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Eldariel Assrief - ThaumaturgWillkommen in der Artefaktwerkstatt der Daidaliten. Mit der DSA-Publikation "Stäbe, Ringe, Dschinnenlampen" (SRD) hat DSA einen Schritt Richtung stilvoller Artefaktmagie in Aventurien unternommen. Wir wollen hier nicht die Litaneien von Stimmung, Powergaming und Verantwortung von Artefakten wiederholen, aber wenigstens darauf hinweisen die Macht jener Wunderdinge richtig einzusetzen wenn wir hier nun ein paar von uns selber erdachten Artefakten vorstellen. Die Meisten sind explizit nach den Artefaktregeln aus DSA-SRD erschaffen worden und sind somit auch leicht nachzuahmen, andere sind etwas freier erstellt. Die Preise der Artefakte sidn recht willkürlich gewählt, richten sich jedoch nach den in SRD beschriebenen Richtlinien.

Eldariél Assiref, Khunchomer Thaumaturg, ist ein reisender Artefaktmagier. Leicht verspielt und belastet von Almadischem und elfischem Blut, dazu noch beeinflusst von Tulamidischer Lebenslust findet man diese Koryphäe der Artefaktzauberei nie lange an einem Ort. Er verkauft und kauft Artefakte um seine Reisen zu finanzieren und Ihr habt die einmalige Chance einen Blick in seine Sammlung zu werfen und vielleicht sogar ein Stück zu erwerben...

Die Artefakte lassen sich sogar bequem mitnehmen: Als kleine Grafik im Stil eines DSA-Heldenbogens lässt es sich schön auf eine leere Seite des Heldenbogens (siehe Downloads in der Bibliothek oder direkt hier) kleben oder am PC einfügen.


Download des pdf-Dokumentes Die Goldene Feder
Download "Die Goldene Feder"

Beschreibung: Eine vergoldete Krähenfeder.
Geschichte: Diese Feder wurde von Almadischen Hexen, Schwestern des Wissens um genau zu sein, gefertigt und dient dem Kampf gegen die verzehrenden Kräfte und Handlanger der Schwarzen Lande. Die Feder ist kein herkömmliches Artefakt, wenn auch inspiriert durch derartige, sondern etwas ganz neues.
Wirkung: Die Feder beherbergt einen Krähenruf, der 2W6+2 Krähen herbeiruft (sofern welche in der Nähe sind, Meisterentscheid). Zur genauen Wirkungsweise dieses Spruches sollte der Liber Cantiones herangezogen werden.
Besonderheiten: Hexen sind keine Bücherwälzenden Stubenhocker, aber trotzdem durchaus fähig komplexe Magie zu weben. Besonders die Schwestern des Wissen haben ein Interesse daran ihre Künste weiterzuentwickeln und schufen so dieses bisher einzigartige Kunstwerk hexischer Magie. Ein ganzer Zirkel beschwor zur Vollmondnacht im Unitatio verbunden die Kräfte des Mondes und Satuarias, dabei wirkten Kräfte die jener Verbindung zur Herstellung der Hexensalbe (die es Hexen ermöglicht mit Besen und allerlei anderem durch die Nacht zu fliegen) nicht unähnlich sind. Auslöser für diese Bestrebungen könnten die Ereignisse um das Jahr des Feuers sein (Meisterinformationen aufdecken durch markieren oder Strg+A: Stichwort Hexenstaffel, Stadt des Lichts, Auraleth, Sumu-Heiligtum Wehrheim). Alles in allem ein magischer Gegenstand den man nicht leichtfertig in sein Aventurien einbauen sollte, da er sehr experimentell ist.
Preis: Nicht käuflich. Die Feder wird womöglich nur an Hexen des Zirkels verliehen die sich anschicken die Schwarzen Lande zu bekämpfen.


Download des pdf-Dokumentes Der weitgehend harmlose Dolch
Download "Weitgehend harmloser Dolch"

Beschreibung: Der Dolch sieht aus wie ein ganz gewöhnlicher Dolch.
Geschichte: Die Herkunft, Entstehung und vor allem die Ursache für seine Kräfte sind unbekannt.
Wirkung: Der Dolch hat die merkwürdige Eigenschaft bei jeder gewöhnlichen Kontrolle übersehen zu werden. Mit ihm ausgeführte Meuchelattacken lassen sich nicht mit einer Gefahreninstinktprobe abwehren/abschwächen (siehe MBK 35). Die Werte des Dolches entsprechen dem eines gewöhnlichem Dolches. Wer den Dolch noch aufwerten möchte kann ihm zusätzlich einen Initiativbonus verleihen.
Besonderheiten: Dieses Artefakt eignet sich hervorragend um gierige Spieler in Versuchung zu führen: Wer will keinen außergewöhnlichen Dolch in seinem Inventar haben? Dabei täte hier vielleicht ein wenig Aberglaube gut: Sollte einem diese Wirkung des Dolches nicht wunderlich vorkommen? Oder gar unheimlich? Tatsächlich kann man sich als Meister überlegen, dass dieser Dolch Amazeroth geweiht sein könnte, was natürlich gut verschleiert ist, wie es sich für die Täuscherin geziemt... Was dies alles für Folgen haben kann liegt in der Hand des Meisters: Wahnvorstellungen? Niederhöllische Versuchungen?
Preis: Nicht käuflich, schon gar nicht beim guten Eldariél, der mit Meuchlerwaffen nichts am Hut hat. Der Dolch könnte sich im Gepäck eines getöteten Feindes befinden oder auf dem Tisch eines verruchten Waffenhehlers unter zig anderen unscheinbaren Dolchen, wo er nicht als etwas besonderes erkannt wird. Der Dolch könnte auch als Paktgeschenk verliehen werden...


Download des pdf-Dokumentes Dummheitsrolle
Download "Dummheitsrolle"

Beschreibung: Eine famos hergerichtete, sehr offiziell anmutede und generell nach Aufmerksamkeit heischende Schriftrolle mit vielen Verzierungen. Bei all diesem Prunk und Pomp hat sie aber einen trivialen Text: "Wer dies liest, ist doof". Dummerweise wirkt der Spruch...
Geschichte: Eldariél Assiref ist bekannt für seine verspielte Natur und so ist diese Schriftrolle, die ihren Leser verdummen lässt, wieder einmal das Produkt einer seiner tsagefälligen Launen. Letztendlich lassen sind aber selbst derart einfach gestrickte Zauberrollen gut zu verkaufen, ein weiterer Grund für den auch kaufmännisch veranlagten Assiref, auch solch ausgefallene Ideen umzusetzen.
Wirkung: Wer den Text: "Wer dies liest, ist doof" liest, wird tatsächlich dumm: Ein reversalisierter Attributo lässt das Opfer 6 Eigenschaftspunkte seiner Klugheit einbüßen. Je nachdem wie intelligent das Opfer dannach noch ist muss es die nächste Stunde mit diesen Einbußen leben. Zum Vergleich: Riesenamöben haben eine Klugheit von 0, Affen eine von 6.
Ladungen/Reichweite: Es handelt sich um einen nicht aufladbaren Einmalspruchspeicher, die Reichweite beschränkt sich auf den Leser.
Besonderheiten: Derartige Pergamentrollen eignen sich natürlich hervorragend für das Heldenleben, nur ein Beispiel: Torwachen müssen wirkungsvoll außer Gefecht gesetzt werden? Die Spruchrolle macht es möglich. Aber auch allerlei Schabernack ist möglich...
Preis: "Wenn ihr mir versprecht damit nichts zu tun was dem Codex widersprechen könnte *zwinker*, dann verkaufe ich sie euch für günstige 50 Dukaten. Wenn ihr mir vorher verratet was ihr damit vorhabt und damit meine Neugier befriedigt, dann mag ich euch einen Nachlass gewähren..."


Download des pdf-Dokumentes Stock der Fesseln
Download "Stock der Fesseln"

Beschreibung: Ein schlichter Stock, circa 2 Spann lang.
Geschichte: Der Stock entstand aus der Überlegung heraus ein Artefakt zu erschaffen, das möglichst effektiv, unblutig und am Besten auch wahlweise im Notfall oder als Falle zu nutzen. Nach einigen Experimenten und Recherchen war die Idee geboren die Kräfte eines Animatios und elfischer Zauberei zu verbinden.
Wirkung: Wird das Kommando "Weshta-pa" ausgerufen werden zwei Mechanismen ausgelöst. Zum einen aktiviert sich die gespeicherte Bewegung einen Animatio -der Stock beginnt in Windeseile einen Kreis von 6 Schritt Durchmesser um seinen Ausgangspunkt zu zeichnen. Gleichzeitig wird der wiederaufladbare Spruchspeicher des Artefaktes aktiviert (der von Eldariél gesiegelt ist): Ein Band-und-Fessel wird auf den gezeichneten Kreis gelegt.
Ladungen/Reichweite: Drei Ladungen, der Spruchspeicher ist wiederaufladbar, natürlich nur gegen harte Währung! Die Reichweite für die Aktivierung beträgt bis zu vier Schritt.
Besonderheiten: Die Einsatzmöglichkeiten des Stockes der Fesseln sind vielfältig: Besonders effektiv ist das Auslegen des Stockes als eine Falle oder einen Notnagel für später zu haben. Praktisch ist auch der Wurf des Stockes auf Gegnerhorden. Achtung: Der Animatio zur Autobewegung ist nur noch bis zur Wintersonnenwende haltbar! Durch eine kleine Ungereimtheit beim Arcanovi und eine kuriose Sternekonstellation leuchtet der Stab kurzzeitig auf bei Anwendung...
Preis: Der Stock ist für stolze 80 Dukaten zu erwerben. Aufladen kostet weniger.

Beschreibung: Ein filigranes Schmuckstück mit verworrenen Strängen verschiedenster Metalle (u.a. Mondsilber) und Vulkanglas. Das Amulett scheint aus sich heraus zu leuchten in einer Art milchigem Sternenlicht (nicht geeignet um im Dunkeln hilfreich zu sein).
Geschichte:
Dieses Amulett stammt aus dem Familienbesitz einer alten, mittlerweile ausgestorbenen Familie Albernias, angeblich reicht die Geschichte dieses Schmuckstückes bis in die Zeit der ersten Güldenländischen Siedler zurück. Über verworrene Wege gelangte es immer wieder in die Hände derjeniger, die es scheinbar am Nötigsten hatten... Es ist zu vermuten, dass einst Feen dieses Amulett schufen und es einem der Siedler aus Dankbarkeit oder besonderer Verbundenheit schenkten.
Wirkung:
Das Amulett wirkt wie der Vorteil "Feenfreund", wenn länger getragen (mind. 3 Wochen). Eine Untersuchung mittels Analys ergibt vespielte, zarte Fäden, die eindeutig feenhaft sind. Es handelt sich um Verständigungszauberei, allerdings typisch feenhaft ungeformt und roh, trotz seiner feinen, ja fast zerbrechlichen Strukturen.
Ladungen/Reichweite: Permanente Wirkung, die Wirkung hält auch nach, hat man das Amulett verloren, oder abgenommen, maximal bis zu 8 Tagen ist dieser Effekt zu beobachten. Achtung: Voraussetzung für das Eintreten der Wirkung ist ein Intuitionswert über 12!
Besonderheiten:
Ein extrem meisterfreundliches Artefakt, wie auch der dazugehörige Vorteil Feenfreund. Das Artefakt kann Aufhänger für ganze Abenteuer sein, teure Belohnung oder gar mysteriöses Fundstück, eines morgens auf dem Nachtisch. Die Wirkung ist nicht zu erzwingen, damit kann das Artefakt in Notlagen vom Meister als Notnagel benutzt werden oder Hilfe bei Feenabenteuern sein.
Preis:
"Tut mir Leid, ich habe bisher auch nur verschwommene Gerüchte von diesem Artefakt -falls man es überhaupt so nennen darf- gehört."


Download des pdf-Dokumentes Fläschchen Sumus Freiheit
Download "Fläschchen Sumus Freiheit"

Beschreibung: Ein kleines Fläschchen aus grob geblasenem, dickem Glas mit vielen Bläschen und Unregelmäßigkeiten. Das Fläschchen ist verkorkt und mit Wachs versiegelt. Die Flasche enthält bis auf einem Kirschblat (Symbol für Tsa) nichts. Hält man das Glas ins Licht sieht man quer und scheinbar unregelmäßig verteilt auf dem Glas eingeritzte Zeichen der Thaumaturgie und Sumu.
Geschichte:
Eldariél ist ein friedfertiger Mensch und nicht nur in seiner Sprunghaftigkeit und Kreativität tsagefällig. Doch was tun, wenn man in einen Kampf verwickelt wird und das eigene Leben und das seiner Gefährten scheinbar aussichtslos vor dem Ende steht, umgeben von einer Übermacht von Feinden? Für diese Zwecke hat Eldariél dieses unscheinbare, selbstgeblasene Fläschchen gefertigt. Es soll jeden Kampf augenblicklich zu einem Ende führen, eben die Ultima Ratio...
Wirkung:
Bei Zerstörung dieses Glasgefäßes wird ein Nihilgravo freigesetzt, der im Radius von sechs Schritt alles schwerelos machen sollte, was jeden Kampf zumindestens behindert, aber wohl eher in einem friedfertigem Chaos enden lassen sollte. Der Zauber hält ganze 60 Kampfrunden an.
Ladungen/Reichweite: Logischerweise nur eine Anwendung, es handelt sich natürlich auch um einen Einmalspruchspeicher. Reichweite? Soweit du das Ding werfen kannst!
Besonderheiten:
Der recht seltene Zauber besitzt einige Eigenheiten, die man sich im Liber Cantiones durchlesen sollte. Das Artefakt ermöglicht dem betreffendem Helden einen großartigen (Einmal-)Auftritt und erlaubt es dem Meister auch mal scheinbar unlösbare Konflikte heraufzubeschwören ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, wie die Helden das überstehen... Eine Sache noch: Der Held, in dessen Rucksack Chaos herrscht und keine Sorgfalt walten lässt, wird sein blaues Wunder erleben, wenn auf einmal in diesem Rucksack eines dieser Fläschchen zerbricht! Die Gelegenheit für den Meister dieses Artefakt loszuwerden, das Abenteuerleben ist ja soo holprig...
Preis:
"Verkaufen? Naja. Ich trenne mich nur ungern von diesen Dingern. Es hat mich einige Zeit in der Festumer Akademie gekostet mir die Feinheiten dieses seltenen Spruches einzuverleiben. Sagen wir ihr gebt mir 40 Dukaten und erledigt eine kleinen Dienst für mich... Es geht da um ein wichtiges Buch, verschollen seit [...]"


Download des pdf-Dokumentes Dschelef´s Marmorringe
Download "Dschelefs Marmorringe"

Beschreibung: Ein schlichter Ring aus Marmor oder einem anderem Gestein.
Geschichte:
Dschelef spielte rote und weiße Kamele gegen Shafir den Prächtigen, debattierte bereits mehrfach mit Elementarherren und kennt die besten Magier seiner Zeit in der Regel persönlich. Dennoch beschränkt sich seine Bekanntheit aufgrund seiner ausgesprochenen Bescheidenheit weitestgehend auf den tulamidischen Raum, mit dem ihn auch persönlich viel verbindet. Nicht nur dass Dschelef ibn Jassafer aus einer angesehenen, tulamidischen Familie entstammt und als Elementarist und Beschwörer die traditionell tulamidischen Zweige der Magie gemeistert hat, auch sein historisches und kulturelles Interesse gilt den Tulamidenlanden zwischen Fasar und Khom. Diese Marmorringe fertigte Dschelef im Rahmen des Magierkonvents im des Jahres 1028 n. Bosperans Fall in Gareth. Näheres dazu im Abenteuer "Schlacht in den Wolken".
Wirkung:
Der Träger wird mittels Paralys starr wie Stein, dazu muss der Ring au dem Mittelfinger gedreht werden.
Ladungen/Reichweite: Einmalspruchspeicher, die Reichweite ist logischerweise auf sich selbst begrenzt.
Besonderheiten:
Eigentlich handelt es sich bei diesem Ring um ein Artefakt, dass im Abenteuer "Schlacht in den Wolken" vergeben werden kann, allerdings könnte es gut sein, dass auch andere Magier diese Artefaktthese anwenden oder Dschelefs Ringe nach der Schlacht in den Wolken unbenutzt an die nächste Generation Helden übergeht. Näheres erfährt man auch in unseren Meistertipps zu Schlacht in den Wolken. Die Ringe eignen sich hervorragend um Stürtze aus großer Höhe zu überleben.
Preis:
"Zur Zeit habe ich diese Art Artefakt nicht im Angebot, aber gegen einen gewissen Obulus könnte ich es für euch anfertigen. Allerdings wird dieser nicht gering ausfallen und ihr müsst euch gedulden bis ich eine derartige These hergeleitet habe. Ich habe aber gehört, dass ein Garether Kaufmann einen dieser Ringe gefunden haben soll..."

Beschreibung: Eine Metallsphäre die irrsinnig schwer ist.
Geschichte:
Auf dem Magierkonvent des Jahres 1028 nach Bosperans Fall fertigten die Magier des Konzils unter der Aufsicht des Thesenentwicklers Eldariel Assiref diese Sumosphäre an, um große Fluggeräte prompt und effektiv vom Himmel zu holen...
Wirkung:
Die schwere Metallkugel enthält einen Reversalis Solerewhcs Ovarglihin mit einer Verzögerung von drei Herzschlägen. Die Sphäre muss hart und geradewegs (!) auf den (Erd-)Boden aufschlagen.
Ladungen/Reichweite: Eine Ladung, Einmalspruchspeicher. Der Radius des Reversalis Solerewhcs Ovarglihin beträgt satte 9 Schritt.
Besonderheiten:
Eigentlich handelt es sich bei diesem Artefakt um einen Gegenstand der für das Abenteuer Schlacht in den Wolken entwickelt wurde. Näheres erfährt man auch in unseren Meistertipps zu Schlacht in den Wolken.
Preis:
"Tut mir leid, aber dieses Artefakt ist ein Unikat und bedarf Anstrengungen, die ich nicht noch einmal auf mich nehmen möchte. Außerdem verbinde ich mit dieser Thesis Erinnerungen die ich nicht noch einmal hochkochen möchte..."


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