| Unterhausen
Ursprünglich bestand
Unterhausen aus den Ortschaften Ober- und Unterhausen. An
den einstmals residierenden Adel erinnern die Ruine
Greifenstein und die nicht mehr vorhandenen Burgen
Stahleck und Burgstein. Das Kloster Zwiefalten besaß
gegen Ende des 11. Jahrhunderts drei Mühlen. Vermutlich
ab 1355 wurden Ober- und Unterhausen württembergisch.
Der Dreißigjährige Krieg hinterließ - wie im gesamten
Umkreis - starke Zerstörungen. Im Jahre 1930, nach
langen Jahren gemeinsamer Geschichte, gab der Ort sich
den jetzigen Namen. |
Holzelfingen
Im Jahre 1220 wurde
Holzelfingen, ebenfalls eine alemannische Gründung, als
"Holtelvingen" erstmalig erwähnt. Die Burg des
damaligen Adelsgeschlechts der Herren von Greifenstein
kann heute noch als Ruine besichtigt werden, sie liegt
direkt am Albtrauf. Von dort hat man eine herrliche
Aussicht. Es läßt sich gut nachvollziehen, welche Mühe
es den damaligen Bewohnern machte, Wasser vom Tal
heraufzuholen, denn in trockenen Jahren versiegten die
Regenwasservorräte in Zisternen und Hülen schnell. Auf
der ganzen Markung gab es kaum Quellen. |
Honau Mit rund 1.000 Einwohnern
ist Honau der kleinste Ortsteil der Gemeinde Lichtenstein
und viel besucht durch seine Sehenswürdigkeiten wie die
Olgahöhle oder das Schloß Lichtenstein. Das Wilhelm-Hauff-Museum
und das schön gelegene Freibad sind beliebte Ziele und
die Echazforellen der heimischen Gastronomie werden von
Kennern hochgeschätzt. Schon die Alemannen benutzten
dieses Flecekchen Erde am Ende des Tales als
Siedlungsplatz. Vermutlich lag Honau auch an einer alten
Römerstraße.
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