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Aldi-PC mit PIII/667 MHz vom März 2000 - verwandte Systeme

Mit dem MD2000-Board wurde eine Vielzahl von Systemen zusammengestellt, die mit unterschiedlicher Speicher-, CPU- und Grafikausstattung auf den Markt kamen. Gemeinsames Merkmal ist die Hauptplatine, die entweder als MD2000 oder als MSI MS-6318 bezeichnet wurde, sowie ein Minitowergehäuse mit 200W-Netzteil. Neben dem direkten Vertrieb durch Medion wurden diese Rechner - wie nicht anders zu erwarten - in Lebensmittelmärkten, Großmärkten und Elektronikfachmärkten verkauft. Die über diese Kanäle vertriebenen Rechner hatten in der Regel Markenbezeichungen wie "Life", "Micromaxx", "Cybercom" oder trugen das Hauslabel der Elektronikgiganten.
Besonders zu erwähnen sind hier die Rechner der Pavilion-Serie von Hewlett-Packard, die ebenfalls auf dem MD2000 basieren, nur wird diese Platine hier mit dem Originalnamen MS-6318 bezeichnet. Das klingt einfach besser ;-)

Hier möchte ich nun exemplarisch einige Maschinen vorstellen, die eindeutig als Verwandte des Aldi-PCs zu erkennen waren. Ein Teil dieser Rechner wurde in PC-Zeitschriften vorgestellt, ich habe dann die dort genannte Konfiguration übernommen. 

Medion und andere Handelsmarken

Bei Medion gab es unter anderem ein System zu besichtigen, das mit einem PIII/800-Prozessor ausgestattet war. Zum Ausgleich für die leistungsstarke CPU wurde es dann mit 64 MB RAM und einer NVidia TNT2-M64-Grafikkarte komplettiert.

Bei Medion Frankreich hatte ich einen reinrassigen MT4-Ableger (MD1073) mit 1 GHz-PIII entdeckt, der wie folgt ausgestattet war:

Ein weiterer Abkömmling war bei Media-Markt und Saturn Hansa im Sortiment, der Network PIII/700, der wie folgt ausgestattet war:

Ein Leser schickte mir Infos [Danke, Torsten] zu seinem "Network npi-667 Avantgarde" (Media-Markt) mit folgender Ausstattung:

Einen weiteren Leserhinweis [Danke, Tom] erhielt ich über folgendes, bei Media-Markt im April 2001 verkauftes Sytem "Network NPI-1000 Avantgarde CDRW":

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Hewlett-Packard

Ende 2000 wurden die ebenfalls zur Familie gehörenden Pavilion-Rechner von HP auf den Markt gebracht. Neben dem Design-Gehäuse verfügen diese Rechner über vier USB-Schnittstellen an Stelle der bisher vorhandenen zwei. Es ist denkbar, daß es sich bei der verwendeten MSI MS-6318-Hauptplatine um eine neuere Version handelt.

Wer sich das BIOS-Update von Hewlett-Packard besorgt, der kann der beiliegenden Informationsdatei entnehmen, daß insgesamt 16 Modelle mit dem MD2000 (bzw. MS6318)-Mainboard ausgestattet waren:

A721(P2891A-ABD), A722(P1266A-ABD), A723(P2895A-ABD), A724(P3004A-ABD),
A725(P3005A-ABD), A726(P3006A-ABD), A727(P3007A-ABD), A741(P2892A-ABD),
A742(P1267A-ABD), A743(P3008A-ABD), A744(P3009A-ABD), A749(P3111A-ABD),
A761(P2893A-ABD), A768(P3115A-ABD), A855(P3107A-ABD), A872(P2434A-ABD)

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Fujitsu-Siemens

Von Fujitsu-Siemens gab es Systeme der T-Bird-Serie, die ebenfalls auf dem MSI MS-6318 basierten:
Hier wurde jedoch die Version 5 dieser Hauptplatine verbaut, die mit dem VIA 694T-Chipsatz ausgestattet ist und daher im Gegensatz zu den bisher erwähnten Systemen mit Prozessoren der Tualatin-Baureihe ausgestattet werden kann.
Ein weiterer Unterschied der Siemens-Rechner zu den Verwandten von Medion und HP besteht darin, daß kein separater Soundchip verbaut, sondern die Soundfunktion des VIA-Chipsatzes genutzt wurde.
Wer daran interessiert ist, der begebe sich zu http://fsc-pc.de/support/softwareassist_e.asp und hangelt sich durch "Products/Home-PC(T-Bird/Scaleo/Jetson)/T-Bird/MSI MS-6318", wo er BIOS und Manual finden sollte. ;-)

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© Michael P 2003.