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Panoramabilder haben den Charme des Realen. Während normale Fotos
extrem darauf bedacht sind einen vorteilhaften Bildausschnitt zu wählen
und es in die hohe Kunst fällt einen "ungeschminkten"
Blick mit einem normalen Fotos zu erzeugen, fällt dies mit Panoramafotos
wesentlicher leichter. Das fotografierte Objekt kann in einem Zusammenhang
gesehen werden. Wie es die Realität eben gebietet.
Das UN-Hauptquartier in New York. Während allein schon das alte,
unschöne Gebäude die Machtlosigkeit der UN (bzw. das Desinteresse
an ihr) verkörpert, wird dies noch deutlicher wenn man sich einmal
umschaut. Das Gebäude steht nun wirklich nicht gerade in der besten
Gegend. Es stinkt nach Fisch, Backsteinmietshäuser stehen ihm gegenüber
und rechts neben dem UN-Gebäude steht eine Fabrik mit häßlichen
Schornsteinen. Merkwürdig und entwürdigend. Ich muss zugeben,
dass hat mich schwer getroffen.
Hat jemand im Fernsehen schon einmal den Bundesrat von außen gesehen?
Hier ist er, etwas abseits vom Leibziger Platz bzw. Potsdamer Platz. Abseits,
wie er wohl auch in den Köpfen der Menschen ist.
Eine 340° Ansicht des Lustgartens auf der Museumsinsel in Berlin.
Zu sehen ist das alte Museum, der Berliner Dom und der ehemalige Palast
der Republik, der, nachdem er aufwendig von Asbest befreit wurde, nun
vor sich hinrottet. Ohne es sein zu wollen fungiert er als Mahnmal für
die Absurditäten der DDR.
Ein kurz geratenes Panorama vom Dach des neuen Reichstages in dem der
Bundestag sitzt. Der Heißluftballon ist übrigens von Sat.1
und schwebt regelmäßig über dem Potsdamer Platz, wohl
auch mit Fahrgästen. ![]() Der Pariser Platz mit der gerade fertiggestellte Akademie der Künste,
dem Adlon-Hotel, der Baustelle für die neue US-Botschaft, der französischen
Botschaft und jeder Menge Touristen.
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