Daidaliten.de | Weltenbau | Das Schwarze Auge

Bevor sich ein Held mit Drachen, namenlosen Kultisten oder gar wahnsinnig gewordenen Halbgöttern rumschlagen muss, bietet sich ihm in Gemharsbrück die Chance Aventurier ohne große Schnörkel kennezulernen und ihnen zu helfen. Wie kann ein Held schockiert sein von einer Hexe oder einem Paktierer, wenn er bereits achtzehn davon umgebracht hat, bevor er Stufe 3 erreicht hat? Es muss nicht immer Magie im Spiel sein und Dämonen gibts auch nicht überall, wäre ja wohl auch zu dramatisch.

An kleineren Abenteuerideen soll es in Gemharsbrück nicht mangeln: Vom geklautem Apfelkuchen Hilta Ulfarens vom Fensterbrett des kleinen Bauernhauses bis zu schwarzmagischen oder skeptisch beäugten satuarischen Umtrieben im Farindelforst ist alles möglich und wer weiß schon so genau was für Verstrickungen es innerhalb der Dorfgemeinschaft so alles gibt:

Geburt: Jolande Meeltheuer bringt endlich ihre Kinder zur Welt und es sind auch gleich Zwillinge. Während die Quacksalberin ihre Angst vor Geburten überwindet (die sie seit 9 Jahren beim Tod der Mutter von Brogars Zwillingen entwickelt hat), dankt Bosper Peraine für ihre Gnade: so lange keine Kinder und jetzt Zwillinge. Der Rest des Dorfes wundert sich über die Anzahl der Wzillinge in Gemharsbrück und schiebt es auf die Nähe zum "Wald". Das ganze Dorf feiert ein Fest unter der Kastanie, der Zimmermann Thoram und sein Gehilfe Rubak bringen eine selbstgebaute Krippe zu den Meeltheuers und das Traviaprächen spricht den Geburtssegen. Doch dann verschwindet erst der Junge und dann das Mädchen. Haben die im Gasthaus eingekehrten Fremden etwas damit zu tun? und warum behauptet Bosper, dass es im Kinderzimmer für die Kleinen spukt?

Ruinen: Einst gab es in Gemharsbrück einen fünften Bauernhof, doch er ist unter mysteriösen Umständen abgebrannt und kaum einer macht sich die Mühe zu fragen warum, wann oder wer die Bewohner waren. Es gibt sogar allen Ernstes Bewohner von Gemharsbrück die gar nicht wissen, dass sich überhaupt eine Ruine finden lässt: Mittlerweile sind die alten Steinmauern von Weizen und Gräsern überwachsen, nur die Malerin Vara Ulfaren kommt regelmäßig hierher um die morbide Stimmung zu nutzen und ab und zu verirren sich auch die Kinder vom Wagner zum spielen hierher. Dabei sind es hochbrisante Dinge die sich damals hier abgespielt haben...

Nachdem sich die (Prä-)Helden in Gemharsbrück einen Namen gemacht haben, eignet sich die offizielle, vierteilige Spielsteinkampagne hervorragend um die Heldenneulinge in die freie, weite Welt zu entlassen. Ebenso reizvoll ist es, die Helden als Randfiguren größerer Abenteuer in Erscheinung treten zu lassen, wo sie dann am Wegesrand kleine Abenteuer erleben oder den "großen" Helden zur Hand gehen. Und natürlich werden kleine Helden auch irgendwann zu großen Helden.


Mit dem Jahr des Feuers (Logo ©by Fanpro) verändert sich in Gemharsbrück einiges. Die regionalen wie staatsweiten Auswirkungen dieser umfassenden Kampagne um das Schicksal des Mittelreiches lassen sich wunderbar in Gemharsbrück ausspielen, abseits und mit einem verändertem Blickwinkel. Während das Mittelreich in seiner bisher schwersten Krise steckt, geht auch in Albernia so einigen drunter und drüber. Zu allem Unglück wird der Farindelforst ein wenig ungemütlich und beherbergt auf einmal ungeahnte Schrecken die Aberglauben und Unmut hervorrufen. Gemharsbrück bietet mit seiner Lage nahe, aber nicht zu nahe, an all diesen Krisenherden eine Gelegenheit Politik aus der Sicht des wirklich kleinen Mannes zu erleben.

Die blutige Gemhar: Anfang Firun 1027 B.F. wird der Farindel ein weiteres Mal Schauplatz für Kämpfe jenseits des menschlichen Verstandes, als ein uralter Krieg der Feenwelten den Farindelwald und die Gemhar erfasst. Die wirklichen Hintergründe erfahren nur wenige, erst recht kein Alrik oder eine Alrike. Lediglich einige ortsansässige Adelige und die Jahr des Feuers-Protagonisten erfahren über das Briefspiel Alberina oder den Kampagnenband 'Aus der Asche' näheres zu den Hintergründen der Umtriebe. Einen Überlick über diese Umtriebe gibt eine Meldung der Havenna-Fanfare. Im Zuge dieser Ereignisse verschwand nicht nur der eigebrötlerische Magier des Dorfes, nein, es kam auch zu tragischen Unfällen und Tragödien. Kleine Helden können vielleicht schlimmeres verhindern oder dem Magier nachspüren und aus dem unheimlichem Wald retten.

Mögliche Ansatzpunkte für Abenteuer in Gemharsbrück rund um das Jahr des Feuers werden in Kürze auf diesen Seiten vorgestellt und finden sich bereits Andeutungsweise in den Beschreibungen der Bewohner.


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