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Karon Kormin von Süd-Eichmoor
Ritter ohne Land und Furcht
Karon Kormin von Südeichmoor | (C) by FanPro

Karon wurde an einem windigen und regnerischen Tag, nämlich dem 6. Rondra, im Jahre 991 nBF in dem Bett seiner Mutter auf Burg Moortrotz geboren, und wissen die Götter es war eine schwere Geburt, wog er doch schon bei seiner Geburt knappe 5 Stein. Seine Mutter und ihr Mann, der Herr der Burg und des umliegenden Landes, hatten sich schon auf Zwillinge eingestellt. Doch wenn man das Kind genau betrachtete, bemerkte sicher jeder -doch gewiß sprach er nicht darüber- dass der kleine Karon wenig Ähnlichkeit mit dem Vater seiner Geschwister hat, ist dies doch nicht verwunderlich, wurde seine Mutter doch auf dem Rückweg von ihrer Mutter aus Rommilys auf dem Weg durch Ausläufer der Trollzacken von einem dieser Unholde, halb Mensch halb Troll, überrascht und ihr mit ihrem Mann geschlossener Traviabund aufs schändlichste und in gewaltsamer Weise gebrochen. Und wie der geneigte Leser schon vermutet, neun Monate später wurde der Kleine Karon geboren.

Der so auf offensichtlicher Weise als Bastard gestempelter Junge wurde dennoch von seinem Ziehvater als Sohn angenommen und sogar in die Erbfolge aufgenommen, wenn auch an letzter Stelle. Seine Mutter schenkte ihrem Mann in den folgenden Jahren noch 2 weitere Kinder, Vana (2 Jahre jünger als Karon) und Lechdan (3 Jahre jünger), um die sich auch Karon kümmerte soweit es ging und die er als seine Schutzbefohlenen ansah und noch sieht.

Im Alter 12 Jahren arrangierte es der Herr der Burg, dass Karon als Knappe von seinem Onkel südlich von Trallop angenommen wurde. Dort zeichnete er sich schon in den ersten Tagen als begabter Kämpfer aus, der mit ernormer Kraft gesegnet war, und es versprach ein erfolgreiches Jahr für unseren kleinen Helden zu werden, doch es kam anders.

Noch im selben Jahr versuchte der abtrünnige Galotta mit seinem Ogerfeldzug das Mittelreich und das Königshaus zu stürzen. Also musste auch der Herr von Moortrutz als Ritter des Reiches seinen Dienst erfüllen und die Götter und seinen Kaiser in Ysilia verteidigen. Doch auch wenn er tapfer und ehrenvoll focht und sicherlich am Tod von mehreren der Menschenfresser beteiligt war, fiel er schließlich unter den unbarmherzigen Schlägen des Feindes. Die Trauer war groß und Karon machte sich -zu unrecht- Vorwürfe, als wenn er sein Vater hätte retten können. Dennoch musste und sollte seine Ausbildung weiter gehen und nach weitern Jahren des Übens in Waffenkunde und den anderen Pflichten eines Ritters wuchs nicht nur Karon allen seinen Mitmenschen über den Kopf, sondern auch sein Haß auf den Mörder seiner Vaterfigur - Galotta. Doch letztendlich wurde Karon in Trallop von Waldemar dem Bären, Herrscher über Weiden zum Ritter geschlagen. Endlich konnte er zurück zu seiner Familie, seiner Mutter und seinen Geschwistern. Leider hielt dieses Glück nicht lange.

Gerüchte von einer Gefahr aus dem Osten wurden zu schnell wahr. Der endlose Heerzug schob sich unaufhaltsam gen Westen, die erste richtige Bedrohung für Karon und ein weiterer Schicksalsschlag. Nicht nur, dass die Burg und das Land an den Feind fiel, auch sein Bruder wurde bei bei der Verteidigung der Burg getötet. Doch das schlimmste Schicksal hatte seine Schwester, sie wurde von dem "Offizier" der Feinde im Angesicht ihrer Mutter geschändet. Die Mutter zerbrach innerlich daran und erlitt einen tödlichen Anfall, doch die arme Vana überlebte mit schweren seelischen Narben und Karon konnte sie in einem Kloster der Noiniten unterbringen. Er besucht sie auch heutzutage so oft es geht, doch leider verbessert sich ihr Zustand nicht wirklich.

Karon erlebte seit der Dämonenschlacht viele Abenteuer in und um den schwarzen Landen, innerlich immer auf der Suche nach den Zerstörern seiner Familie und deren Auftraggeber - Galotta.

In neuerer Zeit macht Karon wieder von sich reden, hat er doch das Frühlingstunier zu Gareth bestritten und auch noch als Gesamtsieger abgeschlossen. doch seitdem Festbankett ist er in Gareth nicht mehr gesehen worden, Gerüchten zu Folge befindet er sich auf einer Mission in die Schwarze Sichel...

Das Wappen derer von Südeichmoor ist in vier Teile aufgeteilt:
Oben Links: der Eberkopf als Zeichen des Lehnsherren dem Grafen von Eberstamm
Oben rechts: Die Eichel als Representant des Landes SüdEichmoor
Unten links: Der Löwnkopf, verliehen vom Rondratempel zu Ysilia, für die Verdeidigung der Stadt und des Tempels im Ogerfeldzug (an seinen Vater verliehen gilt bis zu nächsten Generation)
Unten rechts: Freie Raute für eigenes Wappen, wird erst eingesetzt wenn er seine Familie gerächt hat.


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