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Kartenausschnitt Alvernia | (C) by FanPro
[Mit der Maus berühren für politische Ansicht. Karte ©by Fanpro]


Die Karte zeigt die Grafschaften Winhall, Bredenhag und Honingen, allesamt Teile des Königreiches Albernia: gelegen zwischen Tommelbeuge und Gemhar, wo sich ein undurchdringlicher, dunkler Wald im Nordosten des Köngreichs ausdehnt.

Gut zweitausend Götterläufe mögen vergangen sein, seit hier güldenländische Siedler unter der Führung des legendären Admiral Sanin auf die Elfen des Auvolkes stießen. Sie erbauten die ersten Siedlungen am Tommel, die jedoch während des großen Aufstands, im Jahre 1699 v.Hal von blutrünstigen Orks, zerstört wurden. Aber die Menschen schlugen bald zurück, unter der Führung der großen Selma Bragold trieben sie die schwarzpelzigen Bestien über den Tommel und erichteten auf den Ruinen ihrer Stadt Tommelsfurt eine neue, an die kein Feind mehr Hand anlegen sollte...

Vor bald 1000 Jahren bekam der dunkle Forst von Winhall seinen heutigen Namen, denn damals offenbarte sich Farindel, die Herrin des Waldes, auf grausame Weise der Fürstin Orgala von Albernia. Mit einer Schar von Holzfällern war die Frau aus dem fernen Havena in den Wald gekommen, um Holz zu schlagen für ihre Flotte. Seit jenen Zeiten wird kein Baum mehr in Farindels Wald gefällt und nur noch selten geschehen aufregende Dinge im winhallschen Land, die bis über das benachbarte Honingen hinaus die Aufmerksamkeit der Menschen erregen könnten. Geschichte wird an anderen Orten dieser Welt geschrieben.

Politisch gehört Gemharsbrück zur Baronie Tommeldomm, welche wiederum Teil der Grafschaft Bredenhag ist. Sowohl der jüngste Orkensturm als auch die Besatzung der Nordmarken im Zuge des laufenden Unabhängigkeitskrieges gingen an Tommeldom vorüber. Diese Fügung und die günstige Lage beschertem dem Städtchen Tommeldomm -und gewissermaßen auch Gemharsbrück- in den letzten Jahren eine bescheidene Blüte. Die Brücke über den Gemhar wird hoch bezollt und erlaubt dem Baron die Kontrolle über die Strasse zwischen Winhall und Bockshag und damit die einzige Verbindung zwischen dem Norden und dem Westen des Königreiches.
Tommeldom gilt in Ermangelung an Straßen und der Überwucherung durch den Farindel als -vorsichtig ausgedrückt- unwegsam.

Östlich des Gemhar und an den Ufern des Tommels gelegen liegt Fairnhain -also nördlich von Gemharsbrück-, ein beschauliches Fleckchen mit einem kleinen Tommelhafen. Der Fee Farindel im nahe gelegenen Wald zollen die Einwohner Fairnhains mit einem jährlichen Frühjahrsfest Respekt, bei dem zu ihren Ehren Bäume mit symbolischen Gaben geschmückt werden. Im Ort liegt die letzte Ruhestätte des Schwertkönigs, die gelegentlich Pilger anzieht. Raidri Conchobair war es auch der diesen Landstrich zumindestens namentlich über die Provinzgrenzen hinaus bekannt machte. Der legendäre Schwertkönigwar bis zu seinem Tod in der Dämonenschlacht, im Ingerimm 28 Hal, Markgraf von Winhall. Im Kampf gegen die schwarzen Schatten des Ostens fielen neben ihm auch viele der tapferen Krieger der Winhaller Grenzgarde an forderster Front.

Das einfache Landvolk dieser Gegenden hat nicht viel mit Politik zu schaffen, als Bauern, Hirten und Handwerker verrichten sie ihr Tagewerk, betet zu den Zwölfgöttern und opfert gelegentlich den Feen. Doch der Krieg hat viel verändert. Reist man von der Baronie Tommeldom südlich kommt man in Gebiete die nicht so glimpflich davongekommen sind: Hier reiben sich die Heerhaufen, Aufständischen, Sympathisanten, Opportunisten und Verräter gegenseitig im Konflikt zwischen Nordmarken und Albernia auf.

So auch in Bockshag, an der nun einzigen Straßenverbindung zwischen dem freien Westen und Winnhall. Hier sitzt der Königin Invher treu ergebene Baron Praiowyn ui Llud fest im Sattel. Der Baron verfügt zwar über keine Burg, doch der hat die Ortschaft nach Bredenhager Vorbild befestigen lassen: Gräben und Palisaden umgeben Bockshag nun. In einigen nebelverhangenen Heidenächten ließ Praiowyn die Straße von Bredenhag nach Nostria in seinem Gebiet kurzerhand demontiert. Die Steine waren den Bauern willkommenes Baumaterial. Vor allem ist aber nun der Marsch größerer Truppenkontingente nur noch unter Bewältigung großer logistischer Schwierigkeiten möglich. Bisher scheiterten alle Versuche eines Marsches auf Bockshag an den hartnäckigen Angriffen der Renegaten.
So ist Bockshag dank seiner günstigen Lage zu einem regelrechten Nest des Widerstandes geworden. Nicht nur Baron Praiowyn hat hier die Seinen um sich geschart, auch die Seeländer, nostrische Söldner und Streiter aus Winhall kommen hier zusammen. Die albernische ‚Gegengräfin’ Maelwyn Stepahan ist immer öfter hier. Mit sich bringt sie nicht nur die Grüße der Königin, sondern auch Gold aus Havena, Waffen und Kriegsgerät.

Der Gegner ist Jast Irian Crumold von Bredenhag, ein verhasster Menschenschinder.

Näheres zu Albernia, dem Krieg gegen die kaiserlichen Nordmärker und zum Spiel in diesen Landen findet sich in der Regionalspielhilfe 'Am großen Fluss' und anderen Quellen.


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