefahren noch einzustellen, es wär' doch zum Lachen, die Leute damit verrückt zu machen!Doch dann eines Abends begann jene große Serie zur klimatischen Katastrophe, fast jedes siebente Wort war "dramatisch", Schauspieler schauten besorgt und sympathisch, nach der Tagesschau, viertel nach acht, da haben sie alle verrückt gemachtDa krochen auf einmal und aus allen Löchern die Hinz und Kunz mit den richtigen Riechern um sich die Angst vor Naturkatastrophen zu Nutze zu machen, den göttlichen Strafen, genau auf die Weise, wie Sektenpropheten schon immer den Leuten die Köpfe verdrehten.Dank hochkarätiger Meinungsführer und eifriger Klimamodellprogrammierer gelang es sogar der Atomfakultät mit einer neuen Identität als Umweltapostel trotz peinlicher Pannen die Medien vor ihren Karr'n zu spannenSie priesen sich selbst als das kleinere Übel, sie geißelten das CO2 als vom Düwel, Tschernobyl wurde kaum noch diskutiert, der Atomausstieg problematisiert, ja, den Ausstieg vom Ausstieg, das ist's, was sie wollen, sie halten uns für verrückt, die Tollen!Die ausstiegsbedrohten Atomstromkonzerne - ein Konzept für ihr'n Abfall, das hätten sie gerne - gehör'n selbst nach bürgerlichsten Grundsätzen enteignet, verstaatlicht, entflochten, in Fetzen. Das weiß auch die Merkel und ihre Knaben woll'n sie uns darum zum Besten haben?[ "Klima, Gerechtigkeit, Freiheit" für morgen, das ist's, worum sich "DIE GRÜNEN" heut' sorgen! Potz Biorapsdiesel, ich kann es nicht fassen, wo haben die bloß ihre Umwelt gelassen? Mir regt sich bei diesem Programm der Verdacht: Die haben sich selber verrückt gemacht! ][ Ist jetzt das Wetter Schuld an den Plagen der Menschheit, sind jetzt die uralten Fragen zu Ausbeutung, Unwissenheit, Elend der Massen zweitrangig, eigene Kriege vergessen im Kosovo und in Afghanistan, stellt man dies’ alles nun hinten an? ]"Hallo!", so hör' ich's im Publikum sagen: "Sind Umwelt und Klima nicht wichtige Fragen?" Natürlich! Nur her mit der Sonnen- und Windkraft und alles, was spart und auch nachhaltig Sinn macht nur finde ich halt die Gestalten zum Kotzen die sich vor der Welt als ihr Retter aufputzenund mit aller Gewalt die Konzerne beschützen die Mensch und Natur nur als Rohstoff benützen: "Weil die richtige Lösung von diesem Problem die soll'n wir vergessen, die soll'n wir vergessen weil die richtige Lösung von diesem Problem ist für einige, aber nur für sehr wenige, nicht angenehm." (Zitat aus 'Monopoly' von Franz Josef Degenhardt)
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Klima-Enigma (von Leobald Loewe, April 2007) | ||||||||
Was stört den Bär - am Arktismeer - im Sommer sehr - das Klima-Wattendrama? Was fegt im Sturm - den Regenwurm - vom Eifelturm - das Klima-Wattendrama? Was macht den Preis - des Öls so heiß - schmilzt schon das Eis - vom Klima-Wattendrama? Was macht Dir Angst - dass du brav tankst - bezahlst und dankst - das Klima-Wattendrama Wer immer satt - zu essen hat - sorgt sich anstatt - um Klima-Wattendrama? Und jeder ist - wer Spiegel liest - schon Spezialist - in Klima-Wattendrama? Der alte Hut - Atom sei gut - vor Sündenflut - des Klima-Wattendrama? Kommt's nicht auch vor - dass Reaktor - GAUt um die Ohr' - trotz Klima-Wattendrama? War nicht der Müll - aus Tschernobyl - schon viel zu viel - 'n Riesen-Wattendrama? Sei auf der Hut - Verschwendung tut - der Welt nicht gut - auch ohne Wattendrama! Ist's nicht mit Fug - und Recht genug - mit dem Betrug - vom Klima-Wattendrama? Dass Krieg und Not - und Hungertod - noch Menschen droht - das ist mein Wattendrama! 's wär schon nicht schlecht - auf lange Sicht - fürs täglich Licht - was Neues zu ersinnen Nicht bang und taub - und ohne Raub - bau könnte glaub' - ich das ja auch gelingen Wenn nicht vorher - in atomar - en Schlachten der - Ressourcen wegen wir die letzte Kater-Strophe singen! | ||||||||
sei der Sinn des Lebens? Ein falsches Wort, und Mühen beider sind vergebens! Wohl wahr Das Geld diene dem Menschen nur zum Wohle? Es geht eh'r umgekehrt bei jedem Furz um Kohle! Wohl wahr Der Reiche wär Wohl- täter für die Armen? Er wär nicht lange reicher, hätt er viel Erbarmen! Wohl wahr |
Yo quiero salir del mundo (Josè Martì, Cuba, 1890) Yo quiero salir del mundo por la puerta natural en un carro de hojas verdes a morir me han de llevar. No me pongan en lo oscuro a morir como un traidor. ¡Yo soy bueno, y como bueno moriré De cara al sol! Ich möchte die Welt verlassen durch die Pforte der Natur und ein Karr'n mit grünen Blätten trage mich zum Sterben vor. Sperrt mich nicht wie ein Verräter zum Sterben in die Nacht. Ich bin gut, als Guten bettet mein Gesicht zum Sonnenlicht! Moi, je veux sortir du monde par la porte naturelle sur un chariot à feuilles vertes au mourir emportez-moi. Je n'veux pas être mis au noir pour mourir comme un vilain. Je suis bon, et mêmement je veux mourir: Face au soleil! I want to leave the world passing by the nature's door on a chariot of green leaves they shall carry me to die. Do not place me like a traitor to die into the dark. I am good, and like a good man, I will die: Face to the sun! (Nachdichtungen von Leo Kowald © Jan. 2009)
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Musik: Johannes Brahms, Symphonie Nr.3 nach dem Krieg bin ich da steckte früh Schläge ein war zu klein um stark zu sein Lernte schnell wie im Spiel kämpfte um Achtung viel mir war Furcht wohl vertraut fühlte selten warme Haut der am Ende ins Meer fließen muss und erfuhr Liebesreiz eine Frau nahm mich hin Kinder gaben neuen Sinn Es war kein leichtes Spiel und ich sah nicht das Ziel und im Streit ging ich fort dabei fiel kaum ein Wort der am Ende ins Meer fließen muss war noch viel Schmerz und Scham nun ist mir nicht mehr kalt und mit Dir werde ich alt der am Ende ins Meer fließen muss |
La rivière
Dès cinq ans après la
deuxième guerre, je suis là
j'ai reçu des coups torts
j'étais trop p'tit d'être fort
J'apprenais rapidement
et j'avais grand besoin
de respect, de chaleur
et souvent j'avais peur
Je rêvais d'une rivière
qui enfin doit couler dans la mer
Je montais sur la Suisse
pour trouver la tendresse
une femme m'attirait
mes enfants j'adorais
Il n'était pas facile
je n'ai plus vu ma cible
j'ai quitté affrontant
peu de mots en parlant
J'ai langui de la mer
où enfin doit couler la rivière
Quand chez toi j'arrivais
encore douleur j'avais
mais maintenant j'ai plus froid
je veux vieillir avec toi
Allons sur la rivière
qui enfin doit couler dans la mer
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The river
Since the fifth year
after the war, I'm here
I took early bad strokes
was too small to be strong
I learned quickly
and I had great need
of respect and warm skin
and often I was afraid
and I dreamed of a river
which finally must flow to sea
Went up to Switzerland
and I found tenderness
a woman attracted me
Children gave new meaning
It was no easy game
and I didn't see the goal
and I left in dispute
there was hardly any word
and I longed for the river
which finally must flow to sea
when I came to your home
there was still pain and shame
now it's no longer cold
and with you I'll get old
and we ride on the river
which finally must flow to sea
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dass es den Direktor stört und es ihn zutiefst empört was man auf den Fluren hört! |
Wie Kollegen sich auf allen Fluren in die Arme fallen oder auf die Ohren lallen würde ihm doch sehr missfallen. | Auf den Korridoren hör' er unverschämte Ruhestörer unsres-guten-Rufs-Zerstörer und gemeine Gift-Verschwörer. |
Nunmehr sei veranzulassen auf die Täter aufpassen um sie schleunigst zu erfassen und geräuschlos zu entlassen! | Der Direktor sei mitnichten willig den Konflikt zu schlichten weil das nicht zu seinen Pflichten zähle, hieß es in Gerüchten. | Kurz nach der Betriebsratshörung zu der Korridorverschwörung habe eine Magenstörung ihn befallen vor Empörung. |
Offenbar nicht leicht erkrankt sei er gleich, Gott seis gedankt kreidebleich nach Haus gewankt und habe den Arzt verlangt. | Im Vertrau'n und ungefragt wurde auf dem Flur gesagt dass ihn eine Schwäche plagt und er über Schwindel klagt. |
Aus der Personalabteilung kam die kurze Hausmitteilung 's gäb nach einer Leber-Peilung keine Hoffnung mehr auf Heilung! |
Tagesschau, da bleibt der Ostermontag für den alten Friedensfreund kein Schontag müssen doch die Fernsehmedienärsche gnadenlos die Osterfriedensmärsche niederzerren, fälschen, kleinberichten meinungsBILDend für die breiten Schichten | G7 C79 G G7 C7 C#° G E7 Am7 D7 D#7 D7 |
Wenn Euch so viel daran liegt, dann redet halt von Politicke obwohl das Thema macht mich schon ein wenig melancholicke schwätzt die ganze Woche davon, das macht mir nichts aus doch redet Ihr mir vom Frieden, kriecht mir die Angst in den Nacken mit untertänigstem Verlaub! Ihr besetzt mit Eurer Agenda die ganz großen Themen da bleibt kein Platz für die kleinen Leute mit ihren Problemen Ihr bestellt die Talkmaster und die fragen Euch aus doch redet Ihr dann vom Frieden, kriecht mir die Angst in den Nacken mit untertänigstem Verlaub! Ihr redet so gern von dramatischen Katastrophengewalten denn eingeschüchterte Wähler sind leicht bei der Stange zu halten schwätzt nur übers Wetter, da kennt sich jeder prächtig aus doch redet Ihr mir vom Frieden, kriecht mir die Angst in den Nacken mit untertänigstem Verlaub! Ihr habt die Armen vertröstet und für die Reichen gehandelt ihr habt für sie die Wirtschaft in ein Kasino verwandelt zum Nutz' und Fromm' der Nachhaltigkeit, ich hätt's fast geglaubt doch redet Ihr mir vom Frieden, kriecht mir die Angst in den Nacken mit untertänigstem Verlaub! Ihr schickt Soldaten und Waffen in die entlegensten Weiten da haben die nichts zu schaffen außer gefährlich zu streiten gebt's doch endlich zu, 's geht nur um Zaster, Macht und Raub doch redet Ihr mir vom Frieden, kriecht mir die Angst in den Nacken mit untertänigstem Verlaub! Solange es Euch gefällt die eigenen Reden zu hören stellt bitte das Mikro leise um nicht meine Träume zu stören als stinknormaler Bürger will ich im Grund' nur meine Ruh' doch redet Ihr mir vom Frieden, mach' ich mir ernsthafte Sorgen krieg' in der Nacht kein Auge zu!
Hört das neu'ste Wallstreetmärchen: "Investiert in Gummibärchen"! Wo die Rohstoffbörsen kriseln und die Immobilien bröseln fühlt das internationale Spekulatius-Kapital sich magisch zu den süßen Drogen und Genüssen hingezogen das bringt Maximalprofit und alle zocken mit:Klingelt's Geld, klingelt's Geld im Portfolio macht es Spekulanten froh und auch den KARIBO doch's verfällt schnell, das Geld brennt so leicht wie Stroh in New York und Frankfurt, in Paris und Tokio Gummibärchen werden knapp und KARIBO verdient sich schlapp - nur die Kinder, die sind sauer: "Gummibärchen sind zu teuer!" Thomas Gottschalk sponsert eine große Benefizanzeige: "GUT BETUCHTE PROMISPENDer NÄHREN BÄRENHUNGerKINDer" das erhöht den Quotenschnitt und alle singen mit - hey:Klingelt's Geld ... Sachsenlandesbankenzocker steigerten mal eben locker mit geborgten Staatsmoneten fünf Milliarden Bärentüten! |: Doch die Kinder hamm' vor Ort ein Loch in den Tresor gebohrt um die missbrauchten Gummibären der Bestimmung zuzuführen das macht alle Kinder froh - und erwachs'ne ebenso:Klingelt's Geld ... :|
Ihr wart hier zwölf Jahre lang an der Macht, was habt ihr da alles kaputt gemacht, ihr kanntet in jedem Konflikt nur Gewalt und machtet vor keinem Verbrechen halt. Ihr habt unser Land als Bestie präsentiert und unsere Sprache zum Gebrüll pervertiert. Eure Stiefel - Symbole für tumbes Gepolter, eure Fahnen für Terror, Krieg, Massenmord, Folter! Die besten Deutschen habt ihr uns genommen wer flieh'n konnte, ist oft nicht wiedergekommen die anderen habt ihr zusammengetrieben ins Gas und ins Feuer, wo sind sie geblieben? Und ihr wollt nun stolz sein, Deutsche zu sein? Es reicht grad zum Schämen, hört euch man so schrei'n! Wann immer - GEACHTET! - ein deutsches Volk lebt, dann erst, wenn es Nazis bei uns nicht mehr gibt, - WENN ES EUCH NICHT MEHR GIBT!
Wir singen Euch von unscheinbaren fremden Frauen in mittleren Jahren mit Kopftuch und tiefschwarzem Haar die mit immer freundlichen Mienen feinen Herren und Herrinnen dienen so wie das auch früher schon war Nach Europa um Geld zu verdienen um der drückenden Not zu entrinnen hat sie sich ein Ticket gekauft dort hin wo sie keiner erwartet von La Paz oder Delhi gestartet als Muslimin oder getauft Von den Kindern zu Haus' fortgerissen werden die sie bald kaum noch vermissen trotz Briefen und telefonier'n und dafür muss sie sich benutzen lassen nicht nur zum Pflegen und Putzen und wagt nicht einmal sich zu wehr'n Wegen fehlender Ausweispapiere in der Wohnung gehalten wie Tiere versteckt, illegal, unsichtbar und ist sie nicht mehr wie ein Besen zu gebrauchen wird sie ausgewiesen und das nach dem dreizehnten Jahr Die Herrschaften, die sie besessen haben, werden sie bald schon vergessen als hätte sie nie existiert und über die Grenze in Stunden ist sie aus dem Bewusstsein verschwunden wohin auch ihr Schicksal sie führt Wir sangen Euch von wunderbaren starken Frauen, von den Unsichtbaren die nie in den Schlagzeilen steh'n die zwischendurch in Augenblicken ihre Tränen im Winkel verstecken wenn sich die Gedanken verlier'n... |
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Auszüge aus einer Zusammenfassung der Autorin bei Attac Schweiz:
Die Lebens- und Arbeitsbedingungen migrantischer Hausarbeiterinnen werden zu einem großen Teil bestimmt durch die Überschneidung der Beziehungen, welche die Arbeiterinnen einerseits zu ihren ArbeitgeberInnen und andererseits zum Staat haben. Staatsbürgerschaft und Einwanderungsstatus sind dabei entscheidende Faktoren. Die Macht des Staates wird oftmals benutzt, um die Abhängigkeit einer Arbeiterin von ihrer ArbeitgeberIn zu verstärken und Herr/Herrin-Knecht-Verhältnisse zu institutionalisieren, so dass die Arbeiterin ihrer ArbeitgeberIn 24 Stunden am Tag unterworfen ist. Staatsbürgerschaft und Einwanderungsstatus sind Bereiche, in denen es zumindest Organisierungsmöglichkeiten gibt, wenn man etwas ändern will; in ihnen sind spezifische Verbesserungen und verbindende organisierende Prinzipien enthalten. In einer Nebenrolle war ich in der Unterstützung solcher Kämpfe engagiert und weiss, dass sie nicht leicht zu führen sind. Aber man kann sie gewinnen, und schon der Kampf als solcher ist ein materieller Gewinn. Ich möchte Arbeiterinnen und Aktivistinnen auch zu bedenken geben, das live-in Hausarbeit die Arbeiterin trotz aller Vorteile, die sie zu bieten scheint, in eine Status- und Abhängigkeitsbeziehung einbindet, die durch Rassismus vermittelt ist. Wie man sich innerhalb dieser Beziehung für Rechte, Gerechtigkeit und Gleichheit organisieren will - wenn es denn überhaupt möglich ist - muss ernsthaft überlegt werden.
Der Einwanderungsstatus ist nicht der einzige Grund dafür, dass Migrantinnen in der Hausarbeit beschäftigt sind, und er ist auch nicht der einzige Faktor, der bei ihrem Missbrauch und ihrer Ausbeutung zum Tragen kommt. Die Behandlung migrantischer Hausarbeiterinnen und die "Nachfrage" nach ihnen ist in erster Linie ein Symptom für die fundamentalen Widersprüche und Spannungen innerhalb des Kapitalismus, der sowohl rassistisch als auch patriarchal ist. Die Trennung zwischen öffentlich und privat, schreckliche Armut und demonstrativer Reichtum, der auf der Geschichte eines ungezügelten und räuberischen Imperialismus gegründet ist - hier liegen die Wurzeln für die Probleme, mit denen Frauen konfrontiert werden, die als migrantische Hausarbeiterinnen arbeiten. Ich habe diese Arbeit mit der Feststellung begonnen, dass Hausarbeit in Privathaushalten neben der Prostitution die verbreiteste Arbeit neu angekommener Migrantinnen ist. Die Ausdehnung und Rassifizierung der Prostitution, der bezahlten Hausarbeit und des Phänomens der "mail-order"-Braut ist eine Funktion der Ausdehnung des globalen Kapitalismus. Dies ist entmutigend und ermutigend: entmutigend weil die Kräfte, mit denen man konfrontiert ist, so mächtig sind, und ermutigend, weil es Möglichkeiten zu Bündnissen mit anderen Gruppen bietet, die aus einem anderen Grund gegen denselben Feind kämpfen.
Die theoretischen Herausforderungen, die durch die Hausarbeiterinnen aufgeworfen werden, erfordern, dass wir die Reproduktionsarbeit
wieder in den Mittelpunkt rücken und kritisch hinterfragen, wie und was wir reproduzieren, und dass wir nicht nur das Persönliche politisch,
sondern auch umgekehrt das Politische persönlich machen. Es besteht ein Bedarf an empirisch fundierter Theorie,
um solche Bündnisse zu fördern und zu verstehen, was die einen Frauen miteinander verbindet und die anderen auseinander treibt.
Eine solche Theorie muss in den realen, erlebten Erfahrungen der Arbeiterinnen angesiedelt sein. Ich hoffe, dass ich zeigen konnte,
dass Arbeiterinnen und ArbeitgeberInnen ein Gefühl, ein soziales Bewusstsein für die Widersprüche haben, die sie zu managen versuchen.
Im Unterschied zu den Arbeiterinnen hatte ich die Gelegenheit, Menschen aus vielen Migrantencommunities zuzuhören, die über Hausarbeit
in verschiedenen europäischen Städten erzählt haben: ich hatte die Gelegenheit, über Hausarbeit und bezahlte Hausarbeit in der ganzen
Welt zu lesen: ich hatte Zeit nachzudenken und ich hatte Kollegen, mit denen ich mich unterhalten konnte. Diese Möglichkeiten sind es,
die mir die Hoffnung geben, dass ich etwas anzubieten habe, Stoff zum Nachdenken über Organisationsformen. Es handelt sich weitgehend
um eine Dechiffrierung dessen, was Arbeiterinnen und ihre ArbeitgeberInnen mir erzählt haben, weil es auf ihren Erfahrungen basiert.
Wie Josee gesagt hat: "Wir, die Dritte Welt, würdigen sie nicht herab, es sind eher sie, die uns herabwürdigen."
Hiroshima, Nagasaki
große USA! Warum?
Warum eight/six und eight/nine forty-five?
All-Gewalten für ein neues
Capitol-Imperium?
Cool aus kaltem Kriegs-Kalkül
den Knopf gedrückt im Überflug
zur stratosphärischen Bestattung
hunderttausend ahnungsloser Menschen
auf im grellen Leichentuch
Schwarz ragt die Plutoniumasche
ausgelöschter Seelen zwei-
er atomarer Terrorschläge
niemals eingestandener Verbrechen
unfassbarer Barbarei
Ruhlos in den Wolkengräbern
woll'n sie nicht Geschichte sein
wollen sie die Lebenden
ermutigen sich von den hirnverbrannten
Horrorwaffen zu befrein
[ Droht denn nicht noch immer unver-
hohlen die Bastion der Reichen
allen Wesen mit Vernichtung
sollte je ein armer Tor versuchen
ihr die Rechnung zu begleichen ]
Hiroshima, Nagasaki
großer Obama! Was tun?
Nie mehr eight/six und eight/nine forty-five!
Und Zukunft allen Kindern, auch im
Capitol-Imperium.
"63 years ago, a nation learned a valuable lesson, the hard way.
And that lesson was, DO NOT MESS WITH THE UNITED STATES OF AMERICA unless you are prepared to be BLOWN TO PIECES.
Those TWO BOMBS that were dropped on Japan saved HUNDREDS OF THOUSANDS OF AMERICAN LIVES in the process,
so I have no regrets, none what so ever. The Japanese are the ones who should be REGRETFUL for being so STUPID, not us.
And TODAY, another group of people (al Qaeda) are learning the hard way that to GO UP AGAINST OUR COUNTRY will only
result in MANY DEATHS on their side."
"Vor 63 Jahren hat eine Nation eine wertvolle Lektion gelernt,
auf die harte Tour. Und diese Lektion war: LEG DICH NICHT MIT DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA AN,
es sei denn, du bist bereit, in Stücke gerissen zu werden.
Diese beiden auf Japan abgeworfene Bomben haben im weiteren Verlauf
Hunderttausenden von AMERIKANERN das Leben gerettet
[eine unsinnige und an amerikanischen Schulen gelehrte Legende, L.K.].
Deshalb bedauere ich nichts, überhaupt nichts.
Die Japaner sind diejenigen, die bedauern sollten, so dumm gewesen zu sein, nicht wir.
Und heute lernt eine andere Gruppe von Menschen (al-Qaida) auf die harte Tour,
dass es gegen unser Land nur viele Tote auf ihrer Seite geben wird."
(Beitrag eines 50-jährigen "y2kokok" aus Oahu auf Hawaii aus einem Internet-Chat bei "YaHoo" am 6.8.2008.)
Empfehlenswerte Lektüre:
Peter Bürger: Hiroshima, der Krieg und die Christen, © 2005 fiftyfifty & Peter Bürger, Düsseldorf
Aber nie vergessen (ohne Verbrechen miteinander aufrechnen oder gar entschuldigen zu wollen):
Auschwitz + Maidanek + Treblinka + Buchenwald + Dachau ... = 20 * ( Hiroshima + Nagasaki )
40 Millionen von Deutschland verschuldete Kriegstote 1939-45 = 120 * ( Hiroshima + Nagasaki )
Sicherheit (März 2009) Gleich ob Reiche ihre weißen Fahnen oder bunte hissen eines ist bis heute bombensicher: Bluten müssen meist allein die armen Leute
Der auf seinem Schleudersitz, könnte er die Schreie hören
könnte der auf seinem Schleudersitz die Schreie hören
würde er erschrocken umkehren und aufhören
Befehle auszuführen, Brücken zu zerstören
die uns gar nicht gehören und nicht zu uns führen?
Der auf dem Ministerstuhl, könnte er das Zittern spüren
könnte der auf dem Ministerstuhl das Zittern spüren
würde er sich erschüttert rühren und aufhören
Befehle zu beschließen, Länder zu beschießen
die sich nicht drohen ließen und nicht kaufen ließen?
Der auf Deiner Fernsehcouch, könnte er die Schmerzen fühlen
könnte der auf Deiner Fernsehcouch die Schmerzen fühlen
würde er dann endlich aufwachen und aufhören
die immer neu zu wählen, die Soldaten befehlen
Menschen zu vernichten um Macht zu errichten?
Text: Kurt Tucholsky alias Theobald Tiger 1930, Musik: Leo Kowald, Juni 2008
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Wenn du zur Arbeit gehst am frühen Morgen wenn du am Bahnhof stehst mit deinen Sorgen dann zeigt die Stadt dir asphaltglatt im Menschentrichter Millionen Gesichter Zwei fremde Augen ein kurzer Blick die Braue, Pupillen, die Lider, was war das? Vielleicht dein Lebensglück vorbei, verweht, nie wieder Du gehst dein Leben lang auf tausend Straßen du siehst auf deinem Gang, die dich vergaßen ein Auge winkt, die Seele klingt du hasts gefunden - nur für Sekunden Zwei fremde Augen ein kurzer Blick die Braue, Pupillen, die Lider, was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurück vorbei, verweht, nie wieder Du musst auf deinem Gang durch Städte wandern siehst einen Pulsschlag lang den fremden Andern es kann ein Feind sein - es kann ein Freund sein es kann im Kampfe dein Genosse sein es sieht hinüber und zieht vorrüber Zwei fremde Augen ein kurzer Blick die Braue, Pupillen, die Lider, was war das? Von der großen Menschheit ein Stück vorbei, verweht, nie wieder | A7+ D7+ A7+ D7+ A7+ D7+ A7+ D7+ A7+ G° Hm7 E7 Hm7 E7 Hm7 E7 A7+ G° Hm7 E7 Am G7 C Dm Dm6 E79- Gm6 A7 Dm G7 C7+ F7+ Dm6 E79- A7+ D7+ A7+ D7+ A7+ D7+ A7+ D7+ A7+ D7+ A7+ G° Hm7 E7 Hm7 E7 Hm7 E7 A7+ G° Hm7 E7 Am G7 C Dm Dm6 E79- Gm6 A7 Dm G7 C7+ F7+ Dm6 E79- A7+ D7+ A7+ D7+ A7+ D7+ A7+ D7+ A7+ D7+ A7+ G° Hm7 E7 Hm7 E7 Hm7 E7 Hm7 E7 Hm7 E7 A7+ G° Hm7 E7 Am G7 C Dm Dm6 E79- Gm6 A7 Dm G7 C7+ F7+ Dm6 E79- A7+ |
Die Kreuze der Wähler in den Urnen sind alle gezählt: Wer hat denn schon wieder die Schnecke zum Gärtner gewählt? Die schweigende Mehrheit hat ohne mich vorher zu fragen mein zierliches Pflänzchen Hoffnung zum Kompost getragen Ich finde, ein solches Verhalten ist nicht souverän wie fahrlässig darf man als Wähler zur Wahlurne geh'n muss man den eig'nen Belangen zuwider stimmen oder wie ein Stück Treibholz im Strome der Nichtwähler schwimmen? Egal, ob von Schröder und Fischer, von Merkel und Müntern nach Wahlgeschenken gibt's immer 'nen Tritt in den Hintern von Merkel und Steinmeier oder vom welligen Western den Schmerz, wenn er nachlässt, der Wähler, vor Wahlen vergisst er'n! Man könnte als Wähler vor Wahlen sich mal informier'n aus eigenen Quellen, statt nur in die Glotze zu stier'n um sich dort mit Scheinargumenten verwirren zu lassen die so gut in die Scheinwelt der Reichen und Schönen passen Der Liberalismus steht da wie ein Clown ohne Socken das ist doch kein Grund, sich 'ne Westerwelle zu locken! Als hätten die Pleitenwellen dem Volk nicht genügt hat es prompt den Apostel der Banken zum Vize gekriegt Egal, ob von Schröder und Fischer, von Merkel und Müntern nach Wahlgeschenken gibts immer 'nen Tritt in den Hintern von Merkel und Steinmeier oder vom welligen Western den Schmerz, wenn er nachlässt, der Wähler, vor Wahlen vergisst er'n! Drum dürfen, wie üblich nach deutschen Reichstagswahlen die niederen Klassen die Abkackprämien bezahlen der Staat wird die Schurken an Krisengewinnen nicht hindern und mit Opferritualen die Taschen der Wehrlosen plündern Und Kopfgeldpauschalen und ew'ge Atomrestlaufzeiten! Der Wähler vergaß, sich die Pläne der Merkel zu merken die Wahlkampf-Dementis, die harschen sind eben verklungen und schon wird ihm der neueste Tritt-in-den-Arsch-Walzer g'sungen: Egal, ob von Schröder und Fischer, von Merkel und Müntern nach Wahlgeschenken gibts immer 'nen Tritt in den Hintern von Merkel und Steinmeier oder vom welligen Western den Schmerz, wenn er nachlässt, der Wähler, vor Wahlen vergisst er'n! Fakultativ: Und regt sich von unten mal schüchterne Opposition verschärft man die flächendeckende Observation natürlich nur rechtsstaatlich und alles amtlich bezeugt und gefoltert wird nie, ohne Not, wenn der Terrorist schweigt! Zum Schluss etwas Trost, ja das muss man dem Souverän lassen hat er doch die braunen Banditen ins Abseits geschossen und glücklicherweise die eine Lektion nicht verlernt doch von Selbstbestimmung ist er noch ein Lichtjahr entfernt! |
Dm / / / Am / Dm / / / Am / C / / / Em / Gm / / / D / D / / / A / A7 / / / D D7 G7 / A7 / H7 / Em7 / A7 / D A7 |
Lala lalala lala lalalalah, lala lalala lalah Kannst du, Leo, nicht auch mal was schönes singen von beschwingten, heiteren und angenehmen Dingen die nicht gallenartig das Gehör verätzen und Adrenaline in Alarm versetzen Hach, bei deinen Liedern muss man so viel denken dass sich einem die Synapsen im Gehirn verrenken musst du uns die letzten Illusionen rauben die wir noch der Kanzel und der Glotze glauben Lala lalala lala lalalalah, lala lalala lalah Kannst du nicht ein bisschen uns're Psyche schonen von der Wahrheit kriegt der Deutsche nämlich Depressionen kannst du die Verhältnisse nicht etwas schönen wirst du dich denn nie mit dem System versöhnen Immer musst du über die Probleme reden das erzeugt beim Publikum die schwersten Seelenschäden die muss man mit Alkohol erst auskurieren will man in der Nacht nicht wach zur Decke stieren Lala lalala lala lalalalah, lala lalala lalah Hast du, Leo, nicht auch ganz profane Sorgen soll ich dir vielleicht 'ne heiße DVD besorgen die weist deine Aggressionen in die Schranken und bringt deine destruktive Sicht ins Wanken Ist es nicht auch wichtig wie die Schalker spielen und wie tief die Bayern-Müch'ner Millionäre fielen willst du nicht ein Liedchen auf Jens Lehmann singen wie die Lüdenscheider null-vier baden gingen Lala lalala lala lalalalah, lala lalala lalah Oder schreib' in Gottes Namen Liebeslieder die hört der frustrierte Deutsche immer gerne wieder Popverlage würden sich dann um dich raufen und Millionen würden deine Platten kaufen Muss man überhaupt zu Liedern Texte schreiben? Man versteht doch bloß die Hälfte - lass es einfach bleiben! Für den Markt, da langt es "lalalah" zu lallen das würd' deinen Fans genauso gut gefallen! Lala lalala lala lalalalah, lala lalala lala lalalah Lala lalala lala lalalalah, lala lalala lalah ... | D E7 A F#7 Hm7 C#7 F#m E7 A7 / D7 / A7 / D7 / G / A7 / D / E7 / A7 / D7 / A7 / D7 / G7 / C / A7 / D E7 |