ETX 90 & Webcam
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Das ETX hat sicherlich seine Vorzüge, die ich hier nicht aufzählen möchte, denn es gibt immer Argumente die das vermeindlich Gute im schlechten Licht erscheinen lasssen.

Doch was sicherlich nicht zu den tollen Vorteilen des Teleskopes gehört sind sicherlich die kleinen Dreh- Justier und Feststellknöpfe.

Dieser Misere bin ich dann mittels Inbusschlüssel und Messschieber zu Leibe gerückt. Was dabei raus gekommen ist kann man auf den folgenden Fotos sehen. Doch auch hier galt es Kompro- misse einzugehen.

Was ich bei meiner Konstruktion nicht bedacht habe ist die Tatsache das die Gabel des ETX sich zur Basisplatte hin verjüngt. Dieser Umstand führt nun dazu das ich mir die Sicht nach Norden eingeschränkt  habe, das neue vergrößerte Stellrad schlägt rechts unten an der Gabel an.

Doch ich denke das es Schlimmeres gibt.

Anfang dieses Jahres war es dann soweit und ich konnte mir den Traum von einer Kamera am Fernrohr erfüllen. Nach einer Weile das Wartens durfte ich dann auch noch den passenden Rechner mein eigen nennen.

Was dann folgte, waren die ersten Experimente mit dem für die Astro- nomie mitgelieferten Adapter. Eigentlich ist das ja eine tolle Sache, doch wenn ich dann nach dem dritten Herausschrauben des Adapters aus dem Kunststoffgewinde der Kamera starken Abrieb feststelle, dann komme ich schon ins Grübeln wie lange das Kameragewinde hält.

Eine andere Eigenheit ist die starre Vergrößerung die nicht immer von Vorteil ist.

Doch ohne eine Befestigungsmöglich- keit ist es recht schwer die Kamera über einem Okular zu befestigen. Die ersten Versuche  hierzu hatte ich mit einem Adapter zwischen Okular und Objektiv der Webcam gemacht. Es entstanden wie wohl bei vielen Anderen werdenden Astrofotografen auch die ersten Bilder vom Mond. Die Verbindung war doch recht wackelig und das Arbeiten mit doppelseitigen Klebeband.... na ja...

Eine Möglichkeit den oben beschriebenen Nachteilen zu entgehen ist die hier abgebilderte erste Version eines multifunktionalen Adapters.

Er ermöglicht es ohne Umbauten an Teleskop und nur mit ein wenig  Geschick die Kamera über dem Okular dauerhaft zu positionieren.

Ein weiterer Vorteil sind die Kosten. Sie fallen eigentlich überhaupt nicht an, wenn man Reste vom Bau seines Dobsons verwenden kann.