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I n h a l t
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Zuhause im Klapheckenhof (Von Leobald Loewe, Dez. 2008, frei nach G. Brassens "La mauvaise reputation") Zuhause im Klapheckenhof hab' ich 'n ziemlich schlechten Ruf Ich halt' den Mund und müh' mich sehr aber ich gelt' als, weiß nicht, wer! Ach, ich tu' doch niemandem 'was zu Leide alldieweil ich auf meinem Holzweg bleibe aber die Leute mög'n nicht die die and're Wege geh'n als sie nein, die Leute mög'n nicht die die and're Wege geh'n als sie über mich reden alle schlecht außer die Stummen, natürlich nicht! Spielt der FC Schalke, bleib’ ich schön im Bett mit meinem Weib kommt von draußen Torgeschrei geht mir das glatt am Arsch vorbei! Ach ich bin doch nicht schon ein Volksverräter nur weil ich nicht mitjuble beim Elfmeter aber die Leute mög'n nicht die die and're Spiele spiel'n als sie nein, die Leute mög'n nicht die die and're Spiele spiel'n als sie mit Fingern zeigen sie auf mich außer die Krüppel, natürlich nicht! Hör' ich 'n Altkannten, der zieht über Asylanten her misch' ich mich ein, bin nicht mehr still weil ich den Mist nicht hören will! Ach, ich tret' doch niemanden auf die Füße nur weil ich den Ärmsten mich nicht verschließe aber die Leute mög'n es nicht wenn man nicht ihre Sprache spricht nein, die Leute mög'n es nicht wenn man nicht ihre Sprache spricht sie alle stürzen sich auf mich außer die Lahmen, natürlich nicht! Ich muss kein Zukunftsforscher sein um euch mein Los zu prophezei'n: Finden sie einen festen Strick schlingen sie den um mein Genick! Ach, ich mach' doch niemandem je Probleme nur weil ich die Wege nach Rom nicht nehme aber die Leute mög'n nicht die die and're Wege geh'n als sie nein, die Leute mög'n nicht die die and're Wege geh'n als sie alle schau'n zu wenn man mich hängt außer die Blinden, wie man sich denkt!
Vertrauen (1983) Sieges sicher blickt er nieder auf das brave Volk, das wieder auf die Sprüche sich verließ, wie's von allen Säulen hieß: "Dieser Kanzler schafft Vertrauen", bei den reichen Seinesgleichen! And'res ist dem birnenweichen Kohlkopf gar nicht zuzutrauen.


Es sei daran erinnert, dass Frau Merkel persönlich 
Nie auf der Welt können Linkswähler sein so blind wie ich Idiot mich hab' benommen da fielen fast mir die Augen hinein als ihrem Mieder sie zu nah gekommen Ein hübsches Merkel mit rosa Kuhhaut als schöne Blume geschminktes Biest, das dich regiert wie man's keiner zutraut wobei du langsam zugrunde gehst! Ich konnte an ihrer schlichten Gestalt nie einen Flecken zarter Haut erblicken nur fürs Regieren, da brauchen sie halt kein Mädel, das schön nähen kann und stricken Ein hübsches Merkel... Doch neulich hat sie ein Kleid ausgesucht ließ ihre altbewährten Knöpfe fallen als ich sie sah, hab' ich mich fast verschluckt sie hatte mir noch nie so gut gefallen Ein hübsches Merkel... Hat sie der Schöpfer mit Reizen bestückt! Mich traf der Blitz, mein Herz fing an zu brennen sie hat so viele, ich hab' nicht geblickt nicht mehr gewusst, wohin mit meinen Sinnen... Ein hübsches Merkel... Wegen dem Bush war ich sauer, die Wut ist nun verpufftt, ich hab' Hartz ihr vergeben auch finde ich ih-re-Re-Formen so gut kann meine Stit-timme keiner Andern geben! Ein hübsches Merkel...
| Deutscher Wahlkrampf (Juli 2005) Die "Reformen" war'n "gescheitert"* Rürup, Hartz, das Jammertal für die Katz' und nicht erheitert muss das Volk erneut zur Wahl Wieder einmal geht's ums Ganze Umwelt, Zuckumpft, 's Kapital um Lohnnebenkostensenkung und die Arbeitslosenzahl Aus der Glotze schallt es "ZUCKUMPFT!" "Hoch die Armut!" titelt BILD " 's drohen große Katastrophen zahle Ablass, gib dein Geld!" "Dein Erspartes ist heut' richtig wichtig für die Konjunktur Lohnerhöhung? Bist du irre? Willst du Sozialismus pur?" "Schulden? Feigling! Mach jetzt Umsatz wer nichts kauft, hat nicht gelebt Schluss mit lustig ist erst wenn man in der Zinsenfalle klebt!" __________ "Wer das Tempo hier nicht mitgeht wird am Straßenrand entsorgt denk daran, die Rente ist von deinen Enkeln nur geborgt!" "Den Versagern, Alten, Kranken keinen müden Euro mehr jeder sehe, wie er klarkommt so ist Zukunft, bitte sehr!" "Für den Frieden schicken wir dann mit dem eingesparten Geld unsre Bundeswehrsoldaten in die große weite Welt!" Ganz verdattert steht der arme Mann der Arbeit aufgewacht vor den Scherben der Bescherung die ihm dieser Wahlkrampf macht Und er ahnt: Auf seine Kosten geht's mit List, Gewalt, Verrat um das alte Oben - Unten und die ganze Macht im Staat! | Beim Frühstück (Juli 2008) Sitz' gemütlich ich beim Frühstück so vor meiner Tasse Tee ist mein Blutdruck noch in Ordnung bis ich in die Zeitung seh': Wieder einmal geht's ums Ganze Umwelt, Zuckumpft, 's Kapital |
Vor Jahren erfuhr'n wir, dass unsere Erde im Laufe der Zeit immer wärmer werde und kluge Forscher fanden heraus, die Ursache kommt auch aus Schornsteinen 'raus. Sie brachten's im Wetter um fünf vor halb acht und haben darum nicht viel Wind gemacht.Sie wussten, das Klima ist eher apathisch es ändert sich langsam und selten dramatisch kaum messbar, nur schleichend, in Hunderten Jahren hat Mensch und Tier Zeit, sich auf neue Gefahren noch einzustellen, es wär doch zum Lachen die Leute damit verrückt zu machenDoch dann eines Abends begann jene große Serie zur klimatischen Katastrophe, fast jedes siebente Wort war "dramatisch", Schauspieler schauten besorgt und sympathisch, nach der Tagesschau, viertel nach acht, da haben sie alle verrückt gemachtDa krochen auf einmal aus all' ihren Löchern die Hinz und Kunz mit den richtigen Riechern um sich die Furcht vor Naturkatastrophen zu nutze zu machen, den göttlichen Strafen, genau so wie Pfaffen und Sektenpropheten schon immer den Leuten die Köpfe verdrehten.Dank eifriger Klimamodellprogrammierer und hochkarätiger Meinungsführer gelang es sogar der Atomfakultät mit einer neuen Identität als Umweltapostel trotz peinlicher Pannen die Medien vor ihren Karren zu spannenSie priesen sich nun als das kleinere Übel, sie wünschten die steinalte Kohle zum Düwel, Tschernobyl wurde hinwegdiskutiert, der Atomausstieg problematisiert. Den Ausstieg vom Ausstieg, das ist's, was sie wollen sie halten uns wohl für verrückt, die Tollen!Die abstiegsbedrohten Atomstromkonzerne - ein Konzept für ihr'n Abfall, das hätten sie gerne - gehör'n selbst nach bürgerlichsten Grundsätzen enteignet, verstaatlicht, entflochten, in Fetzen. Das weiß auch die Merkel und ihre Knaben ja, woll'n sie uns darum zum Besten haben?"Klima, Gerechtigkeit, Freiheit" für morgen, das ist's, worum sich "DIE GRÜNEN" heut' sorgen! Potz Biomaisdiesel, ich kann es nicht fassen, wo haben die bloß ihre Umwelt gelassen? Mir regt sich bei diesem Programm der Verdacht: Die haben sich selber verrückt gemacht! ]Seit wann ist das Wetter denn Schuld an den Plagen der Menschheit, sind jetzt die uralten Fragen zu Ausbeutung, Unwissenheit, Elend der Massen zweitrangig, eigene Kriege vergessen in Serbien und in Afghanistan? Stellt man dies’ alles nun hinten an? ]"Hallo?", so hör' ich's im Publikum sagen: "Sind Umwelt und Klima nicht wichtige Fragen?" Natürlich! Nur her mit der Sonnen- und Windkraft und allem, was spart und nachhaltig Sinn macht doch sind es nicht eben die selben Figüren die sich vor der Welt als ihr Retter aufführen......und mit aller Gewalt genau jene beschützen die Mensch und Natur nur als Rohstoff benützen? "Weil die richtige Lösung von diesem Problem die soll'n wir vergessen, die soll'n wir vergessen weil die richtige Lösung von diesem Problem ist für einige, aber nur für sehr wenige, nicht angenehm." (Zitat aus 'Monopoly' von Franz Josef Degenhardt)
Was stört den Bär / am Arktismeer / im Sommer sehr / das Klima-Watt'ndrama? Was fegt den Wurm / îm Regensturm / vom Eifelturm / das Klima-Watt'ndrama? Was macht den Preis / des Öls so heiß / schmilzt schon das Eis / im Klima-Watt'ndrama? Was macht dir Angst / Wenn du brav tankst / bezahlst und dankst / das Klima-Watt'ndrama? Sei auf der Hut / Verschwendung tut / der Welt nicht gut / auch ohne Watt'ndrama! Dass Krieg und Not / und Hungertod / noch Menschen droht / das ist mein Watt'ndrama! Der alte Hut / Atom sei gut / vor Sündenflut / vom Klima-Watt'ndrama? Kam's nicht auch vor / dass Reaktor-/-en GAU'n ums Ohr / trotz Klima-Watt'ndrama? War nicht der Müll / von Tschernobyl / schon viel zu viel / ein Riesen-Watt'ndrama? Auf lange Sicht / hin wär's nicht schlecht / fürs täglich Licht / was Neues zu ersinnen Nicht bang und taub / und ohne Raub-/-bau sollte, glaub' / ich, das auch bald gelingen Wenn nicht vorher / in atomar-/-en Schlachten der / Ressourcen wegen wir / die letzte Kater-Strophe singen! | |||
sei der Sinn des Lebens? Ein falsches Wort, und Mühen beider sind vergebens! Das Geld diene dem Menschen nur zum Wohle? 's geht eher umgekehrt bei jedem Furz um Kohle! Der Reiche wär Wohl- täter für die Armen? Er wär nicht lange reicher, hätt' er viel Erbarmen! |
Yo quiero salir del mundo (Josè Martì, Cuba, 1890) Yo quiero salir del mundo por la puerta natural en un carro de hojas verdes a morir me han de llevar. No me pongan en lo oscuro a morir como un traidor. ¡Yo soy bueno, y como bueno moriré De cara al sol! Ich möchte die Welt verlassen durch die Pforte der Natur und ein Karr'n mit grünen Blätten fahre mich zum Sterben vor. Legt mich nicht wie einen Schurken ins Dunkle einer Gruft. Ich bin gut, so legt zum Sterben mein Gesicht ins Sonnenlicht! Moi, je veux sortir du monde par la porte naturelle sur un char à feuilles vertes à la mort emportez-moi. Ne me mettez pas à l'ombre pour mourir comme un vilain. Je suis bon, et laissez-moi ainsi mourir: Face au soleil! I do want to leave the world passing through the natural door on a chariot with green leaves bear me out to die that day. Do not put me like a traitor to die into the dark I am good, and as a good man let me die: Face to the sun! (Nachdichtungen von Leo Kowald ©© Jan. 2009)
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Musik: Johannes Brahms, Symphonie Nr.3, Satz 3 nach dem Krieg bin ich da steckte früh Schläge ein war zu klein um stark zu sein Lernte schnell wie im Spiel kämpfte um Achtung viel mir war Furcht wohl vertraut fühlte selten warme Haut der am Ende ins Meer fließen muss und erfuhr Liebesreiz eine Frau nahm mich hin Kinder gaben neuen Sinn Es war kein leichtes Spiel ich sah nicht mehr das Ziel und im Streit ging ich fort dabei fiel kaum ein Wort der am Ende ins Meer fließen muss war noch viel Schmerz und Scham nun ist mir nicht mehr kalt und mit Dir werde ich alt der am Ende ins Meer fließen muss |

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dass es den Direktor stört und es ihn zutiefst empört was man vor den Türen hört? |
Was Kollegen sich auf allen Gängen so zusammenlallen würd' ihm auf die Nerven fallen und dem Vorstand sehr missfallen! | In den Korridoren hör' er unverschämte Ruhestörer uns'res-guten-Rufs-Zerstörer und gefährliche Verschwörer. |
willig, den Konflikt zu schlichten was ja nicht den Konflikt zu schlichten was jedoch zu seinen Pflichten zähle, hieß es in Gerüchten. | Nunmehr sei veranzulassen auf die Flure aufzupassen um die Täter zu erfassen und geräuschlos zu entlassen! | Just nach der Betriebsratshörung zu der Korridorverschwörung habe eine Magenstörung ihn befallen vor Empörung. |
Offenbar nicht leicht erkrankt sei er gleich, Gott sei's gedankt kreidebleich nach Haus gewankt und habe den Arzt verlangt. | Im Vertrau'n und ungefragt wurde auf dem Flur gesagt dass ihn seine Blase plagt und er dünnen Stuhl beklagt. |
Aus der Personalabteilung kam die kurze Hausmitteilung 's gäb' nach einer Lagepeilung keine Hoffnung mehr auf Heilung! |
Tagesschau, da bleibt der Ostermontag für den alten Friedensfreund kein Schontag müssen doch die Fernsehmedienärsche gnadenlos die Osterfriedensmärsche niederzerren, fälschen, kleinberichten meinungsBILDend für die breiten Schichten | G7 C79 G G7 C7 C#° G E7 Am7 D7 D#7 D7 |
Wenn euch so viel daran liegt, dann redet halt von Politicke obwohl das Thema macht mich schon ein wenig melancholicke schwätzt die ganze Woche davon, das macht mir nichts aus doch redet ihr mir vom Frieden, kriecht mir die Angst in den Nacken mit untertänigstem Verlaub! Ihr besetzt mit eurer Agenda die ganz großen Themen da bleibt kein Platz für die kleinen Leute mit ihren Problemen Ihr bestellt die Talkmaster und die fragen Euch aus doch redet ihr dann vom Frieden, kriecht mir die Angst in den Nacken mit untertänigstem Verlaub! [ Ihr droht ja gern mit dramatischen Katastrophengewalten verunsi-sicherte Wähler sind leicht bei der Stange zu halten (/wie Lemminge drängeln die Lämmer um sich in der Menge zu halten) schwätzt nur übers Wetter, da kennt sich jeder prächtig aus doch redet ihr mir vom Frieden, kriecht mir die Angst in den Nacken mit untertänigstem Verlaub! ] Ihr habt die Armen vertröstet und für die Reichen gehandelt ihr habt für sie die Wirtschaft in ein Kasino verwandelt zum Nutz' und Fromm' der Nachhaltigkeit, ich hätt's fast geglaubt doch redet ihr mir vom Frieden, kriecht mir die Angst in den Nacken mit untertänigstem Verlaub! Ihr schickt Soldaten und Waffen in die entlegensten Weiten da haben die nichts zu schaffen außer gefährlich zu streiten gebt's doch endlich zu, 's geht nur um Zaster, Macht und Raub doch Ihr redet mir vom Frieden, da kriecht mir die Angst in den Nacken mit untertänigstem Verlaub! Solange es euch gefällt die eigenen Reden zu hören stellt bitte das Mikro leiser um nicht meine Träume zu stören als stinknormaler Bürger will ich im Grund' nur meine Ruh' doch redet ihr mir vom Frieden, mach' ich mir ernsthafte Sorgen krieg' in der Nacht kein Auge zu... krieg' in der Nacht kein Auge zu... krieg' in der Nacht kein Auge zu..."Wenn die Ob'ren
vom Frieden sprechen
Mann auf der Straße
lass alle Hoffnung fahren"
(B.Brecht)
Hört das neu'ste Wallstreetmärchen: "Investiert in Gummibärchen"! Wo die Rohstoffbörsen kriseln und die Immobilien bröseln fühlt das internationale Spekulatius-Kapital sich magisch zu den süßen Drogen und Genüssen hingezogen das bringt Maximalprofit und alle zocken mit:Klingelt's Geld, klingelt's Geld im Portfolio macht es Spekulanten froh und auch den KARIBO - Oh - doch's verfällt schnell, das Geld brennt so leicht wie Stroh in New York und Frankfurt, in Paris und Tokio Gummibärchen werden knapp und KARIBO verdient sich schlapp - nur die Kinder, die sind sauer: "Gummibärchen sind zu teuer!" Thomas Gottschalk sponsert eine große Benefizanzeige: "GUT BETUCHTE PROMISPENDer SUCHEN BÄRENHUNGerKINDer" das erhöht den Quotenschnitt und alle singen mit - hey:Klingelt's Geld ... Sachsenlandesbankenzocker steigerten mal eben locker mit geborgten Staatsmoneten acht Milliarden Bärentüten! |: Doch die Kinder hamm' vor Ort ein Loch in den Tresor gebohrt um die missbrauchten Gummibären der Bestimmung zuzuführen das macht alle Kinder froh - und erwachs'ne ebenso:Klingelt's Geld ... :|
Ihr wart hier nur zwölf Jahre kurz an der Macht, was habt ihr da alles kaputt gemacht, ihr kanntet in jedem Konflikt nur Gewalt und machtet vor keinem Verbrechen halt, und habt noch geprahlt! Ihr habt unser Land als Bestie präsentiert und unsere Sprache zum Gebrüll pervertiert, eure Stiefel - Symbole für tumbes Gepolter, eure Fahnen für Terror, Krieg, Massenmord, Folter, Krieg, Massenmord, Folter! Die besten Deutschen habt ihr uns genommen, nicht oft ist, wer flieh'n konnte, wiedergekommen, ihr habt unsre Brüder ins Lager getrieben, ins Gas und ins Feuer - IHR seid uns geblieben, IHR seid uns geblieben! Und IHR seid nun stolz darauf, Deutsche zu sein! Man kann sich nur schämen, hört euch man so schrei’n; wann endlich in Deutschland ein Volk friedlich lebt, und GEACHTET, erst dann, wenn es euch nicht mehr gibt, WENN'S EUCH NICHT MEHR GIBT! Wer wurde gefragt, ob er schwarz oder weiß oder braun auf die Welt kommen wolle, ob reich oder arm? Der soll meinetwegen drauf stolz sein auf seine Geburt, die Nation und sein Holzbein, die Nation und sein Holzbein!
Wir singen Euch von unscheinbaren fremden Frauen in mittleren Jahren mit Kopftuch und tiefschwarzem Haar die mit immer freundlichen Mienen feinen Herren und Herrinnen dienen so wie das auch früher schon war Nach Europa um Geld zu verdienen um der drückenden Not zu entrinnen hat sie sich ein Ticket gekauft dort hin wo sie keiner erwartet von La Paz oder Delhi gestartet als Muslimin oder getauft Von den Kindern zu Haus' fortgerissen werden die sie bald kaum noch vermissen trotz Briefen und telefonier'n und dafür muss sie sich benutzen lassen nicht nur zum Pflegen und Putzen und wagt nicht einmal sich zu wehr'n Wegen fehlender Ausweispapiere in der Wohnung gehalten wie Tiere versteckt, illegal, unsichtbar und ist sie nicht mehr wie ein Besen zu gebrauchen wird sie ausgewiesen und das nach dem dreizehnten Jahr Die Herrschaften, die sie besessen haben, werden sie bald schon vergessen als hätte sie nie existiert und über die Grenze in Stunden ist sie aus dem Bewusstsein verschwunden wohin auch ihr Schicksal sie führt Wir sangen Euch von wunderbaren starken Frauen, von den Unsichtbaren die nie in den Schlagzeilen steh'n die zwischendurch in Augenblicken ihre Tränen im Lächeln verstecken wenn sich die Gedanken verlier'n... |
Gitarrenbegleitung (4/4, Cm = Capo III + Am)
1,2,4,6.: Am / Dm6 E7, Am / Dm6 E7, F G C E7,
Am / Dm6 E7, Am / Dm6 E7, F G Am /, Am /
3,5.: E / Am E, E F G A, Dm Am E /,
E / Am E, F G C G, F G Am /, Am /
| The Invisibles We'll sing you about inconspicuous foreign women in medium age with head scarves and deeply black hair who're serving their sirs and ladies always with a smile in her face just like it was once in the past To far Europe, to earn some money to escape from the oppressive misery she has bought a ticket to somewhere, where nobody knows her departed from Delhi or Chile as a Moslem or a baptised Torn away from the children at home they will soon barely miss her despite phone-calls and letters and for this she's being used not only for nursing and cleaning and doesn't even try to refuse. Due to the missing documents held in the house like an animal hidden, illegal, invisible and when she's no longer useable like a broom, she's instantly expulsed even after thirteen years The sirs and ladies, who owned her will soon have forgotten her as if she did never exist and across the borders she disappeares from their memories in a few hours no matter where the fate her leads. We've sung you about wonderful strong women, about the invisibles who never appear in the headlines who in between in secret moments hide their tears in the eye-corners when their thoughts loose control. |
Auszüge aus einer Zusammenfassung der Autorin bei Attac Schweiz:
Die Lebens- und Arbeitsbedingungen migrantischer Hausarbeiterinnen werden zu einem großen Teil bestimmt durch die Überschneidung der Beziehungen, welche die Arbeiterinnen einerseits zu ihren ArbeitgeberInnen und andererseits zum Staat haben. Staatsbürgerschaft und Einwanderungsstatus sind dabei entscheidende Faktoren. Die Macht des Staates wird oftmals benutzt, um die Abhängigkeit einer Arbeiterin von ihrer ArbeitgeberIn zu verstärken und Herr/Herrin-Knecht-Verhältnisse zu institutionalisieren, so dass die Arbeiterin ihrer ArbeitgeberIn 24 Stunden am Tag unterworfen ist. Staatsbürgerschaft und Einwanderungsstatus sind Bereiche, in denen es zumindest Organisierungsmöglichkeiten gibt, wenn man etwas ändern will; in ihnen sind spezifische Verbesserungen und verbindende organisierende Prinzipien enthalten. In einer Nebenrolle war ich in der Unterstützung solcher Kämpfe engagiert und weiss, dass sie nicht leicht zu führen sind. Aber man kann sie gewinnen, und schon der Kampf als solcher ist ein materieller Gewinn. Ich möchte Arbeiterinnen und Aktivistinnen auch zu bedenken geben, das live-in Hausarbeit die Arbeiterin trotz aller Vorteile, die sie zu bieten scheint, in eine Status- und Abhängigkeitsbeziehung einbindet, die durch Rassismus vermittelt ist. Wie man sich innerhalb dieser Beziehung für Rechte, Gerechtigkeit und Gleichheit organisieren will - wenn es denn überhaupt möglich ist - muss ernsthaft überlegt werden.
Der Einwanderungsstatus ist nicht der einzige Grund dafür, dass Migrantinnen in der Hausarbeit beschäftigt sind, und er ist auch nicht der einzige Faktor, der bei ihrem Missbrauch und ihrer Ausbeutung zum Tragen kommt. Die Behandlung migrantischer Hausarbeiterinnen und die "Nachfrage" nach ihnen ist in erster Linie ein Symptom für die fundamentalen Widersprüche und Spannungen innerhalb des Kapitalismus, der sowohl rassistisch als auch patriarchal ist. Die Trennung zwischen öffentlich und privat, schreckliche Armut und demonstrativer Reichtum, der auf der Geschichte eines ungezügelten und räuberischen Imperialismus gegründet ist - hier liegen die Wurzeln für die Probleme, mit denen Frauen konfrontiert werden, die als migrantische Hausarbeiterinnen arbeiten. Ich habe diese Arbeit mit der Feststellung begonnen, dass Hausarbeit in Privathaushalten neben der Prostitution die verbreiteste Arbeit neu angekommener Migrantinnen ist. Die Ausdehnung und Rassifizierung der Prostitution, der bezahlten Hausarbeit und des Phänomens der "mail-order"-Braut ist eine Funktion der Ausdehnung des globalen Kapitalismus. Dies ist entmutigend und ermutigend: entmutigend weil die Kräfte, mit denen man konfrontiert ist, so mächtig sind, und ermutigend, weil es Möglichkeiten zu Bündnissen mit anderen Gruppen bietet, die aus einem anderen Grund gegen denselben Feind kämpfen.
Die theoretischen Herausforderungen, die durch die Hausarbeiterinnen aufgeworfen werden, erfordern, dass wir die Reproduktionsarbeit
wieder in den Mittelpunkt rücken und kritisch hinterfragen, wie und was wir reproduzieren, und dass wir nicht nur das Persönliche politisch,
sondern auch umgekehrt das Politische persönlich machen. Es besteht ein Bedarf an empirisch fundierter Theorie,
um solche Bündnisse zu fördern und zu verstehen, was die einen Frauen miteinander verbindet und die anderen auseinander treibt.
Eine solche Theorie muss in den realen, erlebten Erfahrungen der Arbeiterinnen angesiedelt sein. Ich hoffe, dass ich zeigen konnte,
dass Arbeiterinnen und ArbeitgeberInnen ein Gefühl, ein soziales Bewusstsein für die Widersprüche haben, die sie zu managen versuchen.
Im Unterschied zu den Arbeiterinnen hatte ich die Gelegenheit, Menschen aus vielen Migrantencommunities zuzuhören, die über Hausarbeit
in verschiedenen europäischen Städten erzählt haben: ich hatte die Gelegenheit, über Hausarbeit und bezahlte Hausarbeit in der ganzen
Welt zu lesen: ich hatte Zeit nachzudenken und ich hatte Kollegen, mit denen ich mich unterhalten konnte. Diese Möglichkeiten sind es,
die mir die Hoffnung geben, dass ich etwas anzubieten habe, Stoff zum Nachdenken über Organisationsformen. Es handelt sich weitgehend
um eine Dechiffrierung dessen, was Arbeiterinnen und ihre ArbeitgeberInnen mir erzählt haben, weil es auf ihren Erfahrungen basiert.
Wie Josee gesagt hat: "Wir, die Dritte Welt, würdigen sie nicht herab, es sind eher sie, die uns herabwürdigen."
Posthumer Brief eines Vaters an Georges B. (November 2009) Du hättest vom Alter her mein Vater sein können Du warst nur ein paar Tage jünger als Er und während Er, der Polen-Sohn, in sein Vater-Land einbrach, da standest Du wegen der Streiche Deiner Copains in Sète vor Gericht. Und als Er mit Gelbsucht in Frankreich lag da zwangen sie Dich nach Basdorf zur Arbeit bei BMW, Flugzeugmotoren für "unseren" Endsieg. Sie hatten Dir Ausweis und Marken genommen also bist Du, noch jung, nach Deutschland gefahren. Ich weiß nicht, ob jemand versucht hat, Dich abzuhalten. Dein Vater, er hatte doch sicher Kontakte zu Kameraden der Resistance gehabt und gewusst, dass Menschen wie er hier massenweise und systematisch gefoltert, gebrochen und arbeits- vernichtet wurden. Im KZ Oranienburg-Sachsenhausen, dreizehn Kilometer nord-westlich von Basdorf, war neun Jahre zuvor Dein Kollege Erich Mühsam, wie Du Anarchist und wie Dein Vater Kommunist, am beißenden Hass der Faschisten gestorben. Basdorf, Berliner Arbeitervorstadt, Gemeinde Wandlitz, genau da, wo später sogenannte Genossen an "vergoldeten" Wasserhähnen die Chance auf ein "Nie wieder" verspielten. Dafür drohen heute schon wieder dumm-dreiste Nazi-Plakate zu oberst vom Lampenmast: "Vaterland, Muttersprache, Kinderglück" so höhnen sie das von der Stange herunter was sie Deiner Generation gestohlen haben, und Deinem Vater, und meinem Vater, und Dir. Als nachkriegsdeutschem Wirtschaftswunderkind steht's mir nicht zu, Dich in Frage zu stellen. Ich suche selbst noch nach Wegen, mein Leben zu meistern, und die sind so unübersichtlich und krumm. Nein, ich hätte nicht Einundzwanzig geboren sein wollen, dann hätte ich womöglich die gleichen Fehler gemacht wie mein Vater, der natürlich nichts wissen wollte von den Bedenken seines so wie Du Deines und ich meines Vaters. Und was macht eigentlich gerade mein Sohn? |
Hiroshima, Nagasaki, große USA! WARUM? Warum eight/six und eight/nine forty-five? All-Gewalten für ein neues Capitol-Imperium? Kurz aus kaltem Kriegs-Kalkül den Knopf gedrückt im Überflug zur stratosphärischen Bestattung hunderttausend ahnungsloser Menschen auf im grellen Leichentuch. Glutrot ragt Plutoniumasche ausgelöschter Seelen zwei- er niemals ehrlich eingestandener verbrecherischer Terrorschläge unfassbarer Barbarei. Ruhlos in den Wolkengräbern wollen sie nicht Geschichte sein, wollen sie die Lebenden ermutigen sich endlich von dem ganzen Massenmordzeug zu befrei'n. Droht sie nicht noch immer unver- hohlen, die Bastion der Reichen, allen Wesen mit Vernichtung, sollte je ein armer Tor versuchen, seine Rechnung zu begleichen. Hiroshima, Nagasaki, großer Obama! Was tun? Nie mehr "Eight/six und eight/nine forty-five" und Zukunft allen Kindern! Auch im Capitol-Imperium! |
Hiroshima, Nagasaki great United States, say WHY ? Say why "Eight/six and eight/nine forty-five" omnipotence for a rising Capitol Empire Two? Brief in cold war calculus the trigger pushed down on the fly for a stratospheric funeral of hundred thousand clueless human beeings up in glaring fire shrouds Crimson loom plutonium ashes of annihilated souls of these never truly admitted criminal terror assaults of inconceivable barbarism! Restless in their cloudy graves refusing to be history they're yearning to encourage us to free ourselves for ever from this preposterous mass murder stuff! See, the mighty bastion of the wealth still threatens unashamed all beings with annihilation if a single poor fool ever tries to settle an old score! Hiroshima, Nagasaki great Obama, what to do? No more "Eight/six and eight/nine forty-five" and: Future to all children! In the Capitol Empire too! |
"63 years ago, a nation learned a valuable lesson, the hard way.
And that lesson was, DO NOT MESS WITH THE UNITED STATES OF AMERICA unless you are prepared to be BLOWN TO PIECES.
Those TWO BOMBS that were dropped on Japan saved HUNDREDS OF THOUSANDS OF AMERICAN LIVES in the process,
so I have no regrets, none what so ever. The Japanese are the ones who should be REGRETFUL for being so STUPID, not us.
And TODAY, another group of people (al Qaeda) are learning the hard way that to GO UP AGAINST OUR COUNTRY will only
result in MANY DEATHS on their side."
"Vor 63 Jahren hat eine Nation eine wertvolle Lektion gelernt,
auf die harte Tour. Und diese Lektion war: LEG DICH NICHT MIT DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA AN,
es sei denn, du bist bereit, in Stücke gerissen zu werden.
Diese beiden auf Japan abgeworfene Bomben haben im weiteren Verlauf
Hunderttausenden von AMERIKANERN das Leben gerettet
[eine unsinnige und an amerikanischen Schulen gelehrte Legende, L.K.].
Deshalb bedauere ich nichts, überhaupt nichts.
Die Japaner sind diejenigen, die bedauern sollten, so dumm gewesen zu sein, nicht wir.
Und heute lernt eine andere Gruppe von Menschen (al-Qaida) auf die harte Tour,
dass es gegen unser Land nur viele Tote auf ihrer Seite geben wird."
(Beitrag eines 50-jährigen "y2kokok" aus Oahu auf Hawaii aus einem Internet-Chat bei "YaHoo" am 6.8.2008.)
Empfehlenswerte Lektüre:
Peter Bürger: Hiroshima, der Krieg und die Christen, © 2005 fiftyfifty & Peter Bürger, Düsseldorf
Sicherheit (März 2009) Ganz gleich ob die Reichen ihre weißen Fahnen oder bunte hissen eines ist bis heute bombensicher: Bluten müssen allenfalls die armen Leute
Ihr sollt die verfluchten Tarife abbauen. A7+ / E° / Ihr sollt auf euern Direktor vertrauen. Hm7 / F° E7 Ihr sollt die Schlichtungsausschüsse verlassen. A7+ / E° / Ihr sollt alles Weitere dem Chef überlassen. Hm7 / F° / Kein Betriebsrat quatsch' uns mehr herein, F#m / F#7 / wir wollen freie Wirtschaftler sein! Hm7 / E+ / Fort die Gruppen – sei unser Panier! C#m / F#+ / Na, ihr nicht. Hm7 / F° E7 Aber wir. A7+ / A7+ / Ihr braucht keine Heime für eure Lungen, A7+ / E° / keine Renten und keine Versicherungen. Hm7 / F° E7 Ihr solltet euch allesamt was schämen, A7+ / E° / von dem armen Staat noch Geld zu nehmen! Hm7 / F° / Ihr sollt nicht mehr zusammenstehn – F#m / F#7 / wollt ihr wohl auseinandergehn! Hm7 / E+ / Keine Kartelle in unserm Revier! C#m / F#+ / Ihr nicht. Hm7 / F° E7 Aber wir. A7+ / A7+ / Wir bilden bis in die weiteste Ferne A7+ / E° / Trusts, Kartelle, Verbände, Konzerne. Hm7 / F° E7 Wir stehen neben den Hochofenflammen A7+ / E° / in Interessengemeinschaften fest zusammen. Hm7 / F° / Wir diktieren die Preise und die Verträge – F#m / F#7 / kein Schutzgesetz sei uns im Wege. Hm7 / E+ / Gut organisiert sitzen wir hier ... C#m / F#+ / Ihr nicht. Hm7 / F° E7 Aber wir. A7+ / A7+ / Was ihr macht, ist Marxismus. Nieder damit! A7+ / E° / Wir erobern die Macht, Schritt für Schritt. Hm7 / F° E7 Niemand stört uns. In guter Ruh A7+ / E° / sehn Regierungssozialisten zu. Hm7 / F° / Wir wollen euch, einzeln. An die Gewehre! F#m / F#7 / Das ist die neuste Wirtschaftslehre. Hm7 / E+ / Die Forderung ist noch nicht verkündet, C#m / F#+ / die ein deutscher Professor uns nicht begründet. Hm7 / F° E7 In Betrieben wirken für uns're Idee A7+ / E° / die Offiziere der alten Armee, Hm7 / F° / die Stahlhelmleute, Hitlergarden ... F#m / F#7 / Ihr, in Kellern und in Mansarden, Hm7 / G#+ /. merkt ihr nicht, was mit euch gespielt wird? - mit wessen Schweiß der Gewinn erzielt wird? - Komme, was da kommen mag. C#m / F#+ / Es kommt der Tag, da ruft der Hm7 / F° / Arbeitspionier: -- "Ihr nicht. E7 / -- F° E7 Aber Wir. A7+ E° Hm7 E7 (Aber) Wir. A7+ E° Hm7 E7 (Aber) Wir." A7+.
Text: Kurt Tucholsky alias Theobald Tiger 1930, Musik: Leobald Loewe, Juni 2008
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Wenn du zur Arbeit gehst am frühen Morgen wenn du am Bahnhof stehst mit deinen Sorgen - dann zeigt die Stadt dir asphaltglatt im Menschentrichter Millionen Gesichter Zwei fremde Augen ein kurzer Blick die Braue, Pupillen, die Lider, was war das? Vielleicht dein Lebensglück vorbei, verweht, nie wieder Du gehst dein Leben lang auf tausend Straßen du siehst auf deinem Gang, die dich vergaßen - ein Auge winkt, die Seele klingt du hasts gefunden - nur für Sekunden Zwei fremde Augen ein kurzer Blick die Braue, Pupillen, die Lider, was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurück vorbei, verweht, nie wieder Du musst auf deinem Gang durch Städte wandern siehst einen Pulsschlag lang den fremden Andern - es kann ein Feind sein - es kann ein Freund sein - es kann im Kampfe dein Genosse sein es sieht hinüber und zieht vorrüber Zwei fremde Augen ein kurzer Blick die Braue, Pupillen, die Lider, was war das? Von der großen Menschheit ein Stück vorbei, verweht, nie wieder | A7 D79 A7 D79 A7 D79 A7 D79 A7 D79 A7 D79 A7 G° Hm7 E7 Hm7 E7 Hm7 E7 A7+ G° Hm7 E7 Am G7 C Dm Dm6 E79- Gm6 A7 Dm G7 C F7+ Dm6 E79- - - A7 D79 A7 D79 A7 D79 A7 D79 A7 D79 A7 D79 A7 G° Hm7 E7 Hm7 E7 Hm7 E7 A7+ G° Hm7 E7 Am G7 C Dm Dm6 E79- Gm6 A7 Dm G7 C F7+ Dm6 E79- - - A7 D79 A7 D79 A7 D79 A7 D79 A7 D79 A7 D79 A7 G° Hm7 E7 Hm7 E7 Hm7 E7 Hm7 E7 Hm7 E7 A7+ G° Hm7 E7 Am G7 C Dm Dm6 E79- Gm6 A7 Dm G7 C F7+ Dm6 E79- - - A79 |
Die Kreuze der Wähler in den Urnen sind alle gezählt: Wer hat denn schon wieder die Schnecke zum Gärtner gewählt? Die schweigende Mehrheit hat ohne mich vorher zu fragen mein zierliches Pflänzchen Hoffnung zum Kompost getragen Ich finde ein solches Verhalten ist nicht souverän wie blauäugig darf man als Wähler zur Wahlurne geh'n muss man den eig'nen Belangen zuwider stimmen oder mutlos wie Treibgut im Strome der Nichtwähler schwimmen? Egal, ob von Schröder und Fischer, von Merkel und Müntern nach Wahlgeschenken gibt's immer 'nen Tritt in den Hintern ob Seehofer, Merkel und Rösler, - eins is' gewiss dann: Den Schmerz, wenn er nachlässt, der Wähler, vor Wahlen vergisst er'n! Man könnte als Wähler vor Wahlen sich mal informier'n aus eigenen Quellen, statt nur in die Glotze zu stier'n um sich dort mit Scheinargumenten verwirren zu lassen die so schön in die Scheinwelt der Schönen und Reichen passen Der Liberalismus steht da wie ein Clown ohne Socken das ist doch kein Grund, sich 'ne Westerwelle zu locken! Als hätte die Welle der Pleiten dem Volk nicht genügt hat es prompt diesen Kasper der Banken zum Vize gekriegt... Egal, ob von Schröder und Fischer, von Merkel und Müntern nach Wahlgeschenken gibt's immer 'nen Tritt in den Hintern ob Seehofer, Merkel und Rösler, - eins is' gewiss dann: Den Schmerz, wenn er nachlässt, der Wähler, vor Wahlen vergisst er'n! Drum dürfen, wie allemal nach deutschen Reichstagswahlen die niederen Klassen die Abwrackprämien bezahlen der Staat wird die Schurken an Krisengewinnen nicht hindern und in Opferritualen die Kassen der Wehrlosen plündern Und Kopfgeldpauschalen und ew'ges Atomrestlaufwerkeln! Der Wähler vergaß, sich die Merkelschen Worte zu merkeln die Wahlkampf-Dementis, die harschen, sind eben verklungen und schon wird ihm der neueste Tritt-in-den-Arsch-Walzer g'sungen: Egal, ob von Schröder und Fischer, von Merkel und Müntern nach Wahlgeschenken gibt's immer 'nen Tritt in den Hintern ob Seehofer, Merkel und Rösler, - eins is' gewiss dann: Den Schmerz, wenn er nachlässt, der Wähler, vor Wahlen vergisst er'n! |
Dm / / / Am / Dm / / / Am / C / / / Em / Gm / / / D / Dm / / / Am / Dm / / / Am / C / / / Em / Gm / / / D A7 D / / / A / A7 / / / D D7 G7 / A7 / H7 / Em7 / A7 / D A7 |
Tötet das Mammon! / Mammon-Blues (Mai 2010)
Das Mammon ist kein Fabeltier ein Götze ist's, halb Bär, halb Stier gefährlich ist das Mammon. Es streift in seinem Jagdrevier umher und leidet große Gier gefräßig ist das Mammon. | Am / G Em (Lied-Version) Am / G Em Am Em Am / / Am / G Em Am / G Em Am Em Am / / Em / Hm / E / Hm / Dm Am E / E7 Am / G / Am / G Em Am Em A(m) / G E7 Am / Dm6 E7 (Blues-Version) Am / Dm6 E7 F G Am7 / Dm6 E7 Am / Dm6 E7 Am / Dm6 E7 F G Am7 / A7 / D / G7 A7 Dm7 / E7 Am F7 / E7 / / / A7 / D97 E7 A7 / Bb7 C7 / F G A - E7 |
der du gibst den Reichen gelobt sei Deine Marge Dein Ertrag wachse Dein Wille geschehe in der Lobby wie auch auf dem Felde Unsern täglichen Krieg gib Uns heute und bewahre Uns Unsere Investitionen womit Wir pressen Unsere Arbeiter und führe Uns nicht in die Pleite sondern erlöse Uns von den Krisen Denn Uns ist das Portfolio und Euch die Sorgen, die Überstunden und die Steuern in Ewigkeit Ihr Armen!
Man hört so oft besorgte Klage wenn es wahr sei, dass die Made fetter werde noch wo immer schlanker wird die Frucht so wär das doch ein eklatanter Widerspruch! Wie paradox auch das Banale scheint, ein Blick hinter die Schale zeigt, dass ja gerade weil die Made an ihr frisst die Frucht natürlich schlank wird - nur das ist kein Widerspruch nein, das ist der Zusammenhang!
Die Lügenfärbmaschine (Oktober 2010)
Ich war g'rad' süß am träumen, als mich neulich Nacht
der Schein des sturzbesoff'nen Mondes wach gemacht
da hing vor meinem inn’ren Auge wie gemalt
was seit den alten Griechen als Mirakel galt...
...die Lösung aller Weltprobleme: Eine kühne
Bauanleitung für 'ne Lügenfärbmaschine
die missbrauchte Worte leuchtmarkieren kann
womit sogar ein Wähler sie erkennen können müsste...
Dahingeworf'ne Thesen, Enten, Nebelkerzen
Schauermärchen und enttäuschter Hoffnung Schmerzen
sind schon bald in allen Sprachen überwunden
ist der Rassenwahn von dieser Welt verschwunden
Die Unkenrufer haben auch nix mehr zu weinen
denn wem kann man noch ein X für’n U vorgreinen
Selbst die Armen lassen sich nicht mehr verkohlen
und von Schurken ihre Wurst vom Teller holen
Und jeder kann sich auf Politiker verlassen
gähnend leer sind aller Medienzaren Kassen
Kriegsgeschrei, Reklame, Phrasen, Heuchelei
und Hetze sind für alle Ewigkeit vorbei!
(Cazoo-Solo)
Da stand ich auf und ging noch vor dem Morgengrau'n
nach unten in den Hobbyraum um aufzubau'n
den ersten Lügenfärber aus den traumerfund'nen
Plänen, die noch taufrisch mir vor Augen standen
Und als es langsam helle wurde, war'n die blassen
Skizzen mit den Farbfrequenzen zwar vergessen
doch der Prototyp stand da, zum Test bereit
und ich rief 'rein ins Mikrofon, ganz laut:
"Die Würde des Menschen ist unantastbar."
Und ich guckte. Keine Reaktion - unfassbar!
Mann! Ich glaub' die großen Lügen liegen g'rade
unsichtbar im Ultraviolett, wie schade!
Anmerkungen:
1. Diese Geschichte ist leider absolut frei erfunden.
2. „Die Würde des Menschen ist unantastbar"
ist natürlich nicht als Imperativ,
sondern nur als Feststellung gelogen.
3. „Die Lösung aller Weltprobleme“
ist natürlich so einfach nicht zu haben.
4. Es gibt ca. 7 Milliarden „Lügenfärbmaschinen“,
man sollte nur nicht vergessen, sie auch einzuschalten!
Gitarrenbegleitung
|: Am / E7 /
G / D /
Dm6 / Am /
H75+ / E75+ /
Am / E7 /
G / D /
F# / Hm /
E7 / Am E75+
Am / E7 /
G / D /
Dm6 / Am7 /
H75+ / E75+ /
Am / E7 /
G / D /
F# / Hm /
E7 / F7 /
Bb / F /
C / G /
D / Am7 /
H75+ / E75+9- / :|
Wir brennen aus Weizen und Mais der Hungernden Sprit für die Autos von Morgen doch wer heute nacht auf der Platte erfror der hatte gewiss and're Sorgen
Smart power crusade (20.3.2011) Mit Facebooks, Twitter, Fernsehtalks mit Softdrinks light und Tomahawks wird unser Word verbrightet. Wir saufen Öl und scheißen Geld und drum wird, wer den Zapfhahn hält zum eig'nen Wohl befrightet. Hard power crusade (2.5.2011, Melodie: "O Heiland, reiß die Himmel auf") Obama schickt Schwadronen aus in manches Terroristenhaus wer sich da in die Schussbahn stellt wird wie ein Pappschild umgeknallt im Namen der "Gerechtigkeit" welcome in seiner "neuen" Zeit!
So tagten die Herren und Damen der Weltmacht um 15 Uhr Ortszeit Washington D.C. und schauten im Fernseh'n auf interaktiver Live-Schaltung dem eigenen Mordhandwerk zu. Schwach glommen im Süden die Lichter der Stadt in den Mitternachtshimmel ein Steppenhund bellte ins Dunkel des Neumonds. Bei Islamabad war der Erzfeind umzingelt Bin Laden gestellt. Der General schob auf dem Wandschirm per Joystick geschickt seinen eigenen Avartar vor einen 'weiblichen Schutzschild': UND ZUGRIFF! Ein Klick - das Geschoss traf sie kollate- ral in den Thorax. Sie schlug wie von Pappe hin, kippte ins Leere, schwarz sah’n sie den zuckenden Körper verbluten im fahlen Visierbild der Nachtsicht-Gewehre der stoisch vorrückenden Schlachtautomaten. Da quoll aus den stählernen Burgen und Schluchten der Weltstadt volltrunken- es Freudengeheul, Die Medien jubelten, Prediger fluchten, die Ölpreise sanken der Dollar stieg steil.
Zwischenspiel: A A D9 E A E5+ A6 A6
1. Ich mag so gerne draußen wandern A A D9 D9
draußen wandern - das ist schön - E E A A E5+ E5+
aber leider nicht mehr trendy E7/9- E7/9- A6 A6
wo hingegen Nordicwalking E7/9- E7/9- A6 A6
Nordicwalking mit 'nem Walkman A A D9 D9
im Gehörgang - das ist cool - E7 E7 A A E5+ E5+
draußen Wandern ist nicht trendy E7/9- E7/9- A6 A6
Nordicwalking, das ist cool! E7/9- E7/9- A6 A6
Noch, so'n Spruch kann mich nicht schrecken A7 A7 D9 D9
Nordicwalker hätten alle Dreck am Stecken! G G F#7 F#7 Hm Hm E7 E7 E5+ E5+ ... etc.
(Zwischenspiel)
2. Ich mag so gerne Fahrrad fahren
Fahrrad fahren - das ist schön -
aber leider nicht mehr trendy
wo hingegen Mountainbiking
Mountainbiking mit dem Navi
durch die Pampa - das ist cool -
Fahrrad fahren ist nicht trendy
Mountainbiking, das ist cool!
Noch, so'n Spruch kann mich nicht schrecken
Mountainbiker würden sich mit Dreck bekleckern!
(Zwischenspiel)
3. Ich mag so gerne Liebe machen
Liebe machen - das ist schön -
aber leider nicht mehr trendy
wo hingegen Motherfucking
Motherfucking mit Viagra
in der Blutbahn - das ist cool -
Liebe machen ist nicht trendy
Motherfucking, das ist cool!
Noch, so'n Spruch kann mich nicht jucken
Motherfucker könnten sich mit Mumps anstecken!
(Zwischenspiel)
4. Ich mag so gerne auch was lernen
etwas lernen - das ist schön -
aber leider nicht mehr trendy
wo hingeg'n Karriere machen
Karriere machen mit gefaketem
Doktortitel - das ist cool -
Etwas lernen ist nicht trendy
Karriere machen, das ist cool!
Noch, so'n Spruch kann mich nicht stören
Karrieristen sollten sich zum Teufel scheren!
(Zwischenspiel)
Weitere mögliche 3. Strophen:
Schlittschuhlaufen - Inlinescating
mit 'ner coolen Body-Checker-Rüstung skaten
Inlinescater könnten überhaupt nix checken
Frieden machen - Battlefighting
mit 'nem Panzer durch die Wüste Rommel spielen
Battlefighter könnten im Gefecht verrecken
Lala lalala lala lalalalah, lala lalala lala lalalah Lala lalala lala lalalalah, lala lalala lalah Kannst du, Leo, nicht auch mal was Schönes singen von beschwingten, heiteren und angenehmen Dingen die nicht gallenmäßig das Gehör verätzen und Adrenaline in Alarm versetzen Hach, bei deinen Liedern muss man so viel denken dass sich einem die Synapsen im Gehirn verrenken musst du uns die letzten Illusionen rauben die wir noch der Kanzel und der Glotze glauben Lala lalala lala lalalalah, lala lalala lalah Kannst du nicht ein bisschen uns're Psyche schonen von Wahrheit kriegt der Deutsche nämlich Depressionen kannst du die Verhältnisse nicht etwas schönen wirst du dich denn nie mit dem System versöhnen Musst du immer über die Probleme reden das bewirkt beim Publikum die schwersten Seelenschäden die muss man mit Alkohol erst auskurieren will man in der Nacht nicht wach zur Decke stieren Lala lalala lala lalalalah, lala lalala lalah Hast du, Leo, nicht auch ganz profane Sorgen soll ich dir vielleicht 'ne heiße DVD besorgen die weist deine Aggressionen in die Schranken und bringt deine destruktive Sicht ins Wanken Ist es nicht auch wichtig wie die Schalker spielen und wie tief die bayernmünch'ner Millionäre fielen willst du nicht ein Liedchen auf Jens Lehmann singen wie die Lüdenscheider null-vier baden gingen Lala lalala lala lalalalah, lala lalala lalah Oder schreib' in Siegels[/Gottes] Namen Liebeslieder die hört der frustrierte Deutsche immer gerne wieder Popverlage würden sich dann um dich raufen und Millionen würden deine Platten kaufen Muss man überhaupt zu Liedern Texte schreiben? Man versteht doch bloß die Hälfte - lass es einfach bleiben! Für den Markt, da [/Für die GEMA] langt es "lalalah" zu lallen das würd' deinen Fans genauso gut gefallen! Lala lalala lala lalalalah, lala lalala lala lalalah Lala lalala lala lalalalah, lala lalala lalah ... | D E7 A F#7 Hm7 E7 A A7 D E7 A F#7 Hm7 C#7 F#m E7 A7 / D7 / A7 / D7 / G / A7 / D / E7 / A7 / D7 / A7 / D7 / G7 / C / A7 / D E7 D E7 A F#7 Hm7 C#7 F#m E7 ... |