Reisebericht Radtour Ostern 2002!


Erster Tag: 94,5 km
Zweiter Tag: 84 km
Dritter Tag: 78,5 km

Ich hatte mich entschlossen die Sauer hochzufahren und zu versuchen über Aachen nach Köln zu fahren.
Frühstücken und den Tagesproviant fertigmachen hat länger gedauert als erwartet und so bin erst gegen 10 Uhr gestartet.
Auf der linken Moselseite fuhr ich von Trier Richtung Wasserbillig los.
Ich merkte schon in Trier das mit dem Hinterreifen etwas nicht stimmte.
Nach ca. 30 KM reparierte ich den Reifen provisorisch und entschloss mich trotz des Pannenrisikos und dem Wissen das ich an Karfreitag keinen neuen Reifen bekommen kann weiterzufahren. In Minden an der Sauer habe ich zu Mittaggegessen (ein hervorragender strammer Max).
Danach wechselte ich auf die Luxemburger Seite der Sauer und fuhr dort weiter über Echternach ( ein sehr schönes Städtchen), Vianden bis Bievels.
Dort fuhr ich in eine Strasse die als Sackgasse gekenzeichnet war (was für Radfahrer meistens ohne Bedeutung ist).
Die Strasse ging in einen Waldweg über der entlang des Ourstausee´s verlief. Ihm folgte ich.
Nach ca. 4 Km endete der Weg und ging in einen relativ steilen Pfad über. Da es bereits 19:00 Uhr war entschloss ich mich auf dem Weg mein Zelt aufzustellen und am nächsten Morgen mit dem Aufstieg zu beginnen. Gegen zehn Uhr höhrte ich einen Fuchs bellen, er bekam auch aus weiter Entfernung Antwort (wahrscheinlich Paarungszeit).
Als ich am Morgen mein Rad gepackt hatte, habe ich mein fahrrad den Berg hochgeschoben.Der weg ging in einen Serpentinenweg über und ich hatte ganz schön Mühe das Rad den Berg hochzu bekommen.
Kurz vor dem Gipfel war ein Platz wo ich mein Fahrrad stehenlassen konnte.
Hier musste ich erst einmal Frühstücken weil ich total ausgepowert war.
Danach schaute ich mir erst den rest des Weges an um zu prüfen ob es überhaupt weiterging.
Der Rest des Weges war zwar schwierig aber ich habe ihn bewältigt. Allerdings kam ich am höchsten Punkt von Bivels raus, das hätte ich auch einfacher haben können.
Beim nächsten Campingplatz machte ich eine Kaffepause.
Auf meine Frage nach einem Fahrradgeschäft erfuhr ich das eines in Diekirch (Luxemburg = 20 km zurückfahren) und zwei in St. Vith (Belgien=50 km ). Da St. Vith auf meiner Route lag habe ich mich entschlossen das Risiko einzugehen und meine Tour wie geplant fortzusetzen.
Wieder erwarten hat der reifen bis St. Vith gehlten und ich konnte mir dort einen neuen Reifen kaufen.
Auf dem Marktplatz habe ich dann Rast gemacht und den Reifen gewechselt.
Ich bin danach noch bis Waimes (liegt zwichen St.Vith und Monschau) gefahren und habe dort auf einer Viehweide mein Zelt aufgeschlagen.
In der Nacht war war es sehr kalt und am morgen hatte ich Rauhreif auf dem Zelt.
Ich bin erst losgefahren als das Zelt durch die Sonne einigermassen getrocknet hatte.
In der Zwichenzeit Frühstückte ich und kochte mir noch Tee für die Weiterfahrt.
In Monschau/Kalterherberg habe ich mich in der Bauernstube ein weiteres mal gestärkt.
Danach fuhr ich weiter über Monschau nach Simmerrath. Den Berg bei Monschau schaffte ich sehr gut, ich habe mir nur am aussichtspunkt eine kurze Pause gekönnt und die tolle Aussicht auf Monschau genossen.
In Simmerrath machte ich eine weitere Pause um etwas den Durst zu löschen, da mein Tee den ich mir am Morgen gekocht habe ausgegangen war.
Da ich nicht zu spät nach Hause kommen wollte, da gab es noch einiges vorzubereiten, entschloss ich mich Richtung Euskirchen abzubiegen um ein oder zwei Züge früher Richtung Trier zu fahren.
Die Fahrt führte zum Rurtalstausee hinunter und dann ging es wieder Kilometerweit Bergauf.
Diesmal musste ich zwei Pausen einlegen denn ich war schon zeimlich geschafft. Ganz oben angekommen 
machte ich eine dritte Pause wo ich mir neuen Tee und einen Espresso kochte.
So geskärkt fuhr weiter bis Mechernich.
Dort fuhr ich mit dem nächsten Zug zurück nach Trier.