Mit einem Spaten auf der Schulter
mit einer süßen Melodei
mit einer süßen Melodei
mit einem großen Mut im Herzen
ging er aufs Feld zur Plackerei
Armer Martin, arbeite weiter
grabe die Erde, grabe die Zeit
Bei jedem Wetter graben, schuften
vom Morgenrot bis an die Nacht
vom Morgenrot bis an die Nacht
um für sein Leben Brot zu haben
so hat er jeden Tag verbracht
Armer Martin, arbeite weiter
grabe die Erde, grabe die Zeit
Und ohne je in seinen Zügen
Ärger zu zeigen oder Neid
Ärger zu zeigen oder Neid
ging er das Land der Andern graben
Morgen für Morgen, jederzeit
Armer Martin, arbeite weiter
grabe die Erde, grabe die Zeit
Und als der Tod ihm gab ein Zeichen
das soll das letzte Tagwerk sein
das soll das letzte Tagwerk sein
grub er sein Grab, um zu verschwinden
selber rasch in die Erde ein
Armer Martin, arbeite weiter
grabe die Erde, grabe die Zeit
Er grub sein Grab, um zu verschwinden
selber rasch in die Erde ein
selber rasch in die Erde ein
und um die Leute nicht zu stören
legte er wortlos sich hinein
Armer Martin, ruhe in Frieden
schlaf in der Erde
schlaf in der Zeit!
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