MichaelkircheBürgerverein Luisenstadt e.V. Berlin, Arbeitsgruppe Verkehr

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Was haben wir bisher unternommen?

Planung Tempo 30 Zonen

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Was haben wir bisher unternommen?

Zahllose Briefe an Ämter geschrieben, Zuständige in Ämtern besucht, Demos organisiert, Versammlungen veranstaltet. Zum Besispiel:


Demo zum weltweiten Aktionstag gegen Lärm:

Autolärm – nein danke!

am Mittwoch, dem 25. April 2007, 8 Uhr,
Bürgersteig vor Heinrich-Heine-Platz 3

Der Verkehr von Pkw und Lkw vor unseren Haustüren belästigt uns und macht uns krank. Viele Anwohner haben Wohnungen, in denen sie nur zur Straße hin schlafen können. Wir haben gemessen: am Tage Spitzen bis zu 75dB(A), nachts Spitzen bis zu 78dB(A).

Eine wirksame und einfache Möglichkeit, Lärm zu reduzieren ist Tempo 30. 

Verkehrslärm ist gesundheitsschädlich! 

Um das Engelbecken und die Michaelkirche hat sich ein Netz stark befahrener Schleichwege entwickelt. Die Polizei und die Verkehrslenkung Berlin stellen sich stur.

Wir forderten:

¨      Tempo 30 im Straßenzug Annenstaße - Bethaniendamm – Engeldamm

¨      Verbot für Lkw über 2,8t, Anlieger frei

Zahlreiche Besucher und anwesende Presse unterstützte unsere Aktion am 25.4. um 8 Uhr am Heinrich-Heine-Platz 3

Wir zeigten auf Tafeln und aktuell mit Meßgeräten die hohen Lärmwerte.


  
Die Öffentliche Versammlung mit verantwortlichen Amtsvertretern am 7.11.06 zeigte das starke  Bürgerverlangen zur Entschleunigung des Verkehrs im Bereich Engelbecken.

Mit den 60 Bürgern sprachen auf dem Podium :T. Albrecht erläutert die Verkehrsprobleme rund um das Engelbecken

Hr. Schulz-Herrmann, Ltr. TBA Kreuzberg, auch für Verkehrsstadtrat

Hr. Biedermann, Straßen- u. Grünflächenamt Mitte, stellv. Amtsleiter
Hr. Guggenthaler, SenStadt für Mauerradweg und Verkehrslenkung Berlin
Hr. Tilgner , Abschnittsleiter, Unfallstatistik, Pol. Dir. 3
Fr. Schwiethal-Heuermann, Verkehrsicherheitsberaterin Dir. 3.
Herr Przybilla, Verkehrsdienst, Polizei Dir. 5.
Hr.  Probst, Sachbearbeiter Straßenverkehr, Polizeidirektion 5, Abschnitt 53
Hr. Tibbe, Beauftragter Planer für Mauerradweg und Umfeld
Hr. Dr. Dunze, Moderator
Hr. Albrecht, Sprecher AG Verkehr, BV Luisenstadt
 


Ergebnisse


Die Diskussion zeichneten wir nach Zustimmung aller Anwesenden auf. Hier finden Sie das wörtliche Protokoll.

Resonanz gab die "Berliner Woche" vom 15.11.06, Seite 3: Weniger Verkehr ums Engelbecken


Zweite Veranstaltung am 9.01.07 Planung um das Engelbecken

Wiederum zeigten 60 Bürger ihr großes Interesse am Thema. Auf der zweiten Veranstaltung stellten am 9.01.07 in der Annenkirche die Planer Hr. Tibbe (Büro Planwerk) und Hr. Hartmann (Büro Hortec), der Denkmalschutz Hr. Lingenauber, der Zuständige für den Mauerradweg Hr. Bunge (SenStadt) und das Bezirksamt Mitte, Herr Biedermann die weiter entwickelte Planung für den Bereich um das Engelbecken vor und nahmen Stellung zu den Fragen und Wünschen der Bürger.

Die Bürger begrüßen die Planung und hoffen sich eine Aufwertung der Grünflächen und vor allem eine Entschleunigung des Verkehrs. Angst besteht auf Seiten von Miteigentümern anliegender Häuser vor einer Beteiligung an den Kosten nach dem neuen Straßenausbaubeitragsgesetz. Die Klärung geschieht derzeit zwischen Bezirk und SenStadt.

Unbefriedigend ist der Erhalt des für Radfahrer sehr unebenen "Diagonal"-Kopfsteinpflasters in der westlichen Waldemarstrasse. Es hieß, ein vorgeschlagener Verguss der Fugen würde nicht halten. Dort und am Leuschnerdamm ist der erste Bauabschnitt für 2008 geplant.

Der zugesagte Überweg am Heinrich-Heinplatz verzögert sich weiter auf Grund von Abstimmungen hinsichtlich der Leitungsführungen. Die beiden von der AG-Verkehr geforderten Mittelinseln im Bereich Michael-Kirchplatz - Engelbecken seien durch die Bauplanung nicht nötig. Sorge bereite den Anwohnern nach wie vor das für diesem Bereich ungeeignete Tempo 50.

Die 410 Stellplätze sind nach einer aktuellen Zählung des Planungsbüros derzeit nachts in der Hauptanwohnerparkzeit nur zu 85% ausgelastet. Diese würden durch die neue Planung sich im Wesentlichen nicht verändern.

Eine Anwohnerin wiederholte die Forderung der AG-Verkehr die Tempo 30 -Zonen besser zu kennzeichnen, z.B. durch Markierung auf der Fahrbahn.

Längerfristig soll das beliebte Cafe am Engelbecken zurück gesetzt werden, um die historische Wassertasse wieder her zu stellen.

Herr Hartmann, Büro Hortec und Herr Lingenauber schlagen vor, die Vorgärten im Stil der 20er-Jahre wieder auf zu bauen.