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- von Liselotte Uhlig -
Auch im zweiten Halbjahr 2010 waren
wir wieder sehr aktiv. Unser
Projekt „Eidechsen in Mönchengladbach“ neigt sich dem Ende zu,
doch schon jetzt
steht etwas Neues am Horizont.
Aber
zuerst:
Unser
Ferienlager 2010 fand in
der Jugendherberge Mönchengladbach statt. Diesmal nahmen 15
Jugendliche im
Alter zwischen 13 und 16 Jahren teil.
Themen
der Woche waren
Artenvielfalt, speziell die der Wildbienen und Ameisen.
Wir haben uns zum Thema Wildbienen
an einer praktischen
Naturschutzarbeit versucht, die, wie ich glaube, sehr gut gelungen ist.
Da musste gemeinsam überlegt
werden, wie man es am besten
anstellt die Nisthilfen zu befestigen. Es
musste gesägt, gebohrt und geschraubt werden. Lehm wurde
angerührt und eifrig
damit gematscht. Zum Schluss haben dann noch ein paar Teilnehmer die
Idee
gehabt einen Schlüssel zu basteln. Damit sollte die Wildbienenwand
dann
symbolisch an den Herbergsvater, Herrn Rottmann, übergeben werden.
Das haben wir dann am letzten Tag
unseres Aufenthaltes auch
gemacht
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Ich möchte mich noch bei den
Beiden und Astrid
Außerdem haben wir das
Essensfest in der Jugendherberge
mitgemacht. Die Mitarbeiterin der Jugendherberge, Claudia Becker, hat
den
TeilnehmerInnen erklärt warum gesunde Ernährung und die
Artenvielfalt bei den
Lebensmitteln wichtig ist. Die Jugendlichen haben das Essen dann selber
zubereitet.
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Das Projekt „Eidechsen in
Mönchengladbach“ ist immer noch
nicht komplett abgeschlossen. Aber wir werden das mit einer gemeinsamen
Aktion
mit den aktiven Erwachsnen beschließen.
Für die Jugendgruppe soll nun
auch das Projekt „Wildbienen“
gestartet werden. Wer Interesse an der Mitarbeit in der Jugendgruppe
hat, der
kann sich gerne bei mir melden (Alter ab 11 Jahre bis 17 Jahre). Aber
auch
Erwachsene die sich über dieses Thema schlau machen wollen,
können gerne zu
einem Treffen der Jugendgruppe dazu kommen und sich informieren.
| Wir haben im Mai
2010 zu viert an einem Wildbienenseminar
teilgenommen. Auf dem Foto zu sehen von links: Ruth Seidel, Volker
Fokenberg
der Seminarleiter, Ralf |
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Da ja eine große
Unsicherheit in der Bevölkerung bezüglich
Bienen, Wespen und dergleichen Insekten besteht ist es wichtig das wir
unser
Wissen entsprechend an Sie weiter geben. Wenn Sie also Fragen haben
können Sie
sich gerne bei uns melden.
(Liselotte
| Januar 2010 haben wir den
Herrmann-Klingler-Jugendpreis verliehen bekommen haben, der mit €
500,--
dotiert ist. Die Feier für die Ehrung haben wir im Umweltladen in
Rheydt abhalten
können. Diese haben die
Gruppenmitglieder dann auch selber geplant. Wir beschlossen, dass wir
zuerst
einmal alle Gäste auf den neuesten Stand über unser Projekt
„Eidechsen in
Mönchengladbach“ bringen sollten. Unsere Feier wurde dann
auch ein voller Erfolg und alle hatten
viel Spaß. Aber natürlich wollten wir uns nicht von nun an auf unseren Lorbeeren ausruhen: Beim nächsten Treffen beschlossen wir, dass die 500 € am besten in einen gemeinsames Wochenende oder in ein neues Projekt zu investieren seien. von |
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Was ist der Dr.
Hermann-Klingler-Jugendpreis:
Seit 1995 wird Engagement junger
Menschen für Natur und
Umwelt belohnt.
"Jeder kann an seinem Platz nach seinen Fähigkeiten Gutes tun." Nach diesem Leitsatz gelang es Dr. Hermann Klingler, bis 1992 aktives NABU-Mitglied im Landesvorstand des NABU NRW und beim Kreisverband Wesel, immer wieder Menschen für den Einsatz zum Schutz der Natur zu begeistern. Insbesondere Kindern und Jugendlichen machte er Mut, tätig zu werden, sich zu äußern, Neues zu wagen und Verantwortung zu übernehmen. Nach dem Tod von Dr. Klingler beschloss seine Familie, dass sein Anliegen junge Menschen für den Umweltschutz zu begeistern, weiter Bestand haben sollte. 1995 wurde der mit heute 500 Euro dotierte Dr. Hermann-Klingler-Jugendpreis zum ersten Mal verliehen.
(Kopiert aus dem Internet NABU-Seite)
Das Projekt „Eidechsen in
Mönchengladbach“ wollten wir dann
auch in diesem Halbjahr weiterführen. Leider haben wir bei unseren
Arbeiten
wieder viel Müll ausgegraben.
Da wir im Sommer nicht in die
Eidechsengrube können, haben
wir für ein Treffen einen Termin für eine Führung in dem
Klärwerk Neuwerk. Bis
wir wieder in die Grube können werden wir also auch nicht
untätig sein und an
Aktionen wie dem Tag der Artenvielfalt teilnehmen. Auch rückt
unser 10jähriges
Jubiläum näher für das wir natürlich auch schon
eine Menge vorbereiten und
planen müssen.
von
| Wir haben ein ereignisreiches Halbjahr hinter uns. Im Frühjahr haben wir mehrmals mit unseren Aktivitäten in der „Eidechsengrube“ in den Zeitungen gestanden. Das ist natürlich wichtig, damit wir immer wieder auf unser Projekt aufmerksam machen können. | ![]() |
Die
geologische Besonderheit des Untergrundes dieses
Gebietes und die Entstehung der Erdfallseen hierdurch ist ja schon sehr
interessant, aber diese Natur direkt vor der Tür zu haben, wenn
man aus dem
Haus kommt, ist einfach toll. Wir hatten dort volles (Natur)Programm.
Frösche
und Molche fangen und bestimmen, eine Nachtwanderung zu einer
Sandabgrabung mit
einem großen Kreuzkrötenbestand, verschiedene
Fangtechniken kennen lernen und Schlangenbretter kontrollieren war
nur einiges davon. Wir wurden dort sehr nett betreut von Herrn Dr. A.
Kronshage vom LWL-Museum für Naturkunde. Er
hat uns dann auch noch auf eine Bootstour mitgenommen, bei der die
Jugendlichen
rudern üben konnten und gleichzeitig viel über Libellen und
Wasserpflanzen erfahren haben.
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Natur
kennen lernen unter Einsatz
von Leib und Leben
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| Zwischendurch blieb dann auch nur ganz selten mal Zeit für eine kurze Rast in der Heide | ![]() |
Liselotte