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Grüße aus... Byzanz?Bin gestern in Byzanz gewesen. Naja, in der Byzanz-Ausstellung in Bonn. Und ein Eindruck von der Ausstellung wird von den Besprechungen geteilt: Es wurde zu wenig erklärt, nur präsentiert: "Wie kann ein Reich mehr als eintausend Jahre bestehen? Das ist doch die eigentliche Frage an Byzanz. Sie wird nicht einmal aufgeworfen. Geschweige denn, dass Versuche von Antworten vorgestellt werden. Stattdessen Goldkettchen."
Ich fand es trotzdem spannend. Und die Fehler der Ausstellung haben mich für die Zukunft sensibilisert, auch mal das Ausstellungskonzept zu hinterfragen.
Mein Lieblingsexponat war dann übrigens zwischen all den Ikonen und dem Goldschmuck ein profaner Glücksspielautomat: Ein Kugelspiel aus Marmor, dass ein Streitwagenrennen simulieren soll.
Außerdem habe ich auf der Zugreise nach Bonn dann auch endlich mal den Kölner Dom gesehen (und bin dort gleich ins Hochamt gestolpert). Angeblich soll ich den als Kind mal gesehen haben, konnte mich aber nicht erinnern. Witzig ist nur: An das Römisch-Germanische Museum direkt daneben kann ich mich bis heute gut zurückerinnern, sogar an einzelne Exponate.
Grüße aus Athen!
Grüße von der Spiel 2009 in Essen!
Sonntag ein Kurztripp in den Norden, Samstag noch die Spielemesse "Spiel 2009" in Essen. Das Foto zeigt eine Testpartie "Tobago". Ein sehr passables Spiel! Daneben gab es natürlich auch Visiten beim Ulisses-Stand, ein wenig Probespielen der Demo von "Drakensang: Am Fluss der Zeit", ein nettes Gespräch mit "Erdenstern" sowie den Jungs von DeGenesis und mehr.
Geeking out completely.
Seit neun Jahren schon bin ich einmal in der Woche mit Würfeln, guten Freunden und viel Fantasie auf der Rollenspiel-Welt vom Schwarzen Auge unterwegs. Das ist übrigens eine wunderbar gesellige Art seinem Eskapismus Rechnung zu tragen – Katharsis hätte Aristoteles dazu wohl gesagt. In der Magisterarbeitszeit habe ich dann aus lauter Frust und Laune unsere aktuellen Alter Egos mit LEGO-Figuren detailgenau nachgestellt. Das Ergebnis habe ich die Tage mutig bei Flickr ausgestellt.
Grüße aus Hooksiel und Haltern!
Nun endlich, bereits einige Wochen nach Abgabe meiner Abschlussarbeit, hat der ganze Stress der letzten vier Monate halbwegs nachgelassen. Zeit für ein paar verspätete Grüße von einem Kurztripp zur See:
Und dann war da noch das LWL-Römermuseum in Haltern am See. Das Foto zeigt die Legio XVIII vor der Varusschlacht in Playmobil.
Status Quo
Eine Magisterabschlussarbeit schlaucht, na klar. Und wenn
man eh schon die ganze Zeit im Studium Texte produziert oder sich vorm
texten drückt, dann bloggt man nicht oder nur wenig. Deswegen gibt es
aktuell so wenig Input. Nicht mal Zeit/Gelegenheit für Fotos bleibt.
Ich
habe mich deswegen vorerst auf den Micro-Blogging-Dienst Twitter
verlegt. Das geht nebenbei und braucht keine großen Nachrichten. Meine
Nutzung von Twitter liegt wohl irgendwo zwischen Linkhalde und Ablage
von im Alter von 140 Zeichen früh verstorbenen Blogposts. Auch Facebook
habe ich heute für mich entdeckt. Zu beiden Diensten führen neue Buttons
auf der rechten Seite. Sie ersetzen das unschöne Twitter-App und die
Blogroll. Weil die Projektseite etwas durcheinander war und ich keine
Muse finde, sie zu flicken, habe ich die Projekte folgerichtig erst
einmal herausgenommen.
Wie bei jedem Update gibt es neue Farben für
die Seiten mit dazu. Mir gefällt das Polaroid.
Frohe Ostern - nachträglich
Kino: Watchman
Es ist März, aber meinen Film des Jahres habe ich bereits gefunden:
"Watchman".
USA, 1985: Die symbolische Doomsdayclock steht
auf fünf vor zwölf - die Atombomber sind schon aufgetankt. Jederzeit
könnte aus dem Kalten Krieg der letzte werden. Die Vereinigten Staaten
haben den Vietnamkrieg brutalstmöglich gewonnen, die Friedens-Bewegung
beseitigt, und ein diabolischer Präsident Nixon tritt seine fünfte (sic!)
Amtszeit an. Überall schweben Überwachungs-Zeppeline, das Land verfällt.
Irgendwie ist das 20. Jahrhunderts noch viel schlimmer verlaufen als real.
Warum? Vielleicht auch weil es Superhelden gab. Die ersten von ihnen waren
Ende der 1930er Jahre aufgetreten: maskierte Verbrecherjäger ohne große
Fähigkeiten, die sich später als die "Minutemen" zusammentaten - und bis
zu den 1950er Jahren nach und nach die Bühne verließen. Die zweite
Generation dieser Vigilanten wurde nach Selbstjustizskandalen per Gesetz
in den Ruhestand gezwungen. Von den einst legendären Watchmen sind
inzwischen nur noch Dr. Manhattan (mit tatsächlichen Superkräften) und der
Comedian aktiv, beide arbeiten für die Regierung. Als der Comedian
ermordet wird, vermutet der soziopathische Rohrschach eine Verschwörung
gegen die Helden von einst. An der Spitze des Komplotts steht dann aber
ein Bösewicht, dessen Plan endlich einmal so groß und verlockend ist, dass
selbst die "Helden" ihm nicht wirklich wiedersprechen können. Der Film
endet mit einer klaffenden Wunde - die Moral wurde tödlich verletzt. Der
Zuschauer ist gefragt.
Schon wenn in den ersten Minuten des Films Bob
Dylan's "The Times, They Are A-Changin'" ertönt und dazu die Geschichte
der Watchman und dieser ganzen Dystopie entfaltet wird, dann ist das tolle
Pop-Kultur. Der ganze Erzählstil lädt ein zum verweilen. Andere Filme
erwürgen ihre Zuschauer mit dem rotem Faden, Watchman lässt sich Zeit. Der
Film ist da wie ein gutes Buch: Man will noch schnell das nächste Kapitel
lesen, aber man will auch nicht, dass das Buch dann endet. Der Vergleich
passt auch insofern, als dass die Graphik-Novelle "Watchmen" vom New
Yorker "Time Magazine" 2005 sogar als einziger Comic in die Liste der 100
besten Romane seit 1923 aufgenommen wurde. Manche vergleichen das Werk von
Alan Moore sogar mit Prousts "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit".
Wer
also eine dieser Comic-Verfilmungen mit hübscher, oberflächlicher Action
erwartete, wurde enttäuscht. Kein heiteres Gröllen möglich. Wenn auch die
etwas nervigen Zeitlupeneffekte (bekannt aus "300") es beinahe vermaseln,
so kam die spärliche Gewalt doch so brutal, letztgültig und verachtenswert
über, wie es sein sollte. Auch der Sex wurde nicht für gefällige
Nacktaufnahmen verschwendet. Er zeigte die Entfremdung des Dr. Manhattan,
die Unbehaglichkeiten von Nite Owl im Angesicht von Apokalypse und
fehlender Identität.
Fans mögen ja meckern, aber wer wie ich
"Watchmen" ohne Vorbehalte sah, muss zugeben, dass es sich um eine der
intelligentesten und besten Comic-Verfilmungen bisher handelt. Und jetzt
muss ich mir wohl den Comic kaufen.
Grüße aus dem Deutschen Museum München!
Eine Woche wohnte ich in direkter Nachbarschaft von etwa 28.000
Exponaten aus Naturwissenschaft und Technik: Im Deutschen
Museum in München stehen beispielsweise der originale Z4 des
Computerpioniers Konrad Zuse und eine deutsche A4-Rakete (später von den
Nationalsozialisten V2 genannt). Daneben findet sich im riesigen
Museumsbau auf einer Isar-Insel wirklich zu jedem Bereich menschlicher
Erfindungskraft ein Beispielexemplar. Es gibt Hallen voller
Dampfmaschinen, ein Bergwerk, Musikinstrumente, Raumanzüge und
Druckerpressen.
Die Woche in München gehörte zu einem
Uni-Blockseminar zum Thema "Technikphilosophie". Zusammen mit ungefähr
16 weiteren Teilnehmern durfte ich im Kerschensteiner
Kolleg des Museums übernachten - nur durch einen "Geheimgang" von
den Ausstellungen und der Sammlung getrennt. Wir konnten gratis im
Museum ein- und ausgehen und noch dazu waren fast alle Münchner
Sehenswürdigkeiten und Kulturveranstaltungen zu Fuß zu erreichbar.
Doch
neben all den Diskussionen um Kybernetik, Heideggers Technikphilosophie,
Schelling contra Fichte oder Gianni Vattimo blieb natürlich wenig Zeit
für all die Chancen, die dieser Aufenthalt bot. Wahrscheinlich hätten
dazu nicht einmal drei Wochen ausgereicht. Trotzdem konnte ich ein wenig
Inspiration für meine Magisterarbeit und ein paar Eindrücke aus der
Stadt München und den vielen Abteilungen des Museums mitnehmen. Bei Flickr
stelle ich just und auch in den kommenden Tagen die besseren Fotos
dieser Reise aus.
Peter Wensierske im Drostenhof
Am Samstag habe ich den Spiegel-Redakteur und Autor Peter Wensierski
kennengelernt. Er las im Drostenhof zu Wolbeck aus seinem Buch "Schläge
im Namen des Herrn". Die Darstellung des miserablen Umgangs mit
den Kindern der Nachkriegszeit ist gespickt mit Schilderungen persönlicher
Schicksale von Misshandlung, Demütigung und Ausbeutung in staatlichen wie
kirchlichen Heimen.
Die Stimmung im
Rittersaal war eigentümlich. Fast alle Anwesenden wurden
als Kinder und Jugendliche selbst aus teils absurden Gründen in geschlossene
Erziehungsanstalten eingewiesen und erlitten dort Höllenqualen. Einige
brachen unter der Last der Erinnerung zusammen. Es tat weh zuzuhören.
Der
Artikel über die Veranstaltung im Westpreußischem Landesmuseum steht
im Internet. Aber da ich den Links der Westfälischen Nachrichten nicht
so recht traue, habe ich meinen Text auch als Pdf-Dokument
zum Download auf die entsprechende Projektseite gestellt.
Aktuell
schreibt Wensierski über das Entsetzen, welches Papst Benedikt XVI. mit
seiner Aufwertung der Piusbruderschaft auslöste. Wensierski erzählte
vorgestern, er habe noch bis drei Uhr nachts in der Redaktionskonferenz
gesessen. Einen solchen Sturm der Entrüstung, wie er derzeit über die
katholische Kirche rolle, habe er lange nicht gesehen. Die heutige
Titelgeschichte des Spiegels wurde von ihm mitverfasst.
Grüße aus den Niederlanden!

Kurz bevor das Wetter in den Herbst kippte, war ich noch kurz in und nördlich der 'Randstad' unterwegs: Grüße vom Strand, aus Den Haag und Amsterdam.
Neben neuen Fotos und Zeitungsartikeln habe ich etwas an der Seitengestaltung gedreht. Mal sehen wie mir diese Portion 'Grunge' gefällt.
Neuigkeiten, Netzschau
Uh, lange nichts geschrieben hier. Das zurückliegende Semester war unerwartet heftig. Mit etwas Freiluft will
ich aber nun mal doch auf ein paar neue Inhalte und einige interessante, tolle Links verweisen:
Noch immer als Freier für die Westfälischen
Nachrichten im südlichen Stadtgebiet unterwegs, habe ich einige
ausgewählte Artikel der letzten Wochen dem Texte-Projekt hinzugefügt:
Empfehlenswert scheint mir das flaremag zu sein. Aber auch abseits der erklärten Fotokunst werden großartige Aufnahmen gemacht, klar. Die besten für Zeitungen und Zeitschriften, für die großen Nachrichtenagenturen. Viele dieser Meisterwerke gehen dort in der Flut einfach unter. Oder landen nur als "Briefmarke" im Holzmedium. Für das "Big Picture" sorgt ein Fotoblog von Alan Taylor beim Boston Globe. Insbesondere die beiden Themenschwerpunkte Mondfahrt und Jupiter waren großartig. Sehenswert sind aber auch die anderen Posts, die unter anderem die Waldbrände in den USA mit einem der besten Portraitfotos illustrieren, dass ich je gesehen habe.
In Sachen Rollenspiel kann ich ganz aktuell die ersten echten und offiziellen DSA-Solo-Abenteuerim Internet loben: Ich habe sie heute durchgespielt. Die zwei Abenteuer sind etwas holpriger als die guten alten Papier-Soli, dafür spielt es sich digital einfach schneller und peppiger. Was allerdings fehlt ist Hintergrundmusik. Solo-Abenteuer sind genau wie jene alten Kinderbücher, in denen man auf jeder Seite des Buches eine Entscheidung treffen musste: "Gehst du die linke Abzweigung entlang (dann lese auf Seite 11 weiter) oder die rechte (dann gehe zur 43. Seite)?" Bei vielen Textabschnitten muss eine Entscheidung getroffen werden, die den Verlauf des Abenteuers beeinflusst. Außerdem wird auf Eigenschaften oder Talente des eigenen Charakters gewürfelt, beispielsweise wenn es zum Kampf kommt. Einst produzierte Chromatrix sehr erfolgreich Soli für das Handy, jetzt eben auch für das Internet. Die beiden Abenteuer "Verschwörung in Ferdok" und "Todespfad" auf DSA-Games.de sind eine Art Präludium für das neue DSA-Computerspiel "Drakensang". Wenn Drakensang so gut wird, wie es verspricht, dann ende ich in diesem Sommer wohl so wie der Kerl in diesem Comic...
Grüße aus Hamburg!
Grüße aus Hamburg! Die sind noch vom Wochenende übriggeblieben...
Nach ein paar turbulenten Wochen, bedingt durch Semesterarbeiten und einem noch ausstehendem Vortrag nächste Woche, werde ich die Tage mal versuchen ausstehende Aktualisierungen an diesen Seiten vorzunehmen.
Botanischer Garten

Ein photowalk (habe gelesen, das sei der richtige Ausdruck) in den Botanischen Garten Münster. Alle Bilder auf meiner Flickr-Fotoseite und der von Barnabas.
Gelesen: Supercomputer und die Würde der Erzählung
Bücher sind gefährlich. Zumindest bringen sie mich als An-Einem-Stück-Leser dazu, Nächte gegen jede Vernunft durchzumachen. Nachdem ich vergangene Woche irrationaler Weise und wieder einmal fünf Bücher hintereinander und fast ohne Rücksicht auf Verluste gelesen habe, muss ich einfach ein paar Worte über das Gelesene verlieren.
Zwei der Zeitkiller wurden von Stanislaw Lem verfasst. Doch darüber nur ein Gedanke aus "Also sprach Golem", zur späteren Erinnerung vielleicht: Der Mensch und seine Vernunft könne nicht die Spitze der Evolution sein, sondern müsse - weil hervorgegangen aus Mutationen und Abweichungen von der Abweichung - als eine Degeneration einer grandiosen Urform, dem ersten Leben, betrachtet werden. Während bereits in urtümlichen Stromatolithen Quantenmechanik am Werke ist, arbeitet unser plumper Körper mit mittelalterlichen anmutenden Pumpen und Schläuchen. Es ist faszinierend, dass es keinen Dawkins brauchte, um das egoistische Gen zu postulieren, das konnte Lem auch ganz ohne das ganze Trara um Dawkins neuen Atheismus. Aber warum hat Lem sich nicht getraut, das Thema nicht-fiktional zu behandeln?
Alles in allem eine extrem anregende Lektüre, besonders wenn man aktuell ein Seminar über philosophische Anthropologie belegt hat.
Aber nun zum eigentlichen Anliegen, die Bücher von Robert Charles Wilson: Angefixt wurde ich von "Spin". Dort legt sich eines abends eine Art semipermeable Membran um die Erde. Darunter vergeht die Zeit schneller als für den Rest des Universums, in einem Erdenjahr altert das Weltall um Millionen Jahre und den Erdbewohnern bleiben vielleicht nur noch 50 Jahre, bis die Sonne zu einem verglühenden Stern wird. Das SF-typische Prickeln im Kopf beginnt spätestens dann, als man beschließt mit Hilfe dieses Effektes den Mars zu terraformen und zu kolonisieren. Denn während auf der Erde nur ein Jahr vergeht, sorgen dort hinauf geschossene irdische Mikroben und Sporen in Millionen von Jahren für blühende Landschaften auf rostrotem Sand. Während der Dauer einer Ampelphase wird aus den eben erst losgeschickten ersten Kolonisten eine marsianisch-menschliche Zivilisation. Kann diese die Menschheit vor der so genannten Spinmembran retten? Oder herausfinden, was das alles überhaupt soll? Handelt es sich, wie viele glauben, wirklich um ein perfides Euthaniseprogramm außerirdischer Kräfte?
"Axis" setzt diese Geschichte fort, auch wenn "Spin" ein abgeschlossener Roman ist. Wer sich nicht schon bei Wilsons erstem großem Erfolgsbuch an Arthur C. Clarke erinnert fühlte, der kommt bei "Axis" nicht mehr drum herum, der bekommt die Transzendenz hier endgültig um die Ohren gehauen.
"Quarantäne" nimmt sich gegen die raumgreifenden Entwürfe von "Spin" eher unauffällig aus. Statt der Erde wird hier nur eine kleine Stadt mit Forschungsanlage vom Rest der Welt militärisch abgeriegelt. Warum, das wissen die eingeschlossenen Forscher nicht. Hat es etwas mit ihren gruseligen evolutionären Quantenrechnern zu tun? Schließlich können diese ganz ohne Teleskop fremde Planeten und ihre Bewohner beobachten?
Spätestens in "Quarantäne" offenbart sich Wilsons Faible für Lebensgeschichten und die darin verborgene menschliche Würde. Seine Charaktere sind ebenso lebendig, irrational und passiv wie wir. Alles die üblichen Gestrandeten. Und tatsächlich glaubt Wilson fest an den Wert und Selbstzweck der Geschichten jedes Menschen. Läuft nicht alles irgendwie auf eine Geschichte hinaus? Schreiben wir nicht alle gemeinsam an der größten Geschichte von allen? "Durch das Erzählen verstehen wir das Universum, und es ist offensichtlich, dass wir auch uns selbst erst durch Erzählungen verstehen. Ein Fremder mag undurchschaubar oder gar bedrohlich wirken, bis er uns seine Geschichte erzählt."
Nun, zumindest für einen Fantasy-Rollenspieler sind das alles keine neuen Gedanken.
Homo ludens

Sid Meier's Alpha Centauri (SMAC) ist nun schon seit neun Jahren mein liebstes Computerspiel. Dabei spiele ich eigentlich gar nicht so viele oder oft PC-Spiele. Aber nachdem ich diesem besten aller rundenbasierten Strategiespiel nun schon wieder einen Teil meiner derzeit so spärlichen Freizeit geopfert habe, schreibe ich sogar einen Blogeintrag darüber. Schließlich war und ist jeder Aspekt dieses Spieles großartig. Das ganze Konzept, die Musik, die Literaturreferenzen und sogar die Synchronsprecher. Sogar die Grafik war trotz klassischer isometrischer Draufsicht weit besser als die von Civ IV. Alpha Centauri (und die Erweiterung "Alien Crossfire") ist eine echte Landmarke des Genres.
Aber worum geht es eigentlich? Eben um nichts geringeres als die Zukunft der Menschheit. Die Erde hat sich durch Bürgerkriege, Seuchen und Umweltzerstörung selbst gerichtet. Doch mehr um die Hoffnungen der Erdenbürger zu befriedigen als tatsächlich den Weltraum erobern zu wollen, schickte die UN ein Kolonistenraumschiff zum nächstgelegenen Stern Alpha Centauri (ein mögliches Spielziel der klassischen Civilization-Titel). Doch die Crew der Unity bricht nach Streitigkeiten in verschiedene Fraktionen auseinander. Jede Kolonistengruppierung kämpft nun mit ihrer Ideologie um die Vormachtstellung auf dem Planeten Chiron. Seien es Miriam Godwinson und ihren fanatischen Evangelikalen, Morgan Industries oder die Wissenschaftler des ehemaligen Wissenschaftsoffiziers des abgestürzten UN-Raumschiffes Unity: Sie haben die alten irdischen Konflikte in den Kosmos getragen. Auch Chiron ist nicht immun gegen Gewalt und Leid.

Das Ganze ist also einfach Civ auf einem außerirdischen Planeten? Nicht ganz. Denn man spielt hier nicht einfach die irdische Geschichte nach. Mit dem technischen Arsenal der Science-Fiction-Literatur gilt es den Planeten zu terraformen, der Umwelt zu strotzen und dem menschlichen Streben Sinn zu geben. Denn Chiron birgt ein Geheimnis, dass die Menschheit entweder zerstören oder befreien wird.
Schon kurz nach der Landung müssen die Kolonisten feststellen, dass der ganze Planet von einer unbekannten Pilzsorte überwuchert ist. Dieser Fungus schickt sogar "Antikörper", so genannte Psychoviren, gegen die Menschen aus und das umso heftiger, je rücksichtsloser der Mensch den Planeten verschmutzt. Außerirdische Monumente und Artefakte lassen darauf schließen, dass der Fungus ein großangelegtes biogenetisches Projekt einer außerirdischen Rasse gewesen sein muss und irgendwann erkennen die Fraktionen, dass die Pilzsporen sich spontan vernetzen können und dann wie die Synapsen eines Gehirnes funktionieren. Noch überschreitet das Fungusnetzwerk nicht die Schwelle zum reflexiven Denken, doch lässt sich der Gedanke nicht verdrängen es schon bald mit einem erwachendem Gott, einem denkendem Planeten, zu tun zu haben.
Letztes Endes bietet sich durch diese Entdeckung die Chance, der Menschheit den Aufstieg zu Transzendenz zu ermöglichen.
All diese Entwicklungen werden in Zwischenspielen, den Weltwundervideos oder Technologiebeschreibungen beschrieben. Der Spieler findet sich in einem existenziellem Kampf wieder, schickt Grav-Schiffe in den Krieg, hetzt dem Gegner Quantenplanetenbomben auf die Basen, errichet einen Weltraumlift, infiltiert die Netzwerke seiner Gegner, startet orbitale Solarkollektoren um die globale Erwärmung zu stoppen oder dressiert Psychoviren. Klonfabriken steigern das Bevölkerungswachstum, die Eudämonie kann als Staatsform gewählt, Städte auf den Meeren errichtet werden. Spätestens wenn es darum geht das gesamte Wissen der Menschheit in das labile Fungusnetzwerk zu pumpen, fällt es schwer, sich dem Spiel und seinen Ideen zu verschließen:
"Die Mission der Unity war eine schwache Kerze, die in einer dunklen Nacht flackerte. Wir trugen diese Illusion in den Himmel, und jetzt werden wir hier sterben, oder, eventuell schlechter, auf dem Planeten sterben. Jene von uns, die an Bord sind trugen die Illusion in die Nacht; jene, die zurückblieben, nahmen ihre Chancen auf einer sterbenden Welt war.
Jetzt fahren wir mit dem fort, was die Menschen immer getan haben. Wir essen, schlafen, lieben uns, verbessern unsere Fertigkeiten, verbringen die Zeit. Und tief in unserem Inneren warten wir auf jemanden, irgendeinen speziellen Menschen, um über uns hinaus zu wachsen und Tausende von Jahren der Geschichte zu schreiben, voll mit Leiden, die es Wert sind. Um uns zu erleuchten, beende unsere Schmerzen, heile unsere Wunden und nimm uns die Ungewißheit.
Aber ich habe den Verlauf der Geschichte gesehen, und wir sind von jetzt nicht besser, als wir jemals waren. Wir sind nur besser unterrichtet. Das wird auf einem fremden Planet auch nicht anders sein.
Es sei denn, ..."
Evidenthaltung, Mann!
Puh, ich komme kaum zum fotografieren, geschweige denn dazu meine aktuellen Fotos in meine Flickr-Galerie zu laden. Von der Galerie auf diesen Seiten ganz zu schweigen. Aber mit letzterem fange ich heute mal an: Elf ausgesuchte Fotos, die auch bereits seit einiger Zeit woanders herumfliegen, sind nun auch in der Galerie.
Auch im Projekt "Diverse Texte" gab es Aktualisierungen. Zwei größere Zeitungsartikel und Tagesaufmacher der jeweiligen Stadtteilausgabe gibts neu zu lesen.
Grüße aus Barcelona!
Grüße aus Barcelona! Mehr Fotos gibt es bei Flickr.
Und by the way: Ich bin nicht nur zurück in Deutschland, sondern auch endlich wieder im 21. Jahrhundert angekommen. Ich kann nun nämlich einen Internetzugang mein Eigen nennen und habe damit auch wieder vollen Zugriff auf meine Homepage und diesen Blog. Nur leider hat dieses ganze Chaos den letzten Blogeintrag über gefährliche Gase gefressen. Dafür stelle ich just den dazugehörigen WN-Artikel auf meine Projektseite.
Ein Vortrag mit Jürgen Habermas
Es kommt nicht oft vor, dass ich einem Menschen begegne, den ich schon einmal als LEGO-Figur (für unsere Fachschaftszeitung Philosophie) nachgebaut habe. Es kommt nicht oft vor, dass Jürgen Habermas öffentlich, außerhalb wissenschaftlicher Kongresse, auftritt.
Doch Münsters Exzellenzcluster für Politik und Religion hat ihn irgendwie - der Förderkreis der Uni war auch beteiligt - dazu gebracht und so strömten gestern Hunderte in die Hörsäle am Hindenburgplatz. Der angebliche Geheimtipp brachte den H1 zum Überlaufen, brachte die Veranstalter dazu, den Vortrag auf Leinwänden der anderen Hörsäle zu übertragen. Glücklicherweise konnte ich noch einen der begehrten Plätze im eigentlichen Vortragssaal ergattern.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob alle verstanden hatten, dass Habermas so etwas wie ein Wissenschaftler, nämlich Philosoph ist. Denn zumindestens die anschließende Diskussion und Fragerunde ließ vermuten, dass einige ihn eher als Orakel oder Politiker einschätzen, als V.I.P. mit Deutungshoheit vielleicht. Oder als einen dieser Kirchenvertreter, die in Gefahr geraten, ihren religiösen Wahrheitsanspruch "mit falliblen Argumenten gleichzuschalten" (so ein Zitat Habermas, bezogen auf die Probleme im Diskurs zwischen säkularer Moderne und Religion). Zugegeben: Der Vortrag war schwer zu verstehen, alleine schon phonetisch aufgrund Habermas medizinischer Vorgeschichte. Aber auch die WN kapitulierten vor "einem phasenweise hochkomplizierten Vortrag". Daher hat es mich gewundert, dass außer einigen tapferen Fragen hiesiger Professoren nur absurde Ideologie und unnötige Anmerkungen aus dem Plenum kamen. Warum kamen so wenig Klärungsfragen? Differenzierungsfragen?
Ich würde mich auf jeden Fall sehr über eine Mitschrift des Vortrages freuen. Soweit ich folgen konnte, war es die große Leistung des Vortrages einen Mittelweg zu Luhmanns emergenten Weltgesellschaft und Huntingtons "clash of civilisations" aufzuzeigen, nämlich die Theorie einer Weltgesellschaft als Arena divergierender Zivilisationen, die gemeinsam eine neue Zivilisation gebären. Bisher ist diese Neugeburt zwar funktional geeint (hier taucht der Systemfunktionalismus à la Luhmann auf), aber kulturell gespalten (in dieser Beobachtung finden sich die abgeschlossenen Kulturräume Huntingtons und Konsorten wieder). Hoffnung in dieser etwas verfahrenen Situation sieht Habermas wohl in der Verrechtlichung der globalen Beziehungen. Auch wenn dies unter "Realisten" belächelt, statt angegangen wird.
Wird diese neue Zivilisation säkulär sein? Zunächst konstatierte Habermas hier den säkulären Weg Europas als einen Sonderweg, erklärte die frühere Einschätzung, dass die Religionen verschwinden werden, für falsch und historisch überholt. Wir leben in einer "post-säkularen" Welt, so Habermas. Ludwig Siep wollte es lieber "post-laizistisch" nennen. Dann zeigte Habermas die Probleme im notwendigen Dialog zwischen Moderne und Religion auf. Wie soll die säkulare Gesellschaft mit der Religion umgehen? Vielleicht, indem man nicht abschließend über die Religion urteilt. Die Existenz Gottes agnostisch einklammert. Denn extrem laizistische Gesellschaften befinden sich aufgrund ihres Alleingeltungsanspruches mit den Religionen, die ja inhärente Alleingeltungsansprüche besitzen, ebenso heftig im Konflikt, wie einige Religionen untereinander.
Gelöst!
Studenten haben über Generationen hinweg Millionen Wege des Zeitvertreibs in langweiligen Vorlesungen ersonnen. Geradezu viral breitet sich seit geraumer Zeit ein kleines Zahlenrätsel aus. Es beginnt harmlos mit einer Reihe der Zahlen von 1 bis 19 ohne die 10, die auf drei Reihen angeordnet werden (siehe links). Ziel der Knobelei ist es, alle Zahlen gegeneinander aufzulösen: Gleiche Ziffern oder die Zahlen deren Summe 10 ergibt, dürfen - sofern sie unter- oder nebeneinander (in diesem Fall auch reihenübergreifend) stehen! - gestrichen werden. Zwei benachbarte Siebenen löschen sich also gegenseitig aus, eine 1 und eine 9 ebenso. Streichungen dürfen auch über gestrichene Zahlen hinweg geschehen: Im Falle der Zahlenreihe 7 4 6 3 konnte zunächst die 4 und die 6 gestrichen werden, nun darf auch noch die 7 und die 3 gestrichen werden.
Am Ende sollten sich alle Zahlen gegenseitig ausgelöscht haben, zurück bliebe dann nur noch ein Haufen Streichungen. Natürlich ist das mit der Ausgangslage allein nicht zu schaffen. Wer meint nichts mehr streichen zu können (oder zu wollen), darf die noch vorhandenen Zahlen im gewohnten Schema an die Zahlenreihe anfügen um weitere Streichungen vorzunehmen. Diese Prozedur darf man so oft wiederholen, wie man will. Es müssen nur immer alle verbliebenden Zahlen wiederholt werden. Derart habe ich bei einigen Kommilitonen schon Zahlenreihen über mehrere Seiten hinweg gesehen und mittlerweile glauben viele nicht mehr, dass dieses Rätsel mehr als Beschäftigungstherapie sei, glauben nicht an eine Auflösung. Vor allem nicht an eine elegante.
Ich bin eigentlich kein Fan von Rätseln, aber neugierig. Gibt es wirklich keine Lösung für dieses namenlose Zahlenspiel? Während einer gelangweilten Busfahrt ohne Lektüre bin ich dann auf die Lösung gestoßen. Und nach einigen fehlgeschlagenen Reproduktionsversuchen bin ich mir nun sicher, einen echten Beitrag für mehr Aufmerksamkeit an unseren Universitäten leisten zu können: Die Auflösung der Zahlenreihe.
Nachsatz: Dem ersten Kommentar nach zu
folgen, wird mir klar, dass der obige Link zur auflösenden Grafik wohl
nicht augenfällig genug war. Daher stelle ich die Grafik dem Eintrag
direkt hintenan — auch auf die Gefahr hin Rätselratenden den Spaß zu früh
zu verderben.
Kino: I Am Legend
Nach langer, viel zu langer Zeit war ich gestern dann mal wieder im Kino, im Film "I Am Legend" mit einem überragendem Will Smith in der Rolle des Militärbiologen Robert Neville, dem scheinbar letzten Überlebenden einer wildgewordenen transduktiven Gentherapie. Mir war zwar bewusst, dass es sich um eine Neuverfilmung des "Omega-Mann"es handelt und damit um eine weitere Verfilmung des Science-Fiction-Romans "Ich bin Legende" ("I Am Legend") von Richard Matheson. Aber irgendwie hatte ich mir dann doch mehr versprochen und anderes erwartet als den gelieferten und recht uninspirierten Zombie-Schocker.
Es gibt aus der Zeit des Kalten Krieges mehr als eine gute Kurzgeschichte, welche die Einsamkeit eines letzten Menschens auf Erden auch philosophisch und nicht nur gruselig in Szene setzt. Geschichten, in denen der Protagonist irgendwann erkennt, dass selbst unsere größten Schätze ohne Menschen wertlos sind. Dass das Universum bald seinen besten Zuschauer verliert: Den sich selbst bewussten und reflexiven Menschen nämlich. Geschichten, in denen der letzte Mensch seine Lesebrille verliert, dabei wollte er doch die restliche Ewigkeit für all die zurückgebliebene Literatur in einsamen Bibliotheken nutzen. Geschichten, in denen der letzte Mensch verzweifelt das Erbe der Menschheit in die Ewigkeit retten möchte.
All dies war in "I Am Legend" höchstens Beiwerk. Der einsame VampirjägerMutantenjäger saß zwar mal im Metropolitan Museum of Art herum und in seinem Versteck hingen wahrscheinlich echte, da einfach mitgenommene Picassos, aber das war es dann auch schon. Das heruntergekommene New York war zwar genial gemacht, aber nach der Lektüre von Alan Weismans "Die Welt ohne uns" habe ich mir auch in dieser Richtung mehr Tiefgang versprochen. Auch die Intelligenz der Mutierten wurde nur angedeutet. Dabei stellt sich in der Buchvorlage durchaus die Frage, wer der eigentliche Bösewicht ist: Der Mensch oder der Mutant?
Leider gab es dann auch ein paar logische Brüche, zumindest bei mir blieben Fragen offen. In "Omega-Mann" versucht Robert Neville, damals gespielt von Charlton Heston, ein Serum zu entwickeln, um andere Überlebende vor der Ansteckung zu schützen. In "I Am Legend" ist ein solcher Impfstoff eigentlich gar nicht mehr nötig, da es automatisch Immune gab, darunter ganze Kolonien. Wieso also unter Selbstaufopferung einen Impfstoff herstellen? Zugegeben: Das begründete sich wohl darin, dass es sich scheinbar nicht nur um einen Impfstoff, sondern sogar um ein Heilmittel für die "Nachtsucher" handelt (Eigentlich benötigt es dafür einer weiteren viralen Genmanipulaton, doch das fällt im Film dezent unter den Tisch). Doch spätestens als tatsächlich sicher ist, dass es zahlreiche weitere Immune außer Robert Neville gibt, wird ein solches Heilmittel doch eigentlich obsolet. Denn dann liegt die Zukunft der Menschheit sicher nicht mehr in einem Heilmittel und in der Rettung der Mutierten, sondern im Überleben der Immunen und dem Tod der Mutierten.
Trotz Bob Marley-Zitaten und beklemmenden Evakuierungsrückblenden war es doch alles in allem ein Film, der sich am kleinstmöglichen Nenner (beispielsweise der Familienidylle, einem klaren Freund-Feind-Schema und einer bizarren Prise Religion) orientiert. Schauspielerisch und ausschnittssweise irgendwo sehenswert, aber eigentlich genügt bereits der Trailer des Films, um die besten Szenen gesehen zu haben: Das Leben in einem verwildertem New York. Um mit diesen morbiden Bildern echte Beklemmung auszulösen, hätte man aber selbst aus diesen Szenen mehr machen müssen.
Jetzt freue ich mich allerdings auf "Cloverfield" von J.J. Abrams. Einige Verschwörer glauben bereits an einen Film um den Cthulhu-Mythos! Das kann ja heiter werden.
Nachtrag: Die Originalverfilmung von "I Am Legend" ist unter dem Titel "The Last Man on Earth" in voller Länge bei Archive.org erhältlich!
Brickfilm: Sophisticated Space Workers
Die leider, leider viel zu kurzen Weihnachtsferien haben dann doch noch dafür gereicht, meine kleine Kurzfilmreihe "Sophisticated Space Workers" fortzusetzen.
Ebenso wie die erste Folge bemüht sich der Brickfilm "Sophisticated Space Workers: Unendlichkeit" um lakonischen Humor und hintersinnige Gedanken, versucht sich in Gefühl und Gestaltung - aber auch in der Darstellung der bisherigen Niedrigkeit menschlichen Lebens - der Mutter aller echten Science-Fiction-Filme anzunähern, dem Film "2001: Odyssee im Weltraum".
In einer fernen, fremden und recht düsteren Zukunft hat der Mensch das All erobert. Gefunden hat er keine Aliens, weil er das Andere nicht einmal denken kann. Gefunden hat er auch keine neuen Dimensionen, weil sein Verstand daran scheitert und weil er in den vertrauten schon genug Ärger hat. Um ehrlich zu sein: Er hat nichteinmal sich selbst gefunden. Die Monster, denen er unterwegs begegnet, sind die selben wie immer: Kontingenz, Schicksal und das Leben an sich. Doch das haben eigentlich nur die gelangweilten 'Sophisticated Space Workers' erkannt:
Die zweite Episode entführt den Zuschauer auf eine Reise zu einem der tiefsten Geheimnisse des Universums: Dem Mysterium der Unendlichkeit.
Auch bei BrickCinema erhältlich. Leider war das im Sommer gedrehte Rohmaterial doch recht schlecht, woran letztendlich die Qualität der Animation und die Länge des Films leidet. Nichtsdestotrotz mag ich meine kleinen Existentialisten im Weltraum und plane trotz eines weiteren und diesmal wirklich großen Brickfilmprojektes eine Fortsetzung der Reihe.
Frohes Fest und guten Rutsch!

Relaunch der Abiseite
Dieses Jahr jährt sich mein Abitur bereits zum fünftem Mal. Und auch wenn das dazu anläßliche Stufentreffen sowohl organisatorisch als auch bei mir persönlich auf der Kippe steht, war mir dieses Jubiläum doch Grund genug endlich mal die Homepage der Abiturientia auf Vordermann zu bringen.
Seit heute zeigt sich die Seite in neuem Glanz und modern(er)em Code. Die Neugestaltung orientiert sich an meinem damaligem Coverlayout der Abiturszeitung. Inhaltlich drehen allerlei Memorabilia, Abizeitungsinhalte und natürlich Fotos der Stufenmitglieder das Rad der Zeit zurück in das Jahr 2002...
Exkursion zur LWL-Klinik Warstein

Bereits am Donnerstag befand ich mich auf Exkursion im Studienfach Geschichte zum LWL-Psychiatrieverbund in Warstein. Auf dem gut 34 Hektar großem Gelände kann man wunderbar in die Psychiatriegeschichte seit 1905 Einblick nehmen, inklusive Hungerwinter, NS-"Euthanasie" und Psychiatriereform. Auch, weil hier Hermann Simon wirkte.
Einen ersten Zugang zur Psychiatriegeschichte, v.a. der von Warstein, bietet die Sektion zur Geschichte auf der Klinik-Homepage. Dort ist auch ein informativer Flyer erhältlich.
Zur Ergänzung: Einige Tage nach der Exkursion hat unser Kurs auch eine Pressemitteilung zu dieser Exkursion herausgegeben.
Milch und Licht
Neu bei FlickR und in der Galerie: Bilder mit Milch und Licht.
Spiel '07
Ein gelungener Sonntag auf den Internationalen Spieltagen 2007 (oder kurz SPIEL '07) in Essen und Stichwörtern: Probespielen von Gesellschaftsspielen, Probeknüppeln mit LARP-Waffen, Probeweise anstehen für die Signierstunde von John Kovalic, Anprobe von Helmen und falschen Tattoos. Eingedeckt mit neuen Würfeln (aus Metall!), OOTS-Comics und fliegenden Gimmicks.
Mehr davon als Fotoimpressionen im StudiVZ, wo ich und meine Begleiter einige Fotos hochgeladen haben.
Herbst in Münster

Mehr Bilder auf Flickr und in der Galerie.
Freibad Hiltrup
Schon seit einer ganzen Weile wird im Freibad Hiltrup umgebaut. Der ganze Komplex soll Strandatmosphäre und eine Röhrenrutsche bekommen und trotz kleinerer Wasserflächen attraktiver wirken. Gestern war dann großes Showlaufen der Politik angesagt, vom Bezirksvorsteher bis zum Architekten latschten alle über die Baustelle, guckten altbekannte Pläne und lächelten für die Kamera. Das wollte ich mir als WN-Praktikant nicht entgehen lassen und habe ein Panorama mitgebracht; ist ja schon irgendwie spannend anzusehen. Ich hege wohl eine heimliche Leidenschaft für Abrissarbeiten.
Nachtrag: Habe dieses Foto und zwei Norwegen-Panorama dem Panoramarama hinzugefügt. Darüber hinaus sind einige neue Aufnahmen aus London und Norwegen in die Galerie aufgenommen worden.
Praktikum bei der WN

Seit dem 17. September bin ich wieder bei den Westfälischen Nachrichten als redaktioneller Praktikant unterwegs: Lokalredaktion Hiltrup (umfasst Wolbeck, Angelmodde, Amelsbüren und naürlich Hiltrup). Wie ein freier Mitarbeiter gehe ich zu Terminen und schreibe darüber, mache Fotos und beziehe ein Honorar, dass sich aus den gefüllten Spalten und Zeilen berechnet. Darüber hinaus schreibe ich aber auch Heute-Kästen, Telegramme, redigiere bis zum Umfallen und formuliere Pressemitteilungen in angemessene Zeitungssprache und -gestus um. Ich lese Fotos in unser Redaktionssystem ein, bearbeite sie nach und beobachte, wie jeden Tag eine neue Zeitung entsteht, entstehen muss. Vorgestern habe ich zum ersten mal eine Seite gespiegelt und vor einer Woche ist sogar einer meiner Artikel auf den Internetseiten der WN gelandet.
Kurz: Es macht Spaß, auch wenn es anstrengend sein kann.
Nur bei WN-TV werde ich wohl leider nicht witwirken können, vorhersehbar, denn das für mich so interessante Projekt steckt noch in den Kinderschuhen; diese Innovation ist noch nicht in unsere Lokalredaktion vorgedrungen. Auch die Herbstferien mit ihrer desolaten Nachrichtenlage machen mir etwas zu schaffen, aber das gehört dazu.
Diesem Beitrag habe ich einen meiner Artikel vorangestellt, ein Klick auf das Bild vergrößert es auf eine lesbare Größe. Beizeiten werde ich hier auch noch ein paar andere Sachen aus dem Praktikum hochladen, denn besonders repräsentativ ist der obige Artikel nicht. Dafür gefällt mir das Foto und die Kindertermine sind mir ja doch die Liebsten.
Ich habe aber noch einen weiteren Grund für die Auswahl ausgerechnet dieses Textes (vom 26. September), denn als ich am Freitag (28. September) die MZ aufschlug, starrte mich meine eigene Überschrift an. Ganze zwei Tage nach mir hat die Münstersche Zeitung zum selben Ereignis die selbe Überschrift gewählt, von Übereinstimmungen in der Textführung mal abgesehen. Das war schon sehr befremdlich, auch wenn ich mittlerweile niemandem mehr böse Absicht unterstelle...

Grüße aus Norwegen!
Grüße aus London!
Aus dem Wohlfahrtsausschuss
Einen kleinen französischen
Text möchte ich noch zum Besten geben:
Sur
les rapports des idées religieuses et morales avec les principes
républicains. [Rapport du Comité de Salut public du 18. floréal an II (7.
mai 1794)]
La
raison de l'homme ressemble encore au globe qu'il habite; la moitié en est
plongée dans les ténèbres, quand l'autre est éclairée. Les peuples de
l'Europe ont fait des progrés étonnants dans ce qu'on appelle les arts et
les sciences, et ils semblent dans l'ignorance des prmières notions de la
morale publique. Ils connaissent tout, excepté leurs droits et leurs
devoirs. D'où vient ce mélange de génie et de stupidité? De ce que, pour
chercher á se rendre habile dans les arts, il ne faut que suivre ses
passions, tandis que, pour défendre ses droits et respecter ceux d'autrui,
il faut les vaincre. Il en est une autre raison: c'est que les rois qui
font le destin de la terre ne craignent ni les grands géomètres, ni les
grands peintres, ni les grands poètes, et qu'ils redoutent les philosophes
et les défenseurs de l'humanité.
Cependant
le genre humain est dans un état violent qui ne peut être durable. La
raison humaine marche depuis longtemps contre les trônes, à pas lents, et
par des routes détournées, mais sûres.
Über
die Zusammenhänge von religiösen und moralischen Ideen mit den
republikanischen Grundsätzen [Bericht des Ausschusses für öffentliche
Wohlfahrt vom 18. Floréal des Jahres II (7. Mai 1794)]
Die
Vernunft des Menschen ähnelt noch der Welt, die sie bewohnt; die eine
Hälfte ist in Finsternis getaucht, während die andere aufgeklärt ist. Die
Menschen Europas haben erstaunliche Fortschritte bei dem gemacht, was man
die Künste und Wissenschaften nennt und sie scheinen dennoch in Unkenntnis
erster Vorstellungen öffentlicher Moral zu sein. Sie beherrscht alles
außer ihren Rechten und Pflichten. Woher kommt diese Mischung aus Genie
und Dummheit?
Daher,
dass es, um sich zu bemühen, sich in den Künsten geschickt zu geben, nur
dieses braucht, seinen Gefühlen zu folgen, während es, um seine Rechte zu
verteidigen und diejenigen anderer zu respektieren, nötig ist, sie zu
besiegen. Es gibt einen anderen Grund: das ist der, dass die Könige, die
das Geschick der Erde lenken, weder die großen Geometer, noch die großen
Maler, noch die großen Dichter fürchten, sondern dass sie die Philosophen
und die Verteidiger der Menchlichkeit fürchten.
Dennoch
befindet sich das Menschengeschlecht in einem gewalttätigen Zustand, der
nicht von Dauer sein kann. Die menschliche Vernunft marschiert seit langem
gegen die Throne, langsam und auf Umwegen, aber beständig.
Papier schlägt Schere
Pen&Paper-Rollenspieler neigen wohl überproportional häufig an einem ausgeprägtem Basteltrieb. Gewisse Gaffer-Tape-Orgien und anderer Bastelwahn während einer 'Das Schwarze Auge'-Sitzung sind bei uns bereits legendär geworden. Aber gerade dieses symbolkräftige Bastelergebnis einer Mitspielerin musste ich unbedingt aufbewahren, wenn auch nur digital per Fotohandy: Papier schlägt Schere...
Une ère s'achève.
Mit der gestrigen Klausur habe ich hoffentlich ein Jahr 'Französisch für
Historiker' hinter mich gebracht; ein Jahr mehrmals in der Woche grausames
Nachholen unnützer Sprachvoraussetzungen, zwei Semester unregelmäßige
Verben, lernen, üben, übersetzen, seltsame (Neben-)Satzstellungen und
sonstige Wirrnisse einer Sprache ohne Neutrum sind überstanden.
Aber nicht nur für mich
endet eine Ära, sondern auch für die Uni Münster und den Fachbereich 8:
Die betreffende promovierte Dozentin verlässt nach Dekaden die Universität. Mit ihr der Archetyp einer Französischlehrerin, die mit ihrer
intelligenten Textauswahl, die philosophische Briefe von Voltaire oder Teile aus Alexis de Tocquevilles
wegweisendem Geschichtswerk umfasste, das zweite Semester
erträglich gemacht hat. Denn so nervenaufreibend das Ganze auch war und so froh ich auch bin es hinter mich
gebracht zu haben (ich bin was mein Klausurergebnis angeht derzeit recht
optimistisch): irgendwie wird es mir auch fehlen.
Und eben deshalb habe
ich mir vorgenommen den einen oder anderen Text hier zu bloggen, samt
eigenhändiger Übersetzung. Wenigstens diesen Brief meines Lieblings
Napoleons an den französischen Innenminister möchte ich hier ausstellen:
Cinq
ou six familles se partagent les trônes de l'Europa, et elles voient avec
douleur qu'un Corse est venu s'assoir sur l'un d'eux. Je ne peux m'y
maintenir que par la force. Mon empire est detruit si je cesse d'être
redoubtable. Je ne peux pas permettre qu'on me menace sans frapper.
Au
dedans, ma position ne ressemble en rien à celle des anciens souverains.
Ils peuvent vivre avec indolence dans leurs chateau; personne ne conteste
leurs droits de légitimeté; personne ne pense à les remplace parce que
personne n'a concouru à les élever sur de trône. Quant à moi, c'est tout
différant: il n'y a pas de général qui ne se croie les mêmes droits au
trône que moi. Je suis donc obligé d'être trés sévère vis-à-vis de ces
hommes-là. Sie je me familiarisais avec eux, ils partageraient bientôt ma
puissance et le trésor public.
Au dedans et au dehors, je
ne règne que par la crainte que j'impose. Voilà ma position et les motifs
de ma conduite.
Fünf oder sechs Familien teilen sich die Throne
Europas, und sie sehen mit Schmerz, dass ein Korse gekommen ist sich auf
einen von ihnen zu setzen. Ich kann mich dort nur durch Gewalt behaupten.
Mein Kaiserreich ist zerstört, wenn ich aufhöre furchterregend zu sein.
Ich kann nicht zulassen, dass man mich bedroht ohne zurückzuschlagen.
Im
Inneren erinnert meine Position in nichts dieser alten Souveräne. Sie
können mit Indolenz in ihren Schlössern herrschen; niemand ficht ihre
Legitimitätsrechte an; niemand denkt, sie zu ersetzen, weil niemand dazu
beigetragen hat, sie auf dem Thron zu erheben. Was mich anbelangt, ist das
alles anders: es gibt keinen General, welcher nicht glaubt, dieselben
Rechte am Thron zu haben, wie ich. Ich bin also gezwungen gegenüber diesen
Männern sehr streng zu sein. Wenn ich mich familär mit ihnen mache, teilen
sie bald meine Macht und die Staatskasse.
Im Inneren und im Äußeren
regiere ich nur durch die Furcht welche ich auferlege.
Das ist meine
Position und mein Motiv für mein Betragen.
Philosophisches Snippet
Habe beim wuseln, lesen, recherchieren und arbeiten ein treffendes Zitat von Sören Kierkegaard über die Philosophie gefunden: "Der Unterschied zwischen populär und philosophisch besteht in der Zeit, die auf etwas verwandt wird. Fragen sie irgendjemanden: Wissen Sie dies, oder wissen Sie es nicht. Wenn er sofort antwortet, so ist die Antwort populär, und er ist jemand, der erst am Beginn seiner Studien steht. Wenn die Antwort des Befragten allerdings zehn Jahre benötigt und wenn sie in Form eines Systems kommt, wenn es also nicht ganz klar ist, ob er die Antwort auch wirklich weiß, dann ist die Antwort philosophisch und der Mann ein Professor der Philosophie - zumindest sollte er das nach allem sein."
RPC Münster: Rückblick
Meine Impressionen zur Roleplay
Convention Münster in Stichpunkten: Die "Das Schwarze Auge"-Lizenz
wechselt überraschend von FanPro zu Ulisses; Die Redakteure
Florian Don-Schauen und Thomas Römer tragen auf den angebotenen und
spannenden Workshops sogar schon "Ulisses-Crew" Shirts. Scheinbar gibt es
für Fans wie Spieler keinen ernsthaften Grund zur Panik.
Die RPC
bietet zwar eine eine merkwürdige Kombination aus Pen&Paper Rollenspiel,
LARP, Jugger, Sammelkartenspiele, Tabletop und PC-Off- und
Onlinerollenspielen an, aber sie unterhält. Habe mir Trefferzonenwürfel, Munchkin
und einen Order-of-the-Stick-Comic
gekauft und bin sehr zufrieden damit. Habe die Zeichner von Shakes
and Fidget getroffen und ein Autogramm abgestaubt (siehe Foto). Und
auch wenn ich diese ganze bunte Onlinespielszene nur über meinen Bruder
kenne: Ich war beeindruckt von anwesenden Szenepersönlichkeiten, unter
anderem am und vom Buffed.de-Stand.
Prokrastination: Das Studentensyndrom
Prokrastination, das typische wie gefährliche Studentensyndrom, halte ich eigentlich für ein ernstes Thema, aber dieses YouTube-Video ist nicht nur stilistisch wertvoll, sondern regelrecht niedlich.
Ich sollte aufhören YouTube-Videos zu bloggen when i should do my stuff done...
Grüße aus Budapest!
Tief im Wald
Letzten Endes war das Sturmtief
"Kyrill" nur halb so apokalyptisch wie sein Image. Bis auf
eine Ausnahme: Die Wälder und ganz allgemein die Bäume hat es ärger
erwischt als erwartet und diese Schäden werden erst jetzt richtig
wahrgenommen. Vor allem in Nordrhein-Westfalen hat der Orkan hektarweise
Fichten umgerissen und der Forstwirtschaft damit einen echten
Wirkungstreffer verpasst.
Auch auf unserem Nachbargrundstück hat es
drei Nadelhölzer erwischt und wie das Bild oben gut verdeutlicht schlugen
die Böen richtige Schneisen in den nahegelegenen Forst. Als ich dort heute
rumkraxelte fiel es mir schwer sich vorzustellen, dass diese Schäden von
Wind angerichtet wurden: Selbst zerschmetterte, angeknackste Baumstämme
sind massiver und stabiler als man sich gemeinhin vorstellt.
Besonders
dem arg dezimiertem städtischen Baumbestand (z.B. am Hindenburgplatz)
trauere ich schon jetzt hinterher. In Zeiten kleiner werdender
Grundstücksparzellen ist hohes Grün sowieso schon ein rares Gut, auch wenn
Münster eine positive Ausnahme in Sachen Stadtbegrünung ist.
Frohes neues Jahr!
Natürlich bin ich mit diesen Glückwünschen eine Woche zu spät dran, aber
irgendwie habe ich erst jetzt wo das Studium weitergeht das Gefühl im Jahr
2007 angekommen zu sein.
Exkursion zur Wewelsburg
War heute auf Exkursion zur Wewelsburg
mit Professor
Thamer. 1943 mietete die SS die Burg vom Kreis Büren für die
symbolische Gebühr von einer Reichsmark pro Jahr. Die in wenigen Jahren
auf über 50.000 Mitglieder angewachsene SS, die sich selbst als
"militärischer Orden" verstand, plante hier zunächst ein Zentrum zur
Schulung und scheinwissenschaftlicher Untermauerung ihrer Ideologie.
Später entstand der megalomanische Entwurf einer zentralen Kultstätte als
Mittelpunkt einer neuen Welt.
Nun -nach eingehender Beschäftigung mit
schwarzen Sonnen, absurden Gralssuchen, pseudosakralen Weihestätten, dem
gefährlichem Soufflé NSDAP und dem Wahnwitz und Größenwahn eines
esoterischen Himmlers- habe ich die Titelmelodie von Indiana Jones im Ohr
und frage mich wieder einmal wie ernst man Geschichte und Welt eigentlich
nehmen kann.
Projekt: Wasserrakete
Goldene Fallschirme, genretypische Finnen, Luftdruck, Wasserfontänen.
Vor einigen Sommern begannen mein Bruder und ich mit dem Bau einer Wasserrakete
und zogen da auch gleich meine Schwester und später
meinen Vater mit hinein. Zwischen einigen glorreichen Abstürzen, bitteren
Kratern und technischen Pannen konnten wir dabei immer wieder jauchzen
über großartige Starts und neue Höhenrekorde.
Alles
über die Technik dahinter, Snippets, Links, Fotos und sogar einen kleinen
Film gibt es in dem neuen Projekt dazu.
Im
Zuge dieses Uploads sind auch wieder ca. ein Dutzend alter Fotos in die
neue Galerie integriert worden, außerdem wurden Ansätze des Projektes zum
Thema 'Fliege im Fliegenglas' wieder online gestellt.
Grüße aus Trier!

Lego-Skills
In regelmäßigen Abständen erwischt mich der unaufhaltsame Drang LEGO® zu
bauen. Und so stand ich wieder einmal, meinem innerem Trieb folgend, in
der Spielzeugabteilung von Karstadt.
Diesmal jedoch habe mich
dann daran gemacht den neusten und schrillsten Trend nachzufolgen, den
ich aufschnappen konnte: LEGO®-Sets noch in der Verpackung
aufzubauen!
Kniffelige Angelegenheit das Ganze, aber das stolzes
Ergebnis sieht man rechts in der typischen Cellophanverpackung. Geht
natürlich nur bei Modellen bei denen alle Steine in einer Tüte drin
sind, bei einem Todesstern aus Steinchen oder einem ganzen
Krankenhaus-Set geht soetwas natürlich nicht. Und die Sache mit den
Aufklebern kann man natürlich auch vergessen. Wer es nicht glauben will
mag einen
Blick auf diverse
FlickR-Galerien werfen. Ach, wie ich exaltierte Ideen doch mag!
P.S.:
Der lapidare Kommentar meiner Schwester lautete: "Hast Du keine
Freunde!?"
























