Daidaliten.de | Weltenbau | Das Schwarze Auge

Thorax, Sohn des Thoram und Caghys ui Aelftreu sind nur zwei unser handwerklich begabteren Aventurier die hier in der Schmiede der Daidaliten ihre Werke und Ideen ausstellen wollen und feilbieten.


Das pervertierte Bannschwert

Pervertiertes Bannschwert"Der Mensch hat das Schwert erfunden und ergötzt sich an der Dämonologie. Keine Maus auf Dere käme entgegen auf die Idee, eine Mausefalle zu konstruieren." -Eine Tsapriesterin

Dieses martialisch, fast dämonisch anzuschauende Schwert stammt aus dem Besitz eines ehrbaren Magiers, dem Elementarmagier Nasreddin Al'Rashid Ibn Nared. Es handelt sich um sein ehemalige Bannschwert, welches durch ein tragisches Ereignis von einer dämonischen Präsenz besetzt wurde, welche gleich darauf begann das Aussehen und die Wirkung des Schwertes zu pervertieren. Der Magus übergab daraufhin sein Schwert der Hesindepriesterschaft von Gareth und der Erzwissensbewahrers Valnar Yitskok persönlich trieb die agrimothsche Besatzung aus. Daraufhin sollten die Überreste im heiligen Feuer eines Ingerimmtempels vergehen. Doch in jenen unruhigen Tagen gelang es einem hungrigen Dieb das Schwert zu entwenden, er glaubte das Schwert habe großen weltlichen Besitz. Seitdem irrt diese obskure Waffe durch Aventurien. Manche behaupten auf der Waffe läge ein Fluch, manche sprechen von wunderlichen, mächtigen Ereignissen und viele -die meisten- ärgern sich darüber für viel Geld ein so hässliches und dazu noch unerwartet machtloses Schwert gekauft zu haben. Denn was auch immer die Hehler einem erzählen: Vom magischem Standpunkt aus gesehen ist dieses Schwert so magisch wie ein Stück gute albernische Butter.

Das Schwert besteht aus einem Stück "zurechtgeschmolzenem" Fels bzw. Erz. Nasreddin Ibn Nared fertigte sein Bannschwert nämlich einst mit magischen Kräften. Nun wo die Magie gewichen ist, mangelt es dem Schwert (eigentlich ist es eher als Säbel zu führen) an Stabilität: Der Bruchfaktor ist recht hoch. Zudem ist die agrimothsche Transformation zwar gräßlich anzuschauen, aber keinesfalls effektiv, was sich in einem katastrophalen Waffenmodifikator äußert. Aber vielleicht findet dieses obsolet gewordene Schwert ja trotzdem Verwendung in eurem Aventurien: Sei es, dass tatsächlich ein Fluch auf dieser Waffe liegt -ausgelöst durch die epochalen, kausal-karmathisch Ereignisse die es erlebt hat-, ein Sammler horrende Preise zahlt oder ein dubioser Magus ein Geheimniss wittert wo gar keines ist.

Meisterinformation zum Jahr des Feuers (aufdecken durch markieren oder Strg+A): Bei dem Ereignis, welches das Schwert niederhöllisch beseelte, handelt es sich um nichts geringeres als das Magnum Opus des Weltenbrandes vor Wehrheim und Magister Nasreddin tat gut daran dieses Schwert exorzieren zu lassen. In den Händen eines Beschwörers wäre es sonst eine mächtige Waffe gewesen. In den Wirren des "Nachkriegs"-Gareths wurde das Schwert allerdings aus dem Ingerimmtempel gestohlen, wo es endgültig vernichtet werden sollte. Die Tempelvorsteherin wird sich diese Unachtsamkeit niemals verzeihen, selbst wenn es sich nur um einen unmagischen Klotz häßlichen Erzes handelt...


Meuchlerdolch 'Drachenkralle'

Xi´Tao - Die DrachenkralleDiese Waffe wurde eigentlich für unseren Weltenbaubereich konzipiert:

Xi'Tao, die "Drachenkralle", wie sie auf Altscirontisch heisst, ist eine klassische Meuchlerwaffe. Die Academia Verunemsis hat sie vor vielen Jahren entwickelt und sie dort noch aktiv im Dienst genutzt. Das Geheimnis dieser Waffe liegt in ihrer Klinge. Sie es röhrenartig und vorne spitz. In der Kehre jedoch ist sie abgeflacht und hat eine scharfe Kante. Die charakteristische Form erlaubt es dem Meuchler einen Stich an rüstungsarmen Stellen anzusetzen und dann das Opfer eine Schnittwunde zuzufügen. Die Wirkung wird durch die Flucht des Opfers noch verstärkt.

Sollte diese Waffe in Eurem Aventurien auftauchen, ist sie wahrscheinlich dem Al'Anfanischem Reich zuzuordnen (Hand Borons) oder gar Oron, wo solche Dolche wahrscheinlich als rituelle Waffen für den Belkelelkult benutzt wird. Wertetechnisch könnte das Ganze dann folgendermaßen aussehen:

Waffenklasse Dolche:
TP: 1W (nur Stich, Probe um 8 erschwert um danach noch einen Schnitt mit der Klinge auszuführen, bei Gelingen 1W zusätzlicher Schaden ohne Rüstung)

TP/KK: 11/5 Gew.: 20 uz. Lg.: 50cm BF: 4
INI: +2 WM: +1/-2 DK: HN


Rüstungsset 'Tausendflamme'

Panzerhandschuh"Legt die Rüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils standhalten könnt." -Aus einem Kultbuch der Ingerimmkirche

"Sich eine Rüstung anzulegen ist Kriegsgottesdienst." -Gehört in einer Kaserne

Das Rüstungsset 'Tausendflamme' wurde von Caghys ui Aelftreu während seiner weitläufigen Reisen gefertigt. Dabei dienten ihm gruselige und verlassene Zwergenbingen, geplünderte Orkschmieden und die Märkte Aventuriens als Materiallieferanten, sein selbstgefertigter Schmiedehammer und freundlich zur Verfügung gestellte Essen in allerlei Dörfern, Städten und Burgen als Werkzeug. Das Set besteht aus Plattenschultern, Plattenarmen, Bein- und Armschienen sowie Panzerhandschuhen und ist damit regeltechnisch als Plattenzeug zu handhaben (vgl. MBK S.98 ff oder Aventurisches Arsenal S. 108) Jedes Rüstungsteil ist mit einer Ingerimm'rune' versehen, welche mittels Ätzverfahren eingearbeitet wurde. Dies repräsentiert Caghys wachsende Nähe zum Gott der Handwerker, aber auch seine dörfliche Gottesfurcht. Caghys nutze dieses Rüstungsset um seine Fähigkeiten als Rüstungsschmied zu testen und zu vervollkommnen. Die Werte dieses Sets entsprechen zwar den angegebenen Werten in der Literatur, allerdings macht es durch seinen ästhetische Mehrwert einiges mehr her als der übliche Tand vom Markt.

Dieses Set wird in unseren Version Aventuriens eigentlich nur von Caghys getragen und soll hier lediglich als Inspiration für Spielerschmiede dienen. Dieses Set könnte in anderen Versionen Aventuriens aber auch von Spielern erbeutet werden und sich als gesegnet oder anderweitig aufgewertet herausstellen. Letztlich sollte aber allein der Gedanke "Mein Held trägt nicht irgendwelche Rüstungsteile" motivieren.

BeinschienenWird dieses Rüstzeug nicht maßgefertigt, sondern gefunden oder erbeutet, so passt sie in einem von 6 Fällen (1 auf W6). andernfalls gilt für sie BE+1, immer vorausgesetzt, sie gehört überhaupt zur passenden Größenklasse (Mensch oder Zwerg). Siehe dazu auch die betreffende Passage im Aventurischem Arsenal auf Seite 9.


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