Der Basiliskenkönig
Ein
fulminantes Finale in der Stadt des Humus
Simyala ist der Beweis
das es in Aventurien doch noch unerforschte Gegenden
gibt, die geradezu überschäumen vor Mystik,
Abenteuer und Gefahren. Das Abenteuer fasziniert durch
den Reiz des unerforschten: Man kann alles erkunden,
sich herumtreiben in einer Stadt mit einer Geschichte,
die bis in andere Zeitalter hineinreicht. Und doch
droht ein Schatten namens Pardona und Beorn. Der Namenlose
kehrt zurück in die Stadt der Elfen!
Diese Meistertipps und Ergänzungen beziehen sich
größtenteils auf die Stadt Simyala selbst.
Das
Abenteuer bietet die Möglichkeit spektakuläre
Phantasik zu einzubauen: Mächtige Artefakte vergessener
Zeiten, die Hybris eines einst stolzen Volkes in all
seiner Dramaturgie klar zu machen und sogar ein paar
echte Hochelfen (wenn auch degeneriert und Katzengleich)
in ihrem Element darzustellen.
Es ist extrem wichtig, dass die Helden Überblick
behalten über die "Zutaten" des Spiegelschildes
Simyalas und es empfiehlt sich den Roten Pfeil zu
einem "Kumpel" werden zu lassen, was schwer
fällt mit den dürftigen Beschreibungen aus
dem Abenteuer. Es ist möglich einiges durch gute
Beschreibungen noch mystischer und überwältigender
erscheinen zu lassen, so kann man den "Konzertsaal"
in dem Naheniel ihr Werk vollbringt in die Lüfte
verlegen, aufgehangen an stahlharter Spinnenseide
mit riesigen Blättern als akkustisch ausgerichtete
Segel. Warum sollte der Drache im Pyrdacortempel keinen
abgefahrenen Kürass tragen, der bizarr verdeutlich
wie eine drachische Kultur einst ausgesehen haben
könnte und wieso haben die Hochelfen keine skurrilen
Waffen a la Warcraft genutzt? Insgesamt also je nach
gusto der feenhafte Märchenstimmung eine fast
schon gruselige Machtfülle entgegenstellen. Die
degenerierten Hochelfen als Persönlichkeiten
aufzubauen schadet ebenfalls nicht. Ihr Tod in der
Schlacht wird umso dramatischer. Besonders auf Sylmian
ist zu achten... Die Hochelfen in ihrer einstigen
Gestalt zeigen sich im Kampf als wahre Kampfmaschinen:
Eine effektivere Variante des Axxeleratus macht sie
zu Wirbelwinden, ihre Finger glühen von den Humofaxien
die sie um sich werfen. Gerade Valraunir sollte als
gigantischer Held eines vergangenen Äons rüberkommen,
der sich seine Sporen wahrscheinlich im Echsenkrieg
verdient hat. Nichtsdestotrotz sind sie nur Statisten,
die Helden bleiben Hauptdarsteller, allerdings sollte
ihnen klar werden, dass die Hochelfen allem heutigem
überlegen waren und trotzdem von der Geschichte
verweht wurden wie nichts...
Als
Verstärkung der Helden wurde bei uns das
an einen der Helden als Familienerbstück vergeben
(Besonderer Besitz). Es kann hier und auch schon bei
der Namenlosen Dämmerung dem Meister die Möglichkeit
geben im Notfall kleine dieser Feen als Nothilfe erscheinen
zu lassen.
Die Endschlacht sollte das Fordernste darstellen was
den Helden bisher begegnete. Im Laufe des Abenteuers
konnten genug Vorkehrungen getroffen werden: Heilpflanzen
und generell abenteuerliche Pflanzen gibt es hier
ja in Hülle und Fülle. Ein hochelfisches
"Hospital" mit fremden Artefakten zur Heilung
(kristallomantische Aquamarine zum Beispiel, die eingenommen(!)
LeP zurückbringen) kann ja vielleicht auch eingebaut
werden? Und wieso sollten die Hochelfen keine elementaren
(also nicht dämonischen) Holzgolems gehabt haben,
die man mit etwas altelfisch und etwas Mut auf seine
Seite bringen kann? Jede Verstärkung ist nötig
und sollte in der Schlacht zum Einsatz kommen. Lass´
die kostbaren Schwerter der Helden einfrieren von
dunkelelfischer Magie und sie daran zerbrechen; Beorns
Eiszauberei ermöglicht Eisduplikate und Ratten
fallen den Helden in den Rücken... Richtig cineastisch
wird es, wenn in absolutem Zeitmangel ein Held in
letzter Sekunde das Ei durch einen mutigen Hechtsprung
in die Lava schubsen kann, was für ihn möglicherweise
den Tod bringt...
Das Abenteuer enthüllt zahlreiche Geheimnisse
der Elfen. Das macht natürlich nur richtig Gänsehaut,
wenn man bereits etwas über Elfen weiß.
Die Helden dürften aber in den Abenteuern vorher
eine Menge Erfahrung gemacht haben, was Elfen angeht.
In Punin lässt sich auch gut ein Veteran der
Philleassonsage einbauen, der anstatt des Traviageweihten
berichten kann, was damals geschah.
Als
düsteres Abenteuer mit tragischem Hintergrund
ist es sehr stimmungsvoll den scheinbaren Sieg so
weit wie möglich herunterzuspielen. Der Namenlose
verliert zwar wieder eine Schlacht, aber den Krieg
scheint er zu gewinnen...
Der Namenlose kommt einfach immer zu schwach rüber
in seiner Grausamkeit. Er hat auf perfide Weise quasi
die Elfen aus dem Licht gelockt und sie seinen Plänen
untertan gemacht. Die heutigen Elfen ahnen dies zwar
nur dunkel aber haben sich zurückgezogen um der
Versuchung zu wiederstehen, die sich Wirklichkeit
nennt. Wer träumt, sündigt nicht...
"Euer Sozialstatus steigt, allerdings nur
wegen des Geldes. Ansonsten werden eure Heldentaten
nur von den Angehörigen der Elfenvölker
wirklich ernst genommen. Den Ruhm werden andere einsacken:
Jene Wissenschaftler und Magier, die es mit den Simyalafragmenten
aufnehmen (dessen Ursprung sie natürlich ihres
eigenen Ruhmes willen verschleiern) werden eingehen
in die Chroniken der Geschichtsschreiber. Der Rote
Pfeil gilt als Verschollen. Naheniels dha wurde
erfüllt, aber wie gesagt: Kaum einer wird überhaupt
merken, dass nun Allechandriel in Waldstein herrscht.
Wie schon bei Philleasson wird einiges euer Heldentaten
abgetan als Prahlerei, obwohl man in bestimmten eingeweihten
(bzw. geweihten) Kreisen euch anerkennt, aber nicht
gerade fördert..."
Wie die Elfen werden die Helden zu Untergrundhelden,
die niemand so richtig ernst nimmt, aber einiges erlebt
haben.
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