« Leben | Startseite | Reisen »
Fotos von der FrühjahrsübungMeine Redaktion konnte gar nicht mehr meine Fotostrecke in die Ausgabe heben oder online nehmen. Nur den Artikel. Dann zeige ich halt bei Flickr und hier mehr Fotos: Am Freitag war ich bei der Frühjahrübung der Freiwilligen Feuerwehr Löschzug Hiltrup, die in diesem Jahr zusammen mit dem DRK Hiltrup stattfand. br> Ich durfte die gut geschminkten Mimen vorab knipsen und im verrauchten Raum auf die Feuerwehr warten. Das Ganze war ein ziemliches Erlebnis. Und sogar richtig anstengend, obwohl nicht ich in voller Atemschutz-Ausrüstung durchs Treppenhaus musste. Aber alleine die schreienden "Verletzten" gehen einem nervlich mächtig an die Nieren...
Frohe Ostern - nachträglich
Ralf Metzenmacheram KvG-Gymnasium
Das links ist nicht Bono von U2 - er sieht mit orangefarbener Sonnenbrille
und seiner Sergeant-Pepper-Uniformjacke nur ein wenig danach aus.
Vielmehr
ist das Ralf Metzenmacher, ein erfolgreicher Künstler und Produktdesigner.
Letzten Freitag besuchte er Oberstufenschüler des
Kardinal-von-Galen-Gymnasiums Hiltrup. Meinen Artikel darüber hat
Metzenmacher auf
seine Homepage geladen.
In den 90er Jahren vollbrachte Ralf
Metzenmacher das Kunststück, den damals biederen fränkischen
Sportartikelhersteller Puma mit einer neuen Verbindung aus Kunst und
Design auf den Weltmarkt zurückzubringen. Der Retro-Look traf den Nerv der
Zeit, Puma wuchs rasant.
Seit 2004 schwingt der ehemalige
Design-Direktor aber lieber den Pinsel und ist als freischaffender
Künstler tätig - zuletzt für die Raucherlounge im neuem Jovel.
Peter Wensierske im Drostenhof
Am Samstag habe ich den Spiegel-Redakteur und Autor Peter Wensierski
kennengelernt. Er las im Drostenhof zu Wolbeck aus seinem Buch "Schläge
im Namen des Herrn". Die Darstellung des miserablen Umgangs mit
den Kindern der Nachkriegszeit ist gespickt mit Schilderungen persönlicher
Schicksale von Misshandlung, Demütigung und Ausbeutung in staatlichen wie
kirchlichen Heimen.
Die Stimmung im
Rittersaal war eigentümlich. Fast alle Anwesenden wurden
als Kinder und Jugendliche selbst aus teils absurden Gründen in geschlossene
Erziehungsanstalten eingewiesen und erlitten dort Höllenqualen. Einige
brachen unter der Last der Erinnerung zusammen. Es tat weh zuzuhören.
Der
Artikel über die Veranstaltung im Westpreußischem Landesmuseum steht
im Internet. Aber da ich den Links der Westfälischen Nachrichten nicht
so recht traue, habe ich meinen Text auch als Pdf-Dokument
zum Download auf die entsprechende Projektseite gestellt.
Aktuell
schreibt Wensierski über das Entsetzen, welches Papst Benedikt XVI. mit
seiner Aufwertung der Piusbruderschaft auslöste. Wensierski erzählte
vorgestern, er habe noch bis drei Uhr nachts in der Redaktionskonferenz
gesessen. Einen solchen Sturm der Entrüstung, wie er derzeit über die
katholische Kirche rolle, habe er lange nicht gesehen. Die heutige
Titelgeschichte des Spiegels wurde von ihm mitverfasst.
Aaseeeis
Hallo und willkommen im zweiten Jahr des Anthropozän.
Letzten Februar enthüllte die Stratigraphie-Kommission der Geological
Society of London das neueste Stockwerk der geologischen Säule, nämlich
das vom Mensch gemachte Erdzeitalter. Derweil flaniert ganz Münster auf
dem zugeforenem Aasee und ich rodel mit dem Schlitten. Alle frieren im
tiefsten Winter, einige lachen über die Klimaerwärmung. Gerade deswegen
empfehle ich an dieser Stelle mal die beiden letzten Essays im Spiegel, "Blindflug
durch die Welt" und "Lust
an der Apokalypse". Sie kennzeichnen ganz gut den emotionalen
Frontverlauf der aktuellen Klima-, Finanz- und anderen Total-Krisen: Alles
halb so wild oder wird es Zeit für radikale Revolutionen? Ich bin
gespannt, in welche Richtung die öffentliche Meinung ausschlägt. Denn
nicht die Fakten werden über kommende Maßnahmen entscheiden, sondern die
Stimmung.
Apropos der Spiegel. Es lohnt sich immer mal, zu gucken ob
ein Artikel vom Henri-Nannen-Preisträger Klaus Brinkbäumer geschrieben
wurde. Mein erklärter Lieblingsreporter ist nicht nur Münsteraner, Sohn
meines ehemaligen Lateinlehrers, sondern auch ein wirklich
bewundernswerter Schreiber. Aktuell und noch bis Montag bestreitet sein
Artikel über Michelle Obama die Titelseite des Nachrichtenmagazins.
Mit
diesem Eintrag wurden Galerie und Projektseiten aktualisiert. Auch die
Abteilung für ausgewählte Texte aus der freien Mitarbeit bei den WN wurde
ergänzt. Unter den Neuzugängen sind Artikel über Kabarett und Comedy (Florian
Schroeder, Sebastian
Schnoy, und Jürgen
von der Lippe). Neu ist auch ein Artikel über Christian
Führer. Führer hat 1989 mit Friedensgebeten und Kerzen einen Teil
zum friedlichen Zusammenbruch der damaligen DDR beigetragen.
Botanischer Garten

Ein photowalk (habe gelesen, das sei der richtige Ausdruck) in den Botanischen Garten Münster. Alle Bilder auf meiner Flickr-Fotoseite und der von Barnabas.
Frohes Fest und guten Rutsch!

Wem gehört dieses Graffiti?
In der Frage, wie man Graffitis bewerten soll, war ich bisher eher unentschieden. Auch wenn mich die Ästhetik des Graffiti nicht sonderlich anspricht, hatte und habe ich eine gewisse Sympathie für die Forderung, kommunikative Oberflächen nicht ausschließlich von kommerziellen Kommunikatoren besetzen zu lassen. Was dagegen das idotische Taggen angeht, halte ich Graffiti allerdings für völligst destruktiv. Scheinbar geht es beim Taggen nur darum, ein Ego zu verteidigen, das zuvor gar nicht angegriffen wurde.
Der rechts abgebildete Graffiti-Schriftzug "Dein Fernseher lügt" am F-Haus lässt sich nur schwer einordnen. Einerseits ist da die geradezu aufklärerische Botschaft, anderseits die absurde Vorliebe für Sandsteinoberflächen und Neubauten. Wer bitte kommt auf die Idee den Dom zuzusprühen? Was rechtfertigt eine derart dreiste Sachbeschädigung des neuen Eingangs des Fürstenberghauses?
Besonders irritierend: Die Botschaft entspricht dem Titel des Filmes "free rainer - dein fernseher lügt". Doch zumindest Regisseur Hans Weingartner bestreitet in einem Kommentar auf polylog.tv eine Verbindung von entsprechenden Berliner "Dein Fernseher lügt"-Graffitis mit seinem Film über eine quotenbesessene Unterhaltungsindustrie.
Weiß jemand mehr? Was sind die wahren Hintergründe dieser Sprüherei?
Wissen, wo der Frühling geblieben ist
Mittlerweile ist es Herbst. Doch als noch Frühling herrschte, habe ich an einem Fotowettbewerb zum Thema "Wissen wo der Frühling steckt ? Florales aus Münster" teilgenommen. Jetzt ist die Entscheidung über die Gewinnerfotos gefallen und ich muss neidvoll zugestehen: Es sind sehr gute Fotos, die da gewonnen haben. Ich wundere mich etwas über den Gewinner des Onlinevoting, nicht nur weil der Online-Wettbewerb etwas abgeschmacktes hatte, sondern auch weil ich nach all den Eskapaden nicht vermutet hätte, einen verdienten Sieger in dieser Kategorie zu sehen zu bekommen. Stellt sich nur noch die Frage wie dieser Sieger tatsächlich ermittelt wurde... Wirklich in aller Konsequenz durch das Voting?
Egal. So wie es aussieht gibt es nächstes Jahr wieder einen solchen Fotowettbewerb. Mal sehen ob ich dann wieder dabei bin. Bis dahin habe ich meine diesjährigen Teilnehmerfotos bei FlickR hochgeladen:
Herbst in Münster

Mehr Bilder auf Flickr und in der Galerie.
Münster bekennt Farbe - Fotowettbewerb
"Wissen
wo der Frühling steckt – Florales aus Münster" lautet
das Thema des Online-Fotowettbewerbs an dem ich gerade mit zehn
Bildern teilnehme. Ausgerichtet wird der Wettbewerb von der PSD Bank
Westfalen-Lippe (die gerade gegenüber des Cineplex baut), und neben netten
Hauptgewinnen aus den Händen der Jury erfährt der Gewinner des Onlinevotings
einen Sonderpreis. Ich würde mich also sehr freuen, wenn ihr einen Blick
auf die
Bilder werfen und ein (natürlich ehrliches) Voting geben würdet!
Wettbewerb
und (soweit ich weiß) auch Internet-Voting gehen noch bis Ende Juni, im
September prämiert die Jury. Vielleicht habt ihr ja auch Lust bekommen.
RPC Münster: Rückblick
Meine Impressionen zur Roleplay
Convention Münster in Stichpunkten: Die "Das Schwarze Auge"-Lizenz
wechselt überraschend von FanPro zu Ulisses; Die Redakteure
Florian Don-Schauen und Thomas Römer tragen auf den angebotenen und
spannenden Workshops sogar schon "Ulisses-Crew" Shirts. Scheinbar gibt es
für Fans wie Spieler keinen ernsthaften Grund zur Panik.
Die RPC
bietet zwar eine eine merkwürdige Kombination aus Pen&Paper Rollenspiel,
LARP, Jugger, Sammelkartenspiele, Tabletop und PC-Off- und
Onlinerollenspielen an, aber sie unterhält. Habe mir Trefferzonenwürfel, Munchkin
und einen Order-of-the-Stick-Comic
gekauft und bin sehr zufrieden damit. Habe die Zeichner von Shakes
and Fidget getroffen und ein Autogramm abgestaubt (siehe Foto). Und
auch wenn ich diese ganze bunte Onlinespielszene nur über meinen Bruder
kenne: Ich war beeindruckt von anwesenden Szenepersönlichkeiten, unter
anderem am und vom Buffed.de-Stand.
Münster bei Nacht auf FlickR
Die vorlesungsfreie Zeit möge beginnen! Ich sage aus gutem Grund nicht
Semesterferien, aber das Thema "drei Semesterarbeiten in zwei Monaten
schreiben" will ich jetzt gar nicht erst groß hochkommen lassen und
beschließe es daher sofort mit einem Seufzer: Seufz. Natürlich bin ich,
wie so oft, prompt nach der letzten Klausur krank geworden und habe ganz
neue Lymphknoten bei mir entdeckt, aber was soll´s: mittlerweile schniefe
ich nur noch und wähne mich auf dem Weg der Besserung. Und so schaffe ich
es dann auch mal wieder was zu bloggen:
Vor einige Zeit habe ich mir
tatsächlich einen FlickR-Account
zugelegt in der Hoffnung Webspace zu sparen. Ob das so klappt wie ich mir
das vorstelle weiß ich noch nicht so sicher, aber dieser Blogeintrag ist
ein erster Testlauf in diese Richtung.
Ich werde nicht alle meine Fotos
auf FlickR hochladen und andersherum spezielle Bilder auf FlickR nicht auf markusl.de
zeigen. Von daher dürfte sich das alles gut ergänzen: Während man "dort"
treffsicherer kommentieren kann, kann ich hier mit meinen Fotokomplexen
spielen. Die hiesige Galerie wird nicht nutzlos, sondern nur um die
FlickR-Dimension ergänzt und eventuell hinter den FTP-Kulissen sparsamer
gehostet. Demnächst werde ich dann auch das chice FlickR-Widget in die
Galerie einbauen um diese neue Dimension angemessen anzuzeigen.
Die obigen Bilder zeigen Münster bei Nacht. Ich habe die Fotos bereits Anfang November mit meinem damals neuem Stativ nach der Uni geschossen; jetzt dienen sie dazu meine Münster-Kategorie auch mal mit anderem Inhalt als Kyrill zu füllen. Auf meinen FlickR-Account habe ich noch zwei ähnliche Nachtaufnahmen vom Dom und vom Rathaus raufgepackt. Ich habe zwar bei diesen Bildern wieder viel gelernt was Stative und Nachtfotografien angeht, aber trotzdem sind sie ganz passabel geworden. Hoffentlich schaffe ich es noch ein paarmal Nachts rauszugehen bevor es abends kaum noch richtig dunkel wird.
Tief im Wald
Letzten Endes war das Sturmtief
"Kyrill" nur halb so apokalyptisch wie sein Image. Bis auf
eine Ausnahme: Die Wälder und ganz allgemein die Bäume hat es ärger
erwischt als erwartet und diese Schäden werden erst jetzt richtig
wahrgenommen. Vor allem in Nordrhein-Westfalen hat der Orkan hektarweise
Fichten umgerissen und der Forstwirtschaft damit einen echten
Wirkungstreffer verpasst.
Auch auf unserem Nachbargrundstück hat es
drei Nadelhölzer erwischt und wie das Bild oben gut verdeutlicht schlugen
die Böen richtige Schneisen in den nahegelegenen Forst. Als ich dort heute
rumkraxelte fiel es mir schwer sich vorzustellen, dass diese Schäden von
Wind angerichtet wurden: Selbst zerschmetterte, angeknackste Baumstämme
sind massiver und stabiler als man sich gemeinhin vorstellt.
Besonders
dem arg dezimiertem städtischen Baumbestand (z.B. am Hindenburgplatz)
trauere ich schon jetzt hinterher. In Zeiten kleiner werdender
Grundstücksparzellen ist hohes Grün sowieso schon ein rares Gut, auch wenn
Münster eine positive Ausnahme in Sachen Stadtbegrünung ist.
Sturmtief "Kyrill"
Orkan "Kyrill" erreicht in Deutschland fast 200 km/h +++
Hunderttausende in Großbritannien ohne Strom +++ Bahnverkehr fast komplett
eingestellt +++ Höhe der Schäden an Gebäuden noch nicht abzuschätzen
Ist
vielleicht moralisch betrachtet ein wenig dubios von mir, aber diese
alltagsbrechenden Wetterkapriolen üben auf mich einen gewissen fatalen
Zauber aus. Vor allem wenn man selbst wohlbehütet im Warmen sitzt und das
Wetter einem die seltene Gelegenheit gibt Blitze zu fotografieren...










